Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 
Suche
Suche
Suche

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff


zusammen mit Suche




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Cartesianismus Avramides I 107ff
Cartesianismus/Asymmetrie/Avramides: ältere Tradition der tiefen epistemischen Asymmetrie - mentale Objekte nur durch Erste-Person-Perspektive zugänglich - Fremdpsychisches ist nur durch Verhalten erratbar - dann gibt es keine oberflächliche epistemische Asymmetrie. - Pointe: ontologische Symmetrie: Geistiges und Materielles sind auf einer Stufe - nicht auf Physikalismus verpflichtet - Variante des Cartesianismus: man könnte sogar sagen, der Gottesstandpunkt könnte die immaterielle Substanz nicht erkennen - tiefe epistemische Asymmetrie: wenn wir die immaterielle Substanz erkennen könnten, könnten wir fremde Intentionen ohne Sprache erkennen. - Cartesianismus/Avramides: hier: Variante mit göttlichem Zugang zum Immateriellen - Cartesianismus ist nicht reduktiv!
I 110
AvramidesVsCartesianismus: Fehler: ohne Verhaltensbeobachtung vorzugehen.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Cartesianismus Davidson VI 165
Geist/DavidsonVsCartesianismus/Rorty: der Geist sollte eine letzte Quelle der Belege enthalten, deren Beschaffenheit restlos angegeben werden kann, ohne auf das Bezug zu nehmen, wofür sie Belege sind! Dieser Geist sollte seinen eigenen Inhalt kennen, ohne sonst etwas in der Welt zu kennen. Dann wäre der Geist sein eigener Aufenthaltsort - Bewegungsfreiheit, unabhängig von der Umwelt.(> Husserl). (DavidsonVs, RortyVs).
Aber niemand würde behaupten, das Gehirn wäre sein eigener Aufenthaltsort!
Gehirn/Gehirne im Tank/GIT/Davidson/Rorty: das Gehirn kann überhaupt nicht den Kontaktzur Außenwelt verlieren. Es ist ohne Belang, ob es ein Gehirn im Tank ist! Das gilt auch für den Geist: er muss immer mit etwas verbunden sein. Das kann auch durch eine mentalistische Neubeschreibung nicht negiert werden.

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 6 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsCartesianismusVsCartesianismus Davidson Vs Cartesianismus Avramides I 109
DavidsonVsCartesianismus/DavidsonVsPhysikalismus/Avramides: sein Zweifel (und auch Nagels Argument) führen zu einer Ablehnung sowohl des Cartesianismus (der ja nicht reduktiv ist) als auch des reduktiven Physikalismus. Davidson/Nagel/Avramides: beide sagen, die Unmöglichkeit des direkten Zugangs zum Mentalen liegt in der Methode!
Geist/CartesianismusVsNagel//Physikalismus/Avramides: Pointe: beide (Cartesianismus und Physikalismus) machen den Geist zu etwas Objektivem. Und damit prinzipiell einer Beobachtung zugänglich für ein Wesen, das die geeigneten Fähigkeiten hat.
I 110
Aber die Argumente von Nagel und DavidsonVsPhysikalismus treffen auch VsCartesianismus. (1979c, S.211).

Davidson I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

Davidson I (a)
Donald Davidson
"Tho Conditions of Thoughts", in: Le Cahier du Collège de Philosophie, Paris 1989, pp. 163-171
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (b)
Donald Davidson
"What is Present to the Mind?" in: J. Brandl/W. Gombocz (eds) The MInd of Donald Davidson, Amsterdam 1989, pp. 3-18
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (c)
Donald Davidson
"Meaning, Truth and Evidence", in: R. Barrett/R. Gibson (eds.) Perspectives on Quine, Cambridge/MA 1990, pp. 68-79
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (d)
Donald Davidson
"Epistemology Externalized", Ms 1989
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson I (e)
Donald Davidson
"The Myth of the Subjective", in: M. Benedikt/R. Burger (eds.) Bewußtsein, Sprache und die Kunst, Wien 1988, pp. 45-54
In
Der Mythos des Subjektiven, Stuttgart 1993

Davidson II
Donald Davidson
"Reply to Foster"
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Davidson III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

Davidson IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Davidson V
Donald Davidson
"Rational Animals", in: D. Davidson, Subjective, Intersubjective, Objective, Oxford 2001, pp. 95-105
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsCartesianismusVsCartesianismus Lewis Vs Cartesianismus Schwarz I 158f
Farbenforscherin Mary/Lernen/Wissen wie/LewisVsCartesianismus: Die >Farbenforschering Mary kann nichts neues Lernen: auch nicht, wenn es ein reich „ektoplasmatischer“ Dinge und Eigenschaften gäbe, die für geistige Prozesse zuständig sind: alle Tatsachen supervenieren dann nicht auf den physikalischen Tatsachen, sondern auf den physikalischen zusammen mit den ektoplasmatischen Tatsachen. ((s) Lösung/(s): wenn das zweite Konjunktionsglied oder Disjunktionsglied immer dieselbe esoterische Entität erwähnt, kann diese „gekürzt“ werden.) Lewis: damit ist aber nichts gewonnen. Dann könnten wir uns immer noch eine Zombie Welt vorstellen, die unserer wirklichen Welt gleicht, jetzt aber physikalisch und ektoplasmatisch.
Es würde Mary auch nichts helfen, wenn sie vor ihrem ersten Kontakt Schwarz Weiß Unterricht in Ektoplamatologie gehabt hätte. (1988e,280f,Churchland 1985,24f).

