Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Bigelow, John
 
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Lambda-Kalkül I 98
Regeln/Zusammensetzung/Zusammensetzungsregeln/Syntax/Bigelow/Pargetter: man kann auch den anderen Weg gehen, und die Regeln vereinfachen wollen. Das macht die
λ-kategoriale Sprache Lambda/Lambda-KalkülLambda-Notation/Lambda-Abstraktion/Bigelow/Pargetter: ((siehe auch Cresswell I und II. sowie Montague).
Bsp: Negation: ihr kann man verblüffenderweise einen Referenten zuordnen, und sie so aus den Regeln heraushalten:
I 99
Vs: wir haben dann eine weitere referentielle Schicht in der Theorie.
Bsp
Negation: können wir ein mengentheoretisches Symbol zuordnen, das den Wert „wahr“ bzw. „falsch“ abbildet.
((s) WW/Frege/(s): ordnet der Negation einen Referenten, ein “Ding” zu: “das
Falsche”.
Bigelow/Pargetter: dann haben wir eine Bewertungsfunktion die einem Symbol a den semantischen Wert (oder Referenten) V(a) zuschreibt.
1: sei „wahr“
0: sei „falsch“.
Def semantischer Wert: (der Negation V(a)) ist dann die Funktion ω ~, so dass

ω ~ (1) = 0 ω ~ (0) = 1

entsprechend für zusammengesetzte Ausdrücke (innere/äußere Negation, Konjunktion usw.)

I 100
Lambda-kategoriale Sprache/λ/Lambda/Regeln/Bigelow/Pargetter: solche Sprachen haben extrem wenig Zusammensetzungsregeln.
Dafür haben wir mehr referierende Symbole.
Realismus: würde dies als ontologisch ehrlich bezeichnen.
Semantik/Bigelow/Pargetter: aber der Realist muss sich gar nicht auf eine Semantik anstelle einer anderen festlegen. Die Semantik entscheidet nicht über die Ontologie.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990

> Gegenargumente gegen Bigelow



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017