Psychologie Lexikon der Argumente

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Lernen: das Erwerben der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Zeichen, Symptomen oder Symbolen und Gegenständen herzustellen. Dazu gehört auch z.B. das Wiedererkennen und Erinnern von Mustern, Ähnlichkeiten, Sinneswahrnehmungen, Selbstwahrnehmung usw. Beim Lernen wird im Idealfall die Fähigkeit erworben, Verallgemeinerungen auf zukünftige Fälle anzuwenden. Siehe auch Wissen, Wissen-wie, Kompetenz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Brockman I 115
Lernen/Deutsch: Jede Fähigkeit, die auf Schätzen basiert, muss Mittel zur Korrektur der eigenen Schätzungen beinhalten, da die meisten Schätzungen zunächst falsch sein werden. (Es gibt fast immer viel mehr Möglichkeiten, falsch als richtig zu liegen.) Bayes'sche Aktualisieren ist unzureichend, weil sie keine neuen Vermutungen über den Zweck einer Handlung erzeugen kann, nur die Feinabstimmung - oder bestenfalls die Auswahl unter den bestehenden. Kreativität ist erforderlich. >Denken/Deutsch, >Wissen/Popper.


Deutsch, D. “Beyond Reward and Punishment” in: Brockman, John (ed.) 2019. Twenty-Five Ways of Looking at AI. New York: Penguin Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Deutsch I
D. Deutsch
Die Physik der Welterkenntnis München 2000

Brockman I
John Brockman
Possible Minds: Twenty-Five Ways of Looking at AI New York 2019

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