Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 17 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bewusstsein Dennett
 
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Rorty VI 161
Bewusstsein/Dennett: es ist eine Illusion zu glauben, das Bewusstsein sei die Ausnahme von der Regel, dass sich alles durch seine Beziehungen zu anderen Dingen erklären lässt. Es ist keine Ausnahme. - - -
Den I 534
Bewusstsein/DennettVsMcGinn: abgesehen von Problemen, die in der der Lebenszeit des Universums nicht lösbar sind, wird sich unser Bewusstsein noch so entwickeln, wie wir es uns heute noch nicht vorstellen können.
Den II 23ff
Sprache/Tier/Bewusstsein/Dennett: da es keine Grenze für Bewusstsein (mit oder ohne Sprache) gibt, da es allmählich entstanden ist, ist die Frage, welche Tiere Bewusstsein haben, unentscheidbar - "Eine Frage des Stils" - Bewusstsein ist nicht gleich Denken! Dennett: kein Denken ohne Sprache, aber Bewusstsein ohne Denken. - - -
Metzinger/Rosenthal II 430
Bewußtsein/Dennett: selbst für die Erste Person nicht immer klar, was bewusst ist und was nicht - Bsp sich des Inventars eines Zimmers bewusst werden - Bsp Tapetenmuster: Vervollständigung durch Urteil, nicht sensorisch!
Metzinger II 475
Bewusstsein/Dennett: ist wie eine Simulation der Welt - verhält sich zum Gehirn wie die Flugsimulation zu den Vorgängen im Computer.
Metzinger II 555
Bewusstsein/Dennett: 1 . kulturelles Konstrukt - 2. man kann Bewusstsein nicht haben, ohne den Begriff von Bewusstsein zu haben - BlockVsDennett: falsche Verschmelzung von P-Bewusstsein und Z-Bewusstsein. - - -
Chalmers I 113
Bewusstsein/Kognition/Dennett/Chalmers: Dennett (1978c) bringt ein kognitives Modell des Bewusstseins, bestehend aus Wahrnehmungsmodul, Kurzzeitgedächtnis, Speicher,
I 114
Kontrollinstanz und Modul für „public relations“: für die Umsetzung in Alltagssprache. ChalmersVsDennett: das zeigt uns etwas über Informationsverarbeitung und die Möglichkeit, darüber zu berichten, aber nicht, warum es für ein solches Modell eine Weise geben sollte „wie es ist“, dieses Modell zu sein.
Später bringt Dennett ein stärker ausgearbeitetes Modell (Dennett, Consciousness Explained, 1991) ohne zentrales „Hauptquartier“.
ChalmersVsDennett: das bringt nun auch eine mögliche Erklärung von Aufmerksamkeit, nicht aber eine bessere Erklärung von bewusstem Erleben.
Bewusstsein/DennettVsNagel/DennettVsChalmers: These: was er aufzeigt, sei dennoch alles, was es braucht, um Bewusstsein zu erklären. Sobald man die verschiedenen Funktionen erklärt hat, hat man alles erklärt (Dennett, 1993a, p. 210) und (FN 9/Kap 3)
Kognitive Modelle/Chalmers: gibt es auch von Churchland, (1995), Johnson-Laird (1988), Shallice (1972, 1988a, 1988b). ChalmersVs: auf alle trifft meine Kritik VsDennett von oben zu.
Chalmers I 229
Bewusstsein/Dennett/Chalmers: (Dennett 1993b) Bewusstsein ist, was in Gehirnprozessen hervorsticht. („Cerebral celebrity“). Solche Inhalte sind bewusst, die Ressourcen auf sich fixieren und monopolisieren. (p. 929). Chalmers: das ist nah bei meinem Ansatz, nur dass ich von potentiellen Hervorstechen spreche, Es muss nur möglichsein, dass ein Inhalt diese Rolle spielen kann.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Metz I
Th. Metzinger (Hrsg.)
Bewusstsein Paderborn 1996

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Brückengesetze Chalmers
 
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I 107
Brückengesetze/Erklärung/Bewusstsein/Chalmers: die Tatsache, dass Bewusstsein einen gegebenen physischen Prozess begleitet, ist eine zusätzliche Tatsache, nicht erklärbar dadurch, dass man die physikalischen Tatsachen erzählt.
I 107
Brückengesetze/Brückenprinzipien/Chalmers: können sie vielleicht bei der Erklärung des Bewusstseins helfen? Nein: sie sind ihrerseits nicht reduktiv. Und dass wir sie benötigen, würde gerade wiederum zeigen, dass Bewusstsein nicht reduktiv erklärbar ist. Physikalische Tatsachen: nichts, was ich hier gesagt habe impliziert übrigens, dass die physikalische Seite irrelevant für das Bewusstsein wäre! Vielleicht können sie auch helfen, die Struktur des Bewusstseins zu verstehen: Muster von Ähnlichkeit und Unähnlichkeit von Erlebnissen.
I 108
VsChalmers: man könnte einwenden, dass Brückengesetze immer im Spiel sind, wenn es um höher- und niederstufigen Phänomene geht. In solchen Fällen sind diese Brückenprinzipien keine zusätzlichen Tatsachen über die Welt. 1. ChalmersVsVs: Das können wir mit Argumenten widerlegen, die aus dem Bereich von Zwillingen und möglichen Welten mit identischer physikalischer Struktur stammen: es ist unvorstellbar, dass ein Wesen das mir physikalisch gleicht, nicht lebendig wäre, dennoch folgt nicht logisch, dass es auch ein Bewusstsein hat.
2. ChalmersVsVs: Es gibt kein „vertauschtes Leben“ wie es vertausche Spektren gibt.
3. Wenn man alle physikalischen Tatsachen hat, hat man auch alle biologischen.
4. In Bezug auf Leben gibt es keine epistemische Asymmetrie.
5. Leben ist – anders als Bewusstsein – analysierbar in funktionalen Begriffen.
I 237
Brückenprinzipien/Chalmers: zwischen physischen Prozessen und Erfahrung können als Kriterium für das Vorhandensein von Bewusstsein in einem System dienen. Die Brückenprinzipien sind dann ein epistemischer Hebel, der selbst allerdings nicht getestet werden kann. Brückenprinzipien sind selbst keine Schlussfolgerungen aus Experimenten. Sie gehen ihnen voraus und steuern sie.
Kognition/Bewusstsein/Chalmers: nach meinem Vorschlag gibt es eine Kohärenz zwischen diesen beiden und dafür brauchen wir Brückenprinzipien: hier die Zugänglichkeit zu globaler Kontrolle.
Das allgemeinste Brückenprinzip ist die Möglichkeit zu berichten als Kriterium für Erfahrung. Erfahrung ist bewusst, wenn man über sie berichten kann.
Problem: Erfahrung ohne Sprache bei Tieren. Lösung: Verhaltenskontrolle Logothetis und Schall (1989).


Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Dualismus Chalmers
 
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I 125
Dualismus/Bewusstsein/Chalmers: wir haben gesehen dass der Materialismus wegen der fehlenden logischen Supervenienz bewussten Erlebens auf physikalischen Tatsachen scheitert. Daraus folgt ein Dualismus, aber kein Cartesischer Dualismus, der einen „Geist in der Maschine“ annimmt, der extra kausale Arbeit leistet. Stattdessen folgt für uns eine Art Eigenschaftsdualismus. > Eigenschaftsdualismus.
I 134
Dualismus/Chalmers: man könnten den Dualismus vermeiden, indem man eine Zombie-Welt, die physikalisch identisch mit unserer ist als falsch beschrieben bezeichnet.
I 135
Diese Welt wäre gleichzeitig identisch und verschieden. Wir könnten die physikalischen Eigenschaften mit dem Operator „ddieses“ („dthat“) starr machen, Bsp ddieses(spielt die Rolle von…). Pointe: dann würde die Zombie-Welt einige Eigenschaften nicht haben, die unsere Welt hat.
Pointe: dann könnte Bewusstsein metaphysisch auf anderen Eigenschaften supervenieren. Das wäre ein interessantes Argument.
ChalmersVsVs: 1. Ist das spekulativ.
2. (direkter): es beruht auf einer unkorrekten Semantik physikalischer Begriffe.
I 136
Bsp ein Elektron mit noch unerkannten Eigenschaften würden wir immer noch ein Elektron nennen, nicht aber ein Elektron mit Eigenschaften eines Protons. Metaphysik/Chalmers: die Semantik ist hier nicht so entscheidend, aber die metaphysische Frage bleibt.
I 154
Dualismus/Def Protophänomenale Eigenschaft/Chalmers: beinhaltet als einzelne nicht selbst Erleben, mehrere gleichzeitig vorhandene könnten es aber. Das ist merkwürdig für uns, kann aber nicht a priori ausgeschlossen werden. Das würde eine kausale Rolle des Phänomenalen nahelegen. Eine solche Theorie zu vertreten würde einfach bedeuten, eine andere mögliche Welt anzunehmen, wo etwas anderes die Rolle der Verursachung innehat, aber logisch ausgeschlossen wäre eine solche Welt nicht.
I 155
Dualismus/Chalmers: wenn wir eine solche Position einnehmen würden, verträten wir einen essentiellen Dualismus. ChalmersVsDualismus: man kann diese Position aber auch nichtdualistisch verstehen, wenn auch nicht als materialistischen Monismus. Sie liefert dann ein Netzwerk intrinsischer Eigenschaften, das die extrinsischen physikalischen Eigenschaften „realisiert“ (verwirklicht). Die Gesetze sind immer noch die physikalischen. In extremster Form, wenn alle intrinsischen Eigenschaften phänomenal sind, haben wir es mit einer Variante des Idealismus zu tun, aber nicht nach Art von Berkeley.
Am ehesten würde es einer Version von Russels neutralem Monismus entsprechen:
I 155
Monismus/Russell/Chalmers: neutraler Monismus: die grundlegenden Eigenschaften der Welt sind weder physikalische noch phänomenale, sondern das Physische und das Phänomenale sind beide aus diesem Grundlegenden aufgebaut. Das Phänomenale ist aus den intrinsischen Naturen gebildet, das Physische aus den extrinsischen.
I 156
Dualismus/Def Interaktionistischer Dualismus/Def Interaktionismus/Chalmers: hier füllt Erfahrung die kausalen Lücken im physikalischen Prozess. ChalmersVs: das schafft mehr Probleme als es löst. Es löst nicht die Probleme mit dem Epiphänomenalismus.
Pro: das einzige Argument für den interaktionistischen Dualismus sind einige Eigenschaften der Quantenmechanik, die besser erklärt werden könnten. (>Eccles 1986)
I 157
ChalmersVsEccles: die Effekte wären viel zu klein, um eventuelle Verhaltensänderungen zu bewirken. Weitere Gegenargumente: VsInteraktionistischer Dualismus/VsInteraktionismus/Chalmers:
1. er widerspricht dem quantenmechanischen Postulat, dass die microskopischen „Entscheidungen“ zufällig sind.
2. Ein Verhalten, dass durch diese mikroskopischen Einflüsse ausgelöst wurde, müsste sich von anders ausgelöstem Verhalten unterscheiden.
ChalmersVsEccles: solche Theorien schweigen sich auch darüber aus, was im Gehirn passieren soll, wenn die Wellenfunktion kollabiert.
ChalmersVsInteraktionistischer Dualismus: dieser macht das Phänomenale irrelevant:
I 158
ChalmersVsEccles: wenn es seine Psychonen gibt, dann kommen sie mit rein kausalen Interaktionen aus, ohne angenommene phänomenale Eigenschaften. VsChalmers: man könnte einwenden, dass Psychonen (oder Ektoplasma oder was immer) durch phänomenale Eigenschaften erst konstituiert sind.
ChalmersVsVs: selbst dann sind ihre phänomenalen Eigenschaften irrelevant für Verhaltenserklärung: in der Geschichte über Verursachung sind es nur die relationalen Eigenschaften, die zählen. Es bleibt also bei der kausalen Geschlossenheit des Physischen.
ChalmersVsInteraktionismus/ChalmersVsEccles: selbst wenn man Psychonen annähme, könnte man eine Geschichte über Zombies erzählen, die Psychonen involvierte. Man müsste dann wiederum zusätzliche phänomenale Eigenschaften von Psychonen annehmen, ohne sie nachweisen zu können.
I 162
Def interaktionistischer Dualismus/Chalmers: akzeptiert, das Bewusstsein nicht-physikalisch ist (VsMaterialismus) aber er leugnet, dass die physikalische Welt kausal geschlossen ist, so dass Bewusstsein eine autonome kausale Rolle spielen kann.
I 162
Naturalistischer Dualismus/Chalmers: so charakterisiere ich meine eigene Sicht: These: Bewusstsein superveniert natürlich auf dem Physischen, ohne logisch oder „metaphysisch“ zu supervenieren. Ich behaupte, dass der Materialismus falsch ist und dass der Bereich des Physikalischen kausal abgeschlossen ist.
I 171
Naturalistischer Dualismus/Chalmers: diese meine Position wird schon von vielen implizit geteilt, die sich selbst noch „Materialisten“ nennen. Alles was ich gemacht habe ist, die ontologischen Implikationen der naturalistischen Sicht – dass Bewusstsein aus dem Physischen (oder Physikalischen) „entsteht“, explizit zu machen. Wir müssen gar nich6t viel aufgeben, was für unsere wissenschaftliche Weltsicht wichtig ist.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Eigenschafts-Dualismus Searle
 
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John R. Searle
Chalmers I 130
Eigenschaftsdualismus/SearleVsEigenschaftsdualismus/SearleVsChalmers: Searle (1992) hat eine ähnliche Sicht wie ich, leugnet aber, dass dies ein Eigenschaftsdualismus sei. Vielmehr sei der ontologische Status des Bewusstseins derselbe wie der der physikalischen Eigenschaften, wie Flüssigsein. Das ist kein bloßer terminologischer Unterschied zu meinem Dualismus. Bei Searle verursachen basale physikalische Tatsachen die höherstufigen nicht, sie konstituieren sie. Konstituierung ist eine viel engere Beziehung als Verursachung. (FN 2/Kap 5).

