Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Boer, Steven E.
 
Bücher bei Amazon
Identität I 13
Identität/Boer: bekannte Individuen, Eigenschaften und Relationen scheinen „Identitäten“ zu haben, in dem Sinn, dass es etwas gibt, was sie zu dem macht, was sie sind. ((s) Identität als „Menge von (typischen) Eigenschaften“).
Lösung/Boer: dann könnten wir Aktualität/Existenz mit Identität verknüpfen:
Prinzip

(E!) Ein Seindes (being) ist existienerend/aktual gdw. eine wesentliche Eigenschaft von ihm exemplifiziert ist.

nichtaktual/nicht-existierend: hier gäbe es dann zwei Möglichkeiten:
a) eine wesentliche Eigenschaft von N ist nicht exemplifiziert (Bsp Fiktionale Figuren, „bloß mögliche Individuen“ Bsp Superman) > Possibilismus, auch Plantinga als Aktualist pro)
b) N hat gar keine wesentlichen Eigenschaften. Bsp man nimmt an, dass fiktionale Figuren wesentlich fiktional sind, d.h. sie könnten nicht real sein. Dann könnte es bestenfalls eine Imitation von Superman geben. Der fiktive Superman ist dann ein Ding ohne individuelle Essenz. ().
Wenn man das annimmt kann man dennoch die These aufrechterhalten, dass alle Dinge notwendig selbstidentisch sind.

Boer I
Steven E. Boer
Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010

Boer II
Steven E. Boer
Knowing Who Cambridge 1986

> Gegenargumente gegen Boer
> Gegenargumente zu Identität



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.04.2017