Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Chinese Room Lanz I 296
Chinese roomVsComputermodell / VsSimulation als Erklärung von Fähigkeiten. Das Gedankenexperiment des Chinese Room wurde von J. R. Searle entwickelt um zu zeigen, dass die Tätigkeit des Geistes nicht durch einen Computer dargestellt werden könne. Darüber hinaus soll das Beispiel zeigen, dass eine Simulation nicht zur Erklärung von Fähigkeiten herangezogen werden kann. Siehe auch weitere Einträge zu "Chinese Room".

Lanz I
Peter Lanz
Vom Begriff des Geistes zur Neurophilosophie
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993
Chinese Room Searle I 60 ff
Chinese Room/Searle: das gesamte System bzw. sein Insasse versteht kein Chinesisch, verhält sich aber täuschend so als ob. - VsComputermodell: Verstehen ist in Wirklichkeit entscheidend. >VsChinese room.
I 236
Chinese Room: Searle These: Semantik ist der >Syntax nicht intrinsisch.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005
Computermodell Rorty I 259
VsAnalogie Hirn/Computer/Rorty: diese Analogie ist trivial, da ein Programm nur eine Menge von Operationen kodifiziert, und das Denken genauso wenig erklärt wie eine Menge logischer Formeln die Gesetze des Schließens erklären. Ein Code fügt nichts hinzu! (Keine zusätzlichen Erkenntnisse). >Computation.
I 262
Rorty (in Bezug auf Dodwell): Solange wir auf der Ebene der Unterprogramme sind, sind wir nicht festgelegten Verstand und Charakter zuzuschreiben. Sowenig wie die Rede von »roten Sinneseindrücken« die Annahme innerer rotfarbiger Entitäten festlegt. Wenn wir allerdings auf die Hardwareebene aufsteigen, so ist der Anthropomorphismus nicht mehr angebracht. Würden wir uns allein auf die Hardwareebene beschränken, würden Sinneseindrücke gar keine Rolle mehr spielen. Dann ist auch die Computer- Analogie nicht mehr relevant, so wenig wie bei einzelligen Lebewesen. Komplizierte Physiologie weckt das Bedürfnis nach Psychologie!
I 263
RortyVsComputermodell (Hardware/Software): von der Wahl der Abstraktionsebene abhängig.
I 281
Frage: wie kann der Computer herausfinden, dass das durch den Draht fließenden Muster elektrischer Ströme die Summe der Bareinnahmen des Tages ist? ((s) Das wird erst von außen als Interpretation festgelegt.) Rorty: es geht überhaupt nicht um die Erforschung von Funktionsweise. Wir werden auch nicht klären, ob wir Robotern Persönlichkeitsrechte zugestehen sollten, indem wir ihre Funktionsweise besser erforschen. >Roboter.
VI 184f
Computer/Pragmatismus: Die Frage, ob Computer Bewusstsein haben, die für Searle und Thomas Nagel so wichtig ist, stellt sich dem Pragmatismus gar nicht. Die einzige Form der Welt gegenüberzutreten, ist für Menschen die gleiche wie für Computer.

Rorty I
Richard Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Rorty II
Richard Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Rorty II (b)
Richard Rorty
"Habermas, Derrida and the Functions of Philosophy", in: R. Rorty, Truth and Progress. Philosophical Papers III, Cambridge/MA 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (c)
Richard Rorty
Analytic and Conversational Philosophy Conference fee "Philosophy and the other hgumanities", Stanford Humanities Center 1998
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (d)
Richard Rorty
Justice as a Larger Loyalty, in: Ronald Bontekoe/Marietta Stepanians (eds.) Justice and Democracy. Cross-cultural Perspectives, University of Hawaii 1997
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (e)
Richard Rorty
Spinoza, Pragmatismus und die Liebe zur Weisheit, Revised Spinoza Lecture April 1997, University of Amsterdam
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (f)
Richard Rorty
"Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache", keynote lecture for Gadamer’ s 100th birthday, University of Heidelberg
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty II (g)
Richard Rorty
"Wild Orchids and Trotzky", in: Wild Orchids and Trotzky: Messages form American Universities ed. Mark Edmundson, New York 1993
In
Philosophie & die Zukunft, Frankfurt/M. 2000

Rorty III
Richard Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Rorty IV (a)
Richard Rorty
"is Philosophy a Natural Kind?", in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 46-62
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (b)
Richard Rorty
"Non-Reductive Physicalism" in: R. Rorty, Objectivity, Relativism, and Truth. Philosophical Papers Vol. I, Cambridge/Ma 1991, pp. 113-125
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (c)
Richard Rorty
"Heidegger, Kundera and Dickens" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 66-82
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty IV (d)
Richard Rorty
"Deconstruction and Circumvention" in: R. Rorty, Essays on Heidegger and Others. Philosophical Papers Vol. 2, Cambridge/MA 1991, pp. 85-106
In
Eine Kultur ohne Zentrum, Stuttgart 1993

Rorty V (a)
R. Rorty
"Solidarity of Objectivity", Howison Lecture, University of California, Berkeley, January 1983
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1998