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsCartesianismusVsCartesianismus Physikalismus Vs Cartesianismus Avramides I 135
PhysikalismusVsCartesianismus: dreht ihn um: statt der Erste Person Perspektve haben wir nur noch die Dritte Person Perspektive.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsCartesianismusVsCartesianismus Avramides Vs Cartesianismus Avra I 110
AvramidesVsCartesianismus: sollte vor allem wegen des Bildes abgelehnt werden, das er vom Geist zeichnet. Aber das wischt Loar beiseite, wenn er den Naturalismus in Dienst nimmt. AvramidesVsPhysikalismus: in Kapitel 4 werde ich zeigen, daß der Physikalismus sein Bild des Geistes vom Cartesianismus erbt.
I 111
AvramidesVsPhysikalismus/AvramidesVsCartesianismus: beide machen den gleichen Fehler. In Wirklichkeit kann überhaupt keine Perspektive (Gottesstandpunkt oder Wissenschaft der Zukunft) das mentale Leben eines Individuum ohne Beobachtung seines Verhaltens ergründen. (Davidson dito).
I 133
Geist/AvramidesVsCartesianismus: aber das führt zum Verlust jeder realen Asymmetrie der Perspektiven! und gleichzeitig verliert damit der Geist jede Möglichkeit, als subjektiv bestimmt zu werden. Der Geist wird etwas objektives, zu dem gottähnliche Wesen (zumindest prinzipiell)((s) d.h. auch begrifflich) Zugang haben können. (s.o. (Kapitel 3)
Dann gibt es an der Perspektive des Subjekts (auf sich selbst) nichts besonderes mehr! Die Subjektperspektive ist dann eine, die geteilt werden kann. Das Subjekt bleibt nur privilegiert, wenn es mit anderen menschlichen Wesen verglichen wird. ((s) Aber das ist eben keine Eigenschaft des Geistes selbst mehr).
AvramidesVsCartesianismus: Ironie: indem er die spezielle Relation des Subjekts zum Geist erklären wollte, verliert er diese spezielle Relation aus den Augen.
I 134
Die Einführung einer speziellen Substanz (immateriell) hilft dann auch gar nicht zu verstehen, was am Geist besonderes sein soll.
Avra I 154
Verhalten/Cartesianismus: versucht, die Signifikanz von Verhalten durch verstecktes Denken (Gedanken) zu erklären. AvramidesVsCartesianismus: Frage: wie kommt ein Gedanke zu seiner Signifikanz (Bedeutung)?

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsCartesianismusVsCartesianismus Cartesianismus Vs Nagel, Th. Avra I 109
Geist/CartesianismusVsNagel//Physikalismus/Avramides: Pointe: beide (C. und Ph.) machen den Geist zu etwas Objektivem. Und damit prinzipiell einer Beobachtung zugänglich für ein Wesen, das die geeigneten Fähigkeiten hat.
I 110
Aber die Argumente von Nagel und DavidsonVsPhysikalismus treffen auch VsCartesianismus. (1979c,S.211)
VsCartesianismusVsCartesianismus Avramides Vs Physikalismus Avramides I 111
AvramidesVsPhysikalismus/AvramidesVsCartesianismus: beide machen den gleichen Fehler. In Wirklichkeit kann überhaupt keine Perspektive (Gottesstandpunkt oder Wissenschaft der Zukunft) das mentale Leben eines Individuum ohne Beobachtung seines Verhaltens ergründen. (Davidson dito).
I 135
AvramidesVsPhysikalismus: indem er die Schwierigkeiten eines immateriellen Reichs unterstreicht, verliert er eine wichtige Einsicht Descartes’ aus den Augen: Das Subjekt hat eine einzigartige Relation zu seinem Inneren.
PhysikalismusVsCartesianismus: dreht ihn um: statt der Erste Person Perspektve haben wir nur noch die Dritte Person Perspektive.
I 137
objektiver Geist/Asymmetrie/Begriff/AvramidesVsLoar/AvramidesVsPhysikalismus: These wenn man den Geist als objektiv auffaßt, kann man begriffliche Fragen nicht mehr von oberflächlichen epistemischen Fragen trennen oder
eine Trennung zwischen unserem Zugang zu dem, was Geistzustände in sich sind und
den normalen Belegen (Verhalten) die sie betreffen, aufrechterhalten.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989