Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsQuantorenVsQuantoren Esfeld Vs Bennett, J. I 218
"Feldmetaphysik"/Bennett/Spinoza: so nennt Bennett die Position, die er Spinoza zuschreibt. Er meint, daß sie mit der heutigen Physik übereinstimmt. Esfeld: in dieser Position kann die gesamte Materie in der Tat als eine Feld angesehen werden.
Ich ziehe aber die Formulierung "Holismus der Materie als Holismus des Raumes" vor.
EsfeldVsBennett/Vs"Feldmetaphysik": wir sind nicht festgelegt, das Feld mit dem Raum zu identifizieren.
Der entscheidende Punkt ist aber: die gesamte Materie ist ein Feld, das mit dem Raum identisch ist.
I 220
Materie/Raum/Esfeld: Materie mit dem Raum zu identifizieren läuft nicht darauf hinaus, die Materie zu eliminieren. Sie ist nur nicht etwas "zusätzliches zum Raum". Auch Partikel und Felder sind nicht zusätzlich.
EsfeldVsBennett: Körper werden nicht auf Eigenschaften des Raumes reduziert.
Da Materie und Raum dasselbe sind, ist, physikalische Eigenschaften zu haben, die etwas zu einem Teil der Materie machen, dasselbe wie, die Eigenschaften zu haben, die etwas zu einem Teils des Raumes machen.
I 223
Raum/Holismus/Esfeld: es ist jedoch nicht zwingend, den Holismus des Raums auf diese Weise zu konzipieren! >Bennett: Raum/Materie/Holismus/Spinoza/Bennett: (1988): in einem zweiten Schritt eliminiert Bennett die Zuschreibung von Eigenschaften zu den Gebieten des Raums.
Der Raum selbst ist das einzige Subjekt der Prädikation.
Alle Eigenschaften werden direkt von gesamten Raum prädiziert.
Lokalisierung: um diese Eigenschaften zu lokalisieren muß man Indexwörter wie "hier" und "dort" hinzufügen. Bsp "Der Raum ist lokal schleimig* ".
BennettVsQuantoren: nutzlos: es gibt nur ein Ding, von dem Eigenschaften ausgesagt werden können. ((s) Der Raum als Ganzes).
Raum/Materie/Bennett/Esfeld: das zeigt, daß es zwei Formen von Holismus des Raums gibt:
1. Bennett: Typ B. (top down): wir beginnen mit den Eigenschaften des Ganzen.
Als Eigenschaften des Ganzen sind es intrinsische Eigenschaften.
Nichtsdestoweniger zeigen diese eine interne Struktur innerhalb des Ganzen an!
Bsp es sind nicht Eigenschaften dergestalt, daß der Raum einfach F und G ist.
I 224
Statt dessen ist ein Gebiet F und eine anderes G. Diese Eigenschaften sind es also, die etwas zu einem Teil machen!
Wir können deshalb den
2. Typ: A (bottom up) des Holismus anwenden: diese Eigenschaften zeigen die Weise an, wie die Teile des Raums miteinander verbunden sind.
Raum/Materie/EsfeldVsBennett: abgesehen von der Interpretation von Spinoza gibt es keinen Grund, warum wir den Holismus des Raumes so konzipieren sollten.
Denn die betreffenden physikalischen Eigenschaften sind lokal instantiiert.
Es ist angemessener den Holismus des Raums in Begriffen von Punkten oder Gebieten zu konzipieren.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002
VsQuantorenVsQuantoren Bennett Vs Quantifkation Esfeld I 223
BennettVsQuantoren/BennettVsQuantifikation: nutzlos: es gibt nur ein Ding, von dem Eigenschaften ausgesagt werden können. ((s) Für Bennett der Raum als Ganzes).

Bennett I
Jonathan Bennett
"The Meaning-Nominalist Strategy" in: Foundations of Language, 10, 1973, pp. 141-168
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002