Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 5 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Gedanken Malcolm
 
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Perler/Wild I 127
Gedanke/Denken/Tier/Sprache//DavidsonVsMalcolm: sein Begriff von "Gedanke" umfasst nur die höhere Denkebene - ich decke damit alle propositionalen Einstellungen ab. - Malcolm: Bsp der Hund glaubt de re von der Katze, dass sie die Eiche hochgeklettert ist, aber nicht de dicto. Malcom: These: Glauben de dicto, aber nicht de re erfordert Sprache:
a) Denken (Glauben): der Hund ist sich bewusst, dass p.
b) Gedanken haben: das Geschöpf ist sich bewusst, dass es sich bewusst ist, dass p.
DavidsonVsMalcolm: auch zum Denken muss man einen Begriff von einem Gedanken haben. - Damit ist Sprache erforderlich.

Malc I
N. Malcom
Problems of Mind: Descartes to Wittgenstein (Harper Essays in Philosophy) 1971
Moores Hände Stroud
 
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I 83
Moores Hände/Existenzbeweis/Stroud: Moore hat Kant falsch verstanden, dass er die Existenz unserer Außenwelt bezweifelte. - ((s) nur unser Wissen von ihr.) StroudVsMoore: das geht nur als Antwort auf eine bestimmter Frage - VsMoore: falscher Beweis: Irrtum, dass die Prämissen als wahr bekannt seien! - (Er ist nicht falsch, wenn er nicht VsSkeptizismus ist). - MalcolmVsMoore: bleibt Antwort auf Skeptizismus schuldig - sagt nicht, was an seinem Zweifel falsch ist - statt Händen könnte er nicht "den Baum da" nehmen und durch klare Sicht auf ihn beweisen - (aber genau das scheint er zu tun).
I 89
AmbroseVsMoore: nicht hinreichend als direkt empirische Position.
I 90
Malcolm: Moore argumentiert sprachlich - I 92 AmbroseVsMoore: dieser meint, der besondere Fall der Hände unterscheide sich von anderen Dingen der Außenwelt - das tun sie aber nicht.
I 93
Wittgenstein: wenn dir der Beweis der Hände gelingt, schenken wir dir den Rest - I 94 Moore selbst: hielt seinen Beweis nicht für linguistisch sondern empirisch.
I 99
Moores Hände/Skeptizismus/Stroud: der Skeptizismus bringt nichts vor, das Moore als falsch beweist - das ist die Wichtigkeit von Moores Beweis - es muss einen allgemeinen Satz geben, dass es keine äußeren Dinge gäbe, den Moore widerlegt - dann wäre der Skeptizismus noch viel komplexer und schwieriger.
I 114
Moores Hände/Skeptizismus/Stroud: "Ich weiß. dass hier eine Hand ist": man kann nicht leugnen, dass es Fragen gibt, auf die das eine Antwort ist. - VsMalcolm: Moore weiß auch, was er tut - er beantwortet nur nicht den Skeptizismus. - Einen Mangel in Moores Beweis gibt es nur, wenn es einen allgemeine Frage über Wissen gibt, dies es Moore unmöglich macht, zu antworten. Außenwelt/Stroud: anders als Skeptizismus: hier hat Moore die Existenz äußerer Dinge gezeigt (wie wir auch wissen).
I 115
Stroud: bei der Fragen nach der Existenz der Außenwelt wird kein bestimmtes philosophisches Problem beantwortet! - Bsp direkte Frage: gab es vor Christi Geburt Äpfel auf Sizilien? - dann haben wir eine Idee, wie wir es herausfinden (Historiker fragen). - Skeptizismus: das geht aber nicht, wenn man überhaupt nichts über die Welt weiß - ((s) Wissen/(s): wenn Wissensfragen beantwortet werden, ist Existenz schon impliziert.)
I 117/18
Skeptizismus/Stroud: kann nur aus der "distanzierten Position" (externes Wissen, philosophisch, nicht fachwissenschaftlich) widerlegt werden - dann kann ich mich nicht auf bestimmte Dinge wie Hände berufen. - Externes Wissen/Stroud: ist nicht eine allgemeinere Form von Wissen - (das zu glauben war Moores Fehler) - die philosophische Frage kann gar nicht durch eine gewöhnliche Form von Wörtern ausgedrückt werden! - pro Moore: gerade seine Weigerung, die externe Position einzunehmen zeigt die Wichtigkeit seiner Bemerkungen. Skeptizismus/Stroud: fragt nicht nur, was gewusst wird, sondern wie es gewusst wird. StroudVsMoore: sein Beweis ist nicht empirisch.
I 124
Allgemeines/Besonderes/Moores Hände/Skeptizismus/Stroud: an Moores Vorgehen ist nichts falsches (dass er die allgemeinen Fragen der Philosophen mit bestimmten Antworten versieht - wie sonst sollte man allgemeine Fragen beantworten?
I 133
Prämissen/Beweis/Moores Hände/Stroud: es war Moore bewusst, dass er seine Prämissen nicht bewiesen hat - das müssen Prämissen auch nicht - viele Dinge können direkt ohne Beweis gewusst werden.

