Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten
Rawls, John
 
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Gesellschaft I 4
Def Gesellschaft/Rawls: nehmen wir an, eine Gesellschaft sei ein mehr oder weniger selbstgenügsamer Zusammenschluss von Personen, die gewissen Verhaltensregel anerkennen und meist in Einklang mit ihnen leben. Diese Regeln sollen ein System der Zusammenarbeit bilden, das den Teilnehmern Vorteile sichert. Dann ist die Gesellschaft typischerweise gekennzeichnet durch Konflikte sowie Interessengleichheit.
I 12
Gesellschaft/Rawls: nach unserem Prinzip der Gerechtigkeit als Fairness nehmen wir an, die Parteien der Ausgangssituation seien rational und nicht an den Interessen der anderen interessiert. D.h. zum Beispiel dass sie zulassen, dass ihre religiösen Einstellungen differieren.
I 13
Ungleichheit: z.B. an Wohlstand und Autorität: ist nur gerechtfertigt, wenn sie dem öffentlichen Wohl und den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft dienen. Ungleiche Verteilung sollte so beschaffen sein, dass sie die Bereitschaft aller zur Kooperation fördert.
I 17
Ziele/Zwecke: sollen nicht in eine Rangfolgegebracht werden.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.04.2017