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Interaktionismus Chalmers
 
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I 156
Dualismus/Def Interaktionistischer Dualismus/Def Interaktionismus/Chalmers: hier füllt Erfahrung die kausalen Lücken im physikalischen Prozess. ChalmersVs: das schafft mehr Probleme als es löst. Es löst nicht die Probleme mit dem Epiphänomenalismus.
Pro: das einzige Argument für den interaktionistischen Dualismus sind einige Eigenschaften der Quantenmechanik, die besser erklärt werden könnten. (>Eccles 1986)
I 157
ChalmersVsEccles: die Effekte wären viel zu klein, um eventuelle Verhaltensänderungen zu bewirken. Weitere Gegenargumente: VsInteraktionistischer Dualismus/VsInteraktionismus/Chalmers:
1. er widerspricht dem quantemechanischen Postulat, dass die microskopischen „Entscheidungen“ zufällig sind.
2. Ein Verhalten, dass durch diese mikroskopischen Einflüsse ausgelöst wurde, müsste sich von anders ausgelöstem Verhalten unterscheiden.
ChalmersVsEccles: solche Theorien schweigen sich auch darüber aus, was im Gehirn passieren soll, wenn die Wellenfunktion kollabiert.
ChalmersVsInteraktionistischer Dualismus: dieser macht das Phänomenale irrelevant:
I 158
ChalmersVsEccles: wenn es seine Psychonen gibt, dann kommen sie mit rein kausalen Interaktionen aus, ohne angenommene phänomenale Eigenschaften. VsChalmers: man könnte einwenden, dass Psychonen (oder Ektoplasma oder was immer) durch phänomenale Eigenschaften erst konstituiert sind.
ChalmersVsVs: selbst dann sind ihre phänomenalen Eigenschaften irrelevant für Verhaltenserklärung: in der Geschichte über Verursachung sind es nur die relationalen Eigenschaften, die zählen. Es bleibt also bei der kausalen Geschlossenheit des Physischen.
ChalmersVsInteraktionismus/ChalmersVsEccles: selbst wenn man Psychonen annähme, könnte man eine Geschichte über Zombies erzählen, die Psychonen involvierte. Man müsste dann wiederum zusätzliche phänomenale Eigenschaften von Psychonen annehmen, ohne sie nachweisen zu können.
I 162
Def interaktionistischer Dualismus/Chalmers: akzeptiert, das Bewusstsein nicht-physikalisch ist (VsMaterialismus) aber er leugnet, dass die physikalische Welt kausal geschlossen ist, so dass Bewusstsein eine autonome kausale Rolle spielen kann.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Kognition Chalmers
 
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I 111
Kognition/Erklärung/Bewusstsein/Kognitive Modelle/Chalmers: Kognitive Modelle sind sehr gut, wenn es um die Erklärung von Dingen wie Lernen und Verhalten geht, nicht aber bei der Erklärung von bewusstem Erleben. Bei allem, was kognitiv erklärt wird bleibt die Frage, warum es von so etwas wie Bewusstsein begleitet wird.
I 112
Kognitive Modelle können sicher die psychologische Seite des Bewusstseins (Verhaltenserklärung, Lernen, Informationsverarbeitung) abdecken, nicht aber die phänomenale Seite des bewussten Erlebens.
I 113
Bewusstsein/Kognition/Dennett/Chalmers: Dennett (1978c) bringt ein kognitives Modell des Bewusstseins, bestehend aus Wahrnehmungsmodul, Kurzzeitgedächtnis, Speicher,
I 114
Kontrollinstanz und Modul für „public relations“: für die Umsetzung in Alltagssprache. ChalmersVsDennett: das zeigt uns etwas über Informationsbverarbeitung und die Möglichkeit, darüber zu berichten, aber nicht, warum es für ein solches Modell eine Weise geben sollte „wie es ist“, dieses Modell zu sein.
Später bringt Dennett ein stärker ausgearbeitetes Modell (Dennett, Consciousness Explained, 1991) ohne zentrales „Hauptquartier“.
ChalmersVsDennett: das bringt nun auch eine mögliche Erklärung von Aufmerksamkeit, nicht aber eine bessere Erklärung von bewusstem Erleben.
Bewusstsein/DennettVsNagel/DennettVsChalmers: These: was er aufzeigt, sei dennoch alles, was es braucht, um Bewusstsein zu erklären. Sobald man die verschiedenen Funktionen erklärt hat, hat man alles erklärt (Dennett, 1993a, p. 210) und Chalmers I 370.
Kognitive Modelle/Chalmers: gibt es auch von Churchland, (1995), Johnson-Laird (1988), Shallice (1972, 1988a, 1988b). ChalmersVs: auf alle trifft meine Kritik VsDennett von oben zu.
I 172
Kognition/Chalmers: es ist falsch anzunehmen, dass sie vom Bewusstsein getrennt ist, auch wenn sie zu einer anderen Sphäre (dem Physischen) gehört. Bsp man hat eine (physische) Wahrnehmung von etwas Grünem, die aber psychologisch individuiert wird. Andererseits haben wir auch Wahrnehmungen über unser Bewusstsein.
I 218
Kognition/Bewusstsein/Kognition/Psychologie/Chalmers: die Kohärenz zwischen bewusster Erfahrung und kognitiven Strukturen ist bemerkenswert. Wir können Prinzipien erkennen: Prinzipien: 1. Verlässlichkeitsprinzip: Unsere Urteile 2. Stufe über Bewusstsein sind im Großen und Ganzen korrekt.
I 219
Wenn ich urteile, dass ich etwas höre, dann höre ich normalerweise etwas. 2. Deduzierbarkeitsprinzip (umgekehrtes Verlässlichkeitsprinzip): auch wenn uns viele Erlebnisse entgehen, haben wir normalerweise die Fähigkeit, sie zu bemerken.
I 222/223
3. Prinzip der strukturellen Kohärenz: bewusste phänomenale Erlebnisse sind immer begleitet von (geeignet charakterisierter) psychologischer Bewusstheit.
I 223
Bsp Strukturelle Gegebenheiten des Gesichtsfelds finden sich in unseren Erlebnissen von größeren und kleineren, helleren und dunkleren usw. Gegenständen wieder und ebenso in unseren Reaktionen darauf. Das trifft auch auf implizite Strukturen wie Relationen zwischen Farben zu.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Kognition Dennett
 