Strd I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
Regress Rorty
 
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Richard Rorty
I 255
Malcolm/Rorty: Regress: Modelle für Übereinstimmung erzeugen Regresse: wenn man gefragt wird, woher man weiß, dass der gesehene Hund mit der Idee eines Hundes übereinstimmt, muss man fragen woher man weiß, daß es ein Fall von Übereinstimmung ist.
I 255
Ryle: hier muss man sich mit dem Satz »er sieht es« zufriedengeben. Nichts "Paramechanisches" kann unser Verständnis des perzeptuellen Wiedererkennens verbessern.> Fodor Wahrnehmung.
I 264
Regress/Rorty: das Argument der Verdoppelung ist einfach auf eine schlechte Fragestellung zurückzuführen. (VsMalcolm und VsRyle "wie ist Bewegung möglich?" "Warum folgt Natur Gesetzen?").

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Schmerz Cavell
 
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I 44
Schmerz/CavellVsMalcolm: unterschiedliche Objekte verlangen ganz unterschiedliche Identitätskriterien. Bsp bei Empfindungen, Stil, Farben, Krankheiten mag es eine Beschreibung sein, bei materiellen Objekten der Ort.
I 45
Schmerz/Identität/Cavell: es scheint, als könnten wir von Schmerzen und von Autos, aber nicht von Farben sagen: in gewisser Weise gibt es zwei, in gewisser Weise aber nur einen.
Schmerz/numerische Identität/qualitative Identität/Malcolm: Malcolm bestreitet, dass man sinnvollerweise bei (deskriptiv) identischen Schmerzvorkommnissen sagen könne, es handle sich um zwei. These: mit Blick auf Sinnesempfindungen hat der Begriff der "numerischen Identität" keine Anwendung.
Malcolm: wenn die Beschreibung gleich ist, kann es nicht die zusätzliche Frage geben, ob auch die Vorstellung gleich wäre!
Bsp Cavell: man kann sagen unsere "Zwillingsautos" unterscheiden sich nicht, dennoch gibt es zwei.
Warum dann nicht bei Schmerzen? Weil hier "gleich" bedeutet, "deskriptiv gleich"? Offensichtlich nicht!
I 46
Warum sollte der Skeptiker hier nicht das Gefühl haben, hier werde vorausgesetzt, was doch erst noch zu prüfen sei? Bsp bei Autos ist die Frage beantwortet: es sind zwei, bei Farben ist die Frage auch beantwortet: es ist eine! Aber bei Schmerzen?

Schmerz/Malcolm: Gefahr zu denken, es sei hier wie bei den Farben, Stilen, Meinungen oder plötzlichen Einfällen.
Es ist eine Binsenwahrheit, dass es gleiche Farbschattierungen zugleich an vielen Orten geben kann.

Schmerz/CavellVsMalcolm: das scheint zu zeigen, dass Farben von Kopfschmerzen verschieden sind.
Ich kann aber die Frage beantworten, ob die Schmerzen numerisch identisch sind mit seinen: nämlich nicht!
Allerdings haben wir den gleichen heimtückischen Schmerz, den Dr. Ewig als Teil des Ewigkeitssyndroms beschreibt!
I 47
Malcom zeigt mit seiner Angleichung der Schmerzen an die Farben nur, wie beide anhand von Beschreibungen gezählt oder identifiziert werden. Bloß in dieser Hinsicht verhalten sie sich dann auch wie Autos!
Farben können nicht anders gezählt werden, aber das zeigt nicht das Schmerzen es nicht können! Wenn man mich hier unter Druck setzte, würde ich sogar sagen, dass Schmerzen in dieser Hinsicht eher wie Gegenstände sind als wie Farben.

