Philosophie Lexikon der Argumente

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Fodor: Signalsprache des Gehirns zur internen Verarbeitung. - PutnamVsFodor wendet ein, dass damit nichts erklärt wird, dondern das Problem nru verschoben wird. Searle sieht ein Problem durch einen Regress von Homunculi. Rortys Lösung ist eine Hierarchie dümmerer Homunculi.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Boer, Steven E.
 
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Mentalesisch I 16
Gedankensprache/Mentalesisch/Boer: wenn es sie gibt, würden die singulären Termini die Präsentation und die Formeln das Ausdrücken übernehmen. Das fassen wir in (D5) zusammen:

(D5) R ist eine begriffs-abängige Relation = für jedes Objekt x und y, dass x die Relation R zu y hat, beinhaltet (entails) für eine Repräsentation z und eine
I 17
verhaltens-bestimmende Relation Q:
a) a hat Q zu z und
b) entweder (i) z bildet y auf x (d.h. z ist oder enthält etwas, das y für x repräsentiert) oder
(ii) z drückt y aus (d.h. z ist eine Repräsentation mit einer Erfüllungsbedingung die sie von y ) und
c) für jede Repräsentation r die y abbildet oder ausdrückt, ob x Q zu r hat, hängt davon hab, ob r eine oder mehrere intrinsische Eigenschaften eines gewissen Bereichs hat (d.h. es gibt eine Menge F von intrinsischen Merkmalen von x’ Repräsentationen so dass , für jede Repräsentation r die y für x abbildet hat x Q zu r gdw. r ein Merkmal aus F exemplifiziert).
Bsp jemand heiraten wollen. Verlangt unter anderem gewisse visuelle Impressionen , eine verhaltens-bestimmende Relation, aber nicht bestimmte andere visuelle oder auditive Impressionen. Dann sagen wir, dass die Relation unter einer bestimmten Spezifikation besteht.
Das ist in perfekter Übereinstimmung mit (T2).
Problem: aus (P2) scheint zu folgen, dass Bsp Ödipus:

(14) Die Mutter von Ödipus exemplifiziert die Eigenschaft ein Ding zu sein, dass Ödipus es heiraten will.

I 18
Aus (P3) schließen wir (15)

(15) Ödipus will die Mutter von Ödipus heiraten.

Lösung: Unterscheidung von
a) starker/notionale Lesart: berichtet, wie Ödipus die gewünschten Zustand versteht
b) schwächer/relationaler Lesart: zeigt bloß welche Objekte involviert sind, ohne darauf einzugehen, was Ödipus von ihnen denkt.

Boer I
Steven E. Boer
Thought-Contents: On the Ontology of Belief and the Semantics of Belief Attribution (Philosophical Studies Series) New York 2010

Boer II
Steven E. Boer
Knowing Who Cambridge 1986

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.03.2017