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Chalmers I 113
Bewusstsein/Kognition/Dennett/Chalmers: Dennett (1978c) bringt ein kognitives Modell des Bewusstseins, bestehend aus Wahrnehmungsmodul, Kurzzeitgedächtnis, Speicher,
I 114
Kontrollinstanz und Modul für „public relations“: für die Umsetzung in Alltagssprache. ChalmersVsDennett: das zeigt uns etwas über Informationsbverarbeitung und die Möglichkeit, darüber zu berichten, aber nicht, warum es für ein solches Modell eine Weise geben sollte „wie es ist“, dieses Modell zu sein.
Später bringt Dennett ein stärker ausgearbeitetes Modell (Dennett, Consciousness Explained, 1991) ohne zentrales „Hauptquartier“.
ChalmersVsDennett: das bringt nun auch eine mögliche Erklärung von Aufmerksamkeit, nicht aber eine bessere Erklärung von bewusstem Erleben.
Bewusstsein/DennettVsNagel/DennettVsChalmers: These: was er aufzeigt, sei dennoch alles, was es braucht, um Bewusstsein zu erklären. Sobald man die verschiedenen Funktionen erklärt hat, hat man alles erklärt (Dennett, 1993a, p. 210) und (FN 9/Kap 3)
Kognitive Modelle/Chalmers: gibt es auch von Churchland, (1995), Johnson-Laird (1988), Shallice (1972, 1988a, 1988b). ChalmersVs: auf alle trifft meine Kritik VsDennett von oben zu.


Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Kontext/ Kontextabhängigkeit Chalmers
 
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Schwarz I 201
Kontextuelle Intension/Chalmers: (Chalmers 2003, §3). LewisVsChalmers: die Falschheit eines Satzes, wo niemand etwas sagt, ergibt sich erst aus kompositionalen Regeln, Situationen müssen nicht immer Äußerungskontexte sein. Daher sind Wahrheitsbedingungen keine „kontextuellen Intensionen. (Lewis 1980a,28f).


Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
Materialismus Chalmers
 
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Sta I 242
Def Typ-A-Materialismus/Chalmers/Stalnaker: (Chalmers 1996, 165-6) These: Bewusstsein, so weit es existiert, superveniert logisch auf dem Physischen, aus funktionalistischen oder eliminativistischen Gründen. - Def Typ-B-Materialismus: These: Bewusstsein superveniert nicht logisch auf dem Physischen, also gibt es keine a priori-Implikation vom Physischen auf das Phänomenale, dennoch wird der Materialismus behauptet. - - -
Chalmers I XIII
Materialism/Chalmers: to account for consciousness, we have to go beyond the resources it provides.
Chalmers I 41
Def Materialismus/Physikalismus/Chalmers: die These, dass alle positiven Tatsachen über die Welt global logisch supervenieren auf physikalischen Tatsachen. (>Supervenienz/Chalmers)
I 42
Der Materialismus ist wahr wenn alle positiven Tatsachen über die Welt von den physikalischen Tatsachen beinhaltet (entailed) sind. (Siehe auch Chalmers I 364).D.h. wenn für jede logisch mögliche Welt W, die physikalisch von unserer Welt ununterscheidbar ist, alle positiven Tatsachen, die wahr von unserer Welt sind, auch wahr von Welt W sind. Das entspricht Jacksons Physikalismus:
Def Physikalismus/Jackson: (Jackson 1994): Kriterium: jedes minimal physikalische Duplikat unserer aktualen Welt ist simpliciter ein Duplikat unserer Welt (Siehe auch Chalmers I 364).
I 123
Materialismus/ChalmersVsMateialismus: wenn meine Annahmen über bewusstes Erleben (phänomenales Bewusstsein) richtig sind, muss der Materialismus falsch sein: 1. Es gibt bewusste Erlebnisse in unserer Welt
2. Es gibt eine logisch mögliche Welt, die physikalisch identisch mit unserer aktualen Welt ist, in der die positiven Tatsachen über Bewusstsein in unserer Welt nicht gelten.
3. Daher sind Tatsachen über Bewusstsein zusätzliche Tatsachen, jenseits der physikalischen Tatsachen.
4. Daher ist der Materialismus falsch.
I 124
Die gleiche Schlussfolgerung kann aus der logischen Möglichkeit von Welten mit vertauschten bewussten Erlebnissen gezogen werden. Wenn Gott also die Welt erschuf hatte er, nachdem er die physikalischen Fakten sicherstellte, noch mehr zu tun, wie Kripke sagt: er musste bewirken, dass die Tatsachen über das Bewusstsein bestehen.
Das fehlschlagen dieser Art von Materialismus führt zu einer Art Dualismus.
I 139
MaterialismusVsChalmers: könnte argumentieren, dass die Unvorstellbarkeit gewisser Welten (s.o.) nur auf unsere kognitiven Beschränkungen zurückzuführen sei. Dann wäre die entsprechende Welt nicht einmal logisch möglich! (Das wäre eine mögliche Interpretation von McGinn 1989.) Analogie: man könnte vermuten, dass die Entscheidung Bsp über die Kontinuumshypothese oder ihre Negation jenseits unserer kognitiven Fähigkeiten liegt.
ChalmersVsVs: diese Analogie greift nicht im Fall unseres Verständnisses von Modalitäten (Spielarten von Notwendigkeit und Möglichkeit).
Bsp es ist auch nicht so, dass eine smartere Version der Farbenforscherin Mary besser wüsste, wie es ist, eine Farbe zu sehen.
I 144
Materialismus/Chalmers: müsste schlichtweg leugnen, dass Mary überhaupt irgendwelche Entdeckungen macht. Das ist die Strategie von Lewis (1990) und Nemirow (1990): Mary erwirbt nur eine zusätzliche Fähigkeit (zum Wiedererkennen), kein Wissen. ChalmersVsNemirow/ChalmersVsLewis: bei dieser Strategie gibt es zwar keine internen Probleme, sie ist aber unglaubwürdig.
I 145
Mary lernt sehr wohl neue Tatsachen über die Natur der Erfahrung. Sie hat den Raum epistemischer Möglichkeiten verringert. Allwissenheit/Chalmers: für ein allwissendes Wesen gibt es keine solche Verengung der Möglichkeiten.
Loar: (1990) leitet aus diesem neuen Wissen von Mary Konditionale ab: „Wenn das Sehen roter Dinge so ist, und das Sehen blauer Dinge so, dann ist das Sehen violetter Dinge wahrscheinlich so.“
DennettVsJackson: (Dennett 1991) Mary lernt überhaupt nichts. Man könnte sie nicht hinters Licht führen, z.B. indem Experimentatoren einen blauen Apfel statt eines roten hochhalten. Sie hat schon das Nötige aus den Reaktionen Anderer in ihrer Umwelt gelernt.
ChalmersVsDennett: das zeigt aber nicht, dass sie das entscheidende (phänomenale) Wissen hatte.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Qualia Block
 
