Lexikon der Argumente

Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 


[englisch]  

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 8 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Darwinismus McGinn
 
Bücher bei Amazon
II 98
Design-Argument/William Paley: Organismen weisen ein brillantes Design auf: Wir haben sie nicht entworfen, also müssen wir annehmen, dass eine fremde Intelligenz das getan hat. Nennen wir diese Intelligenz "Gott". Also existiert Gott.
II 98
DarwinVsPaley: intelligentes Design setzt keinen Schöpfer voraus. Es genügt Selektion.
II 99
Geist/Bewusstsein/Evolution/McGinn: die Evolution erklärt das Bewusstsein nicht! auch nicht Empfindung.
II 100
Grund: Empfindung und Bewusstsein lassen sich mit den Mittel der Darwinschen Prinzipien und der Physik nicht erklären, denn wenn die Selektion erklären will, wie Empfindungen durch sie entstehen sollen, muss es möglich sein, Geist aus Materie zu formen. ((s) Das Bewusstsein oder die Empfindung müsste für die Selektion sichtbar sein.) (Ähnlich GouldVsDawkins).

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
Evolution Mayr
 
Bücher bei Amazon
I 43
Evolution/Mayr: Einheit der Evolution ist die Population (oder Art) und nicht das Gen oder das Individuum. (MayrVsDawkins). Integron/Mayr: durch Integration untergeordneter Einheiten auf höherer Stufe entstehendes System. Integrons entwickeln sich durch natürliche Selektion. Sie sind auf jeder Stufe angepasste Systeme, weil sie zur Fitness (Eignung) eines Individuums beitragen.
I 183
Evolution/Mayr: Art ist die entscheidende Entität der Evolution.
I 230
Evolution/Fortschritt/Mayr: Kohäsion: Ausdruck dafür, dass das System der Entwicklung sehr eng geworden ist.
Evolution: geht in großen, mitgliederreichen Arten sehr langsam voran, in kleinen peripher isolierten Gruppen schnell. (Speziation, > unterbrochenes Gleichgewicht, Gould).
Eine Gründerpopulation mit wenigen Individuen und daher nur wenig verborgener genetischer Variation kann leichter einen anderen Genotyp annehmen.
Makroevolution: wird am stärksten durch den geographischen Faktor (Isolation) bestimmt.
I 234
Evolution/Mayr: der Konzepte: 1.Sprunghafte Evolution: (Transmutationismus): Typensprung. Selbst nach Darwin konnten einige Forscher (u.a. sein Freund Huxley) das Konzept der natürlichen Selektion nicht akzeptieren und entwickelten saltationistische Theorien.
2.Transformationelle Evolution (Transformationismus) allmähliche Veränderung des Eis zum Organismus. Von Darwin verdrängt.
I 235
3. Variationsevolution (Darwin)
I 235
Darwin (früh): Anpassungsveränderung. Vs: kann niemals die enorme Vielfalt organischen Lebens erklären, denn es lässt keine Zunahme der Artenzahl zu.
I 236
Darwin/Mayr: Die Entstehung der Arten: 5 Haupttheorien 1. Organismen entwickeln sich im Lauf der Zeit ständig weiter (Evolution als solche).
2. Verschiedene Organismenarten stammen von einem gemeinsamen Vorfahren ab.
3. Arten vervielfachen sich im Lauf der Zeit (Speziation)
4. Evolution erfolgt in Form allmählichen Wandels.(GradualismusVsSaltationismus).
5. Der Evolutionsmechanismus besteht in der Konkurrenz unterzahlreichen einzigartigen Individuen um begrenzte Ressourcen, die zu Unterschieden in Überleben und Fortpflanzung führt (natürliche Selektion).
I 377
Entstehung des Lebens: chemischer Vorgang, an dem auch Autokatalyse und ein richtungsgebender Faktor beteiligt sind. Präbiotische Selektion.
I 237
