Psychologie Lexikon der Argumente

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Upton I 11
Soziales Lernen/Bandura/Upton: Laut Banduras Theorie des sozialen Lernens (1963) lernen Menschen durch die Beobachtung des Verhaltens und der Einstellungen anderer und nutzen dies als Modell für ihr eigenes Verhalten.
Bedingungen:

Aufmerksamkeit: Damit das Verhalten erlernt werden kann, muss der Beobachter das modellierte Verhalten sehen.
Speicherung: Der Beobachter muss sich an das modellierte Verhalten erinnern können.
Wiedergabe: Der Beobachter muss über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen, um die Handlung zu reproduzieren.
Motivation: Der Beobachter muss motiviert sein, die von ihm beobachtete und erinnerte Handlung auszuführen, und er muss die Möglichkeit dazu haben. Die Verstärkung des Verhalten des Modells kann eine Motivation sein, während eine Bestrafung die Wiederholung des Verhaltens verhindern kann.

Upton I 12
Verhalten/BanduraVsWatson/Bandura: Der Beobachter wird das Verhalten des Modells nur dann imitieren, wenn das Modell Eigenschaften besitzt, die der Beobachter für attraktiv oder wünschenswert hält. Deshalb imitieren wir nicht immer die Handlungen anderer. Wir entscheiden, wen wir imitieren - Lernen ist keine automatische Reaktion, sondern hängt sowohl von internen als auch von umweltbezogenen Prozessen ab.
Theorie des sozialen Lernens/Upton: wurde manchmal als Brücke zwischen verhaltenstheoretischen und kognitiven Lerntheorien bezeichnet, weil sie Aufmerksamkeit, Erinnerung und Motivation umfasst.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Bandura, Albert

Upton I
Penney Upton
Developmental Psychology 2011

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