Rorty V (b)
Richard Rorty
"Freud and Moral Reflection", Edith Weigert Lecture, Forum on Psychiatry and the Humanities, Washington School of Psychiatry, Oct. 19th 1984
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty V (c)
Richard Rorty
The Priority of Democracy to Philosophy, in: John P. Reeder & Gene Outka (eds.), Prospects for a Common Morality. Princeton University Press. pp. 254-278 (1992)
In
Solidarität oder Objektivität?, Stuttgart 1988

Rorty VI
Richard Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsComputermodellVsComputermodell Searle Vs Computation Lanz I 295
Computation/Computermodell des Geistes/Lanz: These wenn ein Programm die funktionale Analyse einer psychologische Fähigkeit enthält, dann besitzt die Maschine auf der das Programm läuft, diese psychologische Fähigkeit. Die hinter dem Programm stehende funktionale Analyse erklärt dann, worauf diese Fähigkeit beruht. (SearleVs). SearleVsComputermodell/Lanz: Bsp Sprachverstehen. >Chinese room. Die Regeln für den Insassen sind so beschaffen, dass die Chinesen draußen den Eindruck gewinnen, sie führten eine normale Unterhaltung.
I 296
Aber: die erfolgreiche Imitation oder Simulation einer psychologische Fähigkeit ist weder eine hinreichende Bedingung dafür, dass die simulierende Maschine die simulierte Fähigkeit besitzt, noch dafür, dass eine Erklärung dieser psychologische Fähigkeit gegeben wurde

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Lanz I
Peter Lanz
Vom Begriff des Geistes zur Neurophilosophie
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993
VsComputermodellVsComputermodell Searle Vs Funktionalismus Lanz I 295
Funktionalismus/Lanz: verspricht einen Ausweg durch die Annahme einer Ebene der Informationsverarbeitung, die kausale und semantische Elemente »irgendwie« integriert. SearleVsFunktionalismus/Lanz: es existiert keine explanatorisch nützliche Ebene zwischen Alltagspsychologie und Neurobiologie. Die Rede von subpersonalen kognitiven Prozessen ist abwegig.
Lanz I 296
SearleVsFunktionalismus: es existiert keine explanatorisch nützliche Ebene zwischen Alltagspsychologie und Neurobiologie. Die Rede von subpersonalen kognitiven Prozessen ist abwegig. Computation/Computermodell des Geistes: wenn ein Programm die funktionale Analyse einer psychologische Fähigkeit enthält, dann besitzt die Maschine auf der das Programm läuft, diese psychologische Fähigkeit. Die hinter dem Programm stehende funktionale Analyse erklärt dann, worauf diese Fähigkeit beruht! (SearleVs).
SearleVsComputermodell: Bsp Sprachverstehen. >Chinese room. Die Regeln für den Insassen sind so beschaffen, dass die Chinesen draußen den Eindruck gewinnen, sie führten eine normale Unterhaltung.
I 296
Aber: die erfolgreiche Imitation oder Simulation einer psychologische Fähigkeit ist weder eine hinreichende Bedingung dafür, daß die simulierende Maschine die simulierte Fähigkeit besitzt, noch dafür, dass eine Erklärung dieser psychologische Fähigkeit gegeben wurde. (>Fälschung/Searle). Chinese roomVsComputermodell / VsSimulation als Erklärung von Fähigkeiten.
I 296
SearleVsFunktionalismus: es existiert keine explanatorisch nützliche Ebene zwischen Alltagspsychologie und Neurobiologie. Die Rede von subpersonalen kognitiven Prozessen ist abwegig. Computation/Computermodell des Geistes: These wenn ein Programm die funktionale Analyse einer psychologische Fähigkeit enthält, dann besitzt die Maschine auf der das Programm läuft, diese psychologische Fähigkeit. Die hinter dem Programm stehende funktionale Analyse erklärt dann, worauf diese Fähigkeit beruht! (SearleVs).
SearleVsComputermodell: Bsp Sprachverstehen. Die Regeln für den Insassen sind so beschaffen, dass die Chinesen draußen den Eindruck gewinnen, sie führten eine normale Unterhaltung.
Lanz I 296
Aber: die erfolgreiche Imitation oder Simulation einer psychologische Fähigkeit ist weder eine hinreichende Bedingung dafür, dass die simulierende Maschine die simulierte Fähigkeit besitzt, noch dafür, dass eine Erklärung dieser psychologische Fähigkeit gegeben wurde. (> Simulation/Deutsch). Chinese roomVsComputermodell / VsSimulation als Erklärung von Fähigkeiten.

Searle I
John R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

Searle II
John R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

Searle III
John R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

Searle IV
John R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

Searle V
John R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Searle VII
John R. Searle
Behauptungen und Abweichungen
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle VIII
John R. Searle
Chomskys Revolution in der Linguistik
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995

Searle IX
John R. Searle
"Animal Minds", in: Midwest Studies in Philosophy 19 (1994) pp. 206-219
In
Der Geist der Tiere, D Perler/M. Wild Frankfurt/M. 2005

Lanz I
Peter Lanz
Vom Begriff des Geistes zur Neurophilosophie
In
Philosophie im 20. Jahrhundert, A. Hügli/P. Lübcke Reinbek 1993