Pasteur: wies Unmöglichkeit der Entstehung von Leben in sauerstoffreicher Atmosphäre nach! 1953 ließ Stanley Miller mit elektrischen Entladungen in einem Glaskolben mit einem Gemisch aus Methan, Ammonium, Wasserstoff und Wasserdampf Aminosäuren, Harnstoff und andere organische Moleküle entstehen.
I 238
Proteine, Nukleinsäuren: diese größeren Moleküle müssen die Organismen selbst bilden. Aminosäuren, Pyrimidine, Puridine, müssen nicht von den Organsimen selbst gebildet werden.
I 239
Molekularbiologie: entdeckte, dass selbst bei Bakterien, die ja keine Zellkern besitzen, der genetische Code derselbe ist, wie bei Protisten, Pilzen , Tieren und Pflanzen.
I 240
Missing link: Archaeopteryx: halb Vogel halb Reptil. Nicht unbedingt direkter Vorfahr. Speziation: a) dichopatrisch: ein vorher zusammenhängendes Gebiet wird durch eine neue Barriere: Gebirgszug, Meeresarm, Unterbrechung der Vegetation geteilt.
b) peripatrisch: neue Gründungspopulaiton entsteht jenseits des ursprünglichen Verbreitungsgebiets.
c) sympatrische Speziation: neue Art aufgrund ökologischer Spezialisierung innerhalb des Verbreitungsgebiets.
Darwins Theorie vom Gradualismus
I 243
VsGradualismus: könne nicht die Entstehung völlig neuer Organe erklären. Problem: Wie kann ein rudimentärer Flügel durch natürliche Selektion vergrößert werden bevor er zum Fliegen tauglich ist?
I 244
Darwin: zwei mögliche Lösungen: a) Intensivierung der Funktion: Bsp Augen, Bsp Entwicklung der Vordergliedmaßen von Maulwürfen, Walen, Fledermäusen.
b) Funktionsveränderung: Bsp Antennen von Daphia (Wasserfloh): zusätzliche Funktion eines Schwimmpaddels, das unter Selektionsdruck größer und modifiziert wird.
Bsp Gould: Federn zunächst wahrscheinlich zur Temperaturregelung, bevor irgendein Tier fliegen konnte.
Funktion/Biologie: Funktionsverschiedenheiten hängen auch mit Verhaltensmustern zusammen Bsp Putzen des Federkleids.
Konkurrierende Theorien zum evolutionären Wandel
I 247
Salationismus: Huxley später Bateson, de Vries, (Mendelisten). Zur saltationistischen Entstehung neuer Arten kommte es bei sexueller Fortpflanzung nur über Poyploidie und einige andere Formen chromosomaler Neustrukturierung (sehr selten). Teleologische Theorien: gehen davon aus, dass der Natur ein Prinzip innewohnt: Osbrons Arsitogenese, Chardins Omega Prinzip. Soll zur Perfektion führen.
Lamarcksche Theorien: Änderungen gehen auf Gebrauch und Nichtgebrauch zurück, Umweltbedingungen. Bis in die 30er Jahre!
I 248
Def "Weiche Vererbung" (erworbener Merkmale). Wurde durch die Genetik widerlegt. Def "Harte Vererbung" (sogenanntes "Zentrales Dogma"): Die in den Proteinen (dem Phänotyp) enthaltene Information kann nicht an die Nucleinsäuren (den Genotyp) weitergegeben werden! (Erkenntnis der Molekularbiologie).
I 256
Makroevolution: nachdem Saltationismus, weiche Vererbung und Autogenese mit der Evolution widerlegt waren, musste man die die Makroevolution immer mehr als Phänomen auf Populationsebene erklären, als o als Phänomen, das sich unmittelbar auf Ereignisse und Vorgänge während der Mikroevolution zurückführen ließ. (Speziation: schneller in der Isolation). (>Gould, Eldredge, 1971: "unterbrochenes Gleichgewicht, "punctuated equilibrium, Punktualismus).
I 281
Neu: wir wissen heute, dass die Zyklen der Pflanzenfresser diejenigen der Raubfeinde hervorrufen und nicht umgekehrt! Koevolution: Bsp Die Yuccamotte zerstört die Samenanlagen der Pflanze durch ihre Larven, bestäubt aber die Blüten.

Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998
Evolution McGinn
 
Bücher bei Amazon
II 57
Mensch/Evolution/Geist/McGinn: es ist eine merkwürdige Fügung, dass wir die einzige Art auf der Erde sind, die fähig ist, Wissenschaft und Philosophie zu treiben. Es hätte ohne weiteres eine andere Art mit einem gewissen Maß an wissenschaftlichem Talent geben können, etwa auf dem Niveau eines zehnjährigen vielleicht. Oder eine Art, die in Biologie uns überlegen ist, in Physik aber unterlegen usw. Die Art von Intelligenz, die wir haben, ist absolut nicht notwendig für Lebewesen, zu überleben.
II 79
Bewusstsein/Evolution/McGinn: Bewusstsein ist nicht die Krönung der Evolution. und auch nicht der beeindruckendste Teil von Organismen-Bauplänen! Es ist biologisch gesehen, vergleichsweise einfach. Es ist Teil unserer ältesten Ausstattung. (Nicht Selbstbewusstsein!). Bewusstsein ist so verbreitet wie Blut und Knochen: Auch Kraken brauchen Bewusstsein zur Interpretation dessen, was sie mit den Augen wahrnehmen.
Bewusstsein ist kein Produkt von Kultur oder Zivilisation. (Selbstbewusstsein mag es sein).
Das Problem mit dem Bewusstsein ergibt sich aus unserer Art zu denken, nicht aus dem Bewusstsein selbst.
II 99f
Geist/Bewusstsein/Evolution/McGinn: die Evolution erklärt das Bewusstsein nicht! auch nicht Empfindung. Grund: Empfindung und Bewusstsein lassen sich mit den Mittel der Darwinschen Prinzipien und der Physik nicht erklären, denn wenn die Selektion erklären will, wie Empfindungen durch sie entstehen sollen, muss es möglich sein, Geist aus Materie zu formen. ((s) Das Bewusstsein oder Empfindung müsste für die Selektion sichtbar sein! (Ähnlich GouldVsDawkins))

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
Fundierung Rorty
 
Bücher bei Amazon:
Richard Rorty
VI 246f
Fundament/Dawkins/RortyVsDawkins: (Die These, die Menschen seien nur Vehikel für Gene) - ein unangemessener Fundierungsgedanke. - RortyVsKant: man sollte auch nicht an einer ahistorischen "Natur des Menschen" festhalten.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Gene Rorty
 
Bücher bei Amazon:
Richard Rorty
VI 241 ff
RortyVsDawkins: These: die Menschen seien nur Vehikel für Gene: ebenso ein unangemessener Fundierungsgedanke. Der Anspruch, man wisse etwas, was seinerseits keine intuitive Moralvorstellung ist, wohl aber unsere intuitiven Moralvorstellungen korrigieren könne.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Kriterien Dawkins
 
Bücher bei Amazon
I 372
Gen/Selektion/Dawkins: bei vernünftiger Betrachtung wirkt sich Selektion nicht direkt auf die Gene ein! Die DNA ist in Proteine eingesponnen, in Membranen eingewickelt, von der Welt abgeschirmt und für die natürliche Auslese unsichtbar. (Wie GouldVsDawkins.) Die Selektion hätte auch kaum ein Kriterium für DNA Moleküle. Alle Gene sehen gleich aus, wie alle Tonbänder gleich aussehen! Gene zeigen sich in ihren Auswirkungen!
((s) Wirkung schafft Identität.)


Da I
R. Dawkins
Das egoistische Gen, Hamburg 1996

Da II
M. St. Dawkins
Die Entdeckung des tierischen Bewusstseins Hamburg 1993
Ordnung Dennett
 
Bücher bei Amazon
I 94
Gestaltung/Dennett: es gibt kein quantitatives Maß für Gestaltung. Es ist keineswegs unumstritten, dass ein Auto mehr Gestaltung enthält als ein Fahrrad, ein Hai mehr als eine Amöbe usw.
I 95
Bsp ein Plagiat ist nicht weniger gestaltet als das Original.
I 172
Gestaltung/Dennett: da jedes neu auftauchende gestaltete Ding irgend wo in seiner Entstehung eine große Gestaltungsinvestition beinhaltet, wird die sparsamste Hypothese immer unterstellen, dass die Gestaltung im wesentlichen eine Kopie früherer Gestaltung ist. Gestaltung/Dennett: kann man sie messen? Man kann berechnen, mit welcher Geschwindigkeit die Gendrift Abweichungen anhäuft. Es gibt eine Obergrenze der Geschwindigkeit, die tatsächliche Evolution verläuft viel langsamer.
I 316f
Die "Produkte" sind nicht die Genketten, sondern die Lebewesen selbst. DennettVsDawkins. Komplexität/Gestaltung/Dennett: welche Beziehung besteht zwischen beiden? Es geht um richtige Kombination von Einfachheit und Komplexität. Es geht um "Gelegenheiten für Einfachheit".
Bsp ein einfacher Seagull-Außenbordmotor ist berühmt dafür, dass er nie kaputtgeht. Vom Paddel haben wir zu recht keine so hohe Meinung.
Gestaltung/Dennett: wenn man etwas über die Gestaltung eines Geräts weiß, kann man sein Verhalten voraussagen, ohne dass man sich um die grundlegenden physikalischen Eigenschaften seiner Teile kümmern müsste.
Bsp Bedienung eines Videorekorders.
Bsp Konstruktion eines Videorekorders: nur hier muss man die grundlegenden Gesetz der Physik beachten.
I 85f
Gestaltung/Dennett: braucht Schöpfer - Ordnung: braucht keinen Schöpfer - Darwin: reduzierte Gestaltung auf Ordnung. - Es gibt kein quantitatives Maß für Gestaltung. - Es ist nicht unumstritten, ob ein Fahrrad mehr Gestaltung hat als ein Hai.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Selektion Dawkins
 
