Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 


 

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 11 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bereiche Hintikka
 
Bücher bei Amazon
I 98
Individuenbereich/Mögliche Welten/Montague/Hintikka: These: Montague nimmt einen konstanten Individuenbereich an. HintikkaVsMontague: gerade das führt zu Problemen. Insbesondere in Glaubenskontexten.
Individuum/Montague: Individuen sind der Bereich der Funktionen, die als Sinn eines singulären Terms funktionieren.
Glaubenskontext/opaker Kontext/Glauben/prop Einst/HintikkaVsMontague: Problem: Montague widmet Kontexten mit propositionalen Einstellungen (Einstellungskontexten) keine gesonderte Behandlung. Bsp „wissen wer“, Bsp „sich erinnern wo“, Bsp „sehen was“. Das ist ein Mangel, weil Montague sein Interesse an propositionalen Einstellungen zugestanden hatte.
- - -
I 176
Bereich/Variable/Individuenvariablen/Quantifikation/Hintikka : mein eigener Ansatz (Semantik möglicher Welten) ist „Interpretation des beschränkten Bereichs“ genannt worden. HintikkaVs: das missversteht die logische Situation: es geht darum, dass die Individuen für die Menge von Welten wohldefiniert sein müssen, mit der wir es zu tun haben.
Pointe: die Menge von Welten wechselt mit den propositionalen Einstellungen. Sie muss die aktuale Welt z.B. gar nicht enthalten!
Propositionale Einstellungen/Hintikka/(s): verschiedene Einstellungen (Glauben, Zweifeln, Sehen usw.) verlangen verschiedene Mengen von Welten.
Variablen/Werte/Hintikka: es kann sein, dass der Bereich unserer Variablen eine Obermenge der Menge der aktualen Individuen ist (wenn die Menge der möglichen Welten nicht die aktuale Welt enthält).
Bsp es kann sein, dass jemand korrekte Überzeugungen über alle aktualen Individuen hat, aber zusätzlich fälschlicherweise glaubt, dass noch weitere Individuen existieren, die er sich aber nur vorstellt.
Hintikka: daher kann mein Ansatz mit gleichem recht einer des „erweiterten Bereichs“ genannt werden.
I 176
Individuenbereich/Bereich/Variablen/Werte/Russell/Hintikka: Russell scheint dagegen wirklich einen Satzes des beschränkten Bereichs vertreten zu haben, indem er ihn auf Objekte der Bekanntschaft beschränkte.
I 196
Mögliche Welt/Individuenbereich/HintikkaVsKripke: man sollte nicht fordern, dass die Individuen beim Wechsel von Welt zu Welt dieselben bleiben müssen. Rede von Welten ist leer, wenn es keine möglichen Erfahrungen gibt, die sie unterscheiden könnten. Mögliche Welten/Hintikka: sollten am besten als durch die verbundenen möglichen Gesamtheiten der Erfahrung bestimmt werden.
Und dann kann Spaltung nicht ausgeschlossen werden.
I 196
Spaltung/Hintikka: ist bei einigen wenigen Modellen der Querwelteinidentifikation, Re-Identifikation in der Zeit sinnvoll. Bsp ein Computer könnte auseinandergenommen werden uns zwei Computer daraus gebaut werden. Das könnte später wieder revidiert werden. Re-Identifikation/Reidentifikation/Hintikka: ist der Schlüssel zu Fällen von Spaltung und Fusion.
Spaltung/Hintikka: es gibt einen strukturellen Grund, warum sie so selten ist: wenn Weltlinien aus infinitesimalen Elementen zusammengesetzt sind wie die Lösungen von Differentialgleichungen (s.o.), entspricht die Spaltung einer Singularität, und dies ist ein seltenes Phänomen.
Spaltung/Hintikka: die Argumente gegen sie sind zirkulär in einem tiefen Sinn. Sie basieren auf der Idee, dass für Quantifikation der Individuenbereich fixiert bleiben sollte. (HintikkaVsKripke).


Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
de re Hintikka
 
Bücher bei Amazon
I 98
W-Fragen/wer/was/wo/Hintikka: These: W-Fragen sind nichts anderes als quantifizierte Phrasen.
I 99
logische Form: (1) John weiß, wer der Premierminister von Norwegen ist
als dass-Konstruktion analysiert:
(2) (Ex) John weiß, dass (der Premierminister von Norwegen = x) (= de dicto)
Problem: man muss den Individuenbereich festlegen, über den die Variable „x“ geht ((s) Anführungszeichen von Hintikka).
de re: (de re Lesart von (1)):
(3) (Ex)(x = Premierminister von Norwegen &
(Ey) John weiß, dass (x = y))
de re/de dicto/Hintikka: de re impliziert nicht de dicto (entails) d.h. (3) impliziert (entails) nicht (2).
((s) Weil sonst wieder Allwissenheit folgte).
Wissen/Hintikka: müssen wir hier nicht analysieren als die Relation zu den Alternativen, die in jeder mit dem Wissen kompatible Möwe ein und dasselbe Individuum herausgreift.
HintikkaVsMontague: Problem: dies alles funktioniert nicht in dem Rahmen von Montague. Problem: in der natürlichen Erweiterung der Montague-Semantik, die wir hier betrachten, sind die folgenden Sätze alle gültig:
(4) (x)(Ey)(x = y) > (Ey)(y = x & (Ez) John weiß, dass y = z)))
I 100
Alltagssprachliche Übersetzung/Hintikka : John weiß von jedem aktual existierenden Individuum, wer es ist (de re). (5) (x)(Ey)(John weiß, dass (x = y)) > (Ey)(y = x & (Ez) Bill weiß dass (y = z==
Alltagssprachliche Übersetzung/Hintikka: Bill weiß von jedem Individuum, dessen Identität John bekannt ist, wer dieses Individuum ist (wiederum de re),.
Problem: beide sind krass falsch.
Nichtexistenz/Hintikka: allerdings ist das unproblematisch, solange wir nicht die mögliche Nichtexistenz von Individuen in epistemisch möglichen Welten berücksichtigen müssen.
Hintikka: Problem. das ändert dennoch nichts am Problem.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Determinismus Montague
 
Bücher bei Amazon
Lewis V 37
Def Determinismus/Mögliche Welten/Lewis: wenn zwei Welten den Gesetzen perfekt gehorchen, dann sind sie entweder exakt gleich durch die ganze Zeit oder in keinen zwei Zeitabschnitte gleich. Nehmen wir um des Arguments willen einmal an, dass die Naturgesetze deterministisch seien. Meine Definition von Determinismus rührt von Montague her, weicht aber in zwei Punkten von ihm ab:
LewisVsMontague:
1. Ich vermeide seine mathematische Konstruktion von ersatz worlds (Ersatz Welten ((s) = Mengen von Sätzen)). 2. Ich nehme zeitweise Gleichheit von Welten als einfache Relation. Montague statt dessen nimmt die Relation, dieselbe vollständige Beschreibung in einer bestimmten Sprache zu haben, als Grundrelation, die er unspezifisch lässt.
Meine Definition setzt voraus, dass wir verschiedene Zeitabschnitte von einer Welt zur anderen identifizieren können.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Ereignisse Montague
 
