Psychologie Lexikon der Argumente

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Slater I 87
Objektpermanenz/Experiment/HaithVsBaillargeon/Haith: (Haith 1998)(1) Die Schlussfolgerung der Zugbrückenstudie (drawbridge experiment) ist ein Produkt der "reichen Interpretation" (Haith 1998) der Forscher und nicht der reichen konzeptionellen Fähigkeiten junger Säuglinge.
Slater I 88
Haith: Es gab immer eine sparsamere Wahrnehmungserklärung für die Reaktionen der Säuglinge. Bei der Erläuterung der Zugbrückenstudie schlug Haith vor, dass Säuglinge die Box weiterhin sehen, auch wenn sie aufgrund einer Art verweilender visueller Gedächtnisspur visuell verschlossen ist; und folglich schauen Säuglinge länger auf das "unmögliche" Ereignis. Dies tun sie nicht weil es unmöglich ist, sondern wegen der Neuartigkeit, ein physisches Objekt durch ein anderes physisches Objekt hindurchgehen zu sehen. Die Reaktion der Säuglinge auf Neuerungen, so wird argumentiert, müsse gar nicht von irgendeinem physikalischen Wissen abhängen, sondern lediglich von der Tatsache, dass in der realen Welt Objekte im Allgemeinen nicht ungehindert durch andere Objekte zu gehen scheinen. >Objektpermanenz/Baillargeon, >Objektpermanenz/Entwicklungspsychologie, >Objektpermanenz/Konnektionismus.


1. Haith, M. M. (1998). Who put the cog in infant cognition? Is rich interpretation too costly? Infant Behavior and Development, 21, 167–179.


Denis Mareschal and Jordy Kaufman, „Object permanence in Infancy. Revisiting Baillargeon’s Drawbridge Experiment“ in: Alan M. Slater & Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Haith, Marshall M.

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012

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