Bücher bei Amazon
I 38
Selektion/Dawkins: These die Selektion tritt auf der allerniedrigsten Stufe auf. (Nicht Art, nicht Individuum, sondern Gene, die Erbeinheit).
I 42
Selektion/Dawkins: früheste Form der Selektion: Einfach ein Aussuchen stabilerer Moleküle und ein Verwerfen instabiler. Es hätte wenig Sinn, die richtige Zahl von Atomen und die richtige Zugabe von Energie durchzuschütteln, um zu erwarten, dass ein Mensch herauskommt. Das Alter des Universums würde dafür nicht genügen.
I 73
"Die Karten selbst überdauern das Mischen." Selektion/Dawkins: würden sich Gene ständig mischen, wäre die Selektion überhaupt unmöglich.
I 158
Def Verwandschaftsgrad/Dawkins: Generationenabstand: Schritte auf dem Stammbaum. Zum Onkel: 3 Schritte: der gemeinsame Vorfahr ist z.B. A's Vater und B's Großvater. Verwandtschaftsgrad: pro Generationsabstand ½ multipliziert mit sich selbst.
Bei g Schritten (1/2) g.
Aber das ist nur ein Teil des Verwandtschaftsgrades. Bei mehreren gemeinsamen Verwandten müssen diese auch ermittelt werden.
I 158
Selektion/Verwandtschaft/Altruismus/Dawkins: Nun können wir die Chancen für die Vermehrung von Genen für Altruismus regelrecht ausrechnen: Bsp Ein Gen für das selbstmörderische Retten von fünf Vettern würde nicht zahlreicher werden, aber wohl eins für das selbstmörderische Retten von fünf Brüdern oder zehn Vettern.
VIII 162
Familienaltruismus/Dawkins: elterliche Fürsorge ist lediglich ein Sonderfall von Familienaltruismus. Die Tatsache, dass Geschwister keine Gene austauschen, ist nicht relevant, weil sie identische Kopien derselben Gene von denselben Eltern erhalten haben.
Familienselektion/Verwandtschaftsselektion/DawkinsVsWilson,E.O.: überträgt den Begriff der Gruppenselektion auf Familie. Nun besteht aber der Kern von Hamiltons Argumentation gerade darin, dass die Trennung zwischen Familie und Nichtfamilie nicht eindeutig ist, sondern eine Frage der mathematischen Wahrscheinlichkeit.
Hamiltons These (?) besagt nicht, dass Tiere sich allen Familienangehörigen gegenüber uneigennützig verhalten, und allen Außenstehenden gegenüber eigennützig.
VIII 164
DawkinsVsWilson: bei ihm zählen Nachkommen nicht als Verwandte! (VIII 461: hat Wilson inzwischen zurückgenommen).
VIII 163
Def Gruppenselektion/Dawkins: unterschiedliche Überlebensrate in Gruppen von Individuen.
I 164
Verwandtschaftsselektion/Dawkins: Natürlich kann man von den Tieren nicht erwarten, dass sie zählen, wie viele Verwandte sie gerade retten!
I 462
Verwandtschaftsselektion/Dawkins: häufiger Fehler bei Studenten anzunehmen, dass Tiere dafür rechnen müssten, wie viele Verwandte sie gerade retten.
I 165
Verwandtschaftsselektion/Dawkins: zur Ermittlung des Verwandtschaftsgrades kann man versicherungsmathematische Gewichtungen zugrunde legen. Wieviel Anteil meines Vermögens würde ich in das Leben eines anderen Individuums investieren.
I 166
Ein Tier kann sich so benehmen, als hätte es diese Berechnung angestellt. Bsp wie ein Mensch einen Ball fängt, als hätte er eine Reihe von Differentialgleichungen gelöst.
I 372
Gen/Selektion/Dawkins: bei vernünftiger Betrachtung wirkt sich Selektion nicht direkt auf die Gene ein! Die DNA ist in Proteine eingesponnen, in Membranen eingewickelt, von der Welt abgeschirmt und für die natürliche Auslese unsichtbar. (Wie GouldVsDawkins.) Die Selektion hätte auch kaum ein Kriterium für DNA Moleküle. Alle Gene sehen gleich aus, wie alle Tonbänder gleich aussehen! Gene zeigen sich in ihren Auswirkungen!
((s) Wirkung schafft Identität.)


