Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 34 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Angeborenes Leibniz
 
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Holz I 44
Angeborene "eingeborene" Ideen/LeibnizVsLocke: haben nicht in der sinnlichen Empfindung ihren Ursprung, sondern stammen aus der Reflexion. ((s) nicht aus der Geburt?). Reflexion: nichts anderes als die Aufmerksamkeit auf das, was in uns ist. Die Reflexion findet, dass in unserem Geist viel Angeborenes ist, weil wir uns sozusagen selbst angeboren sind.
Bsp Sein, Einheit, Substanz, Dauer, Veränderung, Tätigkeit, Perzeption, Lust und tausend andere Gegenstände.
I 45
Sie sind die Voraussetzung dafür, dass gegenständliches Sein als solches (ens qua ens) bestimmt werden kann. Sie sind uns mit dem Sein selbst, als formale Bestimmung des Seins gegeben. Offen bleibt hier, wie diese eingeborenen Ideen sich zu den "ersten Wahrheiten" verhalten, die aus der Sinneswahrnehmung stammen.
Sinneswahrnehmung/Leibniz: diese kann die Einheit der Wahrnehmung nicht selbst beweisen (s.o.), weil jeder Beweis die den Merkmalen zugrundeliegende Einheit (Substanz) sie bereits als Erfahrungsgrund, aus dem der Beweis geführt werden müsste, voraussetzt.
Die Einheit muss auch nicht bewiesen werden, sie ist unwiderleglich und intuitiv (einfach) in der Wahrnehmung gegeben.


Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992
Arten Sellars
 
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I 50
SellarsVsLocke: hätte nicht nur konjunktive sondern auch disjunktive Ideen zulassen sollen. Nicht nur die Idee des A- und des B-Seins sondern auch die Idee des A-oder B-Seins.
I 51
Disjunktion: die Idee einer Gattung ist die Idee der Disjunktion aller ihrer Arten! Also ist die Idee des Dreieckigen die Idee des Ungleichseitigen oder das Gleichseitigen. SellarsVsLocke: er dachte, es müsste die Idee des Ungleichseitigen und des Gleichseitigen sein. Und das ist natürlich die Idee einer Unmöglichkeit!

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
Bedeutungs-Theorie Fodor
 
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II 120
Bedeutungstheorie/BT/Bedeutung/Wesen/Idee/FodorVsLocke/FodorVsHume: Bedeutungstheorien, die sich auf Wesen oder Ideen berufen, sagen nichts aus, weil sie nicht zu erkennen geben, in welchen Fällen zwei Ausdrücke das gleiche Wesen oder die gleiche Idee ausdrücken.
IV 70
Bedeutungstheorie/Davidson/Fodor/Lepore: es kann mehrere Bedeutungstheorien geben, wegen der semantischen Unbestimmtheit. - Radikale Übersetzung: es geht um das Problem, die richtige Bedeutungstheorie zu finden.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992
Bewusstsein McDowell
 
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I 113 ff
Selbstbewusstsein/Kant: "Ich denke", das alle meine Vorstellungen muss begleiten können. Zeitliche Kontinuität. Aber nur formal, sonst cartesianisch.
I 113 ff
Def Person/Locke: "ein denkendes, verständiges Wesen, das Vernunft und Überlegung besitzt, und sich selbst als sich selbst betrachten kann. Auch an verschiedenen Orten und Zeiten.
I 126/27
Bewusstsein/Apperzeption/Kriterium/KantVsLocke: der Witz bei ihm (Paralogismus-Kapitel): ist es gerade, dass das Selbstbewusstsein nichts mit einem Kriterium der Identität zu tun hat! Das Subjekt muss sich nicht anstrengen, um seine Aufmerksamkeit auf ein und dasselbe Ding zu richten! ((s) Das Atmen braucht kein Kriterium für Luft, so wichtig Luft auch sein mag).
I 127
Bewußtsein/McDowell: um den Cartesianismus zu vermeiden, sollte wir nicht vom "Fluss des Bewusstseins" (Bewusstseinsstrom) sprechen, sondern von einer bleibenden Perspektive auf etwas, das selbst außerhalb des Bewusstseins liegt.
I 128
"Ich denke"/Kant/McDowell: ist auch eine dritte Person, deren Weg durch die objektive Welt eine substantielle Kontinuität ergibt. (Evans, Strawson, Paralogismen).
I 129f
McDowellVsKant: es ist unbefriedigend, wenn das Selbstbewusstsein nur die Kontinuität eines Gesichtspunkts, einer Perspektive ohne Körper sein soll. Die Idee der Kontinuität kann nicht ohne die Idee des lebenden Dings gedacht werden. so wenig wie die Verdauung.
Das soll aber nicht heißen, dass körperliche Präsenz immer mit einem Selbstbewusstsein zusammenhängt.
Selbstbewusstsein/Kant: nur Lebewesen mit begrifflichen Fähigkeiten haben Selbstbewusstsein. McDowell pro.

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001
Bewusstsein Putnam
 
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V 139
Bewusstsein/PutnamVsLocke: dass Steine keins haben ist eine Tatsache über unseren Begriff von Bewusstsein - Problem: das macht Wahrheit letztlich abhängig von unseren kulturellen Standards.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
Continuants Simons
 
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I 117
Continuant/Broad: hat keine zeitlichen Teile, nur räumliche - Gegensatz: Ereignis: räumliche und zeitliche Teile - continuant: Bsp Mensch - Pointe: deshalb kann er sich verändern - ((s) Sonst Frage, ob er derselbe bleibt) - Gegensatz: occurrence/Broad: Ereignis - Ereignis kann sich nicht verändern. - ((s) Mensch (continuant) kann älter werden - Ereignis kann nicht älter werden.)
I 127
Continuants/SimonsVsVierdimensionalismus: was Masse haben kann, ist ein continuant - und die werden gebraucht in dem Argument der RT, daß nichts mit Masse über Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden kann.
I 173
Continuants/Locke: konstante Materiehaufen - können keine Teile verlieren oder gewinnen - SimonsVsLocke
I 175
zeitlicher Teil/continuants/Mereologie/SimonsVsalle: These: auch continuants können zeitliche Teile haben - d.h. sie sind nicht mereologisch konstant, sondern mereologisch variabel - Simons These: continuants können auch eine unterbrochene Existenz haben.
I 176
Continuants/Simons: nicht alle müssen materielle Dinge sein: Bsp Lächeln, Knoten, Wellen: sie sind eher Störungen materieller Dinge.
I 180
Def Koinzidenz/continuants/Simons: Koinzidenz-Prädikat: CTD5 a ‹ ‹t b ↔ a ‹t ∧ b ‹t a - Gemeinsamkeit der Teile, in Begriffen der wechselseitigen Inklusion - siehe Identität.
I 187
Continuant/ChisholmVsalle Autoren: These: ein continuant ist mereologisch konstant - mereologisch variable continuants sind in Wirklichkeit nicht primäre Substanzen sondern logische Konstruktionen aus mereologisch konstanten continuants. - Organismen sind nur Konstruktionen.
I 305
Ereignis/continuants/Simons: Ereignis : hier ist eine Formel wie "a ‹ b" vollständig - continuants: hier brauchen wir zusätzlich einen zeitlichen Index: ((s) Mit Quantifikation) "(Et)[a < t b]".
I 350
Continuant/Simons: Ereignisse widerfahren einer Person und werden ihr Leben (Lebensgeschichte) genannt Zusammenhang: nicht alle Ereignisse eines Lebens sind kausal verbunden - Lösung: Gen-Identität (gen-identisch): d.h. die Ereignisse involvieren alle einen einzigen continuant.
I 351
Continuant/zeitlicher Zusammenhang/Simons: es ist nicht der continuant, der zusammenhängt, sondern seine Lebensgeschichte - HumeVscontinmnuants, RussellVscontinuants: Reduktion auf Ereignisse, continuants bloße Wäscheleine - ob es ein continuant gibt hängt davon ab, ob es eine Lebensgeschichte dazu gibt.
I 353
Simons: nichts unterhält ihre kontinuierliche Existenz.

Si I
P. Simons
Parts Oxford New York 1987
Denken Avramides
 
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I 104
Denken/Sprache/Avramides: These: Wesen ohne Sprache können Gedanken haben.
I 113
Denken ohne Sprache/Avramides: dann Sprache bloßes Vehikel zur Kommunikation - Schiffer: die Griceschen Begriffe lassen das zu, aber kontingenterweise gibt es keine solchen Wesen.
I 115
Denken ohne Sprache/DoS/Reduktionismus/Avramides: ein Problem für den Reduktionismus gibt es nur, wenn die Behauptung begrifflich mit den semantischen und psychologischen Begriffen zu tun hat - (und nicht einfach empirisch ist) - Davidson: psychologische Begriffe können gar nicht ohne semantische instantiiert werden - SchifferVsDavidson: dito, aber sie können ohne sie erfasst werden! - Avramides: dann ist die bloße Intuition, dass es kein Denken ohne Sprache geben kann, nicht hinreichend für einen Antireduktionismus sein - Antireduktionismus: muss behaupten, dass die Behauptung des Reduktionisten einer tiefen epistemischen Asymmetrie unbegründet ist.
I 142f
DummettVsIdealismus/DummettVsLocke: falscher Kode-Begriff von Sprache für Ideen - Signifikanz wird nicht durch Gedanken erklärt, - wobei die Gedanken wiederum ohne Referenz auf Sprache seien - erklärt nicht, wie Gedanken selbst zur Signifikanz kommen - dann Muttersprache wie fremde Sprache. Lösung/Dummett: Erfassen = Gebrauch: Bsp "quadratisch": quadratische Dinge aussortieren - dann keine Repräsentationen zur Verbindung von Sätzen mit Gedanken - Verstehen statt Assoziation - AvramidesVsDummett: Dummett erlaubt aber kein Denken ohne Sprache.
I 15
Denken/Dummett: nur über Sprache zu untersuchen, (nicht über Verhalten) - AvramidesVsDummett: auch über Verhalten.

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
Disjunktion Sellars
 
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I 50
Disjunktion/SellarsVsLocke: hätte nicht nur Idee des A-und-B-Seins zulassen sollen, sondern auch des A-oder-B-Seins! - VsLocke: dieser dachte, ein Dreieck sei die " Idee des Gleichseitigen und des Ungleichseitigen".

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
Empirismus Locke
 
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I 169
Locke/Euchner: heute: sein Empirismus überwand das alte Weltbild der von Gott geoffenbarten Erkenntnis - These "nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war". LeibnizVsLocke: ..."außer dem Verstand selbst!"
KreimendahlVsLocke: indem er Erkenntnis auf die Ideen beschränkt, stellt er sein eigenes empirisches Programm in Frage.
II 177
Locke/Arndt: Ahnherr des Empirismus - Erkenntnis soll sprachabhängig behandelt werden.

Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding
Erfahrung Hume
 
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I 80
Erfahrung/Hume: jede hat das gleiche Gewicht - nur die größere Anzahl zählt - die Anzahl muss aber auch bestimmt werden
I 134
Erfahrung/Hume: ist nicht konstitutiv- Prinzipien sind konstitutiv! - - -
Vollmer I 20
HumeVsLocke: Schlüsse aus der Erfahrung sind bloß Gewohnheit, kein logisches Folgern.
D. Hume
I Gilles Delueze David Hume, Frankfurt 1997 (Frankreich 1953,1988)
II Norbert Hoerster Hume: Existenz und Eigenschaften Gottes aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen der Neuzeit I Göttingen, 1997

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
Erkenntnistheorie Berkeley
 
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I 213
Erkenntnis/Berkeley/VsLocke: wenn unser Wissen nur auf Empfindungen beruht, muss umgekehrt gezeigt werden, wie die Außenwelt das Resultat einer Erzeugung sein kann, die sich allein auf unsere sinnlichen Wahrnehmungen stützt, die als einziges gegeben ist. - 1. Wahrnehmung muss von allen Verstandeszutaten befreit werden. - 2. Realität darf kein Fantasiegebilde werden.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997
Erkenntnistheorie Locke
 
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Rorty I 159
Erkenntnistheorie: Problem, wie wir wissen können, ob unsere inneren Darstellungen Genauigkeit aufweisen. Locke: Verwechslung einer mechanischen Theorie der Operationen unseres Geistes mit einer »Grundlegung unserer Wissensansprüche.«
Rorty I 160
SellarsVsLocke: gleicher Fehler wie der naturalistische Fehlschluss: der Versuch, epistemische Tatsachen restlos in nichtepistemische Tatsachen aufzulösen. Wie könnte er der Meinung sein, eine kausale Theorie darüber, wie eine Meinung erworben wird, sei ein Gradmesser der Berechtigung, mit der man diese Meinung hat? Rorty: weil er sich Erkenntnis einfach nicht als gerechtfertigte wahre Meinung dachte, weil er sich unser Wissen nicht als eine Relation zwischen einer Person und einer Proposition dachte.
- - -
Locke I 17
Erkenntnis/Locke: Grundlage: Sinneseindrücke - sie müssen durch Vernunft und Argumentationsfähigkeit zu Schlüssen verarbeitet werden - sie verhelfen zur Erkenntnis der Existenz Gottes.
I 30
Erkenntnis/Locke: nicht logische Deduktion sondern Beobachtung mentaler Vorgänge - "innerer Sinn".
I 31
Sowohl Wahrnehmung als auch Reflexion sind passiv! - - -
II 193
Def Erkenntnis/Locke: Wahrnehmung des Zusammenhangs oder Widerspruchs von Ideen - reale Erkenntnis: Determiniertheit der Ideen (notwendige aber nicht hinreichende Bedingung) - Def reale Wahrheit/Locke: nicht bloß verbal.
II 195
Demonstrative Erkenntnis: durch Vermittlung anderer Ideen - sensitive Erkenntnis: Existenz von Dingen, die den Sinnen gegenwärtig sind - intuitive Erkenntnis: die Gewissheit, dass die wahrgenommene Idee eine solche ist, wie der Geist sie wahrnimmt - intuitive und demonstrative Erkenntnis bilden eine vollständige Disjunktion der möglichen sicheren Erkenntnis. VsDescartes: nicht Erkennen vorgegebener begrifflicher Inhalte - statt dessen empirisch gegebene einfache Ideen im Verstand.

Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Erscheinung Hacking
 
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I 238
Erscheinung/HackingVsLocke: 1. Öffentliche Darstellung (alle geistigen Darstellungen sind öffentlich) - 2. Begriff der Realität - 3. Aus der Kritik erwächst dann der Gedanke der bloßen Erscheinung. - Locke: umgekehrt.

Hack I
I. Hacking
Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften Stuttgart 1996
Fortschritt Hobbes
 
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Adorno XIII 251
Fortschritt/HobbesVsLocke/HobbesVsAristoteles/Hobbes/Adorno: anders als Aristoteles und Locke hat Hobbes den Fortschritt nicht abhängig gemacht von irgendwelchen positiven ursprünglichen Qualitäten der Menschennatur, sondern von der Not und dem Widerspruch, der durch die Unvereinbarkeit der miteinander konkurrierenden Einzelinteressen
XIII 252
der Individuen durch ein bürgerliches Urprinzip unmittelbar begründet ist. >Freiheit/Kant.

A I
Th. W. Adorno/M.Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I–IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974
Ideen Leibniz
 
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Holz I 45/46
Ideen/Wahrnehmung/Locke: es gibt "Ideen", die durch mehr als einen Sinn vermittelt werden: z.B. die Ideen Ausdehnung, Gestalt, Bewegung usw. Ideen/Wahrnehmung/LeibnizVsLocke: diese "Ideen" (Ausdehnung, Dauer, Gestalt usw.) stammen aus dem Geist, nicht aus der Wahrnehmung.
Sie sind die "Ideen des reinen Verstandes". Sie haben aber einen Bezug zur Außenwelt und sind so der Definition und des Beweises fähig.


Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992
Ideen Locke
 
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I 19
Ideen/Locke: die Sinneseindrücke und ihre Verarbeitung bewirken in unserem Geist "einfache Vorstellungen " (simple ideas), z.B. von Hitze, Licht, hart, weich, bestimmten Farben und Geschmäcken (diese sind unverwechselbar) - die "ersten Objekte unseres Verstehens". Dinge/Gegenstände/Locke: werden von uns nicht mit einer einzigen, sondern nur mit einem Bündel vieler "einfacher Vorstellungen" erfasst: "komplexe Ideen" - diese entsprechen den Gegenständen.
I 27
Idee/Locke: jedes Objekt des Verstandes (understanding) - Begriff, Vorstellung, kann auch Trugbild sein - jeder beliebige Bewusstseinsinhalt.
I 33
Ideen/Locke: Modi: Ideen die Zustände oder Eigenschaften anderer Ideen oder Konstrukte aus Ideen darstellen - einfache Ideen: durch einen Sinn bewirkt: Bsp Farben, Licht, Töne.
I 38
Diese sind selbst weder wahr noch falsch, sondern Instrumente.
I 42
LockeVsAristoteles: Vernunft kann ohne klappernde Syllogismen der "natürlichen Ordnung der verbindenden Ideen" nachspüren
I 35
komplexe Ideen/Locke: hier ist der Geist aktiv (bei den einfachen passiv).
I 36
Bsp Lüge - Bsp Substanz (!)
I 35
Einfache Idee/Locke. Bsp Raum - Modi: Distanz, Unendlichkeit, Gestalt - einfache Idee: Bsp Schmerz, Freude - Modi: Liebe Hoffnung, Furcht, Neid. - - -
Holz I 45/46
Ideen/Wahrnehmung/Locke: es gibt "Ideen", die durch mehr als einen Sinn vermittelt werden: z.B. die Ideen Ausdehnung, Gestalt, Bewegung usw. Ideen/Wahrnehmung/LeibnizVsLocke: diese "Ideen" (Ausdehnung, Dauer, Gestalt usw.) stammen aus dem Geist, nicht aus der Wahrnehmung.
Sie sind die "Ideen des reinen Verstandes". Sie haben aber einen Bezug zur Außenwelt und sind so der Definition und des Beweises fähig.

Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992
Ideen Quine
 
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Willard V. O. Quine
V 58
Ideen/Sprache/QuineVsLocke: Sprache dient nicht zur Übermittlung von Ideen. - (> NominalismusVsLocke). - Woher wüssten wir, dass unsere Ideen die gleichen wären? - Man lernt "rot" auf Blut und Tomaten anzuwenden, die Idee mag sein wie sie will.

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003
Identität Locke
 
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McDowell I 126/7
Bewusstsein/Apperzeption/Kriterium/KantVsLocke: der Witz bei ihm (Paralogismus-Kapitel): ist es gerade, daß das Selbstbewusstsein nichts mit einem Kriterium der Identität zu tun hat! Das Subjekt muss sich nicht anstrengen, um seine Aufmerksamkeit auf ein und dasselbe Ding zu richten! (s) Das Atmen braucht kein Kriterium für Luft, so wichtig Luft auch sein mag).
- - -
Locke I 53f
Identität/Mensch/Person/personale Identität/Locke: These: Es gibt einen Unterschied zwischen einer beliebigen Materiemasse und einer strukturierten Materie, die Leben ermöglicht - beim Menschen muss man Substanz, Mensch und Person unterscheiden, denn dies sind verschiedene Ideen. Def Leben: die Substanz dieser Trias.
Def Person: denkendes, verständiges Wesen mit Vernunft, das sich selbst als sich selbst betrachten kann - (zu verschiedenen Zeiten).

Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001
Information Evans
 
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Gareth Evans
I 327
Vorherrschende Information/Kaplan/Evans: nicht "Lebhaftigkeit" (VsLocke) sondern Menge, aber auch Gewicht. - Identifikation: am Ende hat man vielleicht keine falsche Information über den Zwilling, sondern eine falsche Meinung darüber, wann man diesen zuerst getroffen hat. - - -
Frank I 488
Information/Evans: stammt aus Kontakt: man kann "Information, dass.." haben, ohne der Meinung zu sein, dass .. - Information kann nicht-begrifflich sein: nicht-begrifflicher Inhalt von Wahrnehmung.
Frank I 495
Information/Ich/Evans: der Informationszustand hat nicht die Wahrnehmung der blauen Krawatte zum Gegenstand, sondern die Krawatte selbst. - Problem: auf welche Art von Gegenstand bezieht sich Information über "ich"? - Evans: sie bezieht sich auf Körper aus Fleisch und Blut.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Maximal/ Maximum Leibniz
 
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Holz I 86
Welt/Totalität/Leibniz: die Konstruktion der Totalität entspricht der Infinitesimalrechnung. Maximum: die unendliche Menge verschiedener Substanzialitäten. (Welt)
Minimum: Repräsentanz des Ganzen im Individuum. (Repräsentation).
I 87
LeibnizVsLocke: die Verbindung der unendlichen Menge der Prädikate und die Idee der Unendlichkeit als Einheit: das ist das genaue Gegenteil der bloßen Addition von Mannigfaltigem. Damit wird die Idee der Unendlichkeit aus dem Bereich der Quantität ausgeschlossen!
Es gibt keine "unendliche Zahl". Auch keine unendliche Linie.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992
Moral Locke
 
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I 22
Moral/Ethik/Locke: (spät): Es gibt durchaus wirkliche Regeln für Gut und Böse: Naturrecht- (von Gott).
I 66
Moral/Ethik/VsLocke: das Motiv der Entscheidung für das Gute ist bei Locke immer letztlich ein Nutzen, der nach Lust/Unlust bestimmt ist. - Das hat er nie geklärt.

Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding
Positivismus Rorty
 
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Richard Rorty
I 128ff
Positivisten: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff »Sprache« ersetzen. - Dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von Kripkes Revolution gegen Wittgenstein wiedererweckt (KripkeVslinguistic turn).
II 130f
Positivisten/Rorty: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff »Sprache« ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von KripkeVsWittgenstein wiedererweckt. - (KripkeVsLinguistic turn).