Bücher bei Amazon
Lewis V 246
Def Ereignis/Richard Montague/Lewis: (Montague 1969): bestimmte Eigenschaften von Zeit -" Lewis: d.h. es wird mit der Eig identifiziert, eine Zeit zu sein, wann es passiert - LewisVsMontague: 1.in der RT ist nicht immer klar, was Zeit überhaupt ist - 2. bei Montague müssen wir den Ort erst finden, bei ir ist die Region schon gegeben - Ereignis/Quine: (wie Lewis): kann einfach mit der Region identifiziert werden - dann können in einer Region keine zwei Ereignisse stattfinden - wenn zwei in derselben, ist es ein einziges - falsch: zu sagen, Bsp das eine "qua Konferenz"œ das andere "qua Schlacht"œ (wenn es dasselbe ist).

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
Jeder/Alle Hintikka
 
Bücher bei Amazon
I 40
Jeder/Alle/Niemand/Ontologie/Existenz/Nichtexistenz/Hintikka: wenn wir zulassen, dass der Bereich unserer Quantoren auch für nichtexistente Objekte erweitert wird, ist die dringendste Frage: Wo sind diese nichtexistenten Objekte?
Bsp Jedermanns Liebhaber – Bsp niemandes Geliebter.
Beide sind offensichtlich möglich. Aber anders als Meinongs rundes Quadrat.
Bsp „der Neider von allen“ – Bsp „der von jedem beneidet wird“.
Pointe: beide sind unvereinbar. Ersterer muss den Letzteren lieben, aber der letztere kann nicht vom ersten geliebt werden.
Jeder/alle/niemand/Hintikka: es ist hier keine Lösung zu behaupten, dass „jeder“ bzw. „niemand“ über nur über existente Objekte ginge. ((s) D.h. Wir müssen hier nichtexistente, oder mögliche Objekte (Possibilia) zulassen.)
Meinong/Hintikka: schöpfte die Kraft seiner Argumente aus der Tatsache, dass wir hier nichtexistente Objekte zulassen müssen. (Auch >Terence Parsons).
Nichtexistenz/nichtexistente Objekte/Lokalisierung/Mögliche Welten/Hintikka: These: jedes nichtexistente Objekt ist in seiner eigenen Welt.
I 106
Quantifikation/Quantoren/Mehrdeutigkeit/any/HintikkaVsMontague: im Großen und Ganzen zeigt die Montague-Semantik, wie Mehrdeutigkeit entsteht durch das Zusammenspiel von Quantoren und intensionalen Ausdrücken. Bsp (12) Eine Frau liebt jeden Mann
(13) John sucht einen Hund.
HintikkaVsMontague: erklärt nur, warum gewissen Ausdrücke mehrdeutig sein können, aber nicht, welche es tatsächlich sind. Er sagt im allgemeinen zu viele Mehrdeutigkeiten voraus. Denn er geht nicht auf die grammatischen Prinzipien ein, die oft Mehrdeutigkeiten mit Quantoren auflösen.
Reichweite/Hintikka: bestimmt die logische Reihenfolge.
Quantor/Quantifikation/jeder/er/Montague/Hintikka: Bsp
(14) wenn er sich anstrengt, wird er glücklich sein
(15) wenn jeder sich anstrengt, wird er glücklich sein.
Problem: im Englischen hat „wenn“ Vorfahrt in Bezug auf „jeder“ so dass „jeder“ in (15) dem „er“ nicht als Pronomen vorausgehen kann („pronominalize“).
I 107
HintikkaVsMontague: wir brauchen also zusätzliche Regeln für die Reihenfolge der Anwendung der Regeln.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Mehrdeutigkeit Montague
 
Bücher bei Amazon
Hintikka I 106
Quantifikation/Quantoren/Mehrdeutigkeit/any/HintikkaVsMontague: im Großen und Ganzen zeigt die Montague-Semantik, wie Mehrdeutigkeit entsteht durch das Zusammenspiel von Quantoren und intensionalen Ausdrücken. Bsp (12) Eine Frau liebt jeden Mann
(13) John sucht einen Hund.
HintikkaVsMontague: erklärt nur, warum gewissen Ausdrücke mehrdeutig sein können, aber nicht, welche es tatsächlich sind. Er sagt im allgemeinen zu viele Mehrdeutigkeiten voraus. Denn er geht nicht auf die grammatischen Prinzipien ein, die oft Mehrdeutigkeiten mit Quantoren auflösen.
Reichweite/Hintikka: bestimmt die logische Reihenfolge.
Quantor/Quantifikation/jeder/er/Montague/Hintikka: Bsp
(14) wenn er sich anstrengt, wird er glücklich sein
(15) wenn jeder sich anstrengt, wird er glücklich sein.
Problem: im Englischen hat „wenn“ Vorfahrt in Bezug auf „jeder“ so dass „jeder“ in (15) dem „er“ nicht als Pronomen vorausgehen kann („pronominalize“).
I 107
HintikkaVsMontague: wir brauchen also zusätzliche Regeln für die Reihenfolge der Anwendung der Regeln.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Modaloperatoren Cresswell
 
Bücher bei Amazon
II 148
Modaloperator/MO/Montague/Cresswell: (Montague 1974, 286-302): Beweis, dass MO keine Prädikate von Sätzen sind. (Auch Anderson 1983) - SkyrmsVsMontague: (1978): bestreitet die Wichtigkeit dieses Ergebnisses. Es gäbe sicher einen Sinn, in dem Modaloperatoren eine metasprachliche Semantik gegeben werden könnte.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Modaloperatoren Montague
 
Bücher bei Amazon
Cresswell II 148
Modaloperator/MO/Montague/Cresswell: (Montague 1974, 286-302): Beweis, dass Modaloperatoren keine Prädikate von Sätzen sind. (Auch Anderson 1983). SkyrmsVsMontague: (1978): bestreitet die Wichtigkeit dieses Ergebnisses. Es gäbe sicher einen Sinn, indem Modaloperatoren eine metasprachliche Semantik gegeben werden könnte.
VsSkyrms/Cresswell: dafür zahlt er den Preis einer sehr strengen Typenhierarchie.


Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
Montague-Semantik Hintikka
 
Bücher bei Amazon
I 12
Montague/Hintikka: ihm ging es vor allem um einen Rahmen für allgemeine Bedeutungsanalyse. Mögliche Welt/Hintikka: Montague würde alle linguistisch (semantisch, analytisch) möglichen Welten brauchen. Aber es würde stärkere Argumente brauchen als die, die Montague zur Verfügung hatte, um diese so zu beschränken, dass diese weniger wären, als die logisch möglichen Welten.
Das macht seinen Gebrauch von Nicht-Standard-Semantik im späteren Werk noch rätselhafter.
I 97
Quantor/Quantoren/natürliche Sprache/HintikkaVsMontague: seine Theorie ist nicht angemessen wegen seiner Behandlung der Quantoren. Terminologie: „PTQ“: Montague: „The proper Treatment of Quantification in Ordinary English“.
Montague: Thesen:
(i). Bedeutungen (meaning entities) sind Funktionen von MöWe auf Extensionen.
(ii). semantische Objekte ((s) Wörter) sind mit bedeutungsvollen Ausdrücken durch Regeln verbunden, die eins-zu-eins den syntaktischen Regeln entsprechen, durch die die Ausdrücke zusammengesetzt werden. D.h. die semantischen Regeln funktionieren von innen nach außen.
(iii) Quantoren: Bsp „ein Mädchen“, Bsp „jeder Mann“
I 98
verhalten sich semantisch wie singuläre Termini. D.h. Bsp „John ist glücklich“ und „Jeder Mann ist glücklich“ sind auf ein und derselben Stufe. Hintikka: ad (i) liegt der Semantik möglicher Welten zugrunde. (Es ist eine Verallgemeinerung von Carnaps Ansatz).
ad (ii) ist eine Form des Frege-Prinzips (Kompositionalitätsprinzip).
ad (iii) ist von Russell in Principia Mathematica vorweggenommen worden.
Individuenbereich/Mögliche Welten/Montague/Hintikka: These: Montague nimmt einen konstanten Individuenbereich an.
HintikkaVsMontague: gerade das führt zu Problemen. Insbesondere in Glaubenskontexten.


Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Nichtexistenz Hintikka
 
Bücher bei Amazon
I 37
Nichtexistente Objekte/unverwirklichte Möglichkeiten/HintikkaVsQuine/Hintikka: These: es gibt nichtexistente Objekte, und zwar in der aktualen Welt. (>Possibilia). HintikkaVsQuine: die Philosophen, die sie ablehnen, haben zu stark in syntaktischen Bahnen gedacht.
Hintikka. These: man muss die Frage eher semantisch (modelltheoretisch) beantworten.
Fiktion/Ryle: Test: gilt die Paraphrase?
Terence ParsonsVsRyle: Ryles Test schlägt fehl in Fällen wie Bsp „Mr. Pickwick ist eine Fiktion“.
HintikkaVsParsons: die Relevanz des Kriteriums ist überhaupt fraglich.
I 38
Ontologie/Sprache/sprachlich/HintikkaVsRyle: wie sollten linguistische Fragen wie Paraphrasierbarkeit über ontologischen Status entscheiden? Lösung/Hintikka: für die Frage ob es nichtexistente Objekte gibt: Modelltheorie.
Bsp Puccinis Tosca: her geht es darum, ob die Soldaten Kugeln in ihren Gewehrläufen haben.
Pointe: selbst wenn sie welche haben, wären es nur fiktive!
Modelltheorie/Hintikka: liefert eine ernstzunehmende Antwort. ((s) „wahr im Modell“ heißt, in der Geschichte ist es wahr, dass die Kugeln da sind).
HintikkaVsParsons: man sollte nicht zu stark syntaktisch argumentieren, d.h. nicht bloß fragen, welche Schlussfolgerungen gezogen werden dürfen und welche nicht.
Akzeptanz/Akzeptierbarkeit/Inferenzen/Hintikka: fragen nach der Akzeptierbarkeit von Inferenzen und von Sprache und Intuitionen sind syntaktisch.
Singuläre Termini/ontologische Verpflichtung/Existenz/Parsons: Parsons spricht davon, dass der Gebrauch von singulären Termini uns zu einer existentiellen Generalisierung verpflichtet. Und damit auf eine Referenten. D.h. es ist eine Verpflichtung zu einer Inferenz.
HintikkaVsParsons.
I 39
Nichtexistente Objekte/Substanz/Welt/Tractatus/Hintikka: der Grund, warum Wittgenstein seine „Objekte“ als Substanz der Welt, ((s) die nicht vermehrt oder vermindert werden kann) postulierte ist, dass ihre Existenz nicht ausgedrückt werden kann.
I 40/41
Nichtexistenz/nichtexistente Objekte/Lokalisierung/Mögliche Welten/Hintikka: These: jedes nichtexistente Objekt ist in seiner eigenen Welt. Mögliche Welten/Leibniz/Duns Scotus/Hintikka: solche Erwägungen führten Leibniz und vor ihm Duns Scotus dazu, die ungeordnete Menge nichtexistenter Individuen auf abgeteilte Welten zu verteilen.
Gesamtheit: aller nichtexistenter Objekte: ist ein nicht-wohlgeformte Gesamtheit.

Nichtexistente Objekte/mögliche Gegenstände/unverwirklichte Möglichkeiten/Hintikka: aber sind nicht einige dieser nichtexistenten Objekte in unserer eigenen aktualen Welt? Hintikka: These: ja, einige dieser bloß möglichen Objekte sind in der aktualen Welt.
bona fide-Objekt/Hintikka: kann in einer Möwe existieren und in einer anderen fehlen.
Weltlinie/Hintikka: wenn es darum geht, welche gezogen werden können ist Existenz nicht das wichtigste Problem. Eher Wohldefiniertheit.
HintikkaVsLeibniz: wir erlauben auch, dass ein Objekt in mehreren Welten existiert.
Frage: wenn Bewohner zweier verschiedener Welten dann identisch sein können, wann sind sie dann identisch?
I 103
Nichtexistenz/nicht wohldefiniert/HintikkaVsMontague: die Montague-Semantik lässt es nicht zu, dass die Frage nach der Existenz oder Nichtexistenz sinnlos sein könnte, weil ein Individuum in einer Welt nicht wohldefiniert ist. ((s) Weil bei Montague der Individuenbereich als konstant angenommen wird). Individuenbereich/Lösung/Hintikka: wir müssen zulassen, dass der Individuenbereich nicht konstant ist. Aber Problem:
Quantifikation/Glaubenskontext/Existenz/Wahrheit/Hintikka: im folgenden Beispiel müssen wir Existenz voraussetzen, damit der Satz wahr sein kann:
(11) John sucht ein Einhorn und Mary sucht es auch. ((s) Dasselbe Einhorn).
((s) Nummerierung sic, danach mit (8) weiter)
Reichweite/Quantor/Hintikka: in der einzig natürlichen Lesart von (11) muss man annehmen, dass die Reichweite des impliziten Quantors so ist, dass „ein Einhorn“ eine weitere Reichweite hat als „sucht“.
((s) d.h. dass beide dasselbe Einhorn suchen. Problem: wie kann man wissen, ob beide Subjekte an dasselbe Individuum glauben?)