I 48
Schmerz/Cavell: These: bei Schmerzen geht es wesentlich darum, dass der Andere unsere Aufmerksamkeit braucht! Das macht es so wichtig zu wissen, wie stark die Schmerzen sind. Das scheint nun aber eine Standardbeschreibung nötig zu machen.
Physische Identität (d.h. empirische Ununterscheidbarkeit) ist nicht hinreichend: Bsp zwei Erbsen in einer Schote können ununterscheidbar sein, deswegen sagen wir aber nicht, es sei eine Erbse!
I 49
Sie ist aber auch nicht notwendig, denn wenn es eine Standardbeschreibung gibt, die die Anwendung von "(deskriptiv) gleich" sicherstellt, dann können wir eine unbegrenzte Diskrepanz tolerieren.

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002
Schmerz Malcolm
 
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Cavell I 37
Norman Malcolm: These: Versuch, die Idee eines privaten Schmerzes zurückzuweisen, die Idee, wonach es unmöglich sei, dass zwei Menschen den gleichen Schmerz haben. Malcolm: sehen wir erst einmal ein, dass "gleich" hier Gleichheit der Beschreibung bedeutet, und nicht "Gleichheit des Ortes" so sehen wir, dass es sehr wohl möglich ist, den gleichen Schmerz zu teilen.

CavellVsMalcolm: das Argumenten ist fragwürdig, der Skeptiker kann hier zurecht annehmen, dass unser Wissen vom anderen nicht ausreiche.
Zum Wissen gehört dann mehr als die Anwesenheit von Kriterien.
Cavell I 45
Schmerz/numerische Identität/qualitative Identität/Malcolm: Malcolm bestreitet, dass man sinnvollerweise bei (deskriptiv) identischen Schmerzvorkommnissen sagen könne, es handle sich um zwei. These: mit Blick auf Sinnesempfindungen hat der Begriff der "numerischen Identität" keine Anwendung. Malcolm: wenn die Beschreibung gleich ist, kann es nicht die zusätzliche Frage geben, ob auch die Vorstellung gleich wäre!
Bsp Cavell: man kann sagen unsere "Zwillingsautos" unterscheiden sich nicht, dennoch gibt es zwei.
Warum dann nicht bei Schmerzen? Weil hier "gleich" bedeutet, "deskriptiv gleich"? Offensichtlich nicht!
I 46
Warum sollte der Skeptiker hier nicht das Gefühl haben, hier werde vorausgesetzt, was doch erst noch zu prüfen sei? Bsp bei Autos ist die Frage beantwortet: es sind zwei, bei Farben ist die Frage auch beantwortet: es ist eine! Aber bei Schmerzen?

Schmerz/Malcolm: Gefahr zu denken, es sei hier wie bei den Farben, Stilen, Meinungen oder plötzlichen Einfällen.
Es ist eine Binsenwahrheit, dass es gleiche Farbschattierungen zugleich an vielen Orten geben kann.

Schmerz/CavellVsMalcolm: das scheint zu zeigen, dass Farben von Kopfschmerzen verschieden sind.
Ich kann aber die Frage beantworten, ob die Schmerzen numerisch identisch sind mit seinen: sie sind es nämlich nicht!


Malc I
N. Malcom
Problems of Mind: Descartes to Wittgenstein (Harper Essays in Philosophy) 1971

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 5 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsMalcolm Stroud Vs Ambrose, A.
 