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Chalmers I 250
Qualia/absent qualia/fehlende Qualia/Block/BlockVsChalmers/BlockVsInvarianzprinzip/ Chalmers: (Bock 1978): Block These: bei identischer biochemischer Realisation in einem nichtmenschlichen System müssen die Qualia, die die bewusste Erfahrung beim Menschen begleiten, fehlen. Bsp Angenommen, die entsprechende Organisation wäre statt in einem Organismus in einem Land verwirklicht: dieses Land kann sicher keine bewussten Erlebnisse haben. Invarianzprinzip/Chalmers: aus ihm folgt, dass bei identischer biochemischer Organisation in einem System bewusste Erlebnisse möglich sind.


Block I
N. Block
Consciousness, Function, and Representation: Collected Papers, Volume 1 (Bradford Books) Cambridge 2007

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Qualia Chalmers
 
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I 251
Qualia/fehlende Qualia/ChalmersVsBlock: (Block 1978) Gedankenexperimente, bei denen Systemeigenschaften, die ein menschliches Bewusstseinssystem spiegeln in einer Volkswirtschaft oder in der chinesischen Bevölkerung als ganzer realisiert sind, haben höchstens intuitive Kraft. Sie sollen zeigen, dass ein solches System, bei dem ein Individuum z.B. für ein Neuron stehen soll, als ganzes System kein Bewusstsein entwickeln kann. ChalmersVsBlock: genauso intuitiv argumentieren wir, wenn wir sagen, dass es kaum glaublich ist, dass ein Stück graue Masse Bewusstsein produziert und dennoch tut sie es!
Wir würden in einer Volkswirtschaft als ganzer keine Erfahrungen sehen, aber das tun wir beim Gehirn auch nicht!
I 252
Ebenso können wir das Funktionieren des Gesamtsystems sowohl im Fall der Bevölkerung als auch beim Gehirn auch ohne bewusste Erlebnisse erklären. Andererseits wäre es nicht prinzipiell ausgeschlossen, dass eine entsprechende Organisationsstruktur in einer Bevölkerung als ganzer bewusste Erfahrungen hervorbringt, man müsste allerdings die Geschwindigkeit der Signalleitungen erheblich erhöhen.
BlockVsVs: wir wissen über Neuronen, dass sie die Arbeit leisten können, von Homunculi (das wären Individuen in der Bevölkerung in dem Beispiel) wissen wir es nicht.
I 253
Verblassende Qualia/Fading Qualia/VsChalmers: Bsp Angenommen, Teile des Gehirns würden durch Siliziumchips ersetzt (Pylyshyn 1980), Savitt (1982), Cuda (1985) dann könnte es sein, dass Qualia Stück für Stück verblassen bzw. verschwinden.
I 254
ChalmersVsVs: Wenn die einzelnen Chips genug Inputinformation erhalten (und sei es, dass sie irgendwo nachschauen) dann macht es keinen Unterschied und die Qualia bleiben erhalten. Stück für Stück könnten alle Neuronen durch Chips ersetzt werden.
I 256
Ein Wesen mit schwächeren Qualia irrt sich systematisch über alles, was es erlebt. Dinge, die ich als unterschiedlich wahrnehme, werden für es homogen sein. Das Wesen wird dennoch glauben,
I 257
dass es diese komplexen Erlebnisse hat, die ihm tatsächlich fehlen. Es hat damit den Kontakt zu seinen Erlebnissen verloren. Das scheint unplausibel. Verschwindende Qualia: sind nichtsdestotrotz logisch möglich.
I 261
ChalmersVsVs: es ist vernünftig anzunehmen, dass kein System völlig missverstanden werden kann in Bezug auf seine Erlebnisse.
I 262
Invarianz des Verhaltens/VsChalmers: könnte es andererseits ein System geben, das völlig anders strukturiert ist als ich, aber sich genauso verhält wie ich? Ein solches System müsste genauso bewusst sein! VsVs: andererseits ist Blocks Beispiel einer riesigen Schautafel mit allen Inputs und Outputs nicht sicher bewusst. (Block 1981). Also muss etwas falsch sein an dem Argument.
ChalmersVsVs: 1. Mein Argument gilt nicht für verhaltensmäßig äquivalente Systeme. Ein perfekter Schauspieler muss nicht derselben Meinung sein wie die dargestellte Person.
2. Ein Gedankenexperiment mit äquivalentem Verhalten kann nicht so Stück für Stück eingeführt werden wie das mit dem ersetzen von Neuronen durch elektronische Chips.
I 263
Ein System wie das hier betrachtete wäre auf jeden Fall rational.
I 266f
Def Tanzende Qualia/Chalmers: Angenommen, 10%, 20%, 30% ... des Gehirns werden durch Silikonchips ersetzt und die resultierenden Qualia mögen sprunghaft, systematisch schwach oder unsystematisch wechseln, das kann uns egal sein. Es muss nur zwei Punkte A und B geben, so dass
I 267
1. zwischen A und B nicht mehr als 10% des Gehirns ausgetauscht wurden und 2. A und B signifikant unterschiedliche Erlebnisse haben.
Problem: es kann wohl unbemerkte Unterschiede zwischen verschiedenen Erlebnissen geben. (>Sorites).
Schalter: wir nehmen an, dass ich ein Backup-System meines Gehirns habe und ab und zu zurückschalten kann.
I 268
Nach dem Umschalten werde ich wie das neue System – nennen wir es Bill – sein. Dieser mag ein blaues anstelle meines roten Erlebnisses haben. Ich könnte dann sogar immer hin und her schalten, das wären die tanzenden Qualia. Pointe: beim hin und herschalten werde ich gar keinen Unterschied wahrnehmen!
I 269
Eine Veränderung bzw. verändertes Verhalten würde erfordern, dass es eine funktionale Differenz der beiden Systeme gäbe, entgegen der stipulierten (funktionalen) Isomorphie. Da es nicht so ist, kann ich auch keine neuen Überzeugungen erwerben wie z.B. „Meine Qualia sind gerade gesprungen.“ Wenn es anders wäre, müssten wir eine völlig neue, geänderte Psychologie und Phänomenologie annehmen. Pointe: es könnte sogar sein, dass unsere Qualia tatsächlich ständig vor unseren Augen hin und her tanzen!
I 270
Der einzige Ort, wo man eine prinzipielle Linie ziehen könnte, wäre die funktionale Ebene! Lösung/Chalmers: das einzige was uns hindert, die Möglichkeit der tanzenden Qualia in unserem eigenen Fall anzunehmen ist folgendes Prinzip:
Prinzip: Wenn jemandes bewusste Erlebnisse sich signifikant ändern, bemerkt man die Veränderung. ((s) Zirkulär zwischen „signifikant“ und „merklich“). Wenn wir das Prinzip missachten, haben wir keine Verteidigung gegen den Skeptizismus mehr.
I 271
VsChalmers: Einwände beziehen sich auf Lücken in der Argumentation bezüglich der Wahrnehmungsgeschichte, Geschwindigkeit, schwache Inversionen,
I 272
Unbemerkte Qualia, die ihrerseits vertauscht sind, z.B. am Rand des Gesichtsfelds,
I 273
Mehrfache Wechsel. ChalmersVsVs: keines dieser Argumente is entscheidend in Bezug auf meine Argumentation.
Fehlende Qualia/Chalmers: sind extrem unplausibel, tanzende und vertauschte Qualia sind sogar extrem unplausibel.
Funktionalismus: Damit wird aber kein Funktionalismus in seiner stärksten Form (die These, nach der die funktionale Organisation konstitutiv für Bewusstsein ist) bestätigt, da solche Qualia nicht logisch ausgeschlossen sind.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Regeln Chalmers
 