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Nichtexistenz Montague
 
Bücher bei Amazon
Hintikka I 103
Nichtexistenz/nicht wohldefiniert/HintikkaVsMontague: die Montague-Semantik lässt es nicht zu, dass die Frage nach der Existenz oder Nichtexistenz sinnlos sein könnte, weil ein Individuum in einer Welt nicht wohldefiniert ist. ((s) Weil bei Montague der Individuenbereich als konstant angenommen wird). Individuenbereich/Lösung/Hintikka: wir müssen zulassen, dass der Individuenbereich nicht konstant ist. Aber Problem:
Quantifikation/Glaubenskontext/Existenz/Wahrheit/Hintikka: im folgenden Beispiel müssen wir Existenz voraussetzen, damit der Satz wahr sein kann:
(11) John sucht ein Einhorn und Mary sucht es auch. ((s) Dasselbe Einhorn).
Reichweite/Quantor/Hintikka: in der einzig natürlichen Lesart von (11) muss man annehmen, dass die Reichweite des impliziten Quantors so ist, dass „ein Einhorn“ eine weitere Reichweite hat als „sucht“.
((s) d.h. dass beide dasselbe Einhorn suchen. Problem: wie kann man wissen, ob beide Subjekte an dasselbe Individuum glauben?).
I 103
Existenz/W-Frage/Einhorn/Hintikka: dennoch zeigt das Beispiel (11), dass die Lesart uns nicht dazu verpflichten sollte, die Existenz von Einhörnern anzunehmen. Nichtexistenz/epistemischer Kontext/intensional/Glauben/Hintikka: es ist offensichtlich möglich, dass zwei Leute dasselbe Ding suchen können, auch wenn es nicht existiert.
Lösung: wir erlauben, dass wohldefinierte Individuen in einigen Welten nicht existieren. Dazu ist nur eine leichte Modifikation notwendig.
Problem: bei etwas komplexeren Sätzen kommen alle Probleme wider:
I 104
Bsp John weiß nicht, ob Einhörner existieren, dennoch sucht er ein Einhorn, weil Mary es sucht.
Problem: hier muss John in der Lage sein, ein spezielles Einhorn wiederzuerkennen. (denn sonst wäre der Satz, der „es“ gebraucht, nicht wahr) obwohl er die mögliche Nichtexistenz erwägt.
Weltlinie/Hintikka: um die Montague-Semantik zu erweitern, müssen wir also mehr oder weniger unnatürliche Weltlinien zulassen.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 10 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsMontague Montague Vs Lewis, David
 
Bücher bei Amazon
I 10
Erlebnis: nicht identisch mit der Eigenschaft, die man jemandem dadurch zu spricht, dass man sagt, er habe dieses Erlebnis. Erlebnis: derjenige Zustand, der eine gewisse definierende kausale Rolle innehat.
Eigenschaft: eben die Eigenschaft, sich in dem Zustand zu befinden.
Bsp Schmerzen sind nicht identisch mit der Eigenschaft, Schmerzen zu haben! »Schmerz« ist ein kontingenter Name., das heißt, der hat in verschiedenen möglichen Welten verschiedene Denotationen. (Nicht starr).
»Die Eigenschaft, Schmerzen zu haben«, ist demgegenüber ein nicht kontingenter Name. (Starr, in jeder möglichen Welt das gleiche).( I 11 +: MontagueVsLewis, LewisVsMontague).
VsMontague Dummett Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
Schulte: bei Frege ist mitunter von einer "idealen Sprache" die Rede. Frege: wissenschaftliche Sprache: ohne Demonstrativa und Indikatoren. Glauben Sie, daß was Geach einmal die "Hollywood-Semantik" genannt hat (Montague) könnte dem nahekommen?
Dummett: Nein, das ist wohl nicht die gleiche Richtung. Das Programm beruht zwar auf Fregeschen Ideen, aber weicht doch sehr davon ab. (DummettVsMontague). Dummett I 176

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982
VsMontague Geach Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
Dummett I 176
Schulte: bei Frege ist mitunter von einer "idealen Sprache" die Rede. Frege: wissenschaftliche Sprache: ohne Demonstrativa und Indikatoren. Glauben Sie, daß was Geach einmal die "Hollywood-Semantik" genannt hat (Montague) könnte dem nahekommen? Dummett: Nein, das ist wohl nicht die gleiche Richtung. Das Programm beruht zwar auf Fregeschen Ideen, aber weicht doch sehr davon ab. (DummettVsMontague).

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982
VsMontague Lewis Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
I 10
Erlebnis: nicht identisch mit der Eigenschaft, die man jemandem dadurch zu spricht, daß man sagt, er habe dieses Erlebnis. Erlebnis: derjenige Zustand, der eine gewisse definierende kausale Rolle innehat.
Eigenschaft: eben die Eigenschaft, sich in dem Zustand zu befinden.
Bsp Schmerzen sind nicht identisch mit der Eigenschaft, Schmerzen zu haben! »Schmerz« ist ein kontingenter Name., das heißt, der hat in verschiedenen möglichen Welten verschiedene Denotationen. (Nicht starr). I 10
»Die Eigenschaft, Schmerzen zu haben«, ist demgegenüber ein nicht-kontingenter Name. (Starr, in jeder möglichen Welt das gleiche).( I 11 + MontagueVsLewis,LewisVsMontague).
- - -
V 37
Def Determinismus/mögliche Welten/MöWe/Lewis: wenn zwei MöWe den Gesetzen perfekt gehorchen, dann sind sie entweder exakt gleich durch die ganze Zeit oder in keinen zwei Zeitabschnitte gleich. Nehmen wir um des Arguments willen einmal an, dass die Naturgesetze deterministisch seien. Meine Definition von Determinismus rührt von Montague her, weicht aber in zwei Punkten von im ab:
LewisVsMontague:
1. ich vermeide seine mathematische Konstruktion von ersatz worlds (Ersatz Welten ((s) anderswo: = Mengen von Sätzen)). 2. Ich nehme zeitweise Gleichheit von Welten als einfache Relation. Montague statt dessen nimmt die Relation, dieselbe vollständige Beschreibung in einer bestimmten Sprache zu haben, als Grundrelation, die er unspezifisch lässt.
Meine Definition setzt voraus, dass wir verschiedene Zeitabschnitte von einer Welt zur anderen identifizieren können.
V 246
Def Ereignis/Richard/Montague/Lewis: (1969) bestimmte Eigenschaften von Zeit. Das Ereignis geschieht zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten MöWe dann und nur dann, wenn das Ereignis zu der Welt und zu der Zeit gehört. D.h. das Ereignis wird mit der Eigenschaft identifiziert, eine Zeit zu sein, wann das Ereignis geschieht.
LewisVsMontague: ich denke, mein Ansatz hat zwei kleinere Vorzüge:
1. in der RT ist es nicht immer klar, was Zeit überhaupt ist,
2. Angenommen, ein Montague Ereignis geschieht zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Möwe, dann müssen wir den Ort erst finden. Bei meinem Ansatz ist die Region sofort gegeben.