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I 89
Skeptizismus/Ambrose/Malcolm/Stroud: beide denken, dass der Skeptizismus - richtig verstanden – nicht empirisch - durch die Sinne - widerlegt werden kann. Skeptizismus/Ambrose: These: der Skeptizismus kann nicht einmal beschreiben, welche Art Ding einen Beweis für "Es gibt Dinge der Außenwelt" darstellen könnte. Es gibt keine beschreibbaren Umstände, in denen man sagen könnte, dass jemand als das wissend beschrieben werden könnte. Also kann der Satz „Niemand weiß, ob Dinge existieren“ nicht falsifiziert werden (A. S. 402) Der Skeptizismus argumentiert für eine logische Unmöglichkeit des Wissen von der Außenwelt und nicht für eine empirische Tatsache.
Jeder Satz wie "Ich weiß nicht, ob da ein Dollar in meiner Tasche ist"
I 90
ist für den Skeptiker "notwendig wahr".
I 91
MalcolmVsMoore/AmbroseVsMoore/Stroud: sie richten sich gegen das, was Moore zu tun glaubt. Er könnte es auch gar nicht! StroudVsAmbrose/StroudVsMalcolm: wir werden sehen, dass diese beiden Kritiken fehlschlagen, aber dafür müssen wir einen weiten Weg mit Moore zusammen gehen, um zu sehen, wie er seinen Beweis meint und dass er damit sogar das tut was er glaubt, auch wenn er etwas anderes erreicht.
I 92
AmbroseVsMoore: für sie ist Moore nicht in der Position das zu tun was er tun möchte, nämlich einen direkten empirischen Beweis geben zu können. Pointe: Moore möchte auf Dinge zeigen, die sich in ihren Eigenschaften von anderen Dingen unterscheiden“ Aber das kann er gar nicht, weil die einzigen Dinge auf die er zeigen kann und auch zu zeigen beabsichtigt, "externe Dinge" sind, und die haben alle dieselbe Eigenschaft, "extern" zu sein. D.h. er hat gar keinen Kontrast zu anderen Dingen, den er aber haben müsste, um überhaupt etwas über externe Dinge im allgemeinen zu sagen. Er kann nur auf einige externe Dinge im Gegensatz zu anderen externen Dingen zeigen, um Unterschiede zwischen diesen zu zeigen, aber damit kann er keinen Existenzbeweis für externe Dinge im allgemeinen leisten. (Zirkel)
Existenzbeweis/Oberbegriff/allgemeines /Besonderes/Lösung: man kann die Existenz von Münzen beweisen, indem man auf einen Groschen zeigt.
MooreVsAmbrose: (Moore S. 672): besteht darauf, dass sein Beweis empirisch ist, und dass er damit den Satz "Es gibt keine äußeren Dinge" als falsch beweist.
I 93
Bsp so wie wenn man auf einen Groschen zeigt, damit beweisen kann, dass es wenigstens ein äußeres Ding gibt. Moore gibt zu, dass es Unterschiede zwischen den Begriffen "äußeres Ding" und "Münze" gibt, aber nicht in Bezug auf die Möglichkeit, auf Instanzen zu zeigen.
Zeigen/MooreVsMalcolm/MooreVsAmbrose: kann man sicher nur auf äußere Dinge, aber auf innere Objekte kann man die Aufmerksamkeit lenken. Damit hat der Term "äußeres Ding" wohl einen signifikanten Kontrast zu anderen Dingen, die nicht unter diese Klasse fallen: es sind eben Dinge, auf die man zeigen kann.
"äußeres Ding"/Moore: ist wie "Münze" einfach ein allgemeinerer Term. Aber er ist genauso empirisch wie "Münze".
Moore: die einzige Widerlegung könnte in seinen Augen sein, dass man zeigt, dass er nicht bewiesen habe, dass hier eine Hand ist und dort eine andere.
Stroud: dann wäre der einzige Einwand, dass die Prämissen nicht wirklich gewusst werden. Das scheint Wittgenstein in "Über Gewissheit" im Sinn zu haben:
Moores Hände/Wittgenstein: "wenn du weißt, dass hier eine Hand ist, gestehen wir dir den Rest zu". (on certainty, 1969, §1).
MooreVsAmbrose/Stroud: weil Moore seinen Beweis für empirisch hält, geht er über Ambrose’ Einwand hinweg, er mache bloß eine Empfehlung für den Sprachgebrauch.
I 94
Er sieht sich selbst so, dass er mit einer Tatsache - hier ist eine Hand – eine andere beweist: - dass es äußere Dinge gibt. Sprachgebrauch/Existenzbeweis/Sprache/MooreVsAmbrose: ich kann nicht angenommen haben, dass die Tatsache, dass ich eine Hand habe, etwas darüber beweist, wie der Ausdruck "äußere Dinge" gebraucht werden sollte. (Moore, 674)
Genauso wie nichts über der Sprachgebrauch von Bsp "Ich weiß, dass hier drei Druckfehler sind" gezeigt wird, wenn ich zeige, dass es auf dieser Seite drei Druckfehler gibt. Hier geht es um nichts Linguistisches. Nichts darüber, wie Wörter gebraucht werden sollten folgt aus den Prämissen.