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I 329
Regeln/Künstliche Intelligenz/VsKI/VsChalmers/Chalmers: Argumente im Zusammenhang mit der angeblichen Unmöglichkeit (starker) Künstlicher Intelligenz merken an, dass künstliche Systeme ausschließlich Regeln folgen und daher Unfähig zur Kreativität und Flexibilität seien. ChalmersVsVs: das gilt nur für Symbolverarbeitung und nicht alle Systeme der KI beschränken sich auf Symbolverarbeitung. Konnektionistische Modelle bestehen nicht in Symbolmanipulation. Es mag sein, dass diese Systeme auf einer Ebene Regeln folgen, aber das zeigt sich nicht im Verhalten.
Ebenen/Hofstadter/Chalmers: (Hofstadter 1979) die Ebene auf der ich denke ist nicht unbedingt die Ebene, auf der ich addiere.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Systeme Chalmers
 
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I 247
System/Funktion/funktionale Organisation/Bewusstsein/Chalmers: welche funktionale Organisation mag notwendig sein für Bewusstsein? Und was ist funktionale Organisation? Def Funktionale Organisation/Chalmers:
1. Eine Anzahl abstrakter Komponenten
2. Für jede Komponente eine Anzahl verschiedener möglicher Zustände
3. Ein System von Abhängigkeitsrelationen, die festlegen, wie der Zustand jeder Komponente von früheren Zuständen aller Komponenten und von Inputs in das System abhängt und wie Outputs des Systems von früheren Zuständen der Komponenten abhängen. Dabei bleibt die Natur der Komponenten und der Zustände offen.
I 248
Künstliche Intelligenz/Chalmers: Eine solche Organisation kann nicht nur vom Gehirn, sondern auch von elektronischen Systemen realisiert werden. Ebenen: ein solches System wird verschiedene Ebenen haben, je nachdem, wie fein wir die Elemente unterscheiden. Wenn wir Kognition beurteilen wollen, brauchen wir zumindest ein System, das ist der Lage ist, sein eigenes Verhalten zu verändern.
I 249
Def Prinzip der organisatorischen Invarianz/Chalmers: ein System mit der Fähigkeit zu bewussten Erfahrungen wird qualitativ identische Erfahrungen haben, wenn die feinkörnige Organisationsstruktur dieselbe bleibt. ((s)VsChalmers: Nur wenn die Inputs dieselben bleiben und das System keine Zeitregistrierung hat.) Chalmers: das nenne ich meinen nichtreduktiven Funktionalismus. Er kann als eine Art Kombination aus Funktionalismus und Eigenschaftsdualismus angesehen werden.
VsChalmers: 1. Einige Autoren glauben, dass es eine gewisse biochemische Ausstattung geben muss, um Bewusstsein möglich zu machen, sodass es keine bewussten elektronischen Systeme werde geben können.
2. Andere Autoren glauben, dass Roboter wohl Bewusstsein werden haben können, dass ihre Erfahrungen aber nicht mit unseren vergleichbar sein werden. (> Fehlende Qualia).


Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Vertauschte Spektren Chalmers
 
