Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Aktualität Lewis IV 18
Aktualität/aktual/Mögliche Welten/Lewis: "aktual" sollte als Index-Wort analysiert werden. "Aktual" bezieht sich in jeder Welt auf diese jeweilige Welt. - Pointe: das heißt aber nicht, dass die Bedeutung von "aktual" sich irgendwie ändert - Nichtstarrheit: heißt nicht, dass die Bedeutung sich von möglicher Welt zu möglicher Welt ändert. - "aktual": ist ein Operator. LewisVsSkeptizismus: "ich bin aktual" ist wahr in jeder möglichen Welt. - Das können wir wissen. - Aber "alle Welten sind aktual" ist falsch in jeder möglichen Welt.
IV 22
aktual/Aktualität/Lewis: primärer Sinn: referiert auf die mögliche Welt, in der die Äußerung getätigt wird - sekundärer Sinn: verschiebt die Referenz in den Kontext - Bsp nur primärer Sinn: Es hätte Gegenstände geben können, die von den aktualen abweichen. - Bsp Ich könnte reicher sein, als ich wirklich bin - nur sekundärer Sinn: Bsp- das folgende ist kontingent: in der aktualen Welt (WiWe) wurde Cäsar ermordet. - Bsp sei Alpha der Name der aktualen Welt: Alpha (ohne Anführungszeichen) hätte auch nicht die aktuale Welt sein können.
IV 24
Aktual/Ontologie/Aktualität/Existenz/"es gibt"/Lewis: These: es gibt viele Dinge, die nicht aktual sind. - Bsp überabzählbar viele Menschen, verteilt auf viele mögliche Welten. - LewisVscommon sense: nicht alles ist aktual. - ((s) > Unterschied Existieren/"es gibt".)

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Existenz Lewis Schwarz I 30
Def Existenz/Lewis: heißt einfach, eins von den Dingen zu sein, die es gibt. ((s) "Es gibt"/Existenz: für Lewis kein Unterschied). Aber:

Lewis IV 24
Aktual/Ontologie/Aktualität/Existenz/“es gibt“//Lewis: These: Es gibt viele Dinge, die nicht aktual sind – Bsp überabzählbar viele Menschen, verteilt auf viele mögliche Welten. – LewisVsCommon sense: nicht alles ist aktual. – Unterschied existieren/“es gibt“.
IV 40
Existenz/Ontologie/Mögliche Welten/Lewis: sagen wir, ein Individuum existiert vom Standpunkt einer Welt aus gesehen dann und nur dann, wenn es zum am wenigsten beschränkten Bereich, der normalerweise geeignet ist, den WW in der Welt zu bestimmen. (Dabei geht es nicht um modale Metaphysik). Dieser Bereich wird alle Individuen dieser Welt umfassen, keine anderen. Und einige, aber nicht alle Mengen (z.B. Zahlen).

Schwarz I 20
Quantifikation/Bereich/Schwarz: unbeschränkte Quantoren sind selten und gehören zur Metaphysik. Bsp „Es gibt keinen Gott“ bezieht sich auf das ganze Universum. Bsp „Es gibt kein Bier“: bezieht sich auf den Kühlschrank. Existenz/Lewis/Schwarz: dann gibt es also verschiedene „Existenzweisen“. Zahlen existieren auf eine andere Weise als Tische.
Existenz/Präsentismus: seine Aussagen darüber, was es gibt, sind absolut unbeschränkt.
Vierdimensionalismus/Existenz: Aussagen darüber, was es gibt, ignorieren aus seiner Sicht Vergangenheit und Zukunft.
Schwarz I 30
Existenz/Van Inwagen: (1990b. Kap.19) These: Manche Dinge sind Grenzfälle von Existenz. LewisVsvan Inwagen: (1991,80f,1983e,212f): wenn man schon „es gibt“ gesagt hat, dann ist das Spiel schon verloren: wenn man sagt, „etwas existiert in geringerem Grade“.
Def Existenz/Lewis: heißt einfach, eins von den Dingen zu sein, die es gibt.
Schwarz I 42
Def Koexistenz/Lewis: zwei Dinge befinden sich in derselben Welt, gdw. es einen raumzeitlichen Weg von einem zum anderen gibt. Konsequenz: Mögliche Welten/Lewis: sind raumzeitlich isoliert! Es gibt also auch keine Kausalität zwischen ihnen.
Schwarz I 232
Gegenstand/Ding/Existenz/Ontologie/Lewis/Schwarz: die Frage, ob ein Ding in einer Welt existiert, ist selbst vollständig bestimmt durch die Verteilung qualitativer Eigenschaften und Relationen. Dann ist die Bedingung „welche Dinge es dort gibt“ überflüssig. Damit sind wir bei Lewis’ „a priori Reduktionismus von allem“. (1994b,291). Wahrmacher/Lewis: Muster der Koinstanziation fundamentaler Eigenschaften und Relationen. (>“Verteilung“).




Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Schw I
W. Schwarz
David Lewis Bielefeld 2005

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsCommon SenseVsCommon Sense Stalnaker Vs Block, Ned I 222
Vertauschte Spektren/Stalnaker: in der jüngeren Diskussion geht es um die Relation zwischen repräsentationalem und qualitativem Inhalt. Bsp wenn ihre Erfahrung wenn sie eine reife Tomate sehen so ist (und immer gewesen ist) wie meine, wenn ich unreifen Pfeffer sehe und umgekehrt, dann wird dieselbe Erfahrung, die in Ihnen die Tomate als rot repräsentiert, in mir die Tomate als grün repräsentieren.
Wir haben dann unterschiedliche Erfahrungen, wenn wir beide eine reife Tomate betrachten, aber die Tomate erscheint uns beiden rot.
repräsentationaler Inhalt/vertauschte Spektren/Stalnaker: der repräsentationale Gehalt ist aber bei beiden Personen (von denen das Spektrum der einen vertauscht ist) derselbe! ((s) Beide haben das Erlebnis "rot").
((s) repräsentational/(s): hier: über das Wort "rot". Also spielt der Sprachgebrauch eine Rolle. Man kann z.B. nicht sagen, dass etwa der Reiz etwas Neutrales darstellt.)
((s) Repräsentation/Stalnaker: Erscheinung! ((s) Also etwas indirekteres als das phänomenale Erleben "wie es ist".)
Vertauschte Spektren/Stalnaker: wenn das richtig ist, dann können wir den qualitativen Charakter von visuellen Erlebnissen nicht in Begriffen der Eigenschaften erklären, die die Dinge zu haben scheinen.
Def Repräsentationalismus/Terminologie/Stalnaker: These: dass Erscheinung das grundlegende ist, nicht "wie es ist". Repräsentation: wie die Dinge uns erscheinen. Vertreter: Block.
Stalnaker: es geht mir hier nicht darum, den Repräsentationalismus zu verteidigen.
StalnakerVsRepräsentationalismus/StalnakerVsBlock: ich verstehe nicht recht, wie repräsentationaler Inhalt den phänomenalen Charakter von Erlebnissen vollständig erfassen soll.
Dennoch glaube ich, dass die Strategie, qualitativen Inhalt so zu erklären, die richtige ist.
Gedankenexperiment/GE/Stalnaker: ich bin skeptisch gegenüber GE wie den vertauschten Spektren, die repräsentationalen und qualitativen Inhalt trennen wollen.
Vertauschte Spektren/StalnakerVscommon sense-Sicht: der common sense spricht nicht mit einer Stimme über Vergleich von Qualia über die Zeit und zwischen Personen. Man kann sie auch so auffassen, dass sie eine begriffliche Verbindung zwischen qualitativem Charakter und Erscheinungen (Repräsentation) unterstützt.

Stalnaker I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003