Psychologie Lexikon der Argumente

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Slater I 65
Problemlösen/Entwicklungspsychologie/Klahr: Um die Fähigkeit zur Schlussfolgerung zu testen, modifizierte Klahr (Klahr & Robinson, 1981)(1) den Turm von Hanoi (TOH), um herauszufinden, welche Lösungsstrategien ein Kind entwickeln kann. Die Wahl von Bechern anstelle von Scheiben macht es unmöglich, eine kleinere auf eine größere zu setzen, ohne Erklärungen zu geben.
Das Kind wurde gebeten, dem Experimentator zu sagen, was sie (der Experimentator) tun soll, damit ihre Dosen (des Experimentators) genauso aussehen wie die des Kindes. Dies wurde genutzt, um herauszufinden, welche mentalen Darstellungen das Kind erzeugen kann.
Slater I 66
Teilnehmer: 51 Kinder, je 19 in einer Gruppe von 4- und 5-jährigen und 13 in einer Gruppe von 6-jährigen. Es fanden sich ungefähr gleich viele Jungen und Mädchen auf jeder Altersstufe.
Den Kindern wurde eine Titelgeschichte über drei Affen an einem Flussufer (Vater, Mutter, Kind) erzählt, die durch die Dosen (rot, gelb, blau) repräsentiert wurden.
Slater I 67
Die Hauptfrage ist, wie weit in die Zukunft ein Kind bei der Beschreibung von Bewegungsabläufen "sehen" könnte. Um zu vermeiden, dass diese Kapazität auf der Grundlage einiger zufälliger Lösungen überschätzt wird, haben wir ein sehr strenges Kriterium verwendet: Ein Kind wurde erst dann bewertet, wenn es in der Lage war, n-Bewegungs-Probleme zu lösen, nachdem es die minimale Weglösung für alle vier Probleme der Länge n vorgeschlagen hatte.
Slater I 68
KlahrVsPiaget: (vgl. >Fähigkeit/Klahr, >Methode/Piaget, >Denken/Piaget) das absolute Leistungsniveau angesichts der früheren Ansprüche von Piaget war auffällig. Über zwei Drittel der Fünfjährigen und fast alle Sechsjährigen gaben stets perfekte Lösungen für vier Züge an, und über die Hälfte der Sechsjährigen gab perfekte Lösungen für sechs Züge. Fast die Hälfte der Vierjährigen konnte die dreifachen Probleme bewältigen. Erinnern Sie sich, dass diese Lösungen erforderten, dass das Kind mentale Darstellungen zukünftiger Zustände manipuliert, da die Dosen während oder nach der Beschreibung der Lösungsreihenfolge durch das Kind nicht bewegt wurden.


1. Klahr, D., & Robinson, M. (1981). Formal assessment of problem solving and planning processes in preschool children. Cognitive Psychology, 13, 113–148.


David Klahr, ”Revisiting Piaget. A Perspective from Studies of Children’s Problem-solving Abilities”, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Klahr, David

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012

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