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I 99
Vertauschte Spektren/Bewusstsein/Chalmers: um die fehlende Erklärbarkeit unseres Bewusstseins nachzuweisen genügt es, die logische Möglichkeit einer physikalisch mit unserer identischen Welt nachzuweisen, wo Tatsachen über unser bewusstes Erleben sich von denen in unserer Welt unterscheiden. Hier geht es um positive Tatsachen, nicht um ein Fehlen von Tatsachen.
I 100
Jemand, der in meiner Welt lebt, könnte etwas, das ich als rot wahrnehme, als blau erleben. Natürlich würde er es aber genau wie ich „rot“ nennen. Der Rest seiner Farbempfindungen wäre so arrangiert, dass keine Unterschiede auffallen. Erklärung: die einfachste Erklärung wäre dass zwei der Achsen unseres dreidimensionalen Farbraums vertauscht sind die Rot-Grün-Achse und die Gelb-Blau-Achse. (Eine erhellende Diskussion des menschlichen Farbraums findet sich in Hardin 1988). Das ist nicht nur begrifflich widerspruchsfrei, sondern es scheint auch neurophysiologisch nicht ausgeschlossen zu sein.
HarrisonVsVertauschte Spektren/HardinVsVertauschte Spektren/Chalmers: (Harrison 1973, Hardin 1987): These: der menschliche Farbraum ist asymmetrisch, so dass eine solche Umkehrung nicht möglich ist. Bsp warme/kalte Farben, die mit verschiedenen funktionalen Rollen assoziiert sind, („positiv“, „negativ“).
ChalmersVsVs:
1. Dennoch ist nichts begrifflich Widersprüchliches an vertauschten Spektren. 2. Statt einer Vertauschung von Rot und Blau könnte man eine Vertauschung von nur leicht abweichenden Farbtönen annehmen (Levine 1991).
I 101
Es gibt auch keinen Grund, warum eine Vertauschung des Spektrums sich nur natürlicher Farben bedienen muss. 3. (Shoemaker, 1982): Auch wenn unser Farbraum asymmetrisch ist, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass es Kreaturen mit einem symmetrische Farbraum geben könnte, die aber physikalisch identisch mit uns sind.
Vorstellbarkeit/Reduktive Erklärung/Chalmers: wenn solche Annahmen vorstellbar sind, hat das Auswirkungen auf die Frage der Möglichkeit von reduktiven Erklärungen.
Bewusstsein: sowohl die Vorstellbarkeit von Zombies als auch die von vertauschten Spektren zeige, dass Bewusstsein nicht logisch auf physikalischen Tatsachen superveniert. Höchstens die Existenz von bewusstem erleben könnte reduktiv erklärt werden, nicht aber der spezifische Charakter unseres Erlebens.
I 263
Vertauschte Spektren/Chalmers: wir müssen die Möglichkeit von vertauschten Spektren für funktional isomorph strukturierte Systeme ausschließen. Vertauschte Qualia kommen zuerst bei John > Locke vor.
I 264
VsChalmers: sogar Materialisten wenden ein, dass die Natur von Erlebnissen auf der physiologischen Beschaffenheit beruht, also bei anders aufgebauten Systemen (z.B. Maschinen) anders sein könnte. Vertauschte Spektren/Schlick (1932): verifikationistisch können sie nicht festgestellt werden. Daher kann es auch keine reale Differenz geben.
ChalmersVsSchlick: das ist nicht hinreichend dafür, den Schluss zu ziehen, dass es hier keine Tatsache gäbe in Bezug auf bewusste Erlebnisse, und zwar, weil die Natur der Qualia begrifflich nicht an Verhalten geknüpft ist. ((s) > Nonfaktualismus).
I 265
Invarianzprinzip/Chalmers: wird von der natürlichen (nicht nur logischen) Möglichkeit vertauschter Spektren nicht erschüttert. Es wird auch nicht erschüttert von Beispielen der Umorganisation, Neuverdrahtung usw. (Gert, 1965, Lycan 1973, Wittgenstein, 1968) Ebenso nicht durch Entführung auf eine Zwillingserde mit gelbem Himmel. (Block 1990). Hier werden die Repräsentationen nach einer Eingewöhnungszeit über Gelb sein. Das Invarianzprinzip (der Erhalt bewusster Erlebnisse bei geänderter physikalischer Struktur eines funktional gleichbleibenden Systems)) bleibt bestehen.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Vitalismus Chalmers
 
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I 108
Vitalismus/Bewusstsein/VsChalmers: könnte ein Vitalist nicht argumentieren,
I 109
Leben käme ebenso als „zusätzliche Tatsache“ zu einem physikalisch beschriebenen Körper hinzu wie Bewusstsein und wäre also genauso wenig aus den physikalischen Tatsachen erklärbar? ChalmersVsVs: der Vitalismus stammt aus dem Zweifel, physikalische Mechanismen könnten all jene komplexen Funktionen bewältigen, die mit Leben in Zusammenhang gebracht werden. Aber konfrontiert mit allem unserem heutigen Wissen würde der Vitalist zugeben, dass Leben erklärt wurde. Es gibt nicht mal einen begrifflich Raum für all diese Funktionen ohne die Annahme von Leben.
Alles worauf sich der Vitalist am Ende zurückziehen könnte, wäre, dass die funktionale Erklärung nicht das „Wissen, wie es ist, lebendig zu sein“ erklärt.


Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Vorstellbarkeit Chalmers
 
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I 73
Vorstellbarkeit/Vorstellung/Chalmers: wenn zwei Welten sich in Bezug auf alle mikrophysikalischen Bedingungen gleichen, ist kein Raum für die Vorstellung, dass sie sich in Bezug auf höherstufige Eigenschaften wie biologische Phänomene unterscheiden. Diese Unvorstellbarkeit ist aber nicht durch irgendwelche kognitiven Beschränkungen verursacht. Es ist vielmehr logisch unmöglich, dass diese Welten sich unterscheiden.
I 98
Vorstellung/Vorstellbarkeit/Argument/Beweis/VsChalmers: manche mögen einwenden, Vorstellbarkeit sei kein Argument – es mag immer Details geben, die unberücksichtigt blieben. ChalmersVsVs: aber dann müsste man irgendwie angeben, welche Details das sein sollten.
Chalmers: die einzige Weise, wie Vorstellbarkeit und Möglichkeit auseinandertreten ist an Notwendigkeit a posteriori geknüpft: Bsp die Hypothese, dass Wasser nicht H2O ist, scheint begrifflich kohärent, aber Wasser ist wahrscheinlich H2O in allen möglichen Welten.
Notwendigkeit a posteriori/Chalmers: ist jedoch zunächst für das Problem, ob unser bewusstes Erleben erklärbar ist, irrelevant.
I 99
Vorstellbarkeit/Chalmers: man könnte meinen, man könnte sich eine Situation vorstellen, in der Fermat’s letzter Satz falsch ist. Aber es würde sich herausstellen, dass die Situation falsch beschrieben wurde. Wie sich herausstellen würde, wurden die Begriffe falsch angewendet.
I 130
Vorstellung/Vorstellbarkeit/VsDescartes/Chalmers: Descartes Argument aus der bloßen Vorstellbarkeit gilt als widerlegt. Daraus, dass es vorstellbar ist, dass A und B nicht identisch sind folgt nicht, dass sie es nicht sind. VsChalmers: Gilt das nicht im selben Maße für das Beilspiel der Zombies?
I 131
ChalmersVsVs: der Unterschied ist, dass es hier nicht um Identität, sondern um Supervenienz geht! Wenn man sich das Bestehen sämtlicher physikalischer Eigenschaften ohne das Bestehen bewusster Eigenschaften vorstellen kann, dann ist es einfach so, dass die physikalischen Fakten nicht alles ausschöpfen. Das ist etwas ganz anderes. Supervenienz ist auch viel fundamentaler hier.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Zombies Chalmers
 
