Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Bigelow, John
 
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Modale Eigenschaften I 126
Eigenschaft, modale/Mögliche Welten/Existenz/Bigelow/Pargetter: manchmal wird gesagt, damit ein Objekt eine Eigenschaft haben kann, muss es existieren. Das schließt fiktionale Gegenstände aus.
BigelowVs.
Bigelow/Pargetter: wenn wir das fordern würden, würden wir fordern, dass ein Individuum in der möglichen Welt w auf eine Menge von möglichen Welten abgebildet wird, die alle dieses Individuum enthalten. Dann könnte ein n-stelliges Prädikat auch nicht abgebildet werden, wenn es nicht n Individuen in ein und derselben möglichen Welt gibt. Das lohnt sich zu untersuchen, auch wenn der modale Realismus es ablehnt.
I 203
Instantiation/Existenz/Bigelow/Pargetter: These: auch uninstanziierte Eigenschaften existieren. Sie sind es, die Möwe konstituieren.

Mögliche Welten/Bigelow/Pargetter: sind Universalien. Und zwar komplexe strukturelle Universalien. ((s.o. Kapitel 2 Bsp chemische Moleküle: mehrere Universalien sind dort mit mehreren Instanziierungen vertreten, aber ein Universale kommt nie mehrmals in einer Konstellation vor.

Möglichkeit/Eigenschaft/Bigelow/Pargetter: man könnte einwenden, dass nicht jede uninstanziierte Eigenschaft möglich ist. Es kann nur nichtwidersprüchliche Eigenschaften geben. Also kommen schon wieder modale Begriffe herein.
Lösung/Bigelow/Pargetter: es gibt einfach keine widersprüchlichen Eigenschaften. Daher sparen wir hier die Modalität. Sicher gibt es widersprüchliche Prädikate, aber denen entsprechend eben keine Universalien.

Big I
J. Bigelow, R. Pargetter
Science and Necessity Cambridge 1990

> Gegenargumente gegen Bigelow



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.04.2017