MooreVsMalcolm/Stroud: dann muss auch Malcolms Interpretation falsch sein. Dass hier eine Hand ist, beweist überhaupt nichts darüber, wie irgendwelche Ausdrücke gebraucht werden sollten.
MalcolmVsMoore: Malcolm glaubt, dass Moore ihn nicht zurückgewiesen hat und ihm sogar eigentlich zustimmt.
StroudVsMalcolm: das kann aber nicht sein, wenn Moore das tut, was er sagt.
MalcolmVsMoore: weiteres Argument: er kann gar nicht das getan haben, was er tun wollte
Skeptizismus/Sprache/MooreVsAmbrose: der Skeptiker mag denken, er habe a priori Gründe für die Leugnung von äußeren Dingen oder von Wissen darüber.
I 96
Aber selbst dann bedeutet das nicht, dass er nicht empirisch zurückgewiesen werden könnte. Angenommen, jemand behauptet, er habe a priori Gründe dafür, dass es keine Dinge der Außenwelt gibt. Gerade dann kann er durch einfaches empirisches Zeigen solcher Gegenstände widerlegt werden.
Moore/StroudVsMalcolm/StroudVsAmbrose: die Reaktion von Ambrose und Malcolm ist immer noch , dass Moore genau das tut, was er zu tun glaubt.

Strd I
B. Stroud
The Significance of philosophical scepticism Oxford 1984
VsMalcolm Rorty Vs Dodwell, P.C.
 