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Propositionales Wissen Rorty
 
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Richard Rorty
I 165
Propositionales Wissen/Erkenntnis/KantVsLocke/Rorty: Fehler: Erkenntnis nach dem Modell des Sehens - Verwechslung der "Sukzession von Apprehensionen mit der Apprehension einer Sukzession": Bsp Gegenstände und Eigenschaften nacheinander wahrnehmen, statt die Eigenschaften als typisch für einen Gegenstand wahrzunehmen. - Falsch: "Wissen, dass" auf "Kenntnis von" reduzieren zu wollen. Objekt/Kant: ist immer das Ergebnis einer Synthesis.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Qualitäten Berkeley
 
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Putnam II 167f
Qualitäten/BerkeleyVsLocke: Vs primäre und Vs sekundäre Qualitäten. - nur Lockes "einfache Qualitäten der Empfindung" - sekundäre Qualitäten/Locke: nur als Vermögen wahrnehmbar, in Bezug auf uns. - KantVsLocke: das gilt für alle, auch primäre Qualitäten - Es gibt keinen Grund, diese zu unterscheiden.
Stegmüller IV 380
Primäre Qualitäten/BerkeleyVsLocke: bestimmte Werte primärer Qualitäten wie Entfernung und Geschwindigkeit sind immer nur relative Größen! Das zeigt, dass sie "nur in unserem Geiste" existieren. Vs (s.u.).
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
Qualitäten Hume
 
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I 97
Qualitäten/HumeVsLocke: Vs Unterscheidung primäre/sekundäre Qualitäten - (Wahrnehmung erlaubt die Unterscheidung nicht) HumeVsSubstanz.
I 105
Negation: der Negation des Satzes vom zureichenden Grund entspricht die Negation der primären Qualitäten.
D. Hume
I Gilles Delueze David Hume, Frankfurt 1997 (Frankreich 1953,1988)
II Norbert Hoerster Hume: Existenz und Eigenschaften Gottes aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen der Neuzeit I Göttingen, 1997
Qualitäten Kant
 
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Strawson V 52
primäre Qualitäten/BerkeleyVsLocke: wenn wir von Farbe und Härte und allem Empfindungsmäßigen abstrahieren, behalten wir keine Begriffe sondern nur leere Worte zurück - Kant: "reine Anschauungen" sind etwas ganz anderes als "primäre Qualitäten". - - -
Adorno XIII 39
Qualitäten/Vermittlung/Kant/Adorno: Kant hat versucht, auch die sogenannten objektiven, die primären Qualitäten in das Subjekt hineinzunehmen, allerdings nicht als sinnliche Momente zu fassen, sondern sie abzuleiten aus dem Zusammenhang des Bewusstseins, aus kategorialen Formen. Das ist ein Beispiel für vermittelndes Denken.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

A I
Th. W. Adorno/M.Horkheimer
Dialektik der Aufklärung Frankfurt 1978

A II
Theodor W. Adorno
Negative Dialektik Frankfurt/M. 2000

A III
Theodor W. Adorno
Ästhetische Theorie Frankfurt/M. 1973

A IV
Theodor W. Adorno
Minima Moralia Frankfurt/M. 2003

A IX
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 8: Soziologische Schriften I Frankfurt/M. 2003

A V
Theodor W. Adorno
Philosophie der neuen Musik Frankfurt/M. 1995

A VI
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Frankfurt/M. 1071

A VII
Theodor W. Adorno
Noten zur Literatur (I–IV) Frankfurt/M. 2002

A VIII
Theodor W. Adorno
Gesammelte Schriften in 20 Bänden: Band 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Frankfurt/M. 2003

A XI
Theodor W. Adorno
Über Walter Benjamin Frankfurt/M. 1990

A XII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 1 Frankfurt/M. 1973

A XIII
Theodor W. Adorno
Philosophische Terminologie Bd. 2 Frankfurt/M. 1974
Qualitäten Wright
 
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I 251
Erklärung/Sachverhalte/sekundäre Qualitäten: Farben, Töne, Geschmäcker, Gerüche zeigen in der Tat die erforderliche Erklärungsvielfalt. Es ist kein begrifflicher Fehler anzunehmen, daß (farbenblinde) Stiere durch rote Tücher in Rage versetzt werden. Auch die Farben eines Negativs sind erklärbar durch Bezugnahme auf die ursprünglichen Farben.
sekundäre Eigenschaften, VsLocke: Bsp die Katze sitzt am Feuer, weil es dort warm ist
I 252
weitreichende komsologische Rolle: es ist nicht ihre Aufgabe, alle Aussagen zu sabotieren, die nicht mit Hilfe des strengen Vokabulars der primären Qualitäten der theoretischen Naturwissenschaft formuliert sind (Kosmologische Rolle siehe Inhalt).

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001
Relativismus Putnam
 
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Horwich I 436
Realtivismus/Putnam: mein Hauptanliegen im Buch Vernunft Wahrheit und Geschichte. (Putnam These: Erklärung, Interpretation und Ethik sind nicht im selben Boot - "companions in guilt"-Argument, Mitgefangen-mitgehangen-Argument: bei teilweisem Relativismus droht der totale Relativismus - (PutnamVsHarman).
Horwich I 503
PutnamVsKulturrelativismus/PutnamVsRelativismus/M. Williams: innere Widersprüchlichkeit: - Bsp wenn ich als Kulturrelativist sage, dass wenn du sagt, daß etwas wahr ist gemäss den Normen deiner Kultur, dann sage ich in Wirklichkeit, dass das entsprechend den Normen meiner eigenen Kultur so ist - ich kann die transzendentale Behauptung gar nicht ausdrücken, die das Herz des Relativismus ist, dass alle Kulturen in derselben Position sind - Widerspruch: Wahrheit für eine Kultur ist etwas absolutes, das der angeblichen Relativierung widerspricht. - - -
Putnam III 139f
Relativismus/PutnamVsWilliams: tut so, als ob die Wissenschaft aus objektiven Einzelurteilen bestünde, während man die "Kultur" nur als ganzes übernehmen oder ablehnen könnte.
V 141
Bewusstsein/PutnamVsLocke: dass Steine keins haben ist eine Tatsache über unseren Begriff von Bewusstsein - Problem: das macht Wahrheit letztlich abhängig von unseren kulturellen Standards.
V 165
Relativismus/Tradition: leicht zu widerlegen, weil er sich selbst absolut setzen musste, sonst ist seine Position nicht gesicherter als jede andere - PlatonVsProtagoras (Relativist): Regress "ich denke dass ich denke dass Schnee weiß ist". PutnamVsPlaton: daraus folgt nicht, dass es unendlich iteriert werden muss, nur, dass es könnte - moderner Relativismus/Foucault, Diskursrelativität: alles ist relativ, auch der Relativismus. - VS: Problem: wenn "absolut wahr relativ zu Person P": dann kein totaler Relativismus - kein Relativist möchte, dass der R. für alles gilt.
I 241
Berechtigte Behauptbarkeit/Dewey/Rorty: von der Mehrheit in einer Kultur abhängig - Normen und Standards sind historisch und reflektieren Interessen - PutnamVsRorty: von Mehrheit unabhängig, aber keine transzendente Realität sondern Eigenschaft des Begriffs der Berechtigung! - PutnamVsRelativismus/PutnamVsRealismus: beide behaupten, zugleich innerhalb und außerhalb der Sprache stehen zu können.
I 249
Relativismus/Putnam: die Welt ist kein "Produkt" (unserer Kultur), sie ist nur die Welt.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
Repräsentation Rorty
 
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Richard Rorty
I 162
Repräsentation/Rorty: benötigt Urteilsvermögen - anders als Eindrücke (Sinneseindrücke) - SellarsVsLocke: wirft beides zusammen.
I 278ff
Repräsentation: Darstellung, wie in die Psychologen verwenden, ist mehrdeutig: sie umfasst Bilder und Propositionen sowie Meinungen. Nur die letzteren dienen als Prämissen. Bilder dagegen sind unvermittelt. Der britische Empirismus warf beide zusammen. RortyVsRepräsentation: die These von dem System innerer Darstellungen ist nicht bloß eine Verwechslung von Bildern und Propositionen, sondern eine allgemeine Verwechslung von Kausalvorgängen und Schlüssen! Sie findet aber in den Köpfen der Philosophen statt, nicht bei den Psychologen.
II 76
Anti- Repräsentationalismus: mit Nietzsche und Dewey - später Wittgenstein, Sellars, Davidson: neue Perspektive auf Sprache und Wirklichkeit.
II 112
PragmatismusVsRepräsentationalismus/Rorty: es gibt keine feststehende, fertige Wahrheit, die zu repräsentieren wäre. PragmatismusVsKorrespondenztheorie: es gibt keine privilegierte Sprache der Darstellung.
VI 45
Repräsentation/Realismus/Rorty: Repräsentation involviert Realismus.
VI 51
Repräsentation/Wittgenstein/Rorty: der "relevante Gegenstandsbereich" ist nie im relevanten Sinne "da".
V I 49
Repräsentation/RortyVsWright: grundverschiedene Outputs können als Repräsentation ein und desselben Inputs gelten. Im Grunde kann alles beliebige Repräsentation von allem beliebigen sein. Man muss sich nur vorher darauf einigen.
VI 54
Repräsentation/McDowells Wittgenstein/Rorty: die unabsehbare Vielfalt der Regeln macht es unmöglich, unter dem Gesichtspunkt der Repräsentationalität oder Nichtrepräsentationalität eine interessante Grenze zwischen den Diskursen zu ziehen. ((s) Erkenntnis, Moral, das Komische usw.) - RortyVsKripke: Kripkes Wittgenstein beantwortet das mit einer petitio principii.
VI 63
Repräsentation/PutnamVsRepräsentation/Rorty: Sprache dringt zu tief in die Welt ein -
VI 71 ~
Putnam: verwendet nach wie vor den Begriff Repräsentation. RortyVs. Repräsentation/Rorty: wir sollten unser Verhältnis zum übrigen Universum nicht in repräsentationalistischer sondern in rein kausaler Terminologie begreifen. (PutnamVs).
DavidsonVsRepräsentation: Sprache und Forschung lassen sich durch aussschließliche Bezugnahme auf kausale Interaktionen mit der Welt erklären. Repräsentation überflüssig. (McDowellVsDavidson: Verantwortlichkeit gegenüber der Welt).
VI 107f
Repräsentation/Bild/Rorty: ebenso mehrdeutig: ein tüchtiger Historiker gibt die Fakten natürlich so wieder, wie sie nun einmal sind! Es gibt also einen Begriff von Repräsentation, mit dem man tüchtige von weniger tüchtigen Historikern unterscheiden kann. Doch wenn Philosophen sich über Genauigkeit einer Darstellung streiten, geht es ihnen nicht um Aufrichtigkeit oder Sorgfalt. Es geht vielmehr um die Frage: können wir Stücke der Welt und Stücke von Überzeugungen oder Sätzen derart paarweise anordnen, dass wir imstande sind, anzugeben, daß die Beziehungen zwischen den letzteren den Beziehungen zwischen den ersteren entsprechen?
VI 125 f
RortyVsRepräsentation: auch wenn man gegen Repräsentationalismus ist, bedeutet das nicht, zu bestreiten, daß die meisten Dinge im Universum in kausaler Hinsicht von uns unabhängig sind. Sie sind bloß nicht in repräsentationaler Weise von uns unabhängig!
VI 130
Repräsentation/Sprache/RortyVsSellars: Sprache repräsentiert nichts.
VI 139
Repräsentation/Wissen/Rorty: erkenntnistheoretische Deutung: Wissen als Bild vom Gegenstand: Trennung. - Dagegen Umgang mit dem Gegenstand: keine Trennung zwischen Gegenstand und Umgang.
VI 140
Sprache/Repräsentation/Rorty: These Sprache und Wissen haben nichts mit Abbilden zu tun, sondern eher mit zurechtkommen. - (Taylor: Umgang) - Umgang primärer als Repräsentation. - Rorty: kein Bruch zwischen sprachlichem und nichtsprachlichem Umgang.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Sinneseindrücke Berkeley
 
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I 215f
Sinne/Wahrnehmung/Verstand/Berkeley: trennt die Leistungen der Sinne scharf und legt so den Anteil des Verstandes offen. - VsLocke: dann ist räumliche Ausdehnung keine primäre Qualität sondern Relation.
I 216
Syntheseproblem: das Tastobjekt ist nicht dasselbe wie das Sehobjekt - dennoch ist es dasselbe Ding. - Pointe: das ist sogar so, egal, ob man mit Berkeley die materiellen Dinge leugnet oder nicht - Lösung/Berkeley: alle Wahrnehmungen sind meine - Tastobjekt/Sehobjekt/Berkeley: sind wie Zeichen und Gegenstand, nur durch Gewohnheit eins.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997
Sinneseindrücke Leibniz
 
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Holz I 43
Sinneseindruck/Empirie/Leibniz: das, was durch die Sinne gegeben ist, ist unbeweisbar. Eindruck/Sinneseindrücke/Identität/Leibniz: daher stützt sich Leibniz auch gar nicht auf den "Eindruck" (Terminologie: Locke: "sensation", Hume: "impression").
LeibnizVsLocke/LeibnizVsHume: in der sinnlichen Gegebenheit selbst liegt die Identitätsbeziehung.


Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992
Sprache Berkeley
 
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Avr I 140
BerkeleyVsLocke: es gibt keine "verallgemeinernden Kräfte". - Sprachliche Verallgemeinerung ist keine Verallgemeinerung des Geistes. - Einzelnamen müssen nicht das Verstehen von Ideen hervorrufen. - Es ist nicht Hauptzweck der Sprache, Ideen hervorzurufen. - Stattdessen: Zweck von Sprache ist auch Hervorrufen von Leidenschaft, Abhalten von und Anhalten zu Handlungen usw. - - -
Breidert I 228ff
Sprache/Berkeley: philosophische Irrtümer oft sprachlich erklärbar. - Falsche Projektion: Vorstellung von einem Ding - Mehrdeutigkeit: "etwas" bzw. "Ding" auf Vorstellungen oder Willensakte anzuwenden. - ideas/Terminologie/Berkeley: Vorstellungen von wahrgenommenen Dingen - notion/Terminologie/Berkeley: Begriff von einem Geist und seinen Tätigkeiten.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997
Sprache Kripke
 
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Rorty II 130f
Positivisten/Rorty: "Erfahrung", "Ideen", "Bewusstsein" durch den Begriff "Sprache" ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von Kripkes Revolution gegen Wittgenstein wiedererweckt (KripkeVsLinguistic turn). - - -
EMD II 335
Sprache/Davidson: "Davidsons Kriterium": eine Sprache darf nicht unendlich viele Grundbegriffe haben - Kripke: sonst kann sie nicht "erste Sprache" sein.
II 338
KripkeVsDavidson: wir müssen nur verlangen, dass nur endlich viele Axiome "neues" Vokabular enthalten (schwächer).
EMD II 397
Sprache/unendlich/Kripke: wenn der Bereich D abzählbar ist, sind die unendliche Sequenzen die aus seinen Objekten gebildet werden können, nicht-abzählbar und können daher nicht ein-zu-eins auf D abgebildet werden. So können sie ((s) in der Metasprache/MS) also nicht einmal kodiert werden und daher auch nicht reduziert. - ...Selbst dann mag es im Vokabular der MS nichts geben, dass hinreichend ist, die endlichen Sequenzen von Elementen von D auf die Elemente von D abzubilden. - Was wir können ist, jede endliche Sequenz von Ausdrücken, durch einen Ausdruck repräsentieren.

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989
Sprache Strawson
 
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Meg I 297
Lüge/Strawson: kein korrekter Sprachgebrauch. - - -
Strawson VII 114
Sprache/Strawson: zwei Arten von Konventionen: 1. Referenzregeln: "Worüber?" - 2. Zuschreibungsregeln: "was sagt du darüber?" (Prädikation). VsLocke: diesem war der Unterschied nicht klar.
Referenz: dazu braucht man Umstände, Zeit, Ort usw.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 36 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsLocke Berkeley Vs Aristoteles
 
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I 230
Allgemeines/BerkeleyVsAristoteles/BerkeleyVsPlaton/BerkeleyVsLocke: die Vorstellung eines Dreiecks als abstrakte Vorstellung darf weder spitzwinklig noch rechtwinklig, noch stumpfwinklig sein (>SellarsVsLocke: Disjunktion, Berkeley: Rejektion). Berkeley: dann ist es aber überhaupt kein Dreieck, also gibt es keine abstrakten Vorstellungen.
I 231
VsBerkeley: wie ist dann überhaupt Wissenschaft möglich? Lösung/Berkeley: Verweisungscharakter der Zeichen.
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997
VsLocke Kant Vs Berkeley, G.
 
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Putnam I 167
Kant/Putnam: hat quasi als erster die Trennung von "interner" und "externer" Wahrheitsauffassung vorgeschlagen.
I 167/168
KantVsBerkeley: völlig inakzeptabel - "ein Skandal!". Putnam: aus dem folgt bei Kant die Aufgabe der "Ähnlichkeitstheorie".
BerkeleyVsLocke: hatte sowohl die primären wie die sekundären Qualitäten verworfen und einzig das zugelassen, was Locke die "einfachen" Qualitäten der Empfindung genannt hätte.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
VsLocke Brandom Vs Dennett, D.
 
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I 113
Bedeutung/intentionale Systeme/BrandomVsDennett: zur Bedeutung gehört Verstehen, und solche Systeme verstehen nichts.
II 54
BrandomVsDennett: wenn man derivative Intentionalität unterscheiden muss von ursprünglicher Intentionalität des Interpreten dann droht ein Regress. BrandomVsHume, BrandomVsLocke: wir sollten das herunterspielen, womit sie sich herumgeschlagen haben, die Ähnlichkeit mit Tieren. (Auch Dennett, als Naturalist).
Wir sind kulturelle und nicht bloß natürliche Wesen.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
VsLocke Evans Vs Descartes, R.
 
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Gareth Evans
Frank I 497
EvansVsDescartes/EvansVsHume/EvansVsLocke/EvansVsKant: das "ich" mentaler Selbstzuschreibung bezieht sich weder auf ein Cartesisches "Ego", noch auf eine Lockesche Person, noch auf ein Humesches Bündel von Perzeptionen, noch auf ein Kantisches Ich, sondern auf einen Gegenstand aus Fleisch und Blut! Konsequenz: das Hintergrund Element der Selbstidentifikation muss die Lokalisierung in Raum und Zeit sein.
I 517
EvansVsDescartes: stärkstes Gegengift: die Tatsache, dass diese Weisen, Wissen über uns selbst zu erlangen, in die Informationskomponente einer funktionalen Charakterisierung unserer "ich" Vorstellungen eingehen müssen.
I 522
Körperwahrnehmung/Descartes: keine Weise, Wissen über sich selbst zu erklangen, sondern nur über etwas , das man hat. EvansVsDescartes: Es ist schwer, sich darauf einen Reim zu machen.
(s) Das ist aber kein Argument.
Descartes: ich muss mich geschlagen geben, wenn Descartes sagt, dies sei zwar eine Weise, Wissen über sich selbst zu erlangen, aber eben eine, die deine Identifizierung benutzt!
Evans: das muss ich zugeben.
I 523
EvansVsDescartes: unsere "ich" Vorstellungen sind Vorstellungen von Trägern körperlicher nicht weniger als mentaler Eigenschaften.
I 562
EvansVsDescartes: die Verwendung von "ich" überbrückt schlicht die Kluft zwischen Mentalem und Physischem und ist mit dem einen Aspekt nicht inniger verbunden, als mit dem anderen.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsLocke Locke Vs Descartes, R.
 
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I 27
angeborene Ideen/LockeVsSchoalstik/LockeVsDescartes: es gibt keine angeborenen Ideen! Weder im spekulativen noch im praktischen (moralischen, theologischen) Denken, auch nicht in Form von "Maximen", also unmittelbar einleuchtenden Prinzipien. 1. spekulative Prinzipien: wären sie angeboren, müssten sie bei noch nicht durch Vorurteile verbildeten Menschen nachweisbar sein, als z.B. bei Kindern oder Geistesschwachen, und das sind sie nicht!
2. wären Wahrheiten in Form von Sätzen angeboren , so müssten dies auch die dazugehörenden Begriffe sein, sogar die Folgerungen aus diesen Sätzen! Derartige Annahmen dehnten den Bereich angeborener Begriffe und Sätze aber ins Unübersehbare aus.
3. Maximen: die spontane Zustimmung zu ihnen bedeutet, dass sie zuvor nicht gewusst wurden! Angeborenes müsse aber immer präsent sein.
ChomskyVsLocke/(s): würde einwenden, dass Grammatikregeln auch erst ins Bewusstsein treten. Da geht es um die Leichtigkeit des Lernens).
angeborene Ideen/Locke: die Annahme, Denken beginne mit der Anwendung angeborener Denkgesetze oder erster Prinzipien, die mehr seien als bloß instrumentales Denkvermögen, ist eine Täuschung.
I 45
Körper/Ausdehnung/res extensa/LockeVsDescartes: Ausdehnung und Körper sind daher nicht identisch! Es ist auch gar nicht ausgemacht, dass sie der Geist vom Körper unterscheiden lassen muss. (Riskierte den gefährlichen Vorwurf des Materialismus). Die Idee der Ausdehnung und die Idee des Körpers sind verschieden.
Ausdehnung: schließt weder Festigkeit noch Widerstand gegen Bewegung (Trägheit) ein.
Raum: kann nicht geteilt werden, weil sonst Oberflächen entstünden!
VsCartesianer: diese müssen zugeben, dass sie in Anbetracht der Unendlichkeit des Raums entweder Körper als unendlich denken, oder aber zugeben müssten, dass Raum nicht mit Körper identifiziert werden kann.
I 52
res cogitans/LockeVsDescartes: Descartes: Welt der Körper und des Denkens strikt zu trennen.
Locke: gibt zu bedenken, ob es nicht ausgedehnte Dinge, also Körper geben könnte, die denken, etwas fließende Materiepartikel. Jedenfalls ist nicht auszuschließen, dass Gott in seiner Allmacht "Materiesystemen" die
I 53
Kraft der Wahrnehmung und des Denkens gegeben oder "übergestülpt" habe. Dadurch fühlten sich zeitgenössische Theologien, besonders sein Kontrahend Stillingfleet provoziert.
LockeVsDescartes: führt auch zu Problemen mit der menschlichen Identität (s.u.).
I 54
Identität/LockeVsDescartes: Problem: das Verhältnis von Substanz und Person, wenn die Denkfähigkeit allein einer immateriellen Substanz zugeschrieben wird. Bsp so wäre es denkbar, dass jemand die Überzeugung vertreten könnte, ersei dieselbe Person wie Nestor. Wenn man nun die Richtigkeit der Cartesianischen These voraussetzt,
I 55
so sei es denkbar, dass ein zeitgenössischer Mensch tatsächlich die Person Nestor sei. So sei er deshalb aber doch nicht der Mensch Nestor, eben weil die Idee des Menschen nicht von seiner körperlichen Gestalt ablösbar sei.
Das ist für uns heute abstrus. (>Geach).
Locke relativiert die These damit, dass es für das Bewusstsein auf die Beschaffenheit der Substanz gar nicht ankomme, weshalb er diese Frage offen lassen wolle - er vermittelt dabei den Eindruck, dass er der materialistischen Sichtweise zugeneigt ist.
- - -
II 189
Klarheit/LockeVsDesacrtes: kein Wahrheitskriterium, sondern weiterer Sinn: auch im Bereich bloß wahrscheinlichen Wissens.
II 190
Deutlichkeit/LockeVsLeibniz/LockeVsDescartes: bei ihm an Benennbarkeit gebunden. Setzt die Möglichkeit eindeutiger Bezeichnung voraus. (>Sprache).
II 195
Erkenntnis/Locke: intuitive und demonstrative Erkenntnis bilden nach Locke eine vollständige Disjunktion der möglichen sicheren Erkenntnis. VsDescartes: diese besteht nicht in einem Erkennen vorgegebener begrifflicher Gehalte, das sich in deren Anschauung vollzieht, sondern konstituiert sich erst auf der empirischen Grundlage einfacher Ideen in der Verstandestätigkeit.

Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding
VsLocke Vollmer Vs Descartes, R.
 
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Vollmer I 14
LockeVsDescartes: keine angeborenen Ideen! Seele bei Geburt weißes Papier, tabula rasa, Wachstafel. Sinneserfahrungen bringen Ideen hervor, die vorher nicht vorhanden waren. These: "Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen ist". (DescartesVs).
Dennoch reicht das nicht als Beweis, dass nicht einige Ideen doch schon bei Geburt vorhanden sind. Locke braucht dafür Beweise, die jedoch
LeibnizVsLocke: zu schwach sind.
Locke: muss sicherstellen, dass die Ideen die Welt auch richtig abbilden:
primäre Qualitäten: vom Körper untrennbar, konstant bei allen Veränderungen: Bsp Festigkeit, Ausdehnung, Gestalt, Bewegung oder Ruhe, Zahl. (objektiv)
sekundäre Qualitäten: nichts in den Gegenständen selbst, sondern nur das Vermögen, mittels ihrer primären Qualitäten in uns verschiedenartige Empfindungen hervorzurufen.: Bsp Farben, Töne, Geschmacksarten, auch Wärme (!) usw. (subjektiv).

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
VsLocke Newen Vs Funktionalismus
 
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I 40
Def gerade Rede/Frege/Newen: erwähnt einen Satz und gebraucht ihn nicht. Das wird durch Anführungszeichen (AZ) deutlich gemacht. Pointe: der Wahrheitswert (WW) bleibt nicht erhalten, wenn ein Satz hier durch einen mit gleichem WW ersetzt wird: Bsp
(1) „Die Erde ist rund“ besteht aus 14 Buchstaben. Wahr.
(2) „Der Mond ist kleiner als die erde“ besteht aus 14 Buchstaben. Falsch.
I 41
Erwähnung/Bedeutung/erwähnt/Frege/Newen: die Bedeutung eines erwähnten Satzes ist der in Anführungszeichen stehende Satz selbst. NewenVsFrege: entwickelt keine weiterführende Theorie von Sinn für gerade Rede, sowie Eigennamen und Begriffswörtern in gerader Rede.
- - -
NS I 16
ideale Sprache/Bedeutungstheorie/BT/Frege/Newen/Schrenk: Frege gehört zur Theorie der idealen Sprache. VsFrege: nicht jeder Name drückt bei seinem Gebrauch genau einen Sinn aus.
17.
Philosophie der idealen Sprache: pro Realismus, VsSubjektivismus/VsLocke.
NS I 18
BT/Frege: muss von Psychologie getrennt werden. - - -
NS I 27
Ungerade Bedeutung/Frege: des Satzes „f(a)“: ist der Gedanke, dass (a) Ungerader Sinn: der Sinn von „der Gedanke, dass f(a)“.
Eigennamen/Begriffswörter/Newen/Schrenk. für ihren ungeraden Sinn gibt es bei Frege keine Ausführungen.
VsFrege/Newen/Schrenk: Grenzen seiner Theorie: kontextabhängige Ausdrücke (Indikatoren, Indikatorwörter: Bsp „hier“, „jetzt“,“ ich“ usw. können nicht behandelt (nicht bestimmt) werden.
Das ist eine Folge seiner These, dass (vollständige) Gedanken kontextunabhängig sind und Worte jeweils einen stabilen Sinn haben.

New I
Albert Newen
Analytische Philosophie zur Einführung Hamburg 2005
VsLocke Brandom Vs Hume, D.
 
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II 54
BrandomVsHume, BrandomVsLocke: wir sollten das herunterspielen, womit sie sich herumgeschlagen haben, die Ähnlichkeit mit Tieren. (Auch Dennett, als Naturalist). Wir sind kulturelle und nicht bloß natürliche Wesen.
II 58
Tradition(Hume): führt Normen auf Wünsche zurück. Wunsch/BrandomVsHume: wird hier anhand der Festlegung auf gewisse Muster praktischer Inferenz erklärt, d.h. in Begriffen dessen, was ein Wunsch für etwas ist, und nicht umgekehrt.
II 112
Begründen/Hume: alle möglichen Aspekte berücksichtigen. BrandomVsHume.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
VsLocke Leibniz Vs Hume, D.
 
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I 43
Eindruck/Sinneseindrücke/Identität/Leibniz: daher stützt sich Leibniz auch gar nicht auf den "Eindruck" (Terminologie: Locke: "sensation", Hume: "impression"). LeibnizVsLocke/LeibnizVsHume: in der sinnlichen Gegebenheit selbst liegt die Identitätsbeziehung.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998
VsLocke Quine Vs Hume, D.
 
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Willard V. O. Quine
Hume I 115
Zeit/Hume: war Struktur des Geistes, jetzt stellt sich das Subjekt als Synthese der Zeit heraus. Erinnerung/Hume: das erneute Auftreten eines Eindruck in der Form einer noch lebhaften Vorstellung. ((s) QuineVsHume).
Die Erinnerung bewirkt aber von sich aus keine Synthese der Zeit. Sie überwindet die Struktur nicht.
I 178
Die Leistung der Erinnerung besteht nicht im Festhalten einzelner Vorstellungen, sondern im Festhalten ihrer Ordnung. - - -
Quine V 19
Ursache/Regularität/QuineVsHume: Problem: man kann bei der Regularität auch gerade die beiden Einerklassen nehmen, die aus a und b bestehen. Dann erliegt man dem Trugschluss post hoc ergo propter hoc. Dispositionen: hier gibt es das gleiche Problem.
- - -
V 88
Identität/Identitätsprädikat/Sprachlernen/Quine: es scheint, als hätten wir die Entstehung des Identitätsprädikats erkannt: es ist nichts als ein gemeinsamer Bestandteil verschiedener relativer Beobachtungstermini für Stoffe wie
V 89
Bsp „derselbe Hund wie“, oder noch weniger: ein Wort für die zeitliche Verlängerung des Hinweisens (Zeigens). Identität/Locke/Hume: nur sinnvoll für Erscheinungen desselben Körpers zu verschiedenen Zeiten.
QuineVsLocke/QuineVsHume: das passt ganz gut zu unserem jetzigen Zweck der Individuation von Dingen. Identität geht jedoch darüber hinaus.
- - -
V 177
Vergangenheit/Beobachtung/Quine: es gibt aber auch Berichte über frühere Beobachtungen, wo der Terminus durch Definition statt durch Konditionierung gelernt wurde. Da man eine definierten Term durch sein Definiendum ersetzen kann, läuft das auf einen zusammengesetzte Beobachtungsterm hinaus. Bsp „Ich habe ein schwarzes Kaninchen gesehen“: Lernsituation: einmal für schwarz, einmal für Kaninchen, sowie für attributive Zusammensetzung.
Vorstellung/Gedächtnis/Quine: in der Sprache der Vorstellungsbilder können wir sagen, dass diese hervorgerufen werden, auch wenn der entsprechende Gegenstand nicht vorhanden ist.
Jetzt müssen wir aber weiter gehen und noch mehr Fähigkeiten voraussetzen: das Kind muss zwischen zwei Arten von Vorstellungsbildern unterscheiden:
a) Fantasien
b) Erinnerungen.
V 178
QuineVsHume: hat sich wenig überzeugend auf Lebhaftigkeit als Unterscheidungsmerkmal berufen. Def Erinnerung/Hume: abgeschwächte Empfindung
Def Fantasie/Hume: abgeschwächte Erinnerung.
Def Vorstellungsbild/QuineVsHume: ist ein Ereignis im Nervensystem, das zu einem Zustand der Bereitschaft für eine entsprechende Reizung führt. Dieser hinweisende Nervenvorgang wird vom Subjekt wahrgenommen, d.h. es muss spezifisch auf ihn reagieren können, auf zwei verschiedene Arten:
a) Zusammenfassung bisher gelernter Elemente Bsp „schwarz“ und „Kaninchen“
b) verstärkt durch Bekanntschaft: d.h. wirkliche frühere Begegnung mit einem schwarzen Kaninchen. Grundlage für die Bejahung.
V 179
Beobachtungssatz/vollständiger Gedanke/Referenz/Quine: bezieht sich auf den Gegenstand und auf die Kalenderuhr sowie gegebenenfalls auf einen Ort. Komplexer Beobachtungsterm. >Protokollsatz: zeitloser Satz (von ewiger Dauer) wenn Orts und Zeitangaben vollständig.
- - -
Quine VII 65
Gegenstände/Einzeldinge/Ding/Hume: die Idee physikalischer Objekte entspringt einem Irrtum der Identifikation. Jeden Augenblick erfinden wir in Wirklichkeit ein neues Objekt!
QuineVsHume: das brauchen wir nicht zu teilen.
- - -
Quine XI 112
Kausalität/QuineVsRegularität/QuineVsHume/Lauener: Bsp zu welcher Art von Ereignissen gehört das Schreien der Gänse auf dem Kapitol und zu welcher das Gerettetsein Roms?

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003
VsLocke Wittgenstein Vs Hume, D.
 
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Stegmüller IV 63
Eindrücke/Erlebnis/Empfindung/Introspektion/WittgensteinVsHume/WittgensteinVsLocke: solche "inneren Eindrücke" gibt es gar nicht! Das ist aber keine behavioristische Kritik Witts, sondern erfolgt auf rein introspektiver Basis!
Introspektion/Wittgenstein: liefern uns ein Bild, das völlig von dem der Empiristen abweicht. "Bedeutungserfassen" existiert nicht als Zustand.
Das sogenannte "Aha-Erlebnis" kann es nicht sein: zwei Personen können in ihren inneren Erlebnissen völlig übereinstimmen, und dennoch kann der eine "plus" und der andere "quus" meinen!

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960
VsLocke Frege Vs Idealismus
 
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Frege V 105
FregeVsIdealismus: Der Idealismus ist unbrauchbar, weil er die Wirkungsweise der Sprache nicht darstellen kann.
Avramides I 140
FregeVsIdealismus:
Sprache/Ideen/DummettVsLocke: die ganze analytische Schule ist eine Zurückweisung der idealistischen Konzeption, zuerst klar von Frege mit der Unterscheidung von Sinn/Bedeutung. (FregeVsIdealismus)
I 141
und diese wiederum unterschieden von der assoziierten Idee dargelegt. (Frege 1982,S.59))

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsLocke Martin Vs Konzeptualismus
 
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Arm II 159
VsKonzeptualismus/Place: (extreme Form): der sagt, nur ED existieren, und die Klassifikationsfähigkeit von Organismen, die auf Ähnlichkeiten reagieren. PlaceVsKonzeptualismus/extreme Form: diesen K kann man herausfordern, indem man fragt, wie er denn so sicher sein kann, daß ED begriffsunabhängig existieren, wenn diese Frage überhaupt erst gestellt werden kann, wenn die ED als Inst unter ein U subsumiert sind.
Klassifikationsfähigkeit/Place: wir müssen, um nicht in den Anti Realismus (In Bezug auf U) abzurutschen, sicher stellen (wie Martin), daß die Klassifikationsfähigkeit überlebensnotwendig für den Organismus ist. ((s)Evolutionstheorie, Überlebensfähigkeit als Grundbegriff?).
PlaceVsLocke: aber es ist nicht nur biologische Plausibilität, die uns zeigt, daß Locke falsch lag:
Locke: das Verhalten der allgemeinen Ideen zeigt den Unterschied zwischen Mensch und Tier.