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991
VsMontague Verschiedene Vs Montague, R. Klaus von Heusinger, Eselssätze und ihre Pferdefüsse
Uni Konstanz Fachgruppe Sprachwissenschaft Arbeitspapier 64; 1994
Heusinger I 33
quantorenfrei/logische Form/Alltagssprache/Hilbert/Epsilonoperator/Epsilonanalyse/Heusinger: Epsilonausdrücke: machen Quantoren überflüssig: statt dessen (komplexe) Epsilonterme. Anhebung/VsMontague/Heusinger: auf die allgemeine Anhebung aller NP wie bei Montague kann dann verzichtet werden! (Hintikka 1976).
Funktor/Argument/Operator/Heusinger: die Funktor-Argument-Struktur ist so auch in der grammatischen Struktur zu finden.
Reichweite/Heusinger: außerdem muß die Abhängigkeit von Ausdrücken nicht durch Interaktion von RW repräsentiert werden.




VsMontague Hintikka Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
I 97
Quantor/Quantoren/natürliche Sprache/HintikkaVsMontague: seine Theorie ist nicht angemessen wegen seiner Behandlung der Quantoren. Terminologie: „PTQ“: Montague: „The Proper Treatment of Quantification in Ordinary English“.
Montague: Thesen:
(i). Bedeutungen (meaning entities) sind Funktionen von MöWe auf Extensionen.
(ii). semantische Objekte ((s) Wörter) sind mit bedeutungsvollen Ausdrücken durch Regeln verbunden, die eins-zu-eins den syntaktischen Regeln entsprechen, durch die die Ausdrücke zusammengesetzt werden. D.h. die semantischen Regeln funktionieren von innen nach außen.
(iii) Quantoren: Bsp „ein Mädchen“, Bsp „jeder Mann“
I 98
verhalten sich semantisch wie sing Term. D.h. Bsp „John ist glücklich“ und „Jeder Mann ist glücklich“ sind auf ein und derselben Stufe. Hintikka: ad (i) liegt der MöWe-Semantik zugrunde. (Es ist eine Verallgemeinerung von Carnaps Ansatz).
ad (ii) ist eine Form des Frege-Prinzips (Kompositionalitätsprinzip).
ad (iii) ist von Russell in Principia Mathematica vorweggenommen worden.
Individuenbereich/MöWe/Montague/Hintikka: These Montague nimmt einen konstanten Individuenbereich an.
HintikkaVsMontague: gerade das führt zu Problemen. Insbesondere in Glaubenskontexten.
Individuum/Montague: Individuen sind der Bereich der Funktionen, die als Sinn eines sing Terms funktionieren.
Glaubenskontext/opaker Kontext/Glauben/propositionale Einstellungen/HintikkaVsMontague: Problem: Montague widmet Kontexten mit prop Einst (Einstellungskontexten) keine gesonderte Behandlung. Bsp „wissen wer“, Bsp „sich erinnern wo“, Bsp „sehen was“. Das ist ein Mangel, weil Montague sein Interesse an prop Einst zugestanden hatte.
W-Fragen/wer/was/wo/Hintikka: sind nichts anderes als quantifizierte Phrasen.
I 99
logische Form: (1) John weiß, wer der Premierminister von Norwegen ist
als dass-Konstruktion analysiert:
(2) (Ex) John weiß, dass (der Premierminister von Norwegen = x) (= de dicto)
Problem: man muss den Individuenbereich festlegen, über den die Variable „x“ geht ((s) Anführungszeichen von Hintikka).
de re: (de re Lesart von (1)):
(3) (Ex)(x = Premierminister von Norwegen &
(Ey) John weiß, dass (x = y))
de re/de dicto/Hintikka: de re impliziert nicht de dicto (entails) d.h. (3) impliziert (entails) nicht (2).
((s) Weil sonst wieder Allwissenheit folgte).
Wissen/Hintikka: müssen wir hier nicht analysieren als die Relation zu den Alternativen, die in jeder mit dem Wissen kompatible Möwe ein und dasselbe Individuum herausgreift.
HintikkaVsMontague: Problem: dies alles funktioniert nicht in dem Rahmen von Montague. Problem: in der natürlichen Erweiterung der Montague-Semantik, die wir hier betrachten, sind die folgenden Sätze alle gültig:
(4) (x)(Ey)(x = y) > (Ey)(y = x & (Ez) John weiß, dass y = z)))
I 100
alltagssprachliche Übersetzung/Hintikka: John weiß von jedem aktual existierenden Individuum, wer es ist (de re). (5) (x)(Ey)(John weiß, dass (x = y)) > (Ey)(y = x & (Ez) Bill weiß dass (y = z)))
alltagssprachliche Übersetzung/Hintikka: Bill weiß von jedem Individuum, dessen Identität John bekannt ist, wer dieses Individuum ist (wiederum de re).
Problem: beide sind kraß falsch.
Nichtexistenz/Hintikka: allerdings ist das unproblematisch, solange wir nicht die mögliche Nichtexistenz von Individuen in epistemisch möglichen MöWe berücksichtigen müssen.
Hintikka: Problem. das ändert dennoch nichts am Problem.
mögliche Nichtexistenz/Hintikka: lassen wir hier nicht zu D.h. jedes Individuum ist mit dem einen oder anderen Individuum in jeder MöWe irgendwie verknüpft.
Terminologie/Kaplan/Hintikka: "TWA" "Trans World Heir Line" ((s) gleiche Aussprache) Weltlinie, die Individuen zwischen Möwe verknüpft.
Individuum: daraus folgt, dass jedes Individuum in allen MöWe wohldefiniert ist.
Das führt dazu, dass die Sätze (4) und (5) in unserer Erweiterung der Montague-Semantik gültig sind.
TWA/Weltlinie//Hintikka: daher müssen wir erlauben, dass die Weltlinien auch irgendwo abbrechen und nicht ad libitum fortgesetzt werden.
Nichtexistenz/intensionale Logik/Montague: nach Montague: wir brauchen uns keine Sorgen um mögliche Nichtexistenz zu machen. Denn ein und dasselbe Individuum kommt in jeder Möwe als mögliche Denotation desselben Namens (name phrase) in Frage. ((s) Weil der Individuenbereich konstant bleibt).
HintikkaVsMontague: gerade deshalb trifft unsere Kritik auf Montague zu.
Nichtexistenz/Montague-Semantik/Hintikka: wie kann seine Semantik modifiziert werden, um mögliche Nichtexistenz in einige MöWe zuzulassen?
I 101
Pointe: Wissen-wer/Wissen/Hintikka: damit es möglich ist, dass John weiß, wer Homer war ist es nicht notwendig, dass sein Wissen alle MöWe ausschließt, in denen Homer nicht existiert.
Quantifikation/opaker Kontext/Glaubenskontext/Hintikka: daher müssen wir bei der Quantifikation in intensionale Kontexte nicht annehmen, dass eine Weltlinie existiert, die ein existierendes Individuum in allen John zugänglichen Wissens-Welten verbindet.
Lösung: alles was wir brauchen ist, dass wir für jede dieser MöWe sagen können, ob das Individuum dort existiert oder nicht. ((s) D.h. wir erlauben keine MöWe, in denen die Frage nach der Existenz oder Nichtexistenz sinnlos ist.)
Bsp das heißt in diesem Beispiel, dass wir für John nur die Welten ausschließen müssen, in denen man gar nicht sagen kann, ob Homer existiert oder nicht.
Weltlinie/Hintikka: das zeigt, dass Weltlinien von der Frage der möglichen Nichtexistenz unabhängig sind.
Quantifikation/intensionale Kontexte/epistemisch/Hintikka: d.h. ein Existenzsatz mit Quantifikation in einen epistemischen (opaken) Kontext Bsp
(6) (Ex) John weiß, dass F(x)
kann wahr sein, selbst wenn es keine Weltlinie gibt, die ein existierendes Individuum x in jeder Wissens-Welt von John herausgreift.
Pointe: es muss aber immer sinnvoll sein, zu fragen, ob das Individuum in einer Möwe existiert oder nicht.
Nichtexistenz/Hintikka: es gibt also zwei mögliche Arten des Fehlschlagens der Existenz:
a) Nichtexistenz
b) Nicht-Wohldefiniertheit (d.h. es ist gar nicht mehr sinnvoll zu fragen, ob ein Individuum existiert).
Weltlinie: bricht in beiden Fällen ab, aber es gibt einen Unterschied.
TWA: können nur gezogen werden, wenn es eine Vergleichbarkeit zwischen Möwe gibt, und das ist im Fall b) nicht mehr gegeben.
I 102