Da I
R. Dawkins
Das egoistische Gen, Hamburg 1996

Da II
M. St. Dawkins
Die Entdeckung des tierischen Bewusstseins Hamburg 1993

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 9 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsDawkins Dennett Vs Dawkins, R.
 
Bücher bei Amazon
I 172
Die "Produkte" sind nicht die Genketten, sondern die Lebewesen selbst. DennettVsDawkins. DennettVsDawkins: keine Analyse des isolierten Genoms kann die Dimension erschließen, um die es bei den Lebewesen geht. das wäre so, als wollte man einen Roman danach beurteilen, wie häufig die Buchstaben vorkommen.
I 346
Dawkins: ... "Im genetischen Hyperraum existiert eine glatte Bahn, die urzeitliche Knochenfische mit den auf der Seite liegenden Plattfischen mit Verdrehten verbindet. Aber keine solche Bahn, die diese Vorfahren mit den auf dem Bauch liegenden Plattfischen verbindet."...
I 510
Erklärung/DennettVsDawkins: Weiß Dawkins das? Mem/Dawkins: wir haben die Macht, den egoistischen Genen unser Geburt und unserer Erziehung zu trotzen. Als einzige Lebewesen können wir uns der Tyrannei der egoistischen Replikation entgegenstellen.
DennettVsDawkins: dieses "wir" ist ein Mythos. Das räumt auch Dawkins ein.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
VsDawkins Deutsch Vs Dawkins, R.
 
Bücher bei Amazon
I 167
Umwelt: die Gene erfahren diese Umwelt nicht! Sie haben weder Sinne noch Erfahrung. Es ist eine Simulation ohne Publikum. Außerdem wird der Organismus nicht nur simuliert, sondern hergestellt.(VsDawkins, pro Gould).

Deu I
D. Deutsch
Die Physik der Welterkenntnis München 2000
VsDawkins Gould Vs Dawkins, R.
 
Bücher bei Amazon
I 94
GouldVsDawkins:Gene sind für die Selektion nicht sichtbar (nur Individuen sind es) daher reagiert die Selektion nicht auf sie. I passim Richard Dawkins These: Gene die relevanten Einheiten der Selektion, GouldVs.
VsDawkins: Setzt an bei Butlers berühmtem Aphorismus "eine Henne sei nur die besondere Art und Weise, in der ein Ei ein zweites Ei hervorbringt."
GouldVsDawkins: in Dawkins Angriff auf die darwinistische Theorie steckt ein fataler Fehler: Ganz gleich, wieviel Macht Dawkins den Genen zusprechen möchte, eins kann er ihnen nicht geben, nämlich die direkte Sichtbarkeit im Prozeß der natürlichen Selektion.
I 94
GouldVsDawkins: er wird sich anderer Metaphern bedienen müssen. Er wird darauf zurückkommen müssen, daß Gene sich versammeln, Bündnisse schließen, einander Achtung zollen, einem Pakt beitreten, und eine mögliche Umwelt auskundschaften. Doch das daraus zusammengesetzte Objekt bezeichnen wir als einen Körper.
VIII 434
GouldVsDawkins: die Theorie des egoistischen Gens und der egoistischen DNA sind sehr verschieden. Nach Dawkins nehmen die Gene an Häufigkeit zu, weil sie Auswirkungen auf den Körper haben - die DNA aber aus genau dem umgekehrten Grund, weil sie keine Auswirkungen!
VIII 372
Gen/Selektion/Dawkins: bei vernünftiger Betrachtung wirkt sich Selektion nicht direkt auf die Gene ein! Die DNA ist in Proteine eingesponnen, in Membranen eingewickelt, von der Welt abgeschirmt und für die natürliche Auslese unsichtbar. (Wie GouldVsDawkins.) Die Selektion hätte auch kaum ein Kriterium für DNA-Moleküle. Alle Gene sehen gleich aus, wie alle Tonbänder gleich aussehen! Gene zeigen sich in ihren Auswirkungen!
VsDawkins Pinker Vs Dawkins, R.
 
