Psychologie Lexikon der Argumente

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Lernen: das Erwerben der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Zeichen, Symptomen oder Symbolen und Gegenständen herzustellen. Dazu gehört auch z.B. das Wiedererkennen und Erinnern von Mustern, Ähnlichkeiten, Sinneswahrnehmungen, Selbstwahrnehmung usw. Beim Lernen wird im Idealfall die Fähigkeit erworben, Verallgemeinerungen auf zukünftige Fälle anzuwenden. Siehe auch Wissen, Wissen-wie, Kompetenz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
I 371
Lernen/Bateson: alles Lernen ist in gewisser Weise stochastisch, d.h. es besteht zunächst aus Versuch und Irrtum.
Terminologie/Bateson:
Lernen I: nennen wir die Zurückname einer Wahl innerhalb einer unveränderten Menge von Alternativen.
Lernen II: nennen wir die Revision einer Menge von Alternativen.
I 372
Lernen I: hier brauchen wir einen Begriff von Selbigkeit (sameness). Dazu brauchen wir wiederum den Begriff des Kontexts.
I 374
Kontext: brauchen wir, um zwischen verschiedenen Mengen von Alternative n zu unterscheiden.
I 378
Lernen II: auch Lerntransfer oder Lernen von Lernen.
I 379
Lernen III/Bateson: eine Veränderung im Prozess des Lernens II.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bt I
G. Bateson
Ökologie des Geistes. Anthropologische, psychologische, biologische und epistemologische Perspektiven Frankfurt 1985

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> Gegenargumente gegen Bateson

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