Vergleichbarkeit/Hintikka: braucht immer Regularität (Regelmäßigkeit). Bsp raumzeitliche Kontinuität. HintikkaVsMontague: mit dieser Unterscheidung bewegen wir uns von seiner übervereinfachten Semantik mit konstanten Individuenbereich weg.
W-Fragen/Nichtexistenz/Hintikka: Variante: Problem:
(7) John weiß, dass Homer nicht existierte.
D.h. in jeder epistemisch möglichen MöWe von John existiert Homer nicht. Das impliziert, dass es Sinn hat, nach der Existenz zu fragen.
Eindeutigkeit/Existenz/Hintikka: d.h. wir müssen unterscheiden zwischen Existenz und Eindeutigkeit (Bestimmtheit) eines Individuums.
Nichtexistenz/Hintikka: Nichtexistenz macht die Identität des Individuums nicht unbekannt. ((s) Sonst wäre die Frage nicht sinnvoll).
I 103
Nichtexistenz/nicht wohldefiniert/HintikkaVsMontague: die Montague-Semantik läßt es nicht zu, dass die Frage nach der Existenz oder Nichtexistenz sinnlos sein könnte, weil ein Individuum in einer MöWe nicht wohldefiniert ist. ((s) Weil bei Montague der Individuenbereich ja als konstant angenommen wird). Individuenbereich/Lösung/Hintikka: wir müssen zulassen, dass der Individuenbereich nicht konstant ist. Aber Problem:
Quantifikation/Glaubenskontext/Existenz/Wahrheit/Hintikka: im folgenden Beispiel müssen wir Existenz voraussetzen, damit der Satz wahr sein kann:
(11) John sucht ein Einhorn und Mary sucht es auch. ((s) dasselbe Einhorn).
((s) Numerierung sic, danach mit (8) weiter)
Reichweite/Quantor/Hintikka: in der einzig natürlichen Lesart von (11) muss man annehmen, dass die Reichweite des impliziten Quantors so ist, dass „ein Einhorn“ eine weitere Reichweite hat als „sucht“.
((s) d.h. dass beide dasselbe Einhorn suchen. Problem: wie kann man wissen, ob beide Subjekte an dasselbe Individuum glauben bzw. es im Kopf haben?)
((s) > Geach Bsp „Hob, Cob, Nob, Hob/Cob/Nob Bsp (Geach 1967, 628) Cresswell II 142 (braucht Quantor, der gleichzeitig innerhalb und außerhalb der Reichweite des Einstellungs-Verbs liegt).
Hob/Conb/Nob-Bsp/Geach/(s): ~ Hob glaubt, dass eine Hexe seine Sau getötet hat und Nob glaubt, dass es dieselbe Hexe ist, die Cobs Pferd verhext hat;: Problem: der Satz muss wahr sein, damit die alltagssprachliche Bedeutung von „glaubt“ erhalten bleibt. Andererseits muss er falsch sein, weil es keine Hexen gibt, Verschärfung: durch „dieselbe Hexe“ ist eine zusätzliche Bedingung an die Wahrheit des Satzes gestellt Durch die verlangte Identität wird es schwerer, einfach zusagen, dass die drei etwas falsches glauben).
I 103
Existenz/W-Frage/Einhorn/Hintikka: dennoch zeigt das Beispiel (11), dass die Lesart uns nicht dazu verpflichten sollte, die Existenz von Einhörnern anzunehmen. Nichtexistenz/eistemischer Kontext/intensional/Glauben/Hintikka: es ist offensichtlich möglich, dass zwei Leute dasselbe Ding suchen können, auch wenn es nicht existiert.
Lösung: wir erlauben, dass wohldefinierte Individuen in einigen Möwe nicht existieren. Dazu ist nur eine leichte Modifikation notwendig.
Problem: bei etwas komplexeren Sätzen kommen alle Probleme wider:
I 104
Bsp John weiß nicht, ob Einhörner existieren, dennoch sucht er ein Einhorn, weil Mary es sucht.
Problem: hier muss John in der Lage sein, ein spezielles Einhorn wiederzuerkennen. (denn sonst wäre der Satz, der „es“ gebraucht, nicht wahr) obwohl er die mögliche Nichtexistenz erwägt.
Weltlinie/Hintikka: um die Montague-Semantik zu erweitern, müssen wir also mehr oder weniger unnatürliche Weltlinien zulassen.
HintikkaVsMontague: nach seiner Semantik wären alle Sätze der folgenden Form gültig:
(8) John weiß, dass (Ex) (x = a) > (Ex) John weiß, dass0 (x = a)
((s) Also der Schluß von de dicto auf de re.)
alltagssprachliche Übersetzung/Hintikka: John kennt den Referenten eines Namens sofort, wenn er weiß, dass der Name nicht leer ist. Das ist natürlich oft falsch.
Weltlinie/Hintikka: daher können Weltlinien nicht identisch sein mit Linien, die Namen mit ihren Referenten verbinden.. ((s) Sonst folgte wieder eine Art Allwissenheit Außerdem ist darin impliziert, dass Namen nicht-starr sind.).
Art/common noun/Hintikka: dasselbe gilt für allgemeine Namen (Gattungsnamen): sie können nicht dieselben Individuen in allen Möwe herausgreifen, sonst könnte man Sätze wie den folgenden nicht in der MöWe-Semantik analysieren: Bsp
(9) John hält diesen Busch für einen Bären.
Wahrnehmungsbegriffe/Wahrnehmung/MöWe-Semantik/HintikkaVsMontague: hier gibt es weitere Probleme: Bsp werden alle Sätze der folgenden Form widersprüchlich nach der Montague-Semantik:
(10) (Ex)(Ey)(x = y & es erscheint John visuell, dass x rechts von y ist).
I 105
Lösung: es kann durchaus sein dass John ein Objekt als zwei sieht. Weltlinie: können sich aufspalten oder fusionieren. Nach der Montague-Semantik dürfen sie es aber nicht!
Weltlinien/MöWe/Semantik/Hintikka: ein typsicher Fall wäre, wenn es zwei Mengen von Weltlinien für eine Menge von MöWe gibt, diese auch jedes Individuum mit einem Individuum in einer anderen MöWe verbinden, die beiden Mengen sich aber darin unterscheiden, welches Individuum mit welchem verbunden wird.
Wahrnehmung: für Wahrnehmungsverben brauchen wir eine solche Möglichkeit ((s) Weil es sein kann, dass man ein Objekt für ein anderes hält.
Eleganz/Theorie/Cantor/Hintikka: Eleganz ist etwas für Schneider, nicht für Mathematiker.
I 106
Quantifikation/Quantoren/Mehrdeutigkeit/any/HintikkaVsMontague: im großen und ganzen zeigt die Montague-Semantik, wie Mehrdeutigkeit entsteht durch das Zusammenspiel von Quantoren und intensionalen Ausdrücken. Bsp (12) Eine Frau liebt jeden Mann
(13) John sucht einen Hund.
HintikkaVsMontague: erklärt nur, warum gewissen Ausdrücke mehrdeutig sein können, aber nicht, welche es tatsächlich sind. Er sagt im allgemeinen zu viele Mehrdeutigkeiten voraus. Denn er geht nicht auf die grammatischen Prinzipien ein, die oft Mehrdeutigkeiten mit Quantoren auflösen.
Reichweite/Hintikka: bestimmt die logische Reihenfolge.
Quantor/Quantifikation/jeder/er/Montague/Hintikka: Bsp
(14) wenn er sich anstrengt, wird er glücklich sein
(15) wenn jeder sich anstrengt, wird er glücklich sein.
Problem: im Englischen hat "wenn" Vorfahrt in Bezug auf "jeder" so dass "jeder" in (15) dem "er" nicht als Pronomen vorausgehen kann ("pronominalize").
I 107
HintikkaVsMontague: wir brauchen also zusätzliche Regeln für die Reihenfolge der Anwendung der Regeln.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
VsMontague Wiggins Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
EMD II 312
Modallogik/Lemmon: System S0.5 (1959): schließt aus: notwendigerweise((notwendigerweise p) > p).
Damit hat es nicht die selbst einschließenden Eigenschaften stärkerer Systeme.
Wird von Montague gebraucht.
WigginsVsMontague: dieser ignoriert auch die reale Möglichkeit, daß Modallogik am Ende gezwungen sein könnte, eine Hierarchie von Sprachen anzuerkennen, um Paradoxien zu vermeiden.
Metasprache/Wiggins: unsere Intuitionen über "notwendig" sind jenseits der Grenze dessen, was Lemmons System S0.5 markiert. Und das ist auch der Grund, warum ich immer noch davon abgebracht werden muß, "notwendig" metasprachlich de dicto zu lesen, nämlich als Prädikat von Sätzen, das einen weiteren Sinn hat als beweisbar ist.