Mart I
C. B. Martin
The Mind in Nature Oxford 2010

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
VsLocke Place Vs Konzeptualismus
 
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Arm II 159
VsKonzeptualismus/Place: (extreme Form): der sagt, nur Einzeldinge (ED) existieren, und die Klassifikationsfähigkeit von Organismen, die auf Ähnlichkeiten reagieren. PlaceVsKonzeptualismus/extreme Form: diesen K. kann man herausfordern, indem man fragt, wie er denn so sicher sein kann, daß ED begriffsunabhängig existieren, wenn diese Frage überhaupt erst gestellt werden kann, wenn die ED als Inst unter ein Uuniversale (U) subsumiert sind.
Klassifikationsfähigkeit/Place: wir müssen, um nicht in den Anti Realismus (In Bezug auf U) abzurutschen, sicher stellen (wie Martin), daß die Klassifikationsfähigkeit überlebensnotwendig für den Organismus ist.
PlaceVsLocke: aber es ist nicht nur biologische Plausibilität, die uns zeigt, daß Locke falsch lag:
Locke: das Verhalten der allgemeinen Ideen zeigt den Unterschied zwischen Mensch und Tier.

Place I
U. T. Place
Identifying the Mind: Selected Papers of U. T. Place Oxford 2004

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
VsLocke Putnam Vs Korrespondenztheorie
 
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Horwich I 409
Qualitäten/primäre/sekundäre/KantVsLocke/Putnam/Field: (Putnam, V.W u. G, S. 60 64): These: Kant habe das, was Locke über sekundäre Qualitäten (sekQ) sagte, auf primäre (primQ) ausgedehnt. Bsp Locke: sekQ ähneln nicht direkt unseren Ideen.
Field: das haben viele andere Autoren auch auf die primären ausgedehnt. (Und zwar, weil die Abbildtheorie heute tot ist).
primQ: Bsp Länge, Größe, Form
sekQ: Bsp Farbe.
I 410
Putnam/Field: Putnam hat aber viel mehr im Sinn: er meint, dass Eigenschaften wie Farbe nichts anderes seien als Kräfte, uns in bestimmter Weise zu affizieren. Die Ausdehnung auf primQ ist dann, dass auch Länge, Größe, Ladung und Masse nichts als Kräfte seien, uns zu affizieren. Erweiterung von Locke/EwLPutnam/Field: Putnam geht in der Erweiterung der Position von Locke sogar noch weiter:
1. er will sie nicht nur auf Eigenschaften externer Objekte anwenden, sondern auch auf Eigenschaften von Empfindungen.
Vs: das könnte inkohärent erscheinen: wie kann eine Eigenschaft von Empfindungen einfach eine Kraft sein, die Empfindungen hervorruft? ((s) Zirkulär). Aber das meint Putnam nicht. Er meint Kräfte, die uns affizieren. Und das ist kohärent.
2. diese Position impliziert die Annahme eines Noumenon ((Def Noumenon/Field: ein Objekt das keine anderen Eigenschaften haben kann als Beobachter zu affizieren) für jedes phänomenale Objekt.
Phänomen/phänomenales Objekt/Putnam/Field: soll heißen: Objekt in unserer Repräsentation der Welt.
Problem: wenn Elektronen nicht in der Welt (als Noumena) existieren, dann existieren sie überhaupt nicht. Die Existenz unserer Repräsentation garantiert nicht die Existenz „phänomenaler“ Elektronen.
EwL/Putnam: verabschiedet nun überhaupt diese Annahme indem er die Kraft, uns zu affizieren nicht einem „Noumenon“ , das Bsp einem braunen Stuhl unterliegt, zuschreibt, sondern diese Kraft schreibt er einfach direkt der Welt zu.
PutnamVsKorrespondenz: aber auch wenn die Welt nun solche Kräfte hat, muss es keine eins zu eins Korrespondenz zwischen Gegenständen der Welt (Noumena) und Gegenständen in unserer Repräsentation (Phänomenen) geben.
Def Phänomen: Gegenstand in unserer Repräsentation
Def Noumenon: das, was in der Welt dafür verantwortlich ist, dass wir das Phänomen erfahren.
EwL/Field: das wollen wir die „erweiterte Lockesche Sicht“ nennen. Putnam bietet sie als zweierlei an
1. als Interpretation von Kant
2. als eigentliche Sicht des internen Realismus. (Field: = Internalismus).
PutnamVsKorrespondenztheorie: das kommt einer Ablehnung der Korrespondenztheorie gleich.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Hor I
P. Horwich (Ed.)
Theories of Truth Aldershot 1994
VsLocke Berkeley Vs Locke, J.
 
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Danto2 I 211
Berkeley nimmt an, dass die Welt von Gott wahrgenommen wird. BerkeleyVsLocke: er werfe einen externalistischen Blick auf eine ganz unausweichlich internistische Position.
- - -
Avramides I 140
BerkeleyVsIdealismus/BerkeleyVsLocke/Avramides: (18. Jahrhundert): Locke: "der Geist hat die Kraft, abstrakte Ideen zusammenzufügen (zu setzen, erfassen, ersinnen "to frame"). Sprache/Berkeley: Lockes Fehler liegt darin zu glauben, daß die Sprache keine andere Funktion habe, als unsere Ideen zu kommunizieren (zu übermitteln) und daß jeder bezeichnende Name für eine Idee stehe. (vgl. Berkeley 1710, Absch.10ff)
Das führt dazu anzunehmen, daß sprachliche Verallgemeinerung ein Ausdruck von Verallgemeinerung (Allgemeinheit) im Denken sei.
Aber man muß das nur abstreiten um solche verallgemeinernde Kräfte des Geistes nicht mehr postulieren zu müssen. Berkeley stritt es ab:
BerkeleyVsLocke: es ist nicht notwendig, daß Einzelnamen in uns das Verstehen von Ideen hervorrufen, für die sie stehen sollen.
Kommunikation/Berkeley: ist auch nicht der Hauptzweck der Sprache, es gibt andere Zwecke der Sprache wie Bsp das Hervorrufen von Leidenschaft, Anregen zu oder Abhalten von Handlungen, den Geist in eine bestimmte Disposition versetzen.
Avramides: es dauerte aber noch mehr als ein Jahrhundert, bis der idealistische Griff gelöst wurde und idealistische Theorien als völlig fehlgeleitet enttarnt wurden.
- - -
Stegmüller IV 379/380
Realität/Welt/Berkeley: es besteht Einigkeit, dass Ideen nur im Geiste bestehen. (i) Frage: kann es Dinge außerhalb des Geistes geben, die den Ideen ähnlich sind?
Nein: nur eine Idee kann einer Idee ähnlich sein.
(ii) BerkeleyVsLocke: dieser erkennt an, dass es Ideen von sekundären Qualitäten (Gerüche, Farben, Töne usw.) gibt, die nicht Ebenbilder von etwas sind, das außerhalb unseres Geistes existiert.
Berkeley: er gibt aber keine Gründe dafür an, warum es für die primären Qualitäten (Gestalt, Ausdehnung, Bewegung) anders sein sollte! Außerdem können wir nicht einmal die Idee eines Körpers bilden, der nur primäre, nicht jedoch sekundäre Qualitäten hat.
(iii)
Relation/Berkeley/Stegmüller: bestimmte Werte primärer Qualitäten wie Entfernung und Geschwindigkeit sind immer nur relative Größen! Das zeigt, dass sie "nur in unserem Geiste" existieren.
(iv)
Substanz/Substrat/BerkeleyVsLocke: dieser gibt zu, dass sie das "unbekannte Etwas" sind. Aber das Wort "tragen" ist nicht mehr als eine metaphorische Bezeichnung.
(v)
Skeptizismus/Berkeley: wenn wir uns eine materielle Welt auch vorstellen können, so bleibt der Skeptizismus immer noch möglich. Wir werden es niemals wissen.
(vi)
Ideen/Berkeley: selbst bei Annahme einer äußeren Welt können unsere Ideen nicht erklärt werden, da es unerklärlich ist, wie materielle Körper auf unseren Geist einwirken können.
(vii)
primäre Qualitäten/BerkeleyVsLocke: Ideen sind passiv und kausal wirkungslos. Gäbe es Ausdehnung und Bewegung, die unseren Ideen ähnlich sind, so wären auch sie passiv und könnten nicht die Ursachen unserer Ideen sein!
G. Berkeley
I Breidert Berkeley: Wahrnehmung und Wirklichkeit, aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen, Göttingen 1997

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsLocke Brandom Vs Locke, J.
 
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II 54
BrandomVsHume, BrandomVsLocke: wir sollten das herunterspielen, womit sie sich herumgeschlagen haben, die Ähnlichkeit mit Tieren. (Auch Dennett, als Naturalist). Wir sind kulturelle und nicht bloß natürliche Wesen.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
VsLocke Chomsky Vs Locke, J.
 
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Danto2 I 114
Locke: die Einbildungskraft ist angeboren. (ChomskyVs) Einfache Ideen kann man nicht vorstellen.
Chomsky I 284
ChomskyVsLocke: seine Argumente kommen mit dem dispositionellen Charakter der angeborenen Struktur nicht zu Rande. Daher gehen sie an der Sache vorbei.

Cho I
N. Chomsky
Aspekte der Syntaxtheorie Frankfurt 1978

Cho II
N. Chomsky
Language and Mind Cambridge 2006
VsLocke Dennett Vs Locke, J.
 
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Metzinger II 701
tabula rasa/Bewußtsein/DennettVsLocke: keine tabula rasa könnte jemals mit Wissen durch Erfahrung beeindruckt werden.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999

Metz I
Th. Metzinger (Hrsg.)
Bewusstsein Paderborn 1996
VsLocke Descartes Vs Locke, J.
 
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I 89
angeborene Ideen/DescartesVsLocke: pro
VsLocke Frege Vs Locke, J.
 
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Stepanians I 75
Zahl/Erkennen/Wissen/Frege/Stepanians: wie wissen wir von Zahlen? Das ist die schwierigste, entscheidende Frage. Weder durch Kausalwirkung noch durch bildliche Vorstellung.
I 76
Lösung/Frege: durch eine Erklärung des Sinns von Zahlwörtern: unter Zuhilfenahme des Kontext-Prinzips: nur im Zusammenhang des Satzes haben die Wörter eine Bedeutung. (Gla § 62)
I 77
Sinn/Frege/Stepanians: (später, in "Über Sinn und Bedeutung", 1892): die Weise des Gegebenseins. Zahl/Sinn/Erfassen/Frege/Stepanians: die Zahlen sind uns gegeben über das erfassen des Sinns von Ausdrücken der Form "die Anzahl der F".
Kontext-Prinzip/FregeVsLocke/Frege: ohne dieses wäre man fast gezwungen, als Bedeutung der Wörter innere Bilder oder Taten der Seele anzunehmen.
I 78
Es genügt, wenn der Satz als ganzes einen Sinn hat, dadurch erhalten die Teile ihren Inhalt. (Gla § 60). Erkenntnis/Frege/Stepanians: drückt sich in wahren Urteilen aus. (Nicht in einzelnen Wörtern).

F I
G. Frege
Die Grundlagen der Arithmetik Stuttgart 1987

F II
G. Frege
Funktion, Begriff, Bedeutung Göttingen 1994

F IV
G. Frege
Logische Untersuchungen Göttingen 1993

Step I
Markus Stepanians
Gottlob Frege zur Einführung Hamburg 2001
VsLocke Hacking Vs Locke, J.
 
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I 238
Erscheinung/Locke: zuerst haben wir die Erscheinung, verfertigen dann geistige Darstellungen und suchen zuletzt nach der Realität. Erscheinung/HackingVsLocke: das Gegenteil ist der Fall: öffentliche Darstellungen (alle geistigen Darstellungen sind öffentlich), bilden dann den Begriff der Realität, sobald sich die Zahl der Darstellungssysteme vermehrt, werden wir zu Skeptikern und formen den Gedanken der bloßen Erscheinung.