Bücher bei Amazon
I 263
Mem/PinkerVsDawkins: keiner der Abläufe der sogenannten Memselektion (Erfolg musikalischer Themen, Werbespots, usw.) gleicht der natürlichen Selektion. Man braucht nur Input und Output zu vergleichen, Bsp Entwurf Nummer 5 und Entwurf Nummer 6 einer Künstlerin: sie unterscheiden sich nicht durch ein paar zufällig ausgetauschte Elemente. Der hinzukommende Wert entsteht, weil Geisteskräfte sich darauf konzentrieren! Und nicht, weil es hunderttausendfach kopiert wird.
I 264
Kulturelle Evolution/Pinker: sie als lamarckistisch zu bezeichnen, heißt zugeben, dass man keine Ahnung hat, wie sie funktioniert. Die herausragenden Eigenschaften kultureller Produkte entstammen mentalen Berechnungen.
Trugschluss: die Produkte der Evolution müssen überhaupt nicht nach Evolution aussehen!
I 265
Bsp Der Magen probiert heute nicht mehr an Säurekombinationen herum, die vielleicht besser wären. Seine Evolution ist abgeschlossen. In ganz ähnlicher Form muss der menschliche Geist nicht den Prozess der Evolution nachvollziehen, um auf eine gute Idee zu kommen.
Mem/PinkerVsDawkins: Die Analogie entstammt eher der Epidemiologie als der Evolution. Ideen sind ansteckende Krankheiten.
Ein Geist, der passiv alle herumschwirrenden Meme aufnimmt, wäre für andere ein leichtes Opfer der Ausbeutung und die Selektion würde ihn rasch beseitigen!

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998
VsDawkins Verschiedene Vs Dawkins, R. VIII 457
VsDawkins: Menschen haben mehr als 99 % der Gene gemeinsam, dann müßten sie sich doch auch alle altruistisch zueinander verhalten.
VIII 310
DawkinsVsVs: das ist ein Mißverständnis. VsDawkins: einige Autoren glauben, diese Darstellung des Überlebenswertes des Gott-Mems sei zirkulär.
DawkinsVsVs: diese Autoren wollen immer wieder auf die "biologischen Vorteile" hinaus. "Psychologische Anziehungskraft" reicht ihnen nicht, sie wollen wissen, warum das so ist.
Dawkins: Psychologische Anziehungskraft ist Anziehungskraft für Gehirne, und diese werden von Genen geformt.
VIII 314
Darwinismus als Mem: in allen Köpfen etwas bestimmtes - das Wesen Bsp des Darwinismus vorhanden. Mem/(s)VsDawkins: die ganze These wird problematisch, wenn sie nicht ohne die Annahme eines "Wesens" auskommt. Aber vielleicht kann man das vermeiden.
Dennett I 457
((s) Mem-Theorie führt zum Essentialismus.) Mem/(s)VsDawkins: Problem: Bsp Prämissen und Konklusionen müssen wohl als getrennte Meme angesehen werden, aber wenn eine Argumentation besonders zwingend ist, könnte man sie vielleicht auch kurz formulieren und dann stellt sich die Frage der Zahl und Abgrenzung der Meme.
Gene/Selektion/VsDawkins/Dennett: die häufigste Kritik an der Genzentriertheit lautet: Gene könnten einfach keine Interessen haben. (Auch Gould). Dennett: selbst wenn sie ihre Interessen nicht vertreten können, können sie doch welche haben! Und zwar eindeutig!





Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
VsDawkins McGinn Vs Evolutionsth
 
Bücher bei Amazon
II 99
Geist/Bewusstsein/Evolution/McGinn: die Evolution erklärt das Bewusstsein nicht! Auch nicht Empfindung.
II 100
Grund: Empfindung und Bewusstsein lassen sich mit den Mittel der Darwinschen Prinzipien und der Physik nicht erklären, denn wenn die Selektion erklären will, wie Empfindungen durch sie entstehen sollen, muss es möglich sein, Geist aus Materie zu formen. (s) Das Bewußtsein oder Empfindung müsste für die Selektion sichtbar sein!. (Ähnlich GouldVsDawkins).