Wigg I
D. Wiggins
Essays on Identity and Substance Oxford 2016

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989
VsMontague Stalnaker Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
II 35f
Pragmatik/Stalnaker: ich gehe nach folgendem Schema vor: Die syntaktische und semantischen Regel für eine Sprache bestimmten einen interpretierten Satz oder Teilsatz. Dies, zusammen mit einigen Merkmalen des Kontexts des Gebrauchs des Satzes bestimmen eine Proposition. Dies wiederum, zusammen mit einer möglichen Welt (MöWe), bestimmt den Wahrheitswert.
interpretierter Satz: korrespondiert dann also mit einer Funktion von Kontexten auf Propositionen
Proposition: ist dann eine Funktion von MöWe auf Wahrheitswerte.
Wahrheitswert/WW: ist danach teilweise von beidem determiniert, vom Kontext und von MöWe. Das kann man auch zusammenfassen (merge).
Dann ist
Proposition: eine Funktion von kontext-möglichen Welten (MöWe in einem bestimmten Kontext) auf WW.
Pragmatik-Semantik/Stalnaker: sollte dann als Untersuchung der Weise wie nicht Propositionen, sondern WW vom Kontext abhängen.
MöWe: wäre dann teil des Kontexts.
Montague/Stalnaker: das ist die Weise, wie – glaube ich – Montague die Analyse der Pragmatik vorgeschlagen hat.
StalnakerVsMontague: seine Analyse ist einfacher als die von mir vorgeschlagene. Ich brauche also noch eine Rechtfertigung für meinen Zwischenschritt – die Propositionen. Sie müssen selbst von Interesse sein und es muss eine funktionale Differenz zwischen Kontexten und MöWe geben.
Proposition/Stalnaker: sind interessant, weil sie die Objekte von Sprechakten und propositionalen Einstellungen sind. Das kann nicht direkt repräsentiert werden, indem man annimmt, dass Sätze selbst die Wahrheitswerte bestimmen.
II 37
Bsp "Gehst Du zur Party?" – "Ja, ich gehe". Die Antwort geht auf die Frage ein, weil die Proposition in der Frage ausgedrückt wird.
StalnakerVsMontague: in seiner direkten Analyse lässt sich das nicht darstellen.
Montague/Stalnaker: bei ihm sind Propositionen, die von verschiedenen Standpunkten aus ausgedrückt werden, verschiedene Propositionen.
Inhalt/Stalnaker: ein geteilter Wahrheitswert ist nicht genug, um hier der Inhalt zu sein. Es wäre nicht angemessen zu antworten "Ja, Schnee ist weiß".
- - -
II 41
StalnakerVsMontague: sein einfacherer Ansatz (der MöWe und Kontext zusammenwirft) kann nicht zwischen Donnellans Fällen von reff/at. Unterscheiden. Wenn man direkt von Sätzen (zusammen mit dem Kontext) zum Wahrheitswert (WW) übergeht, verfehlt man die Mehrdeutigkeit. Denn die Wahrheitsbedingungen in einem fixen Kontext fallen dann bei beiden Lesarten zusammen.
II 42
Lösung/Stalnaker: wenn man von MöWe zu WW geht, kommt der Unterschied heraus (in dem Zwischenschritt).

