Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 


 

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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 26 Einträgen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Ähnlichkeit Fodor
 
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Rorty I 255
FodorVsRyle: (laut Rorty): eine simple Story über erlernte Assoziationen wird nicht ausreichen: das Erwartungssystem müsste im gleichen Sinne abstrakt und kompliziert sein. Denn die wiedererkannten Identitäten sind überraschend unabhängig von den physikalischen Uniformitäten der Reize untereinander! - - -
Fodor IV 18f
Gleichheit/Ähnlichkeit/Alltagssprache/Intentionalität/Fodor/Lepore: Problem: um Ähnlichkeit zu konstatieren, muss man Identität schon definiert haben - Problem: "fast dasselbe glauben": setzt Zählbarkeit und Identität von Glaubenseinstellungen voraus - Bsp "wenn Sie jemand nach einer Farbe fragt, werden Sie mit etwas wie "Rot" antworten". Problem: keine Ahnung, was die Wahrheitsbedingungen (WB) für diese Verallgemeinerungen wären! - Daher können wir nicht auf Identität zugunsten von Gleichheit verzichten -Lösung: ein noch zu findender strengerer Begriff von Ähnlichkeit (in Bezug auf Überzeugungen oder semantische Entitäten). - ((s) > VsAnalytizität.) - Holismus: wenn er recht hat, ist der Begriff "Token desselben Typs" nur definiert, wenn alle Glaubenseinstellungen geteilt werden - Problem: "fast vom selben Typ" ist auf praktisch alles anwendbar.
IV 123
Ähnlichkeit/funktionale Rolle/kausal/Assoziation/Hume/Fodor/Lepore: analog: woran ein mentales Bild erinnert, hängt nicht davon ab, welche Rolle es in mentalen Prozessen spielt - Hume: sondern die kausale Rolle hängt davon ab, womit das Bild assoziiert wird - und eine Idee (Vorstellung) kann praktisch mit allem assoziiert werden, das mit seinem Inhalt vereinbar ist - Fazit: die Wahrheitsbedingungen sind von der kausalen Rolle unabhängig. - Hume ist kein Funktionalist in Bezug auf Inhalt. - Fodor/Lepore: niemand glaubt heute, dass der Inhalt einer Repräsentation von dem abhängt, woran sie erinnert - einzige Ausnahme: Konnektionismus.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Alltagssprache Cavell
 
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I 39
Skeptizismus/Alltagssprache/Cavell: man nimmt normalerweise an, dass die Berufung auf die Alltagssprache den Skeptizismus widerlegt. Vs: das kann selbst widerlegt werden.
Wir müssen der Alltagssprache, wenn sie als Quelle unabhängiger Daten aufgefasst wird, unabhängig von bestimmten philosophischen Positionen oder Theorien begegnen.
I 40
Sonst unterstellt man dem Skeptiker parteiischerweise , dass ihm der offensichtliche Konflikt zwischen Worten und Welt unklar wäre, noch dass er in der Lage wäre, diesen Konflikt zu thematisieren. Skeptizismus/Cavell: eine ernsthafte Widerlegung muss zeigen, dass derjenige, der des Englischen genauso mächtig ist wie wir und alles weiß, was wir wissen, keine wirkliche Verwendung für die Wörter der Alltagssprache hat.
Wie kann man das zeigen? Ein entscheidender Schritt wäre, dem Skeptiker (auch dem, den man in sich selbst hat) zeigen zu können, dass man weiß, was seine Worte seiner Meinung nach besagen. (Nicht unbedingt, was sie seiner Meinung nach bedeuten, so als ob sie eine spezielle oder technische Bedeutung hätten).
Wir müssen also seine Position von innen heraus verstehen.
I 41
Skeptizismus/Alltagssprache/Cavell: die Berufung auf die gewöhnliche Sprache widerlegt den Skeptiker nicht: 1. wird es ihn nicht überraschen, 2. tut man ihm offensichtlich Unrecht. Im Hinblick auf den Gebrauch der Sprache sind wir uns sowieso einig.
- - -
Cavell II St. Cavell Müssen wir meinen was wir sagen? aus Grewendorf/Meggle Linguistik und Phil. Frankfurt (Athenäum) 1974/1995

II 170
Alltagssprache/Cavell: hier gibt es drei mögliche Typen, Feststellungen über sie zu machen:
Typ I Feststellungen: "Wir sagen ...... aber wir sagen nicht...."
Typ II Feststellungen: Die Ergänzung von Typ I Feststellungen durch Erläuterungen.
Typ III Feststellungen: Verallgemeinerungen.

Ryle: These: wenn wir das Wort "freiwillig" benutzen, ist es bei einer Handlung, die wir normalerweise nicht tun würden.
II 172
Cavell These: Native Speakers (Muttersprachler) benötigen im Allgemeinen keine Feststellungen darüber, was man in ihrer Sprache sagen kann. Sie selbst sind die Quelle solcher Feststellungen.
MatesVs Intuition und Erinnerung in Bezug auf richtiges Sprechen.

CavellVsMates: Intuition ist auch gar nicht notwendig. Ich brauche keine Erinnerung an die Stunde, in der ich etwas lernte, und kein perfektes Gedächtnis für mein Sprechen. Man erinnert sich nicht an die Sprache, man spricht sie.

II 173
CavellVsRyle: verlangt eine explizite Erläuterung (Typ II Feststellung): dazu ist er im Allgemeinen auch berechtigt, aber gerade in Bezug auf sein Bsp "freiwillig" geht die Verallgemeinerung daneben:
II 174
(> Bsp Austin: freiwilliges Geschenk).

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002
Behaviorismus Rorty
 
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Richard Rorty
I 115f
Behaviorismus/VsRyle/Rorty : 1. Es ist unmöglich, eine Beschreibung der Verhaltensdispositionen anzugeben, die nicht in einer unendlich langen Liste bestünde. 2. "Notwendigkeit", von welcher Art sie auch sei, ist hier nicht von der "Bedeutung" abhängig, sondern einfach Ausdruck der Tatsache, dass wir Verhalten üblicherweise so und so charakterisieren. Die Notwendigkeit ist genauso wenig eine "sprachliche" oder "begriffliche" wie der notwendige Zusammenhang zwischen der Röte der Herdplatte und dem Feuer im Herd. ((s) Verhalten ist beschreibungsabhängig.)
3. Es ist bloß eine philosophische Paradoxie, die nur jemand in den Sinn kommt, der von instrumentalistischen oder verifikationistischen Dogmen verfolgt wird, und ständig darauf erpicht ist, jegliches Nichtbeobachtbare auf Beobachtbares zu reduzieren, um jedes Risiko zu vermeiden, an etwas Unwirkliches zu glauben.
I 115
Rorty: alle drei sind berechtigt, dennoch hat man das Gefühl, dass der Behaviorismus etwas richtigem auf der Spur ist. Man wird aber nicht eines Tages sagen: "Aha, keine Empfindungen, also keine mentalen Zustände, keine Personen!"
I 116
Behaviorismus: Pointe: er macht klar, dass die Fragen der härteren Philosophen:"Gibt es mentale Zustände oder keine mentalen Zustände?" um so witzloser werden, je öfter man sie stellt. RortyVsRyle: er hätte sagen sollen, dass die Unkorrigierbarkeit einfach eine Funktion der Rechtfertigungspraxis ist. Falsch war, von einer notwendigen und hinreichenden Bedingung für die Zuschreibung von Empfindungen zu sprechen.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Behaviorismus Sellars
 