McG I
C. McGinn
Die Grenzen vernünftigen Fragens Stuttgart 1996

McG II
C. McGinn
Wie kommt der Geist in die Materie? München 2001
VsDawkins Dawkins Vs Verschiedene
 
Bücher bei Amazon
VIII 34
Aggression/Lorenz: (Das sogenannte Böse):These Aggression ist eine arterhaltende Funktion. Damit pflanzen sich nur die geeignetsten Individuen fort.
VIII 121
DawkinsVsLorenz: Musterbeispiel für einen Zirkelschluß. Zirkulär. Steht auch im Widerspruch zum Darwinismus, was er nicht bemerkt zu haben scheint. Tier/Lorenz: (Das sogenannte Böse) These betont den maßvollen und fairen Charakter der Kämpfe der Tiere. Die kämpfen quasi nach Regeln und ziehen den Bluff dem tödlichen Ernst vor. Unterwerfungsgesten werden vom Sieger anerkannt. Tiere kämpfen mit "behandschuhter Faust."
DawkinsVsLorenz: diese Interpretation läßt sich bestreiten, auch ist der Mensch nicht das einzige Wesen, das seine eigenen Artgenossen tötet.
Tatsächlich bringt vorbehaltlose Kampfeswut auch Kosten mit sich.
VIII 135
DawkinsVsLorenz: die "behandschuhte Faust" stellt sich als ESS heraus. Der "Probierfreudige Vergelter".
VIII 358
DawkinsVsAxelrod: die Unterscheidung zwischen "einfachem" und "wiederholtem Gefangenendilemma" ist zu einfach.VIII 358
Dennett I 347
SterelnyVsDawkins: unterstellt, daß eine Ähnlichkeit von 5 % besser ist, als eine von 4 %! Ist die Selektion wirklich so feinmaschig?

Da I
R. Dawkins
Das egoistische Gen, Hamburg 1996

Da II
M. St. Dawkins
Die Entdeckung des tierischen Bewusstseins Hamburg 1993

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
VsDawkins Mayr Vs Verschiedene
 
Bücher bei Amazon
V 15
Typen, typologisches Denken: MayrVs.: geht auf Platon zurück, ist für die Evolutions- und Populationsbiologie ungeeignet: hier hat man es nicht mit Klassen, sondern mit Gemengen einzigartiger Individuen zu tun: Populationen. Also gibt es auch keine "Essenz" (VsEssentialismus)
V 38
Vitalismus: eigenartiges Phänomen: unter den Physikern des 20. Jahrh. Kamen vitalistische Vorstellungen auf . Bohr: in Organismen könnten bestimmte Gesetze wirken, die n unbelebter Materie nicht anzutreffen seien. Bohr suchte in der Biologie nach Belegen für seine Komplementarität und zog einige verzweifelte Analogien heran.
MayrVsBohr: da gibt es wirklich nichts, was in Betracht kommt.(Unschärfe nur im subatomaren Bereich).
V 43
Evolution: Einheit der Evolution ist die Population (oder Art) und nicht das Gen oder das Individuum. (MayrVsDawkins).

Ma
E. Mayr
Das ist Biologie Heidelberg 1998
VsDawkins Pinker Vs Verschiedene
 
Bücher bei Amazon
I 26
Roboter Grundgesetze/Asimov: 1. Ein Roboter darf nie einen Menschen verletzen, 2. Er muss den Befehlen der Menschen gehorchen, es sei denn, die Befehle stehen im Widerspruch zum 1. Gesetz 3. Er muss seine eigene Existenz schützen, es sei denn, dies stünde im Widerspruch zum 1. oder 2. Gesetz.
I 27
PinkerVsAsimov: er war nicht in der Lage, sich außerhalb seiner eigenen Denkprozesse zu stellen. Die Fähigkeit des Menschen zum Bösen ist nicht beachtet und ihre Unterstützung wird durch die Gesetze nicht ausgeschlossen. - - -
I 458
Gehirn/Emotion/Tradition: "Dreieiniges Hirn": Einheit von Großhirn als evolutionärem Palimpsest aus drei Schichten: 1. unten Basisganglien (Reptilien), Sitz der primitiven und selbstsüchtigen Emotionen
2. Limbisches System, weichere soziale Emotionen (Elterngefühle usw.
3. Das beides ist umgeben vom modernen Säugetierhirn, dem Neokortex, der während der Evolution stark wuchs und die Intelligenz beherbergt.

