Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Th. v. Aquin
 
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Gott Hans Heinz Holz Descartes Frankfurt/M 1994
I 106
Gott/Thomas von Aquin: Gott ist nicht der Spiegel aller Dinge, sondern die Dinge sind ein Spiegel Gottes - die Erkenntnis einer Sache im Spiegel aber ist spekulative Erkenntnis - Descartes: Gott kann aufgrund seiner Vollkommenheit keine Täuschung wollen

Geach I 318
Relationen/Gott/Mensch/Welt/Th.v.Aquin/Geach: menschliche Relationen: "real" (innerhalb der Welt) - göttliche Relationen zu den Menschen: nicht "real" - Bsp 1. "Gott regiert die Welt" - 2. "Die Welt wird von Gott regiert" beide sind logisch äquivalent. Und beide sind nach Thomas wahr, aber nur die zweite ist nach ihm eine "reale" Relation (weil nur weltliche Dinge reale Relationen eingehen können) - das ist Thomas" tiefe Einsicht, daß die Weise, wie unser Geist funktioniert, nicht die Weise sein muß, wie die Dinge sind - Th.v. AquinVsWittgenstein: d.h. daß unser Geist nicht notwendigerweise ein "Spiegel der Welt" sein muß (Tractatus)

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017