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Rorty I 118
SellarsVsRyle: 1. die parallele Aussage über Makro/und Mikrophänomene nötigt nicht zu der operationalistischen These, daß es keine Mikroentitäten geben kann. 2. genauso bedeutet die Tatsache, dass Verhalten Evidenz für Empfindungen ist (»in die Logik« der Empfindungsbegriffe »eingebaut«), nicht, dass es keine Empfindungen geben kann!
Privilegierter Zustand: nicht logisch, sondern bloß empirisch privilegiert. (Voraussetzung für Sellars war allerdings Quines Angriff auf die Unterscheidung von logisch und empirisch.)
Ryles Fehler war: der Nachweise eines »notwendigen Zusammenhangs« zwischen Dispositionen und inneren Zuständen zeige, daß es in Wirklichkeit keine innere Zustände gäbe.
Genauso falsch wie der Instrumente listiger Ansatz: "Es gibt keine Positronen, es gibt lediglich Dispositionen der Elektronen, zu...", "Es gibt keine physikalische Objekte, es gibt lediglich Dispositionen der Sinnesdaten, zu...".
Rorty VI 182
Verhalten/Sellars: ein Unterschied, der sich nicht im Verhalten bemerkbar macht, ist kein Unterschied, der einen Unterschied macht! - - -
Sellars I XXIXf
Methodischer Behaviorismus (Sellars): VsLogischer Behaviorismus. Logischer Behaviorismus : ist im Kern eine These über die Bedeutung mentaler Termini. ( Carnap, Hempel) konzentrierten sich vor allem auf »Schmerz« als psychologisches Prädikat.
PutnamVsLogischer Behaviorismus: Bsp »Superspartaner«, die ihren Schmerzen niemals in irgendeiner Form Ausdruck verleihen.
Methodischer Behaviorismus: (Sellars) führt zwar mentale Termini mit Blick auf das beobachtbares Verhalten ein, hält jedoch nicht daran fest, dass diese Begriffe im Hinblick auf das Verhalten definiert werden müssten.
I 91
Behaviorismus: benötigt auch theoretische Termini (zur Annahme von Gedanken).

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Bewusstsein Rorty
 
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Richard Rorty
Rorty I 60
Bewusstsein: Antike hatte dafür keinen Namen.
III 37/38
RortyVsRyle/RortyVsDennett: deren Zweifel, ob es etwas wie »Geist« oder "Bewusstsein" gibt, hat mit der Vorstellung von einem Medium zwischen dem selbst unter Realität zu tun, einem Medium, dass Realisten für transparent und Skeptiker für opak gehalten. Rorty: da gibt es gar kein Medium.
VI 176
Bewusstsein/Rorty: Welches Ergebnis wünschen wir uns denn als Resultat unserer Forschung? Warum sollten wir unsere intuitiven Anschauungen verändern wollen? Weder Intuition noch ambitioniertes Streben bieten einen archimedischen Punkt.
Frank I 584
Bewusstsein/Rorty: gibt es im Sinne eines eigenständigen Bereichs von Mentalem in Wirklichkeit gar nicht - mentale Ereignisse sind Konventionen, ein kontingentes Sprachspiel - These: das kann ohne Verlust abgeschafft werden.
Rorty I 132
Mentales/Ryle/Rorty: These: mentale Zustände wie Meinungen, Wünsche usw. sind Eigenschaften nicht des Bewusstseins, sondern der Person.
III 37
Bewusstsein/Geist/RortyVsRyle/RortyVsDennett: Geist bzw. Bewusstsein sind kein Medium zwischen einem selbst und der Realität.
III 67
Bewusstsein/Kant/Rorty: zwei Teile: a) vernünftig: bei allen gleich b) empirisch, kontingent. - Dagegen: Freud: behandelt Rationalität als einen Mechanismus, der Kontingenzen anderen Kontingenzen anpasst. - Schon Platon: (Staat) Gewissen = verinnerlichte Eltern und Gesellschaft. - Vernunft/Kant: allgemeine Prinzipien - FreudVsKant: zum Besonderen zurückkehren. - Kant: ehrliche Menschen seien paradigmatisch. - Freud: nichts Menschliches ist paradigmatisch.
VI 147
Bewusstsein/Verhalten/Wittgenstein/Rorty: falsche Frage: "Ist das Verhalten eine andere Tatsache als das Bewusstsein?" - Wittgenstein: wir sollten nicht versuchen, zwischen Sprache und Gegenstand zu treten.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Denken Dennett
 
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II 58
Denken/Tier/Dennett: können Hunde denken? Problem: ein Gedanke muss sich aus bestimmten Begriffen zusammensetzen. Frage der Beschreibung, bzw. der Formulierung: Bsp Napf mit Fleisch, Eimer mit Fressen, "das leckere Zeug, das so und so schmeckt"...
Übersetzung: könnten wir z.B. auf deutsch, genau den Gedanken ausdrücken, den der Hund denkt? Wenn nicht, dann können Hunde entweder überhaupt nicht denken, oder ihre Gedanken lassen sich überhaupt nicht ausdrücken, und damit liegen sie außerhalb unseres Horizonts.
II 157
Denken/Sprache/Dennett: insgesamt lassen diese Überlegungen vermuten, dass unsere Art des Denkens darauf warten musste, dass sie das Sprechen entwickelte. Das Sprechen musste wiederum darauf warten, dass sie das bewahren von Geheimnissen entwickelte, und das wiederum setzte die Entwicklung einer gewissen Komplexität der Umwelt voraus.
II 202
DennettVsRyle: berüchtigt sind seine Behauptungen, Denken könne sich nur in der öffentlichen Welt abspielen und müsse nicht an einem persönlichen Ort stattfinden.
II 190
Sprache/Denken/Dennett: kein Denken ohne Sprache - (Denken nicht gleich Bewusstsein (s.o) Bsp Hund hat keinen Begriff von der Katze.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Denken Ryle
 
