Philosophie Lexikon der Argumente

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Entscheidbarkeit: eine Fragestellung, z.B. ob eine Eigenschaft auf einen Gegenstand zutrifft oder nicht, ist entscheidbar, wenn innerhalb endlicher Zeit ein Ergebnis erreicht werden kann. Dafür wird ein Algorithmus als Entscheidungsverfahren zugrunde gelegt. Siehe auch Halteproblem, Algorithmus, Verfahren, Entscheidungsverfahren, Entscheidungstheorie.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Lorenzen, Paul
 
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Entscheidbarkeit P. Lorenzen Ein dialogisches Konstruktivitätskriterium (1959) in Karel Berka/L. Kreiser Logik Texte Berlin, 1983

Berka I 267
Entscheidungsproblem/Rekursion/Rekursivität/dialogische Logik/Lorenzen: ist R(x,y) eine entscheidungsdefinite Aussageform, so braucht aber schon (Ex) R(x,y) nicht mehr entscheidungsdefinit zu sein.
Trotzdem braucht aber andererseits die Behauptung solcher Aussagen wie
(1) (Ex) R(x,n)
keine sinnlosen Wortstreit auszulösen!
Es liegt ja nahe zu vereinbaren, dass derjenige, der (1) behauptet, auch verpflichtet ist, eine Zahl m anzugeben, so dass
(2) R(m,n)
wahr ist. Kann er das nicht, hat er seine Behauptung "verloren".

Lorn I
P. Lorenzen
Constructive Philosophy Cambridge 1987

Brk I
K. Berka/L. Kreiser
Logik Texte Berlin 1983

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.03.2017