Psychologie Lexikon der Argumente

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III 43
Psychoanalyse/Freud/Habermas: auch in einem (…) Prozess der Selbstreflexion spielen Gründe eine Rolle; den zugehörigen Typus von Argumentation hat Freud am Modell des zwischen Arzt und Analysanden geführten therapeutischen Gesprächs untersucht. (1)
Im analytischen Gespräch sind die Rollen asymmetrisch verteilt, Arzt und Patient verhalten sich nicht wie Proponent und Opponent. Die Voraussetzungen eines Diskurses können erst erfüllt werden, nachdem die Therapie zum Erfolg geführt hat. Die Form der Argumentation, die der Aufklärung systematischer Selbsttäuschungen dient, nenne ich deshalb therapeutische Kritik.


1.J Habermas, Erkenntnis und Interesse, Frankfurt 1968 a, Kap 10f.; P. Ricoeur, Die Interpretation, Frankfurt, 1969, Drittes Buch, 352ff.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981

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