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Dennett II 201
DennettVsRyle: berüchtigt sind seine Behauptungen, Denken könne sich nur in der öffentlichen Welt abspielen und müsse nicht an einem persönlichen Ort stattfinden. - - -
ad Ryle I 29
Sprache/Denken/Ryle/(s): Monolog setzt Dialog voraus.
Ryle I 317
Denken/Ryle: wie man aus schon ermittelten Tatsachen etwas ableitet, lernen wir in Wirklichkeit so, wie wir Schach spielen, Rad fahren, oder Torpfosten erkennen lernen, nämlich durch die Praxis, vielleicht unterstützt durch etwas Belehrung.
I 386
Denken/Ryle: kein Selbstgespräch - keine Symboloperation (jedenfalls nicht bewusst) - Umgang mit Symbolen muss keine Anwendung sein! - Auch unbedachte Rede hat Sinn!
I 390
Denken/Ryle: a) Arbeit - b) Disposition zu Meinungen, Ergebnisse der Arbeit - nichts Verborgenes.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
Denkformen Sellars
 
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Rorty I 118
SellarsVsRyle: die parallele Aussage über Makro/und Mikrophänomene nötigt nicht zu der operationalistischen These, dass es keine Mikroentitäten geben kann.
Rorty I 261
Sellars: jedes Modell hat seinen Kommentar zur Seite.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Dispositionen Rorty
 
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Richard Rorty
Frank I 594
Disposition/Realismus/RortyVsArmstrong: die realistische Auffassung von Dispositionen bringt mit sich, daß der Physikalismus wahr sein muss - dann wäre der Physikalismus keine empirische wissenschaftliche Wahrheit (oder Theorie) mehr.
Frank I 595
Phänomenologie/Disposition/Armstrong: der Phänomenalist kann, anders als der Realist, Dispositionen nicht erklären ((s) sonst zirkulär, weil Dispositionen auch nur beschrieben werden können) - Er kann nicht erklären, warum kontrafaktische Konditionalsätze wahr sind.
Rorty I 115
Disposition/RortyVsRyle: 1. keine notwendige (begriffliche, sprachliche) Verbindung zwischen Empfindung und Disposition wie zwischen Hitze und Röte - Rorty: dennoch ist der Behaviorismus etwas Richtigen auf der Spur - er macht klar dass die Frage "mental oder nicht mental" witzlos wird.
I 119
Dosposition/SellarsVsRyle/RortyVsRyle: sein Fehler war: der Nachweis eines »notwendigen Zusammenhangs« zwischen Dispositionen und inneren Zuständen zeige, dass es in Wirklichkeit keine innere Zustände gäbe - - Wittgenstein: (PU § 308) das ganze Problem rührt daher, dass wir von Dingen reden, und ihre Natur offen lassen.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Empfindungen Sellars
 
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I XIIf
Empfindung/Sellars: ist nicht passiv.
I 9
Empfindung/Sellars: wird durchaus durch Lernen erworben (Kenntnis von Symbolen) - auch Tatsachenwissen - Schlussfolgerung (RyleVs) unerheblich - weder epistemisch noch physikalisch - nicht mit Gedanken gleichzusetzen!
I 46
Empfindung/Sellars: keine Gedanken - Erfahren: Tätigkeit - Erfahrung: Gegenstand.
I 77
Innere Episoden: Ryle: Kategorienfehler - SellarsVsRyle: Empfindungen als innere Episoden kein Fehler, sondern mit anderen inneren Episoden (Gedanken) intersubjektiv erklärbar.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
Erinnerung Hintikka
 
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I 224
Erinnerung/stillschweigendes Wissen/HintikkaVsRyle: man kann auch sein eigenes Gedächtnis als Wissensquelle nutzen. Das macht Sherlock Holmes mit seinen Gesprächspartnern („Deduktionen“).

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Faulheitspronomen Geach
 
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I 101
Faulheitspronomen/Ryle: "er" muss nach Kontext verschieden ersetzt werden - GeachVsRyle: manchmal bezeichnet "er" überhaupt nichts, so dass es gar nicht richtig ersetzt werden kann - Bsp ___ machte eine Menge Geld, indem er das Buch verkaufte, das er von Snead gestohlen hatte.

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972
Geist Chalmers
 
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I 11
Mind/Chalmers: conscious experience is not all there is to the mind. Cognitive sciences has had almost nothing to say about consciousness, but about mind in general as the internal basis of behaviour. Mind/Chalmers: a) phenomenal concept of mind: the conscious experience of mental states. That is what I will concentrate on.
b) The psychological concept as a causal or explanatory basis of behaviour.
ChalmersVsDescartes: Descartes may have been partly responsible for a conflation of the two concepts.
I 14
Mind/Psychology/Ryle/Chalmers: in philosophy, the shift in emphasis form the phenomenal to the psychological was codified by Gilbert Ryle (1949) who argued that all our mental concepts can be analysed in terms of certain kinds of associated behaviour, or in terms of dispositions to behave in certain ways (E.g. Lycan 1987). ChalmersVsRyle: Ryle intended all mental concepts to fall within the grasp of his analysis. It seems to me that this view is a nonstarter as an analysis of our phenomenal concepts such as sensation and consciousness itself.
But Ryle’s analysis provided a suggestive approach to many other mental notions, such as believing, enjoying, wanting, pretending and remembering.
ChalmersVsRyle: technical problems: 1. It is natural to suppose that mental states cause behaviour, but if mental states are themselves behavioural then it is hard to see how they could do the job.
2. it was argued (Chisholm, 1957, Geach, 1957) that no mental state could be defined by a single range of behavioural dispositions, independent of any other mental states. E.g. if one believes that it is raining, one’s behavioural dispositions will vary depending on whether one has the desire to get wet. It is therefore necessary to invoke other mental states in characterizing the behavioural dispositions. (GeachVsRyle, ChisholmVsRyle).

