Philosophie Lexikon der Argumente

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Frith, Chris
 
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Sinneseindrücke I 179
Sinnesempfindung/Sinneswahrnehmung/Sinn/Frith: These: wir sind nicht die Sklaven unserer Sinne.
I 180
Erleben/Erlebnis/Frith: ist nicht ständig von sensorischen Signalen dominiert. Zwar könnten wir dann keine Halluzinationen haben, aber es wäre dennoch keine gute Idee:
Problem: sensorische Signale sind zu unzuverlässig. Wir sollten nicht Sklaven unserer Sinne werden. Das gibt es nur bei Hirnschädigungen. Bsp wenn diese Menschen ein Glas sehen, müssen sie daraus trinken.
Fantasie: kontrollierte Fantasie erspart dem Gehirn die Tyrannei der Umwelt.

Vorstellung/Fantasie/Gehirn/Frith: 1. Woher wissen wir, dass das Modell der Welt, das unser Gehirn entwirft, das richtige ist?
Lösung: das ist kein richtiges Problem: das Modell muss gar nicht richtig sein, es muss nur so funktionieren, dass wir auf die Welt einwirken können.
2. Woher weiß das Gehirn, ob ich tatsächlich ein Gesicht sehe oder mir nur eins vorstelle?
Lösung:
Vorstellung: bei einer reinen Vorstellung gibt es keine sensorischen Signale, und also auch keine mögliche Fehlermeldung.
I 182
Wirklichkeit/Realität/Frith: die Realität ist immer unerwartet.
Vorstellung/Frith: ist auf die Dauer langweilig. Bsp in der Vorstellung gibt es keine Täuschung. Ein vorgestellter Neckerwürfel springt niemals um.
Kreativität/Frith: wir schaffen nichts allein in unserem Kopf.
Lösung: erst durch Kritzeln, hinschreiben, Skizze usw.: Verlagerung nach außen.

Frith I
Chris Frith
Wie unser Gehirn die Welt erschafft Heidelberg 2013

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.04.2017