Hack I
I. Hacking
Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften Stuttgart 1996
VsLocke Hume Vs Locke, J.
 
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I 97
Geist/Hume: der Geist deliriert! Er ist dement! Geschlossene Systeme, Synthesen und Kosmologien sind nur imaginär möglich.
I 98
Hier werden Prinzipien nicht nachfolgend, sondern prinzipiell überschritten! Alte Philosophie: hatte die "Substanz" zu Hilfe genommen, um die dauerhafte Existenz abzusichern, HumeVsSubstanz.
moderne Philosophie: hat ihre eigenen Phantome: sie unterscheidet primäre und sekundäre Qualitäten, was nicht weniger verrückt ist! HumeVsLocke.
I 105
HumeVsLocke: die Wahrnehumg erlaubt uns keine Unterscheidungen zwischen primären und sekundären Qualitäten. ((s) Weil Wahrnehmungen jeweils einzeln sind.) - - -
Quine I 235
"Nichts" und "Niemand" ist ein unbestimmter singulärer Terminus, dessen Mehrdeutigkeit besonders große Verwirrung gestiftet hat. HumeVsLocke: angeblich unterlag dieser derselben Verwechslung ("niemand hat mich überholt") Locke: Hätte ein Vorgang keine Ursache, dann hätte er nichts als seine Ursache, und nichts könne keine Ursache sein.
Quine: Das ist "reichlich humorlos" (Auch Heidegger, PlatonVsParmenides) der unbestimmte sing Term "nichts" hat die missliche Tendenz, sich als bestimmter sing Term aufzuspielen.
Ursache: Parallelität zu "jeder" , was schon durch die bloße Mannigfaltigkeit an die Unbestimmtheit erinnert, diese Gedächtnisstütze fehlt bei "kein".
- - -
Stegmüller IV 347
Religion/Glaube/Theologie/HumeVsLocke: (10. Abschn. Hume, Treatise): die christliche Religion kann von keinem vernünftigen Menschen geglaubt werden, ohne dass man in diesem Glauben selbst ein Wunder sehen müsste. (Mackie pro). - - -
Vollmer I 20
Hume: (Untersuchung über den menschlichen Verstand, 1748) (Vollmer: viel scharfsinniger als Locke). HumeVsLocke: durchaus angeborene Ideen. Insbesondere das Folgern aus Erfahrung, das Schließen aus der Vergangenheit auf die Zukunft, beruht auf einer Gewohnheit, die nicht mit rationaler Deduktion gleichzusetzen sei.
D. Hume
I Gilles Delueze David Hume, Frankfurt 1997 (Frankreich 1953,1988)
II Norbert Hoerster Hume: Existenz und Eigenschaften Gottes aus Speck(Hg) Grundprobleme der großen Philosophen der Neuzeit I Göttingen, 1997

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
VsLocke Kant Vs Locke, J.
 
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McDowell I 126/127
Bewußtsein/Apperzeption/Kriterium/KantVsLocke: der Witz bei ihm (Paralogismus-Kapitel): ist es gerade, daß das Selbstbewußtsein nichts mit einem Kriterium der Identität zu tun hat! Das Subjekt muß sich nicht anstrengen, um seine Aufmerksamkeit auf ein und dasselbe Ding zu richten! (s) Das Atmen braucht kein Kriterium für Luft, so wichtig Luft auch sein mag).
- - -
Putnam I 168
KantVsLocke/Putnam: wir sollten Kant so lesen, dass er vorschlägt das, was Locke von den sekundären Qualitäten sagt, treffe auf alle Gegenstände zu, auch auf die primären und die einfachen. Es gibt keinen Grund, sie zu unterscheiden. Alle sind sekundär, d.h. der Gegenstand ist derart, dass er so und so auf uns wirkt.
I. Kant
I Günter Schulte Kant Einführung (Campus) Frankfurt 1994
Externe Quellen. ZEIT-Artikel 11/02 (Ludger Heidbrink über Rawls)
Volker Gerhard "Die Frucht der Freiheit" Plädoyer für die Stammzellforschung ZEIT 27.11.03

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
VsLocke Leibniz Vs Locke, J.
 
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I 34/35
LeibnizVsLocke: die angeborenen Ideen sind ein ontologisches Problem.
I 44
angeborene "eingeborene" Ideen/LeibnizVsLocke: haben nicht in der sinnlichen Empfindung ihren Ursprung, sondern stammen aus der Reflexion. Reflexion: nichts anderes als die Aufmerksamkeit auf das, was in uns ist. Die Reflexion findet, dass in unserem Geist viel Angeborenes ist, weil wir uns sozusagen selbst angeboren sind.
Bsp Sein, Einheit, Substanz, Dauer, Veränderung, Tätigkeit, Perzeption, Lust und tausend andere Gegenstände.
I 45
Sie sind die Voraussetzung dafür, dass gegenständliches Sein als solches (ens qua ens) bestimmt werden kann. Sie sind uns mit dem Sein selbst, als formale Bestimmung des Seins gegeben. Offen bleibt hier, wie diese eingeborenen Ideen sich zu den "ersten Wahrheiten" verhalten, die aus der Sinneswahrnehmung stammen.
- - -
I 46
Ideen/Wahrnehmung/LeibnizVsLocke: diese "Ideen" (Ausdehnung, Dauer, Gestalt usw.) stammen aus dem Geist, nicht aus der Wahrnehmung! Sie sind die "Ideen des reinen Verstandes". Sie haben aber einen Bezug zur Außenwelt und sind so der Definition und des Beweises fähig.
- - -
I 86
Welt/Totalität/Leibniz: die Konstruktion der Totalität entspricht der Infinitesimalrechnung. Maximum: die unendliche Menge verschiedener Substantialitäten. (Welt)
Minimum: Repräsentanz des Ganzen im Individuum. (Repräsentation).
I 87
LeibnizVsLocke: die Verbindung der unendlichen Menge der Prädikate und die Idee der Unendlichkeit als Einheit: das ist das genaue Gegenteil der bloßen Addition von Mannigfaltigem. Damit wird die Idee der Unendlichkeit aus dem Bereich der Quantität ausgeschlossen!
Es gibt keine "unendliche Zahl". Auch keine unendliche Linie.
- - -
I 96
Wunder/Mystizismus/LeibnizVsLocke: man sollte nicht zu Wundern (Gott) Zuflucht nehmen, oder unerklärliche Kräfte annehmen. - - -
Vollmer I 17
Leibniz/Vollmer: 1704. Neue Abhandlung über den menschlichen Verstand. LeibnizVsLocke: VsWachstafel, Vstabula rasa. Auch wenn sie keine Schriftzeichen trägt, hat sie doch von vornherein eine gewisse Struktur, vor allem eine ganz spezielle Oberfläche. Welche Signale als Sinneseindrücke verarbeitet werden, hängt von der Art und Zahl der Sinnesorgane ab.
A propos: "Es gibt nichts im Verstand, was nicht vorher in den Sinne war": Leibniz. Außer dem Verstand selbst!
Wie Aristoteles: These: der Verstand bringt gewisse Eigenschaften schon mit.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998
VsLocke Quine Vs Locke, J.
 
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Willard V. O. Quine
I 411 ff
Eigenschaften/Quine: Frage: ob Eigenschaften den (schon akzeptierten) Sinnesqualitäten analog sind (so wie die Elementarteilchen im common sense akzeptiert). Man kann sich hier analog zu den Teilchen auf Kontinuität berufen. Das zeigt die verbreitete Vorliebe für Eigenschaften. (QuineVsEigenschaften)
I 412
Aus Mangel an Neugierde projiziert man irgendwelche nichtsinnlichen Eigenschaften analog zu Sinnesqualitäten folglich als wiederkehrende Merkmale der subjektiven Szenen, die sich in unserem Geist abspielen. Weiterer Grund: Einige lassen sich von dem gegenstandsgerichteten Muster unseres Denkens dazu verleiten, den wesentlichen Inhalt jedes Satzes in den Dingen zu sehen, von denen der Satz handelt.
So wird ein prädikativer Satz von so jemand weniger als Satz über den Gegenstand als über den Gegenstand und eine Eigenschaft aufgefasst.
Locke: war der Auffassung, allgemeine Termini seien Namen allgemeiner Ideen
QuineVsLocke/QuineVsIdeen: Fehlschluss der Subtraktion: Tendenz, aus "über" bzw. "handelt von" zuviel herauszuholen.
So jemand wird der Auffassung sein, dass jeder allg Term für physikal. Gegenstände z.B. "rund" und "Hund" gleichzeitig eine Eigenschaft symbolisiert. Dann aber (so wird er sich überlegen) muss jedes Argument für phys. Ggst., das von der Nützlichkeit ausgeht, noch stärker für Eigenschaften sprechen!
Denn diese Termini symbolisieren fein säuberlich eine einzige Eigenschaft, während sie mit den unbestimmt vielen Ggst. auf die sie zutreffen, nicht so nahtlos korrespondieren.
- - -
V 59
Sprache/Quine: Ideen mögen so oder so beschaffen sein, aber Wörter sind da draußen, wo man sie sehen und hören kann. Nominalismus/Quine: wendet sich von Ideen ab und den Wörtern zu.
Sprache/QuineVsLocke: dient nicht zur Übermittlung von Ideen! (> NominalismusVsLocke).
Quine: es ist wohl richtig, dass wir beim Sprachlernen lernen, wie Wörter mit gleichen Ideen zu verbinden sind (wenn man Ideen akzeptiert). Problem: woher weiß man, dass diese Ideen die gleichen sind?

Q I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Q II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Q III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Q IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Q V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Q VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Q VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Q VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg), München 1982

Q X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Q XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003
VsLocke Rorty Vs Locke, J.
 
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Richard Rorty
I 159
Locke/RortyVsLocke: Verwechslung einer mechanischen Theorie der Operationen unseres Geistes mit einer »Grundlegung unserer Wissensansprüche.«

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsLocke Sellars Vs Locke, J.
 
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I 50
SellarsVsLocke: hätte nicht nur konjunktive sondern auch disjunktive Ideen zulassen sollen. Nicht nur die Idee des A- und des B-Seins sondern auch die Idee des A- oder B-Seins. (Disjunktion).
I 51
Disjunktion/SellarsVsLocke: die Idee einer Gattung ist die Idee der Disjunktion aller ihrer Arten! Also ist die Idee des Dreieckigen die Idee des Ungleichseitigen oder Gleichseitigen. SellarsVsLocke: er dachte, es müsste die Idee des Ungleichseitigen und des Gleichseitigen sein. Und das ist natürlich die Idee einer Unmöglichkeit!
Berkeley: behauptet, die Idee von A könne nicht gleichzeitig die Idee von B sein. Wäre er diesen Schritt gegangen, hätte er die Empfindung von etwas Karminrotem nicht als determinierten Gedanken ansehen können.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
VsLocke Strawson Vs Locke, J.
 
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VII 120
Substanz/Locke: unsere Ideen von Substanzen sind die Zusammenfassungen einfacher Ideen. "Kräfte machen einen großen Teil unserer Ideen von Substanzen aus".
Idee/Locke: Einfache Ideen: Identität des realen und des nominalen Wesens.
Substanz: Nichtidentität von realem und nominalem Wesen.
StrawsonVsLocke: "Substanz" braucht er, weil ihm der sprachliche Unterschied von Prädikation und Referenz nicht klar ist.

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981
VsLocke Wittgenstein Vs Locke, J.
 