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003
VsMontague Cresswell Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
I 100
Proposition/CresswellVsThomason/CresswellVsMontague: sie als primitive Entitäten aufzufassen, bringt noch andere Probleme mit sich: Kaplan: (1983) hat ein Argument das zeigt, daß es so etwas wie die Menge aller Propositionen nicht gibt: Bsp
Für irgendeine Person x und irgendeine Proposition p und Zeit t muß es eine Welt geben, in der p die einzige Proposition ist, die x zu t äußert. Außerdem muß es wenigstens so viele Propositionen geben, wie es Mengen von MöWe gibt.
Problem: diese zwei Erfordernisse sind unvereinbar. Denn das erste fordert, daß es genau so viele Propositionen wie MöWe gibt, und das zweite, daß er mehr Propositionen als mögliche Welten (MöWe) gibt.
Kaplan/Cresswell: Vorteil seines Ansatzes: daß wir Propositionen immer noch als Menge von MöWe (nicht hyperintensional) konstruieren können.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984
VsMontague Stechow Vs Montague, R.
 
Bücher bei Amazon
I 44
Typen/Stechow: Definition/Linguistik/Stechow: Bsp für Definition einer Definition mittels der durch Typen festgelegter semantischer Bereiche: Bsp für ein Adjektiv und eine Präpositionalphrase: "in".
logischer Typ/Linguistik/Stechow: ist ein semantisches Merkmal eines Kategoriensymbols.
Montague/Stechow: geht so vor, als ob jeder syntaktischen Kategorie genau ein logischer Typ entspräche und schreibt daher nur die Kategorien hin. Das hat er populär gemacht.
StechowVsMontague: das geht aber nicht, weil einer syntaktischen Kategorie nicht bloß ein logischer Typ entspricht.
Problem: Bsp die Nomina Fritz, Studentin, Vater diese haben wahrscheinlich verschiedene Bedeutungsarten: Fritz: bezeichnet etwas vom Typ e, Studentin: Typ ep, Vater: Tap e(ep). Dann muss es bei Montague auch drei verschiedene Nomenkategorien geben. Da wir nur eine Nomenkategorie annehmen, müssen wir die Typen bereits ins Lexikon schreiben.
I 104
IFA/Intensor/Heim/KratzerVsMontague: man kann den Intensor ersetzen durch das Kompositionsprinzip der ILA. (Intensionale Funktionale Applikation): sie leistet in der Metasprache das, was die Interpretation des Intensors leistet. Damit werden die Rechnungen einfacher: Bsp
Da bei Montague vor jedes Argument ein Knoten gesetzt wird, spart man damit sehr viel.
105
FA/Montague: bei ihm muss man erst den Intensor abbauen und dann die FA IFA/Heim/Kratzer: zieht beide Schritte zusammen.
150
Lambda Abstraktion/Stechow: findet man der Sache nach schon bei Frege (1884)!
151
Quantifying in/Montague/Stechow: Bsp Jede Regel besteht aus eine syntaktischen und einer semantischen Operation.
syntaktische Operation/Stechow: war hier bisher immer ganz einfach: nur Nebeneinanderschreiben.
Montagues syntaktische Operation f14,2 ist viel komplizierter: nimm das erste Argument der Funktion (hier "jeden Linguisten") und ersetze das erste Vorkommen des Pronomens "ihn" im zweiten Argument durch diesen Ausdruck.
Die Semantik dieser Regel ist natürlich genau die Semantik von unserem QR. D.h. wir wenden die Bedeutung des Quantors auf die Bedeutung des λ-Abstrakts an, das wir aus dem zweiten Ausdruck bilden.
VsMontague: Problem: es gibt unendlich viele Regeln des Hineinquantifizierens, nämlich für jede natürliche Zahl eine. Und zwar, weil wir für ein Pronomen einen beliebigen Index wählen können.
Lambda Kalkül/Stechow: mit ihm kann man so gut wie alles machen. Die Originalarbeit enthält keine Semantik. (Lit: Lambek, 1958).
152
Typen/nicht/Stechow: nicht kann den Typ (st)t haben, dann ist es ein Satzadverb. Oder (s(et)(et), dann ist es ein VP Modifikator. ((s) > enge,/weite Reichweite).
A. von Stechow
I Arnim von Stechow Schritte zur Satzsemantik
www.sfs.uniï·"tuebingen.de/~astechow/Aufsaetze/Schritte.pdf (26.06.2006)

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden Thesen von Autoren angrenzender Fachgebiete:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Proposition Thomason, R.
 
Bücher bei Amazon
Cresswell I 100
Proposition/Thomason: Propositionen haben mindestens so viel Struktur wie die Sätze, die sie ausdrücken. Er nimmt Propositionen als einfache Grundbegriffe, die die Bedeutungen von Sätzen sind um Dinge anderer Kategorien funktional zu analysieren. (Cresswell 1966 dito). Proposition/Montague: (1974, Kapitel 10) dito, VsQuotationale Theorie.
Cresswell: es gibt Argumente VsThomason, VsMontague, meine Argumente Vsquotationale Theorie haben mit seinen nichts zu tun.
Proposition/CresswellVsThomason: wenn sie sui generis ist, müssen wir erklären, was sie wahr macht ((s) im Gegensatz zu dem, was den entsprechenden Satz wahr macht).
Lösung: Semantik möglicher Welten, die Mengen von möglichen Welten zuschreibt bzw. extensionale Interpretation, die Wahrheitswerte direkt der Satz-Bedeutung (=Proposition) zuschreibt.
A. von Stechow
I Arnim von Stechow Schritte zur Satzsemantik
www.sfs.uniï·"tuebingen.de/~astechow/Aufsaetze/Schritte.pdf (26.06.2006)

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984