Wirtschaft Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Mause I 57f
Geld/Monetarismus/Keynesianismus: Trotz der großen wirtschaftspolitischen Differenzen zwischen Keynesianern und Monetaristen stimmen beide darin überein, dass Geld nur kurzfristig real wirksam, aber langfristig neutral sei. Umstritten ist lediglich, wie lange „kurzfristig“ ist: Während für die Monetaristen „kurzfristig“ eine Frage von Monaten ist und die in diesem Zeitraum möglichen realen Effekte nicht der Rede wert seien, interpretieren die Keynesianer „kurzfristig“ deutlich großzügiger (nämlich in der Größenordnung von mehreren Jahren), weshalb auch nicht dauerhafte Effekte ein lohnenswertes wirtschaftspolitisches Ziel sein könnten. Beide Positionen sind innerhalb der Neoklassischen Theorie anzusiedeln.
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Mause I 70
Geld/Keynesianismus/Postkeynesianismus/VsNeoklassik: Während die Neoklassik von der Exogenität des Geldangebots ausgehen (d. h. annehmen, dass die Zentralbank die Geldmenge nach ihrem Belieben steuern könne), unterstellen die Postkeynesianer ein endogenes Geldangebot, wonach die Zentralbank die jeweilige Geldnachfrage des Publikums zwangsläufig befriedigen müsse. (1)

1. N. Kaldor, The new monetarism. Lloyds Bank Review 97, 1970, p. 1– 17.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Keynesianismus

Mause I
Karsten Mause
Christian Müller
Klaus Schubert,
Politik und Wirtschaft: Ein integratives Kompendium Wiesbaden 2018

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> Gegenargumente gegen Keynesianismus

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