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Richard Rorty
I 258
Dodwell/Rorty: was würde jemand wie Dodwell diesen Argument entgegenbringen? Dodwell pro Analogie Hirn/Computer.
I 259
VsAnalogie Hirn/Computer/Computation/RortyVsDodwell/Rorty: diese Analogie ist trivial, da ein Programm nur eine Menge von Operationen kodifiziert, und das Denken genauso wenig erklärt, wie eine Menge logischer Formeln die Gesetze des Schließens erklären. DF ein Code fügt nichts hinzu! (Keine zusätzlichen Erkenntnisse). Dodwell: die Analogie wird erst zwingend, wenn man verschiedene Ebenen unterscheidet. Hardware/Software. Begriffliche Ebene: »Steuerprozess« - physiologische Ebene: Hardware.
Das Prinzip der Operationen der Unterprogramme lässt sich nicht seinerseits durch eine Untersuchung der Hardware verständlich machen. Entsprechend verhilft uns das Verständnis, wie die Unterprogramme selbst funktionieren, nicht zu einer Erklärung des Prinzips des Problemlösens in der Begrifflichkeit einer Sequenz von Schritten. Hierfür muss man den Steuerprozess betrachten, der die Gesamtorganisation der Maschine verkörpert.
I 259
Analogie Hirn/Computer/Computation/RortyVsDodwell/Rorty: trivial: ein Programm kann man auch für das Denken annehmen – Dodwell: man muss verschiedene Ebenen annehmen – (Hardware/Software) – das Prinzip der Unterprogramme lässt sich nicht durch eine Untersuchung der Hardware verstehen – Lösung: Steuerprozess, der die Gesamtorganisation der Maschine verkörpert - Analogie: wir erkennen visuelle Muster in Wirklichkeit nicht durch Auslese kritischer Merkmale, sondern durch Aufsuchen und Vergleichen passender Schablonen. Dies ist weder eine »begriffliche« Aussage (über den »Steuerprozess«) noch eine »physiologische« Aussage (über die »Hardware«), hat aber gleichwohl einen echten Erklärungswert.
I 260
Der Gedanke eines »Unterprogramms« scheint uns genau das zu geben, was die Psychologie braucht, einer Erklärung, wo für dieses tertium quid, zwischen common sense und Physiologie gut sein könnte. Rorty: inwiefern hilft uns das aber gegen die Regressargumente? Malcolm und Ryle würden vermutlich darauf bestehen, dass die »Schablonen« ihrerseits die gleiche Probleme auffahren wie die »Konstanz«, die durch sie erklärt werden soll.
DodwellVsRyle: das wäre aber nur der Fall, wenn sie zur Beantwortung so allgemeiner Fragen wie »wie ist Abstraktion, (Wiedererkennen, Konstanz) möglich?« (WIMF) herhalten sollen. Auf derartige Fragen, gibt es aber keine Antworten, es sei denn die witzlose Bemerkung, die Natur habe das geeignete Material zu solchen Leistungen hervorgebracht!
Ähnlich Wittgenstein: das Regeln implizit sind, und jedenfalls nicht alle Regeln explizit sein können, verhindert den Regress. (Siehe Brandom).
Regress/Homunculus/Rorty: ich halte es für irreführend zu sagen, der kleine Mann (Homunculus) führe zum Regress, denn ich sehe nicht ein, dass kleine Maschinen weniger »bewusst« sind als kleine Männer. Wir können nicht erforschen, welche dieser Bündel in Quines Worten »mit Bewusstsein getönt« sind, noch ob diese Tönung mangelt. Vertrautheit mit Computern führt zu keiner solchen Entdeckung, sondern macht bloß den intentionalen Standpunkt zu etwas alltäglichem und zwanglosem.
Schließen/unbewusst/Helmholtz/Rorty: Begriff des »unbewusst Schließens«! Wahrnehmungen als unbewusste Schlussfolgerungen. (RyleVs).
I 261
Verdoppelung/Rorty: die Klage, die Schablonen führten wie Lockesche Ideen zu einer Verdoppelung des Explanandums, ist wie die Klage, die Partikel des Bohrschen Atoms verdoppelten die Billardkugeln, deren Verhalten sie zu erklären helfen. ((s) 1. Umkehrung, 2. Analogien sind sowieso keine Verdoppelung)
Rorty: es stellt sich allerdings heraus, dass es fruchtbar ist, innerhalb der großen Billardkugeln kleine Billardkugeln zu postulieren.
Modell/Sellars: jedes Modell hat seinen Kommentar zur Seite.
Psychologie/Rorty: so können wir bei allen anthropomorphen Modellen der Psychologie etwa folgenden Kommentar annehmen:
Solange wir auf der Ebene der Unterprogramme sind, sind wir nicht festgelegt, Verstand und Charakter zuzuschreiben.
I 262
Sowenig wie die Rede von »roten Sinneseindrücken« die Annahme innerer rotfarbiger Entitäten festlegt. Wenn wir allerdings auf die Hardwareebene aufsteigen, so ist der Anthropomorphismus nicht mehr angebracht. Würden wir uns allein auf die Hardwareebene beschränken, würden Sinneseindrücke gar keine Rolle mehr spielen. Dann ist auch die Computer Analogie nicht mehr relevant, so wenig wie bei einzelligen Lebewesen. Komplizierte Physiologie weckt das Bedürfnis nach Psychologie!
Dodwell: die Unterprogramme lassen sich nicht wiederum ihrerseits durch Untersuchung der Hardware verständlich machen, genauso wie der Zweck von Multiplikationstabellen nicht dadurch eingesehen werden kann, dass man das Gehirn untersucht.
(Auch Fodor: Unterscheidung zwischen Funktionen (Programm) und Mechanik (Hardware) in der Psychologie sei irreduzibel und nicht bloß pragmatisch.)
RortyVsDodwell: das ist ernstlich irreführend: es enthält eine Verwechslung des evidenten Gedankens:
I 263
Wüssten wir nicht, was die Multiplikation ist, so könnten wir es auch nicht durch die Untersuchung des Gehirns herausfinden Mit der dubiosen Aussage:
Auch wenn wir wüssten, was Multiplikation ist, könnten wir durch eine Untersuchung des Gehirns nicht herausfinden, ob jemand gerade multipliziert.
Das letztere ist zweifelhaft.
RortyVsDodwell: die Frage, was sich am besten durch die Hardware erklären lässt, und was besser durch die Programme, hängt davon ab, wie ad hoc oder wie überschaubar die jeweilige Hardware ist. Ob etwas ad hoc ist oder überschaubar, ist aber klarer Weise von der Wahl des Vokabulars und der Attraktionsebene abhängig. Und genau deshalb gilt dies eben auch von der Hardware/Software Unterscheidung selbst.
Rorty: ja, man kann sich Maschinen vorstellen, bei den man die Beschaffenheit leichter durch Öffnen heraus findet als durch Betrachten der Programme.
Rorty: das Gehirn ist nahezu mit Sicherheit keine solche Maschine. Aber dass man es bei einigen Maschinen kann ist ein wichtiges philosophisches Prinzip.
I 263/264
Es zeigt, dass es sich bei dem Unterschied zwischen Psychologie und Physiologie und keinen stärkeren Unterschied zweier Gegenstandsgebiete handelt, als etwa bei der Unterscheidung zwischen der Chemie und der Physik. Regress/Rorty: das Argument der Verdoppelung ist einfach auf eine schlechte Fragestellung zurückzuführen. (VsMalcolm und VsRyle »wie ist Bewegung möglich?« »Warum folgt Natur Gesetzen?«).
I 265
Dodwell/Rorty: Modelle wie die von Dodwell werden nicht zur Lösung von cartesianischen Pseudoproblemen vorgebracht und auch nicht als Entdeckungen über irgendwelche nichtphysikalischen Entitäten. Dann ist das Argument vom Regress nicht gültig.
I 266
Denn der prognostische Erfolg würde hinreichend deutlich werden lassen, dass es diese Gegenstände der psychologischen Forschung wirklich gibt. Ryle: Dilemma zwischen erlernten und nicht erlernten Fähigkeiten:
RortyVsRyle: mit Dodwells Modellen können wir mit Leichtigkeit zugeben, dass uns die Natur irgendwelche nichterlernten Fähigkeiten eingebaut haben muss, damit wir unsere hören mentalen Operationen ausführen können.
Wenigstens einige der Homunculi müssen dort von Geburt an existiert haben. Aber warum auch nicht? (SearleVs).
Warum sollen nicht Unterprogramme in Form von Chromosomen eingebaut sein? Die Frage, welche später hinzukommen ist für das Verständnis der Natur des Menschen doch wohl nicht von Bedeutung.
Psychologie/Rorty: postuliert »intervenierende Variablen« als bloße Platzhalter für noch nicht entdeckte neurale Prozesse.
Psychologie: falls entdeckt würde, dass die Physiologie niemals alles erklären wird, würde das die Psychologie nicht zu etwas Dubiosen machen.
I 267
abstrakt/Rorty: es wird uns nicht verwundern, dass etwas "Abstraktes", wie die Fähigkeit, Ähnlichkeiten zu entdecken, ebenso wenig erlangt wurde, wie die so »konkrete« Fähigkeit, auf den Ton Cis zu reagieren. abstrakt/konkret/RortyVsFodor: die ganze Unterscheidung abstrakt/konkret (auch Kant) ist fraglich. Niemand kann sagen, wo die Grenze zu ziehen ist. (Ähnlich wie die Idee des »irreduzibel Psychischen« dem Unterschied zum »irreduzibel Physischen«.)

