Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Autor/Ismus
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Autismus Bettelheim Slater I 148
Autismus/Bettelheim: Bettelheims Theorie der "Kühlschrankmutter" (...) postulierte, dass ein emotionsloser Erziehungsstil Autismus verursacht. VsBettelheim: Diese Theorie, die sich als unbegründet erwies, hatte weiterhin wichtige Auswirkungen auf Familien und Patienten und beeinflusste die Autismusforschung für eine beträchtliche Anzahl von Jahren. Gleichzeitig versuchten die von der kognitiven Revolution beeinflussten Forscher jedoch, kognitiv basierte Erklärungen des Autismus durch rigorose Experimente zu Wahrnehmung, Gedächtnis und Sprache zu finden (für eine Review über frühe kognitiven Studien siehe Prior, 1979)(1). Bis Mitte der 80er Jahre blieben solche Ansätze jedoch relativ knapp und es gab praktisch keine kognitiven Theorien, die für die autistische Symptomatik verantwortlich waren. Wie Baron-Cohen et al. 1985(2) selbst feststellten: "Bisher hatte noch niemand eine Ahnung, wie man [zugrunde liegende kognitive] Mechanismen des Autismus auch quasi-computergestützt charakterisieren könnte" (Baron-Cohen, Leslie, & Frith, U. 1985(2), S. 38).




1. Prior, M. R. (1979). Cognitive abilities and disabilities in infantile autism: A review.Journa! of Abnormal Child Psychology, 7,357—380.
2. Baron-Cohen, S., Leslie, A., & Frith, U. (1985). Does the autistic child have a “theory of mind.” Cognition,21, 13—125.


Coralie Chevallier, “Theory of Mind and Autism. Beyond Baron-Cohen et al’s. Sally-Anne Study”, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012