Cha I
D.Chalmers
The Conscious Mind Oxford New York 1996

Cha II
D. Chalmers
Constructing the World Oxford 2014
Geist/ Geistzustand Rorty
 
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Richard Rorty
I 28
Wittgenstein, Strawson: es gibt hier nichts als den menschlichen Körper, VsDescartes
I 77f
Nichträumlichkeit ist kein klares Kriterium für einen mentalen Zustand, weil der Begriff des Zustands so unklar ist, weder räumlich noch nichträumlich. Ryle: Meinungen, Wünsche und Stimmungen ("Verstandes- und Charakterzüge") kann man sich als etwas denken, das den Menschen selbst zum Substrat erfordert, und kein nichtmaterielles Medium. Schwerer fällt das bei Empfindungen, mentalen Bildern und Gedanken. (> Tier).
I 77ff
Zustand: dieses obige Argument macht es so leicht, Empfindungen usw. nicht als Zustände von Dingen sondern als Dinge selber zu betrachten. (RortyVs). Das erlaubt es einigen zeitgenössischen Philosophen, sich mentale Dinge ohne eine Seele zu leisten.
I 80
Def Neutraler Monismus: betrachtet das mentale und das materielle als zwei »Aspekte« eine zugrunde liegende Wirklichkeit. - Wirklichkeit mit Intuition zugänglich (Bergson) - Wirklichkeit mit dem Material der Wahrnehmung zu identifizieren (Russell, Ayer). - Einzige Möglichkeit, dem Skeptizismus zu entgehen. (Dewey, James).
I 106f
RortyVs: man findet keinen »neutralen Stoff«, der weder mental noch physisch ist, und eigene Kräfte und Dispositionen hatte. Daher postuliert man ihn einfach. Aber das hilft nicht. - - -
Frank I 581
Mentales/Rorty: a) Ereignisse: Empfindungen, Gedanken, usw. - b) Zustände, die keine Ereignisse sind: Meinungen, Stimmungen, Absichten usw. - - -
Rorty I 60
Idee/Geist/Antike/Rorty: die Antike hatte keinen Begriff des Mentalen, auch keinen Begriff eines vom Körper getrennten Geistes - keinen Begriff der Idee - keinen Begriff des Bewusstseins - Idee: neu bei Locke - dadurch erst Erkenntnistheorie.
I 117
Geist/Mentales/ RortyVsRyle: Ryle glaubte das Bild des Spiegels vermieden zu haben, aber er scheiterte bei dem Versuch nachzuweisen, dass es überhaupt keine unkorrigierbaren Berichte gibt.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Handlungen Austin
 
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III 36f
Handlung/Austin: sind sehr verschieden - Niessen, Kriege gewinnen: Leben ist nicht einfach Abfolge von Handlungen - Entschuldigung: passt nicht zu jedem Verb - Möglichkeiten, Handlungen zu charakterisieren: - Bsp "freiwillig"/AustinVsRyle: ist kein Charakteristikum von Handlungen wie "Wahrheit" kein Charakteristikum ist von Behauptungen. - Es ist vielmehr der Name einer Dimension.
John L. Austin
I Austin Wahrheit in: Wahrheitstheorien Hrsg. Skirbekk, Frankfurt/M 1996
II Jörgen Husted "Austin" aus :Hügli (Hrsg) Philosophie im 20. Jahrhhundert, Reinbek 1993
III Austin: "Ein Plädoyer für Entschuldigungen" aus: Linguistik und Philosophie (Grewendorf/Meggle(Hg)) Frankfurt (Athenäum) 1974/1995
Motive Ryle
 
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Danto II 323
Motiv/Ryle/Danto: Motive sind keine Ursachen. - Motiverklärungen sind gesetzesartige Urteile. - AnscombeVsRyle: das geht nur bei Verallgemeinerungen - ein Motiv für eine einmalige Lüge müsste einen zum ständigen Lügen disponieren. - - -
Ryle I 110 ff
Motiv/Ryle: nicht von Gefühl begleitet! - Dispostional, nicht kausal - durch Regularität erkennbar, gesetzesartig - eigene wie fremde erkennbar.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Dt VII
A. C. Danto
The Philosophical Disenfranchisement of Art (Columbia Classics in Philosophy) New York 2005
Nichtexistenz Hintikka
 
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I 37
Nichtexistente Objekte/unverwirklichte Möglichkeiten/HintikkaVsQuine/Hintikka: These: es gibt nichtexistente Objekte, und zwar in der aktualen Welt. (>Possibilia). HintikkaVsQuine: die Philosophen, die sie ablehnen, haben zu stark in syntaktischen Bahnen gedacht.
Hintikka. These: man muss die Frage eher semantisch (modelltheoretisch) beantworten.
Fiktion/Ryle: Test: gilt die Paraphrase?
Terence ParsonsVsRyle: Ryles Test schlägt fehl in Fällen wie Bsp „Mr. Pickwick ist eine Fiktion“.
HintikkaVsParsons: die Relevanz des Kriteriums ist überhaupt fraglich.
I 38
Ontologie/Sprache/sprachlich/HintikkaVsRyle: wie sollten linguistische Fragen wie Paraphrasierbarkeit über ontologischen Status entscheiden? Lösung/Hintikka: für die Frage ob es nichtexistente Objekte gibt: Modelltheorie.
Bsp Puccinis Tosca: her geht es darum, ob die Soldaten Kugeln in ihren Gewehrläufen haben.
Pointe: selbst wenn sie welche haben, wären es nur fiktive!
Modelltheorie/Hintikka: liefert eine ernstzunehmende Antwort. ((s) „wahr im Modell“ heißt, in der Geschichte ist es wahr, dass die Kugeln da sind).
HintikkaVsParsons: man sollte nicht zu stark syntaktisch argumentieren, d.h. nicht bloß fragen, welche Schlussfolgerungen gezogen werden dürfen und welche nicht.
Akzeptanz/Akzeptierbarkeit/Inferenzen/Hintikka: fragen nach der Akzeptierbarkeit von Inferenzen und von Sprache und Intuitionen sind syntaktisch.
Singuläre Termini/ontologische Verpflichtung/Existenz/Parsons: Parsons spricht davon, dass der Gebrauch von singulären Termini uns zu einer existentiellen Generalisierung verpflichtet. Und damit auf eine Referenten. D.h. es ist eine Verpflichtung zu einer Inferenz.
HintikkaVsParsons.
I 39
Nichtexistente Objekte/Substanz/Welt/Tractatus/Hintikka: der Grund, warum Wittgenstein seine „Objekte“ als Substanz der Welt, ((s) die nicht vermehrt oder vermindert werden kann) postulierte ist, dass ihre Existenz nicht ausgedrückt werden kann.
I 40/41
Nichtexistenz/nichtexistente Objekte/Lokalisierung/Mögliche Welten/Hintikka: These: jedes nichtexistente Objekt ist in seiner eigenen Welt. Mögliche Welten/Leibniz/Duns Scotus/Hintikka: solche Erwägungen führten Leibniz und vor ihm Duns Scotus dazu, die ungeordnete Menge nichtexistenter Individuen auf abgeteilte Welten zu verteilen.
Gesamtheit: aller nichtexistenter Objekte: ist ein nicht-wohlgeformte Gesamtheit.

