Philosophie Lexikon der Argumente

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Thrasymachos
 
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Gerechtigkeit Taureck I 71
Gerechtigkeit/ThrasymachosVsSkorates: (Platon, Staat):
Thrasymachos attackiert Sokrates' Gesprächsführung. Gespielte Bescheidenheit, soll Gesprächspartner hinters Licht führen.
Dieser führt auch Argumente gegen Gegner auf, die diese längst berücksichtigt hatten.
I 73
Def Gerechtigkeit/Thrasymachos: Das Gerechte ist nichts anderes als das dem Stärkeren Zuträgliche.
I 74
Gerechtigkeit/SokratesVsThrasymachos: die Herrschenden könnten sich darüber täuschen, was das Zuträgliche ist.
Taureck I 76
Gerechtigkeit/Thrasymachos: wenn das Gerechte ein fremdes Gut ist, schließt es die Ungerechtigkeit derer, die es besitzen, ein.
I 77
Die Gerechten sind die Törichten. Der Gerechte ist überall schlechter gestellt als der Ungerechte.
Thrasymachos war Zeitgenosse des mörderischen Krieges zwischen Athen und Sparta.
I 78
Im Kleinen gilt Ungerechtigkeit als Übel und wird bestraft, im Großen ist sie Kennzeichen des Führertums.
Es ist denkbar: dass Thrasymachos von Platon als Schreckbild verzerrt wurde. Popper nennt ihn einen "politischen Desperado der schlimmsten Sorte". (PopperVsThrasymachos)

Tau I
B. H.F. Taureck
Die Sophisten Hamburg 1995

> Gegenargumente gegen Thrasymachos



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.03.2017