PinkerVsDreieinigkeitstheorie (mit Paul MacLean): die evolutionären Kräfte häufen nicht einfach Schichten auf. Obgleich unsere Körper Zeugen der Vergangenheit sind, besitzen sie nur wenige Teile, die nicht modifiziert wurden. Selbst dem Blinddarm erkennt man heute im Zusammenhang mit dem Immunsystem eine Funktion zu. Auch die Schaltkreise für Emotionen blieben nicht unberührt. (Also auch: VsDennett?).
I 459
Gefühle sind leicht umzuprogrammieren! Bsp Hunde umfassen nach weniger als 1000 Jahren Züchtung Pittbulls und Bernhardiner. Außerdem reitet die Hirnrinde nicht huckepack auf dem vorzeitlichen limbischen System. Die Systeme arbeiten Hand in Hand. Der Mandelkern färbt unsere Erfahrungen mit Gefühlen ein,. Er unterhält Verbindungen mit praktisch jedem anderen Teil des Gehirns.
- - -
I 62
Def SSM/"Sozialwissenschaftliches Standardmodell": Trennung zwischen Kultur und Biologie. These die biologische Evolution sei von der kulturellen Evolution abgelöst worden. (E.O.Wilson, wurde später Opfer wütender Proteste). LewontinVsWilson.
I 63
Falsche Zitate der Gegner: Bsp Dawkins: Gene schufen uns, Körper und Geist." (Richtig).
VsDawkins: falsches Zitat: "Gene kontrollieren uns, Körper und Geist".
- -
I 324
Sehen/PinkerVsGombrich, Ernst H.: entgegen der weitverbreiteten Ansicht sehen wir nicht das, was wir zu sehen erwarten. - - -
I 342
Sehen/Marr: lässt die Rückseiten völlig außeracht, und sogar die Oberflächen. Er analysierte die Form von Tieren, als wären sie aus Pfeifenreinigern gebogen. Sehen/BiedermanVsMarr: ordnet jedem z.B. Tier mehrere Geonen Kombinationen für verschiedene Ansichten zu.
PnkerVsBiederman/PinkerVsGeonen: gerade dieses Zugeständnis eröffnet die Möglichkeit, dass Formen auf völlig andere Weise erkannt werden. Warum soll man den Gedanken nicht zu Ende denken und jeder Form zahlreiche Gedächtniselemente zuordnen, eins für jeden Standpunkt? Solche Erinnerungen brauchen keinen exotischen objektzentrierten Bezugsrahmen, sondern können sich der Koordinaten der zweieinhalbdimensionalen Skizze bedienen, solange es so viele Erinnerungen gibt, dass alle Blickwinkel abgedeckt werden.
Pinker: das wurde für viele Jahre von vornherein abgetan. Es brauchte für jeden Gegenstand vielleicht 40.000 Aspekte (Gedächtniselemente. Damit sind aber noch nicht die Positionen außerhalb der Mitte des Gesichtsfelds erfasst!
In jüngster Zeit hat man aber überlegt, dass für jeden Gegenstand höchsten 40 Ansichten ausreichend sind, wenn man zwischen Ansichten interpoliert.
I 343
Richtung/oben/unten/Sehen/Pinker: Menschen richten sich nach der Oben unten Ausrichtung aus: das auf der Seite liegende Afrika wird nicht erkannt, ein Quadrat ist keine Raute. Das bringt eine weitere Verwässerung der Geonen Theorie: Beziehungen wie "über" oder "oben" müssen von der Netzhaut stammen, und nicht vom Gegenstand.
Diese Einschränkung dürfte unverzichtbar sein, denn oft gibt es bei einem Gegenstand keine Möglichkeit, das "Oben" festzulegen, bevor man ihn erkannt hat!
Außerdem können wir Gegenstände im Geist drehen (VsGeonen). Dadurch wird ein am Gegenstand orientierte Bezugsrahmen der Geonen noch weniger notwendig.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
VsDawkins Rorty, R.
 
Bücher bei Amazon
VI 247
RortyVsDawkins: (These, die Menschen seien nur Vehikel für Gene): ebenso ein unangemessener Fundierungsgedanke.
VI 248
Der Anspruch, man wisse etwas, was seinerseits keine intuitive Moralvorstellung ist, wohl aber unsere intuitiven Moralvorstellungen korrigieren könne.

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren angrenzender Fachgebiete:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Sozio-Evolut. Wilson, E.O.
 
Bücher bei Amazon
Pinker I 62
Def SSM/ "Sozialwissenschaftliches Standardmodell": Trennung zwischen Kultur und Biologie. These: Die biologische Evolution sei von der kulturellen Evolution abgelöst worden. (E.O.Wilson, wurde später Opfer wütender Proteste). LewontinVsWilson.
I 63
Falsche Zitate der Gegner: Bsp Dawkins: Gene schufen uns, Körper und Geist." (Richtig).
VsDawkins: falsches Zitat: "Gene kontrollieren uns, Körper und Geist".
I 72
E. O. Wilson: These: Männer neigen stärker zur Polygamie. Steven RoseVsWilson. Buch: "Die Gene sind es nicht": Wilson wolle sagen: Mädels, werft euren Partnern nichts vor...

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998