Nichtexistente Objekte/mögliche Gegenstände/unverwirklichte Möglichkeiten/Hintikka: aber sind nicht einige dieser nichtexistenten Objekte in unserer eigenen aktualen Welt? Hintikka: These: ja, einige dieser bloß möglichen Objekte sind in der aktualen Welt.
bona fide-Objekt/Hintikka: kann in einer Möwe existieren und in einer anderen fehlen.
Weltlinie/Hintikka: wenn es darum geht, welche gezogen werden können ist Existenz nicht das wichtigste Problem. Eher Wohldefiniertheit.
HintikkaVsLeibniz: wir erlauben auch, dass ein Objekt in mehreren Welten existiert.
Frage: wenn Bewohner zweier verschiedener Welten dann identisch sein können, wann sind sie dann identisch?
I 103
Nichtexistenz/nicht wohldefiniert/HintikkaVsMontague: die Montague-Semantik lässt es nicht zu, dass die Frage nach der Existenz oder Nichtexistenz sinnlos sein könnte, weil ein Individuum in einer Welt nicht wohldefiniert ist. ((s) Weil bei Montague der Individuenbereich als konstant angenommen wird). Individuenbereich/Lösung/Hintikka: wir müssen zulassen, dass der Individuenbereich nicht konstant ist. Aber Problem:
Quantifikation/Glaubenskontext/Existenz/Wahrheit/Hintikka: im folgenden Beispiel müssen wir Existenz voraussetzen, damit der Satz wahr sein kann:
(11) John sucht ein Einhorn und Mary sucht es auch. ((s) Dasselbe Einhorn).
((s) Nummerierung sic, danach mit (8) weiter)
Reichweite/Quantor/Hintikka: in der einzig natürlichen Lesart von (11) muss man annehmen, dass die Reichweite des impliziten Quantors so ist, dass „ein Einhorn“ eine weitere Reichweite hat als „sucht“.
((s) d.h. dass beide dasselbe Einhorn suchen. Problem: wie kann man wissen, ob beide Subjekte an dasselbe Individuum glauben?)

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Nichtexistenz Parsons
 
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Hintikka I 37
Nichtexistente Objekte/unverwirklichte Möglichkeiten/HintikkaVsQuine/Hintikka: These: es gibt nichtexistente Objekte, und zwar in der aktualen Welt. (>Possibilia). HintikkaVsQuine: die Philosophen, die sie ablehnen, haben zu stark in syntaktischen Bahnen gedacht.
Hintikka. These: man muss die Frage eher semantisch (modelltheoretisch) beantworten.
Fiktion/Ryle: Test: gilt die Paraphrase?
Terence ParsonsVsRyle: Ryles Test schlägt fehlt in Fällen wie Bsp „Mr. Pickwick ist eine Fiktion“.
HintikkaVsParsons: die Relevanz des Kriteriums ist überhaupt fraglich.
I 38
Ontologie/Sprache/sprachlich/HintikkaVsRyle: wie sollten linguistische Fragen wie Paraphrasierbarkeit über ontologischen Status entscheiden? Lösung/Hintikka: für die Frage ob es nichtexistente Objekte gibt: Modelltheorie.
Bsp Puccinis Tosca: her geht es darum, ob die Soldaten Kugeln in ihren Gewehrläufen haben.
Pointe: selbst wenn sie welche haben, wären es nur fiktive!
Modelltheorie/Hintikka: liefert eine ernstzunehmende Antwort. ((s) „wahr im Modell“ heißt, in der Geschichte ist es wahr, dass die Kugeln da sind).
HintikkaVsParsons: man sollte nicht zu stark syntaktisch argumentieren, d.h. nicht bloß fragen, welche Schlussfolgerungen gezogen werden dürfen und welche nicht.
Akzeptanz/Akzeptierbarkeit/Inferenzen/Hintikka: fragen nach der Akzeptierbarkeit von Inferenzen und von Sprache und Intuitionen sind syntaktisch.
Singuläre Termini/ontologische Verpflichtung/Existenz/Parsons: Parsons spricht davon, dass der Gebrauch von singulären Termini uns zu einer existentiellen Generalisierung verpflichtet. Und damit auf eine Referenten. D.h. es ist eine Verpflichtung zu einer Inferenz.
HintikkaVsParsons.

ParCh I
Ch. Parsons
Philosophy of Mathematics in the Twentieth Century: Selected Essays Cambridge 2014

ParTa I
T. Parsons
The Structure of Social Action, Vol. 1 1967

ParTe I
Ter. Parsons
Indeterminate Identity: Metaphysics and Semantics 2000

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
Privilegierter Zugang Rorty
 
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Richard Rorty
I 119f
Dosposition/SellarsVsRyle/RortyVsRyle: sein Fehler war: der Nachweis eines "notwendigen Zusammenhangs" zwischen Dispositionen und inneren Zuständen zeige, dass es in Wirklichkeit keine innere Zustände gäbe. - Wittgenstein: (PU § 308) das ganze Problem rührt daher, dass wir von Dingen reden, und ihre Natur offenlassen.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Privilegierter Zugang Searle
 
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John R. Searle
I 118
SearleVsRyle: Vsprivilegierter Zugang: räumliche Metapher, dafür müsste ich mich von meinem Inneren unterscheiden, das tue ich aber nicht.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983
Regress Rorty
 
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Richard Rorty
I 255
Malcolm/Rorty: Regress: Modelle für Übereinstimmung erzeugen Regresse: wenn man gefragt wird, woher man weiß, dass der gesehene Hund mit der Idee eines Hundes übereinstimmt, muss man fragen woher man weiß, daß es ein Fall von Übereinstimmung ist.
I 255
Ryle: hier muss man sich mit dem Satz »er sieht es« zufriedengeben. Nichts "Paramechanisches" kann unser Verständnis des perzeptuellen Wiedererkennens verbessern.> Fodor Wahrnehmung.
I 264
Regress/Rorty: das Argument der Verdoppelung ist einfach auf eine schlechte Fragestellung zurückzuführen. (VsMalcolm und VsRyle "wie ist Bewegung möglich?" "Warum folgt Natur Gesetzen?").