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsMalcolm Putnam Vs Malcolm, N.
 
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IV 171
Theoriewechsel/PutnamVsMalcolm, Norman: die neue Bedeutung wird den Wörtern nicht gegeben. Der Satz hatte vorher einfach noch keine Verwendung! BedeutungswandelBegriffswandel: einige Autoren: man darf den Bedeutungswandel nicht mit einer Veränderung der Distribution (Verbreitung) eines Wortes durcheinanderbringen. Bsp »um die Erde herumfahren« kann ein normaler Satz werden, es lassen sich aber keine Umständen vorstellen, unter denen die Behauptung der Identität von physischen und geistigen Zuständen nicht abweichend geworden wäre.
PutnamVs: diese Vorstellung ist kein gutes Argument: für primitive Völker war es unvorstellbar, dass die Erde rund gewesen wäre. Noch vor 40 Jahren mögen die Fortschritte in der heutigen Wissenschaft unvorstellbar gewesen sein.
Der springende Punkt ist ein anderer:
IV 172
Theoretische Identifikation: „ist“: (2) Licht ist elektromagnetische Strahlung (von der und der Wellenlänge).
(3) Wasser ist H2O.
Zu (2): vor der Identifikation gab es zwei getrennte theoretische Disziplinen: Optik und Theorie der elektromagnetischen Felder. Es war eine Entscheidung, Licht als »elektromagnetische Strahlung« zu definieren, gerechtfertigt durch folgende Überlegungen: ( > Definition).
1. Sie ermöglichte, Gesetze der Optik aus »grundlegenderen« physikalischen Gesetzen abzuleiten.
2. Sie ermöglichte die Ableitung neuer Voraussagen in der zurückgeführten Disziplin (Optik). Bsp dass die Gesetze der geometrischen Optik in gewissen Fällen nicht gelten würden. (Siehe Duhem: Reduktion von Keplers Gesetzen auf die Newtons).
Für die Identifizierung von geistigen Zuständen mit physiologischen Zuständen brauchten wir nicht bloße »Korrelate« subjektiver Zustände, sondern wir brauchten etwas wie weitergehendes:
IV 172/173
Es müssten uns physikalische Zustände bekannt sein, mit denen wir menschliches Verhalten nicht nur voraussagen, sondern auch kausal erklären könnten.

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990
VsMalcolm Rorty Vs Malcolm, N.
 