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Avramides I 141
Sprache/Ideen/WittgensteinVsLocke/Avramides: Wittgenstein geht noch weiter als Frege, der immerhin noch private Ideen oder Vorstellungen zuläßt): er bezweifelt die Kohärenz eines Ansatzes, der Unentdeckbares jenseits von Kommunikation übrig läßt. Er bezweifelt ein privates Reich von Ideen. Wir haben keinen kohärenten Begriff eines solchen Reichs. (>Dummett 1973, S.638f)

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus Logico Philosophicus Frankfurt/M 1960

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsLocke Wright Vs Locke, J.
 
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I 251
Erklärung/Sachverhalte/sekundäre Qualitäten: Farben, Töne, Geschmäcker, Gerüche zeigen in der Tat die erforderliche Erklärungsvielfalt. Es ist kein begrifflicher Fehler anzunehmen, dass (farbenblinde) Stiere durch rote Tücher in Rage versetzt werden. Auch die Farben eines Negativs sind erklärbar durch Bezugnahme auf die ursprünglichen Farben.
I 252
Sekundäre Eigenschaften/VsLocke: Bsp die Katze sitzt am Feuer, weil es dort warm ist.

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001
VsLocke Verschiedene Vs Locke, J. VsLocke
Locke I 26/27
Erkenntnis/Wissen/VsLocke: Problem: die Ideen müssen in Wörtern fixiert werden doch das bedeutet noch nicht Erkennen, denn dazu müssen die Wörter zu Aussagen verarbeitet werden. Locke aber entwickelt seine Ideenanalyse zunächst isoliert. (Dadurch langatmige Wiederholungen).
Locke I 42
VsLocke/VsSensualismus: die Kritik an Locke vermisst immer eine Klärung der denknotwendigen Voraussetzungen menschlicher Erkenntnis im Subjekt selber. Das wird durch Lockes Einführung der Vernunft am Ende des Essays aufgefangen.
Locke I 66
Ethik/Locke: Die Suspensionskraft ist für Lockes Ethik von größter Wichtigkeit: die "Angel" um die sich die Freiheit vernunftbegabter Wesen drehe. So soll die Möglichkeit einer freien Entscheidung für das moralisch Gute begründet werden. (Trotz des Hedonismus). VsLocke: das ist nicht widersprüchlich, doch wenig plausibel. Es wurde immer wieder kritisiert, dass das Motiv der moralischen Entscheidung nicht der eigenständige Wert des moralisch Guten, sondern der nach Lust/Unlust bestimmte Nutzen ausschlaggebend ist. Locke hat das trotz Drängen seiner Zeitgenossen nie geklärt.
Locke I 169
Sensualismus/VsLocke: eine alte Tradition der Lockekritik hält seien Sensualismus für naiv. (LeibnizVsLocke, KantVsLocke). Locke: These: "nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war"
LeibnizVsLocke: "außer dem Verstand selbst!".
Locke I 170
KantVsLocke: es gibt apriorische Formen der Anschauung, die uns überhaupt erst ermöglichen, Erfahrungen zu machen. Sprache/Erkenntnis/VsLocke: (heute): Locke verkennt die irreduziblen sprachlichen Grundlagen empirischen Wahrnehmens. Aber in seinem Denken ist die Korrektur schon angelegt, um auch abstrakte und allgemeine Ideen unter das empirisch Gegebene aufzunehmen, von dem jede Rekonstruktion des Wissens bereits auszugehen habe. (L. Krüger).
Ökonomie/EuchnerVsLocke: Widerspruch: Lockes Merkantilismus und sein gleichzeitiges Lob des Welthandels.
Locke I 188
Erkenntnis/Realität/KreimendahlVsLocke: beschränkt mögliche Realitätsaussagen auf den Bereich der Ideen und der von ihnen gebildeten "nominalen" Wesenheiten. Damit stellt er sein eigenes empirisches Programm in Frage. Es ist auf der einen Seite schon richtig, dass es keine Erkenntnis ohne Vermittlung von Ideen, die in ihrer komplexen Form menschliche Kunstprodukte sind, geben kann, während er aber auf der anderen Seite behauptet, die Quelle aller Ideen sei die Erfahrung (zirkulär).
Erfahrung/Locke: die Kombination von Sinneserfahrung und Reflexion ("innere Erfahrung").
Gravitation/Locke: "Reifen und Bande" (Euchner: das war naiver als es zu der Zeit hätte sein müssen).
- - -
Locke II 187
komplexe Ideen/Locke: Bsp Freund: aus einfachen Ideen: Mensch. Liebe, Bereitwilligkeit, Handlung, Glück, die ihrerseits auf noch einfachere Ideen zurückführbar sind. LambertVsLocke: dieser habe nicht die notwendigen Verknüpfungen der Begriffe erkannt.
ArndtVsLambert: Locke ging es nicht um ein axiomatisches System. Ihm ging es darum, den Bereich des "realen Wissens" (Mathematik) zu trennen vom Empirischen, in dem die komplexe Idee lediglich in dem beobachtbaren faktischen Zusammenbestehen von Qualitäten beruht.
In der Empirie ist kein notwendiger Zusammenhang beobachtbar!
Locke I 62
Naturrecht/EuchnerVsNaturrechtslehre: Locke behandelt es nicht systematisch, sonst hätte er auf folgende Probleme eingehen müssen: auf die Welt als Schöpfungsordnung,
auf die rechtliche Ordnung der politischen Strukturen unter den Aspekten des natürlichen und menschlichen Gesetzes sowie der
Rechtsstellung des Individuums,
auf die Frage, wie sich das nicht offenbarte und niedergeschriebene natürliche Gesetz mit Hilfe der Vernunft erkannt werden kann, und auf die
Begründung, weshalb die Sätze des natürlichen Gesetzes und der Moral als verbindlich anerkannt und befolgt werden.





Loc II
J. Locke
An Essay Concerning Human Understanding
VsLocke Avramides Vs Locke, J.
 
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Avra I 2
Bedeutung/Locke: (Essay concerning Human Understanding): Wörter sind Zeichen für die Ideen. Kommunikation/Locke: kommt zustande, wenn die Wörter dieselben Ideen im Hörer auslösen.
I 3
Ideen/Locke: (Empirist): erwachsen alle aus der Erfahrung. AvramidesVsLocke/GriceVsLocke: das wirft die Frage auf, wie wir die Signifikanz (signification, Bedeutung) verstehen sollen, die die Ideen selbst haben! Zu sagen, sie entstehen aus der Erfahrung ist nur Gefuchtel in der Richtung, in der wir gucken sollen. Außerdem: wenn Ideen vom Subjekt abhängen sollen ist schwer zu sehen, wie Referenz auf Ideen dazu gebraucht werden könnte, die Universalität (commonality) der Sprache zu erklären.
Weiteres Problem: wie die angebliche Signifikanz der Ideen von diesen auf die Äusserungen übertragen werden sollte. Zu sagen, Wörter wäre "externe Zeichen" suggeriert, daß Wörter Ideen kodieren.
GriceVsLocke: das beschreibt das Problem nur, anstatt es zu erklären. (z.B. Armstrong 1971)

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsLocke Stegmüller Vs Locke, J.
 
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Stegmüller IV 421
Bewusstsein/Locke: wie konnte in einem materiellen Universum Bewusstsein entstehen? Das ist die ursprüngliche Fassung, die heute noch aktuell ist. Locke hatte noch eine viel zu primitive Vorstellung. VsLocke: Selbstwiderspruch: wenn dieser behauptet, Materie könne nur aufgrund eines göttlichen Eingriffs Bewusstsein haben, widerspricht er seiner Behauptung, wir wüssten a priori, dass Materie kein Bewusstsein haben könne.
Wenn sie nun aber Bewusstsein hat, wieso sollte es unmöglich sein, dass es sich im Verlauf der Evolution entwickelt hat?

Ca V
W. Stegmüller
Rudolf Carnap und der Wiener Kreis
In
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd I, , München 1987

St I
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd I Stuttgart 1989

St II
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 2 Stuttgart 1987

St III
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 3 Stuttgart 1987

St IV
W. Stegmüller
Hauptströmungen der Gegenwartsphilosophie Bd 4 Stuttgart 1989
VsLocke Leibniz Vs Mystizismus
 
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Holz I 96
LeibnizVsLocke: man sollte nicht zu Wundern (Gott) Zuflucht nehmen, oder unerklärliche Kräfte annehmen.

Lei II
G. W. Leibniz
Philosophical Texts (Oxford Philosophical Texts) Oxford 1998

Lei I
H. H. Holz
Leibniz Frankfurt 1992
VsLocke Dummett Vs Reduktionismus
 
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Avramides I 146
DummettVsLocke/VsIdealismus/DummettVsReduktionismus/Avramides: Dummett sagt oben, daß die idealistische BT nicht irreparabel ist, aber sie ist dann auf ein objektives (objektivistisches) Bild vom Geist verpflichtet. Avramides: wegen der Reduktion muß der Griceaner annehmen, daß Sprachverhalten nur kontingent auf prop Einst bezogen ist. Er muß die Theorie der prop Einst also vom Verhalten trennen.
Avramides: jede Theorie, die leugnet, daß Geist sich in sprachlichem Verhalten manifestiert, beruft sich auf ein objektives Bild vom Geist.
Funktionalismus/prop Einst/GriceanerVsAvramides: man könnte einwenden, daß ich bei allem eine Theorie die ganze Zeit übersehen haben: den Funktionalismus! Er erlaubt, daß wir uns bei prop Einst auf Verhalten berufen, aber nicht Sprachverhalten. Das macht ihn attraktiv für den Griceaner.
I 147
Avramides pro Funktionalismus: er gibt ein subjektives (subjektivistisches) Bild vom Geist.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Inferentialismus VsLocke Pro Vollmer I 17
Descartes: Erkenntnis rein inferentiell möglich - LockeVsDescartes: These: "nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war" - Locke: Geist tabula rasa LockeVsangeborene Ideen - LeibnizVsLocke: Vstabula rasa - der Verstand bringt schon gewissen Eigenschaften mit (Aristoteles dito) - I 24 Kant: jeder bringt bereits fertige Strukturen mit.

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988
semantischer Realism VsLocke Pro Newen/Schrenk I 12
Lager. Semantischer Realismus/realistische Bedeutungstheorie: Frege/Russell/früher Wittgenstein/Carnap These Bedeutung von Ausdrücken ist das bezeichnete Objekt - VsLocke, VsSubjektivismus.
Subjektivismus VsLocke Versus Newen/Schrenk I 12
Semantischer Realismus/realistische Bedeutungstheorie: Frege/Russell/früher Wittgenstein/Carnap: These: Bedeutung von Ausdrücken ist das bezeichnete Objekt - VsLocke, VsSubjektivismus

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Überzeugung Rorty, R.
 
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VI 426
Erfahrung/Locke/Rorty These der Geist des Erwachsenen unterscheidet sich von dem des Kindes dadurch, daß er komplexer ist. Es gibt eine Entwicklung der Hinzufügung, in der man von einfachen Ideen zu zusammengesetzten Ideen schreitet.
VI 427
Überzeugung/RortyVsLocke: (Spiegel der Natur): damit verschwimmt auch die Unterscheidung zwischen der Frage "Was verursacht unsere Überzeugungen?" und der Frage "was rechtfertigt unsere Überzeugungen?". >Ü/Dav: Untersch. Rechtfert, Urs bildet Grundlage
Positivismus Rorty, R.
 
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II 130f
Positivisten/Rorty: »Erfahrung«, »Ideen«, »Bewußtsein« durch den Begriff »Sprache« ersetzen - dann stehen primäre Qualitäten nicht mehr in engerer Beziehung zur Wirklichkeit als sekundäre (VsLocke) - aber genau diese These wurde von KripkeVsWittgenstein wiedererweckt - (KripkeVslinguistic turn).