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Rylesche Vorfahren Pauen
 
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V 91
Sellars/Pauen: These: unser scheinbar unmittelbares Erleben mentaler Zustände ist das Produkt theoretischer Verallgemeinerungen. - Frage: wie konnte eine solche Theorie entstehen, wenn man die (alltagspsychologisch postulierten) mentalen Zustände nicht aus eigener Erfahrung kennt? Lösung: Rylesche Vorfahren:
1. Schritt: Sprache und Vorstellungen beziehen sich ausschließlich auf Verhaltensdispositionen und verbale Äußerungen.
2. Schritt: Zuschreibung von inneren Zustände, also "Gedanken".
V 91
Rylesche Vorfahren/Sellars/Pauen: These: wir kennen unsere mentalen Zustände gar nicht aus eigener Erfahren. Lösung: 1. Sprache und Vorstellungen beziehen sich nur auf Verhalten
2. Danach Zuschreibung von "Gedanken".
Man kennt mentale Zustände (Bsp Gedanken) gar nicht aus der Erste-Person-Perspektive! - Wir haben keinen direkten Zugang zu unsere inneren Zuständen - nur vermittelt durch die Alltagspsychologie.
V 105
VsSellars/VsRylesche Vorfahren/Pauen: unplausibel, wie man jemals auf die Idee gekommen sein sollte, das Verhalten mit der Zuschreibung mentaler Zustände zu erklären, wenn man sie nicht vorher aus eigener Erfahrung gekannt hätte.
V 106
Sellars lässt außer acht, dass eine Erklärung auch ohne solche Zuschreibungen denkbar ist.

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001
Sehen Ryle
 
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I 336 f
Sehen/sehen/Ryle: lebensecht vor sich sehen kann man nur etwas, das man nicht wirklich sieht - RyleVsHume: dieser verwechselt das: Vorstellung (fälschlich) Wahrnehmung von Gespenstern - oder "Echo von Wahrnehmung" ("schattenhaft").
I 366
Sehen und Hören keine Tätigkeit - weder beobachtbar, noch unbeobachbar! - ((s) LuhmannVsRyle: Beobachtung von Beobachtung).

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
Terminologien Ryle
 
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Geach I 94
Nämlichkeitszusatz/namely rider/Ryle/GeachVsRyle: hilft nicht, wenn ein Satzteil gar nicht bezeichnet: Bsp [Der einzige, der jemals ein Buch von Snead gestohlen hat] (nämlich Robinson) machte eine Menge Geld, indem er es verkaufte - daraus behalten wir übrig: Robinson machte eine Menge Geld, indem er es verkaufte.
Geach I 255
Behauptung/modus ponens/Ryle: "Code-Stil": irreführend, dass p gar nicht behauptet sein muss. - Bsp "wenn p dann q; aber p, daher q" - Konditional/Ryle: Antezedens und Konsequens sind keine Behauptungen - Aussagen werden in Konditionalen weder gebraucht noch erwähnt - Ryle: hier sei das Konditional nicht eine Prämisse, die mit "p" koordiniert, wie der "code style" suggeriert, sondern eher eine Schlussfahrkarte", eine "Lizenz für die Folgerung": "p, deshalb q". - Lösung/Geach: Propositionen, nicht Behauptungen - - -
Ryle I 58
Bsp halb disopsitionell/halb episodisch:"sorgfältig", "unbeirrbar" usw.- nichts zusätzliches - Art und Weise I 93 ff freiwillig/Ryle: Gebrauch zu ausgeweitet - Gelächter kann nicht absichtlich sein - nicht "verantwortlich" für pünktliche Schulaufgaben.
I 97 falsch: Freiwilligkeit als das Kind von Willensakten zu definieren. - Aber: mit dem Geist bei der Sache.
I 174 f
Erfolgswörter: Heilen, Beweisen, Erkennen, Wissen, Beobachten, Können, Gewinnen, Lösen, Finden - können nicht falsch ausgeführt werden
Tendenz zur Krankheit anders als Gewohnheit - Vorliebe anders als Kapitalanlage: (das würde man lassen, wenn man das Geld so bekäme).
I 195
Mischkategorisch/Ryle: Bsp gehorsam handeln, Bsp Vogel zieht nach Süden.
I 199ff
Leistungswörter/Aufgabenwörter: Unterschied: reisen/ankommen - behandeln/heilen - greifen/festhalten - suchen/finden - sehen/erblicken - horchen/hören - zielen/treffen - Leistung kann zufällig sein.
I 245ff
unbedachte Rede/Ryle: nicht Freimütigkeit - sondern das, woran wir am meisten interessiert sind - keine Selbsterläuterung - trägt nicht zu unserem Wissen bei - I 248 man kann nicht "Woher weißt du das?" antworten.
I 297
mischkategorisch: Regel teils allgemein, teils hypothetisch: Bsp pedantisches Aussehen: wie er sehen viele Menschen aus - nicht Mensch + Pedanterie.
II 261
Def Mischkategorisch/Ryle/Flor: Aussagen über die geistigen Zustände oder Akte einer Person müssen in Form von hypothetischen Sätzen oder einer Mischung aus hypothetischen und kategorischen Sätzen erfolgen - hypothetisch: Wenn-Dann - kategorisch: Berichte über Ereignisse und Zustände.
II 267
Def themen-neutral/Flor: sind Aussagen, in denen Ausdrücke wie »irgend etwas« oder »irgend jemand«, »jemand« oder »etwas« benutzt werden. - - -
Sellars I 53
Def Gemischt kategorisch-hypothetisch/mischkategorisch/Ryle: Manifestationen assoziativer Verbindungen des Wort-Gegenstand- und das Wort-Wort-Typs.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Gea I
P.T. Geach
Logic Matters Oxford 1972