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I 94
Zombies/Roboter/Chalmers: sind logisch möglich. Es könnte einen Zwilling von mir geben, der molekülidentisch mit mir ist, aber ohne inneres Erleben.
I 95
Zombie-Identität/Chalmers: die Identität zwischen meinem Zombie-Zwilling und mir wird auf folgenden Ebenen bestehen 1. Funktional: er wird die gleichen Informationen verarbeiten wie ich
2. Psychologisch: er wird das gleiche Verhalten an den Tag legen
Phänomenal: wird der Zombie nicht mit mir identisch sein: er wird nicht die gleichen inneren Erlebnisse haben (können).
I 96
Zombies/Chalmers: es geht nicht darum, ob die Annahme ihrer Existenz plausibel ist, sondern darum, ob sie begrifflich inkohärent ist. Es gibt jedenfalls keine versteckten begrifflichen Widersprüche.
I 97
Vorstellbarkeit: da ein solcher Zombie nicht begrifflich ausgeschlossen ist, folgt, dass mein bewusstes Erleben nicht logisch aus der funktionalen Verfassung meines Organismus folgt. Fazit: (phänomenales) Bewusstsein superveniert nicht logisch auf dem Physischen.
I 131
Zombies/Notwendigkeit a posteriori/VsChalmers: man könnte einwenden, dass eine Zombiewelt bloß logisch, aber nicht metaphysisch möglich wäre. Außerdem wird zwischen Vorstellbarkeit und wahrer Möglichkeit unterschieden. Notwendig a posteriori/Kripke: Bsp dass Wasser H2O ist, diese Notwendigkeit ist nur a posteriori wissbar. Dann ist es logisch, aber nicht metaphysisch möglich, dass Wasser nicht H2O ist.
VsChalmers: es sei unnatürlich, dasselbe für Zombies anzunehmen, und das wäre hinreichend, um den Materialismus zu retten.
ChalmersVsVs: der Begriff der Notwendigkeit a posteriori kann die Last dieses Argument nicht tragen und ist nur ein Ablenkungsmanöver. ((s) Es wird übrigens nicht von Kripke selbst ins Spiel gebracht).
I 132
ChalmersVsVs: das Argument gegen mich hätte nur Aussicht auf Erfolg, wenn wir primäre Intensionen (Bsp Wasser und H2O) gebraucht hätten, wir haben es aber mit sekundären Intensionen (Bsp Wasser und „Wässrigkeit“) zu tun. Daher könnten psychisch/physische Begriffe a posteriori andere Dinge herausgreifen als der a priori-Unterscheidung entsprechen würde.
I 180
Zombie/Verhalten/Erklärung /Chalmers: da die Verhältnisse im Innern meines Zombie-Zwillings die exakte Spiegelung meines Inneren sind, wird jede Erklärung seines Verhaltens auch als eine Erklärung meines Verhaltens zählen. Dann folgt, dass die Erklärungen meiner Behauptungen über das Bewusstsein ebenso unabhängig sind von der Existenz von Bewusstsein wie die Erklärungen der Behauptungen des Zombies. Mein Zombie-Zwilling kann sich diese Argumentation zu eigen machen, und über mich als Zombie lamentieren. Er kann die ganze Situation spiegeln.

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsChalmers Lewis Vs Chalmers, D.
 
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Schwarz I 201
kontextuelle Intension/Chalmers: 2003, §3). LewisVsChalmers: die Falschheit eines Satzes, wo niemand etwas sagt, ergibt sich erst aus kompositionalen Regeln, Situationen müssen nicht immer Äußerungskontexte sein. Daher sind Wahrheitsbedingungen keine „kontextuellen Intensionen. (1980a,28f).

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005
VsChalmers Stalnaker Vs Chalmers, D.
 
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I 194
Semantische Tatsachen/Semantik/Stalnaker: die Semantik nimmt an, dass die semantischen Tatsachen, über eine Sprache, die zwei Arten von Intensionen festlegt, die von eben diesen semantischen Tatsachen abstrahiert werden können und dann auch in möglichen Welten (MöWe) angewendet werden können, in denen diese Tatsachen nicht bestehen. Wir können die primäre Intension in der aktualen Welt (WiWe) nehmen und ihre Extension in einer beliebigen MöWe betrachten.
Metasemantik/Stalnaker: nimmt nur an, dass die Semantik (plus Kontext)
I 195
eine normale Intension festlegt. Also nimmt sie weniger an, was von einer Semantik für eine Sprache abgeleitet werden kann. primäre Intension/Metasemantik/Stalnaker: hier haben diese Funktionen einen eingeschränkteren Bereich. Ihre Werte sind nur für solche MöWe bestimmt, die diesen Ausdruck (das Token) enthalten.
Semantik/Metasemantik/Chalmers: diese Unterscheidung macht wenig Unterschied.
StalnakerVsChalmers: doch: es geht nicht nur darum, wie man die verschiedenen Repräsentationen, wie Referenten von den Tatsachen abhängen unterscheidet, die Unterscheidung reflektiert zwei verschiedene Weisen, den zwei-dimensionalen Apparat zu nutzen.
Unterschied:
a) wir charakterisieren die relevanten zwei-dimensionalen und primären Intensionen als Arten von Bedeutung,
b) nicht als Bedeutung.
Stalnaker: das hat Konsequenzen für unser Verständnis von a priori Wissen und Wahrheit.
- - -
I 202
Notwendig a posteriori: ist danach aufteilbar in notwendige Wahrheit die a priori wißbar ist durch begriffliche Analyse, und einen Teil, der nur a posteriori wißbar ist, aber dieser ist kontingent. Das zeigen Chalmers und Jackson mit zwei-dimensionaler Semantik. Stalnaker: ich stimme mit den beiden überein, dass dieses Phänomen seine Wurzeln in der Relation zwischen Weise hat, wie wir die Welt repräsentieren und der Welt selbst, aber
Zwei-dimensionale Semantik/StalnakerVsJackson/StalnakerVsChalmers: These: ich denke, das zeigt etwas über die Natur mentaler Repräsentation und nicht nur über das kontingente Funktionieren von Sprachen.
I 210
Zwei-dimensionaler Rahmen/Stalnaker: kann interpretiert werden a) wie Kaplan ursprünglich, aber erweitert
b) metasemantisch.
I 211
Ad a) dann sind die Kausalketten Teil des semantischen Gehalts Chalmers: das macht wenig Unterschied
StalnakerVsChalmers: der Unterschied ist größer als er denkt. Notwendigkeit a posteriori wird dann verschieden analysiert.
Kausalkette/Stalnaker: wenn sie Teil der deskriptiven Semantik ist, dann wird damit gesagt, wie – gegeben diese deskriptive Semantik – die Referenten durch die Tatsachen festgelegt sind.
Problem: wie bestimmten die Tatsachen, welche Semantik die Sprache hat?

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Zweidim. Semant. Stalnaker, R.
 
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I 201/202
zwei-dimensionale Semantik/Stalnaker VsJackson/StalnakerVsChalmers: These ich denke, das zeigt etwas über die Natur mentaler Repräsentation und nicht nur über das kontingente Funktionieren von Sprachen.
I 204
zwei-dimensionaler Rahmen/Stalnaker: ich werde die zwei Arten, ihn zu interpretieren aufzeigen a) semantisch
b) metasemantisch.
These mit dieser Unterscheidung möchte ich Notwendigkeit a posteriori reduzieren wie es Jackson und Chalmers getan haben. Damit kann das Problem der Intentionalität gelöst werden.