Psychologie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Slater I 154
Autismus/Happé: Im Strange Stories Test (Happé, 1994)(1), (...) werden die Teilnehmer gebeten, zu begründen, warum ein Charakter sich dafür entschieden haben könnte, in einer komplexen mentalistischen Situation zu sagen, was er sagt.
Zum Beispiel wird ein Soldat von feindlichen Truppen gefangen genommen und auf die Frage, wo der Rest seines Lagers versteckt ist, beschließt er, den genauen Standort preiszugeben, in der Hoffnung, dass der Feind glaubt, dass er lügt und deshalb Truppen an den gegenüberliegenden Ort schickt. Das Verständnis dieser Verwendung von "Double Bluff" ist eine komplexe Leistung, die sich als besonders herausfordernd für Menschen mit Autismus herausstellt, aber auch für Menschen, die die Theory of Mind Tests zweiter Ordnung bestehen.


1. Happé, F. (1994). An advanced test of theory of mind: Understanding of story characters’ thoughts and feelings by able autistic, mentally handicapped, and normal children and adults. Journal of Autism and Developmental Disorders, 24, 129—154.


Coralie Chevallier, “Theory of Mind and Autism. Beyond Baron-Cohen et al’s. Sally-Anne Study”, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Happé, Francesca

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012

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