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
Wahrnehmung Fodor
 
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Rorty I 255
FodorVsRyle/Rorty: eine simple Story über erlernte Assoziationen wird nicht ausreichen: das Erwartungssystem müsste im gleichen Sinne abstrakt und komplizierte sein. Denn die wiedererkannten Identitäten sind überraschend unabhängig von den physikalischen Uniformitäten der Reize untereinander.
Rorty I 255
RortyVsFodor: angenommen, wir brauchten ein abstraktes Rezept für das Wiedererkennen von Ähnlichkeiten unter potentiell unendlichen Unterschieden. Wieso muss das Rezept überhaupt abstrakt sein? Vermutlich, dass wir in der Lage sein müssen, Ähnlichkeiten herauszufinden. Aber dann brauchen wir nicht den Gedanken eines "nichtabstrakten" Rezeptes, denn jedes Rezept muss dies leisten können. Bsp Rorty: die möglichen qualitativen Abweichungen des Inhalts einer Packung Schokoladenkekse sind gleichfalls potentiell unendlich.
Rorty: wenn wir also überhaupt von "komplizierten Erwartungssystemen" oder Programmen oder Regelsystemen entsprechen, so werden wir immer von etwas Abstraktem sprechen.
Dilemma: entweder erfordert die Erklärung des Erwerbs dieser Regelsysteme das Postulieren weiterer Regelsysteme, oder sie werden gar nicht erlernt.
Entweder
1. Infiniter Regress, denn was für das Wiedererkennen gilt, würde auch für das Erlernen gelten müssen. Oder
2. Wir landen wieder bei Ryle: die Personen haben eine nichterlernte Fähigkeit.
Rorty I 269
Fodor: rehabilitiert die traditionellen britischen Wahrnehmungstheorien: "Es ist eine empirische Frage, ob psychische Vorgänge Computerprozesse sind!" Sind sie es, muss unsere Wahrnehmung so vor sich gehen, dass eine Beschreibung der Umwelt, die nicht in einem Vokabular erfolgt, dessen Termini Werte physikalische Variablen bezeichnen, auf der Basis einer Beschreibung berechnet wird, die in einem solchen Vokabular erfolgt.
Rorty I 269
Fodor: warum sollte es nicht Reize für den gesamten Organismus geben? Dann könnte man eine Reizinvarianz "Flasche" entdecken. Wahrnehmung: erfordert die Wahl eines eigenständigen Vokabulars für die Darstellung der Inputs. Fodor These: alles Wahrnehmungswissen wird durch die Tätigkeit sensorischer Wandler vermittelt.
Rorty I 269
Fodor: wenn wir die Rede von der Informationsverarbeitung nicht realisieren wollen, müssen wir etwas heranziehen, dass unserem Subjekt nicht unbedingt als sein Input bekannt zu sein braucht. Rorty Frage (s. o.): könnte sich herausstellen, dass der Input nicht auf der Retina sondern auf halbem Wege oder woanders erfolgt? Fodor vermutlich ja, das hängt einfach davon ab, durch welche Konstruktionsweise der Black Box sich der Organismus am besten so in Wandler und Verarbeiter aufgespalten denken lässt, dass die beste Theorie herauskommt.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
Wissen Hare
 
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II R. M. Hare Philosophische Entdeckungen in Grewendorf/Meggle(Hg) Linguistik und Philosophie, Frankfurt (Athenäum) 1974/1995

Grewendorf II 142
Wissen/Sagen/Ryle: es kann sein, dass wir etwas wissen, ohne sagen zu können, was wir wissen. Bsp Wie ein bestimmtes Wort verwendet wird, oder ein bestimmter Tanz getanzt wird.
HenleVsRyle: man sollte das aber nicht auf Rede Situationen ausweiten.
II 143
Es ist keineswegs klar, dass man hier stets wissen kann, wie ein Wort verwendet wird, auch wenn man nicht sagen kann, wie es verwendet wird.
Wissen/Sagen/HareVsHenle: in der Sprache ist das aber vielleicht klarer als irgendwo anders.
Bsp Wenn wir den Gebrauch eines Ausdrucks erklären, müssen wir ihn nicht selbst verwenden. Folglich können wir seinen Gebrauch in allen Kontexten in vollem Umfang kennen, auch ohne sagen zu können, wie er gebraucht wird.
Bsp ein Kind kann den Gebrauch des Wortes "Vater" gelernt haben, und es richtig verwenden, aber vielleicht nicht sagen können, wie es gebraucht wird, weil es den Gebrauch von "bedeuten" noch nicht gelernt hat!
Henle verwechselt die Fähigkeit
"Aus logischen Gründen zu entscheiden", ob eine Aussage wahr ist
mit der Fähigkeit
Den Ausdruck " die Aussage ist logisch wahr" zu verwenden.
Verwechslung Erwähnung/Gebrauch. (Tun ohne Wissen).
Hare: wer nicht weiß, wie der Ausdruck "logisch wahr" verwendet wird, könnte zwar das erstere, nicht aber das letztere tun.
Grewendorf II 150
Menon/Sokrates: Frage. was ist das Gute? Menon: wie kann man etwas suchen, wenn man nicht weiß, was man sucht, Und wenn man es gefunden hat, woher soll man wissen, dass es das ist, was man gesucht hat? (Wissen/Sagen).
II 151
Sokrates: wenn wir es bereits wüssten, hätten wir die erste Frage gar nicht gestellt. Also kann das Philosophieren nie beginnen, oder es kann nie zu einem Schluss führen. Lösung/Hare: liegt in der Unterscheidung zwischen dem Wissen, wie ein Tanz geht und der Fähigkeit, auch sagen zu können wie er geht. Vor Beginn der Untersuchung können wir das erstere aber nicht das Letztere. Beginnen konnten wir, weil wir die ganze Zeit das erstere konnten.
VsMenon: man weiß schon, was das Gute ist, d.h. man kann es herausgreifen.


Meg II
G. Grewendorf/G. Meggle
Linguistik und Philosophie Frankfurt 1995

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 33 Kontroversen:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsRyle Rorty Vs Armstrong, D.
 