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Richard Rorty
Frank I 610
Wissen/Gewissheit/MalcolmVsUnkorrigierbarkeit: (a propos Wittgensteins "Gewissheit"): wir können kein Wissen beanspruchen Bsp in Fällen von Schmerz. es ist sinnlos zu sagen, "ich weiß, dass ich Schmerzen habe". RortyVsMalcolm: will die Unkorrigierbarkeit aufrechterhalten.
- - -
Rorty I 238
MalcolmVsChomsky/Rorty: internalisiertes Regelsystem ist ein typischer Fehler der traditionellen »Theorie der Ideen«. Es ist falsch anzunehmen, dass eine Person beim Sprechen geleitet werden muss. Hier sind aber gar keine Erklärungen zu suchen.
I 239
RortyVsMalcolm/Rorty: Fehlschluss (geht auf Wittgenstein zurück): 1. die Bedeutung kann nicht durch innere Ostension sondern nur durch Verhalten erklärt werden.
Also gilt
2. die Psychologie kann es nur mit empirischen Korrelationen zwischen Verhaltensdispositionen und äußeren Umständen zu tun haben.
VsRyle/Rorty: das ist falsch, wie Kritiker Ryles gezeigt haben, zu operationalistisch. Es kann darüber hinaus eine Unmenge gleichermaßen notwendiger »innerer« Bedingungen geben.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsMalcolm Cavell Vs Malcolm, N.
 
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I 37
Norman Malcolm: These Versuch, die Idee eines privaten Schmerzes zurückzuweisen, die Idee, wonach es unmöglich sei, daß zwei Menschen den gleichen Schmerz haben. Malcolm: sehen wir erst einmal ein, daß "gleich" hier Gleichheit der Beschreibung bedeutet, und nicht "Gleichheit des Ortes" so sehen wir, daß es sehr wohl möglich ist, den gleichen Schmerz zu teilen.
CavellVsMalcolm: das Argumenten ist fragwürdig, der Skeptiker kann hier zurecht annehmen, daß unser Wissen vom anderen nicht ausreiche.
Zum Wissen gehört dann mehr als die Anwesenheit von Kriterien.
Kriterien/Cavell: der Skeptiker hat recht mit der Annahme, zum wissen darüber, dass jemand Schmerzen habe, gehöre mehr als nur die Anwesenheit von Kriterien.
Kriterien können bestimmen, ob ein Verhalten mehr Schmerz als Freude ausdrückt, aber nicht, ob es sich um echten Schmerz anstellen von vorgetäuschtem handelt.
I 46
Schmerz/CavellVsMalcolm: das scheint zu zeigen, daß Farben von Kopfschmerzen verschieden sind. Ich kann aber die Frage beantworten, ob die Schmerzen numerisch identisch sind mit seinen: nämlich nicht!
Allerdings haben wir den gleichen heimtückischen Schmerz, den Dr Ewig als Teil des Ewigkeitssyndroms beschreibt!
I 47
Malcom zeigt mit seiner Angleichung der Schmerzen an die Farben nur, wie beide anhand von Beschreibungen gezählt oder identifiziert werden. Bloß in dieser Hinsicht verhalten sie sich dann auch wie Autos!
Farben können nicht anders gezählt werden, aber das zeigt nicht das Schmerzen es nicht können! Wenn man mich hier unter Druck setzte, würde ich sogar sagen, daß Schmerzen in dieser Hinsicht eher wie Gegenstände sind als wie Farben.
I 55
CavellVsMalcolm: wir brauchen nicht dieses Bsp, um in den Konflikt zu geraten: wenn wir annehmen, daß jeder von uns einen Schmerz in der linken Hand hat, wenn er mit dem Hammer darauf schlägt, werden wir in die gleiche Richtungen gedrängt wie im Fall der Zwillinge. Bsp Alexandre Dumas: die Korsischen Brüder (modifiziert): wenn der eine ausgepeitscht wird, krümmt sich der andere vor Schmerzen.
I 56
Cavell: Lösung: der Schmerz im Körper von Zweiter ist gar nicht sein Schmerz.
I 60
Schmerz/Wissen/Malcolm: der Ausdruck "Ich weiß" im Zusammenhang mit Schmerzen kann keine seiner normalen Aufgaben erfüllen. 1. Berufung auf Gewißheit,
2. auf Autorität
3. auf privilegierten Zugang.
CavellVsMalcolm: hier sind aber noch drei weitere relevante Aufqaben:
1. "Ich kenne New York, (Sanskrit, die Garbo, mich selbst)"
2. "Ich weiß, ich bin kindisch".
3. "Ich weiß" um zuzustimmen.
I 61
Pointe: nicht weil es ein Ausdruck der Verärgerung ist, kann es kein Ausdruck der Gewißheit sein!

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002