Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Frith, Chris
 
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Sehen I 53
Sehen/Fokus/Frith: wir sehen nur einen überraschend kleinen Ausschnitt aus einer Szene. (Bsp I 52).
I 54
Veränderungsblindheit/Rensink/Frith: ein verändertes Detail findet nur durch Zufall unsere Aufmerksamkeit.
I 56
Gehirn: weiß, dass die Szene insgesamt nicht verschwommen ist (auch wenn das Auge nur auf einen kleinen Ausschnitt fixiert ist)
Erfahrung/Frith: These: daher ist unsere Erfahrung einer detailreichen visuellen Welt eher eine Erfahrung der verschiedenen Möglichkeiten, als dessen, was bereits in unserem Gehirn repräsentiert ist.
I 132
Sehen/Erfahrung/Gehirn/Helmholtz//Frith: Bsp Jemand bewegt sein Auge mit dem Finger: die Welt scheint sich ruckartig von der einen zur anderen Seite zu bewegen.
Lösung. Das Gehirn hat keinerlei Erfahrung mit dieser Art von Handlung. Wohl aber mit den normalen Augenbewegungen.
Lösung: es ist unser Gehirn, das die Signale an die Augenmuskeln sendet. Das ermöglicht, genau vorauszusagen, wie die visuelle sich verändern wird.
Lernen: wiederum lernt das Gehirn durch Voraussage (?) wichtige Dinge über die Welt.
Voraussage/Vorhersage/Gehirn: das Gehirn kann die Voraussage dazu benutzen, die Welt stabil erscheinen zu lassen, obwohl das Bild wie wild auf unserer Netzhaut umherhüpft.

Frith I
Chris Frith
Wie unser Gehirn die Welt erschafft Heidelberg 2013

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.04.2017