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Richard Rorty
Frank I 583
Unkorrigierbarkeit/RortyVsArmstrong: kein epistemischer Wahrheitsbegriff: soll nicht bedeuten: "impliziert seine eigene Wahrheit". Stattdessen: konventionelle Standards der jeweiligen Kultur!
Später: RortyVsRorty: sollte die Wissenschaft ein Nichtübereinstimmen z.B. der retinalen Bilder mit den Berichten einer Person ergeben: wie bei der Halluzination kann dann zwar die Repräsentation falsch sein, ohne dass dadurch der Bericht des halluzinierenden Subjekts falsch würde!
Rorty: "es gibt keine anerkannten Verfahren, Zweifel an p aufzulösen, wenn p in eine Muster aufrichtiger Berichte des Subjekts S passt, selbst, wenn p nicht in eine allgemeine Theorie paßt"
I 584
Rorty arrangiert sich mit der "Ontologie des Mannes auf der Straße", der sich ohne mentale Entitäten auf absehbare Zeit noch schwertun würde. Rorty These: bevor wir die Unkorrigierbarkeit aufgeben, werden wir vielleicht eines Tages die mentalistische Redeweise aufheben.
I 589
mentaler Zustand/Armstrong: dieser Begriff betrifft das, was auch immer es sein mag, das durch bestimmte Reize hervorgerufen wird und bestimmte Reaktionen hervorruft.
I 590
RortyVsArmstrong: wenn das stimmte, könnten wir nie den Gegensatz zwischen a) Materialismus und Dualismus oder b) Mentalem und Physischem oder c) Materialismus und Behaviorismus verstehen.
I 591
mentaler Zustand/Armstrong: Bsp ein bestimmter Zustand der Leber kann übellauniges Verhalten hervorrufen. Problem: was zeichnet mentale Zustände gegenüber anderen aus? Komplexität?
I 592
Problem: wenn die Komplexität der Ursache fehlt, um komplexe Wirkungen zu erzielen. Nicht bevor die Ursachenkette das Gehirn erreicht hat, treten hinreichend komplexe Prozesse auf.
Lösung/Armstrong: unser Begriff von einem mentalen Zustand ist der Begriff einer "Ursache, deren Komplexität die Komplexität des Verhaltens spiegelt, die hervorzubringen sie fähig ist".
RortyVs: verwechselt, dass Maß von Komplexität physischer und mentaler Zustände.
RortyVsArmstrong: setzt schon voraus, es gehöre zu unserem Begriff des mentalen Zustands, dass er mit dem einen oder anderen physiologischen Prozeß identifiziert werden muss.
I 595
Identitätstheorie/Rorty: ihre Bedeutung liegt in der Aussage, dass die Entitäten, von denen man immer gemeint habe, sie könnten nicht physisch sein, sich nun als physisch herausstellen. Wenn der Materialismus zu einer apriorische Wahrheit gemacht wird, fehlt diese Pointe.
VsArmstrong: wenn in seiner "ontologisch neutralen" Analyse das Mentale bloßer Stellvertreter ist (und selbst nichts), dann fehlt eine Seite der Unterscheidung. Es gibt nichts, was sich als identisch mit physikalischen Teilchen herausstellen könnte!
RortyVsArmstrong/RortyVsRyle: mentale Entitäten, die ihrem Charakter nach nicht physisch sein können, müssen beibehalten werden, weil sonst keine Identität angenommen werden könnte.
Phänomenologie/Disposition/Armstrong: der Phänomenalist kann, anders als der Realist, Dispositionen nicht erklären ((s) sonst zirkulär, weil Dispositionen auch nur beschrieben werden können).
Er kann nicht erklären, warum kontrafaktische Konditionalsätze wahr sind.
I 607
Mentales/RortyVsArmstrong: darüber, ob eine Entität mental ist, entscheidet nicht, ob sie Verhalten erklärt, und darüber, ob eine Eigenschaft mental ist, nicht, ob sie die Eigenschaft einer physischen Entität ist oder nicht.
Einziges Merkmal: Unkorrigierbarkeit.
Unkorrigierbarkeit/Armstrong: A glaubt dass p
impliziert logisch (p).
Fra I 608
RortyVsArmstrong: ich möchte Notwendigkeiten vermeiden .1. wegen Quines Zweifel an "natürlichen" Notwendigkeiten).
2. sonst müßten wir folgern, dass die Bedeutung der Ausdrücke "denken" und "Gedanke" es unmöglich machte, falsche Meinungen zu haben, was man glaubt.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsRyle Identitätstheorie Vs Behaviorismus
 
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Lanz I 279
Identitätstheorie: der Versuch, im Licht der Schwächen des Behaviorismus den Status mentaler Phänomene als innere Episoden (RyleVs) zu verteidigen, ohne in dem Dualismus zurückzufallen. These Elemente bewußter Erfahrung sind identisch mit Prozessen und Zuständen im Gehirn.
Lanz I 281
IdentitätstheorieVsBehaviorismus (Place/SmartVsRyle: Empfindungen = physische Zustände) - später: Lewis/Armstrong(auch Gedanken)
VsRyle Sellars Vs Behaviorismus
 
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I 89
Behaviorismus/Sellars: analysiert nicht bereits vorhandene psychologische Begriffe, sondern konstruiert neue Begriffe. Bestreitet auch nicht den privilegierten Zugang. Leugnet auch nicht, dass diese geistige Zustände mit alltäglichen Begriffen wie "Glauben", "Bezweifeln", "Wünschen" usw. angemessen zu beschreiben sind. Er bestreitet auch nicht dass es so etwas wie Introspektion gibt, noch dass sie wenigstens halbwegs verlässlich ist. (Allerdings nicht nach dem Bild von Wahrnehmung). Sie funktioniert auf der Grundlage alltäglicher mentaler Begriffe.
I 90
Ansonsten empfiehlt der Behaviorismus mit der Begriffsbildung ganz von vorne anzufangen. Der wissenschaftliche Behaviorismus vertritt nicht die These, dass sich alltagspsychologische Begriffe auf Verhaltensbegriffe zurückführen lassen ("Philosophischer" Behaviorismus). Er sagt vielmehr: vielleicht nicht die mentalistischen Begriffe, aber die von mir verwendeten Begriffe lassen sich auf Verhalten zurückführen.
SellarsVsBehaviorismus: Bsp genausowenig wurde die Chemie auf der Grundlage von Begriffen errechnet, die sich explizit unter Rückgriff auf die beobachtbaren Eigenschaften und das Verhalten chemischer Substanzen definieren lassen.
I 91
Daraus folgt, dass einige behavioristische Begriffe als theoretische Begriffe eingeführt werden müssen! Theoretische Termini/Sellars: werden in der behavioristischen Psychologie nicht nur nicht im Hinblick auf offenes Verhalten, sondern ebenso wenig im Hinblick auf Nerven, Synapsen, Neuronenreizungen usw. definiert! Eine behavioristische Verhaltenstheorie ist nicht schon als solche eine physiologische Verhaltenserklärung.
Damit sich ein Gefüge von theoretischen Begriffen dazu eignet, Erklärungen für Verhalten zu liefern, müssen sich die theoretischen Begriffe nicht mit den Begriffen der Neurophysiologie identifizieren lassen. Allerdings operiert man im Rahmen eines gewissen regulativen Ideals, dem Ideal eines kohärenten Systems.
Die Verhaltenstheorie ist nicht von Anfang an auf eine physiologische Identifikation aller ihrer Begriffe festgelegt.
- - -
I XXIX
Methodischer Behaviorismus/Sellars: VsLogischer Behaviorismus.
I XXX
Logischer Behaviorismus/Sellars: ist im Kern eine These über die Bedeutung mentaler Termini. Carnap, Hempel: sie konzentrierten sich vor allem auf "Schmerz" als psychologisches Prädikat. PutnamVsLogischer Behaviorismus: Bsp "Superspartaner", die ihren Schmerzen niemals in irgendeiner Form Ausdruck verleihen.
I XXXI
Ryle: versuchte sämtliche mentalen Prädikate als Ausdrücke für Verhaltensdispositionen zu analysieren. Als theoretische Begriffe lassen sich Dispositionsausdrücke aber nicht einfach mit den Bedingungen zur Überprüfung des Vorliegens einer Disposition identifizieren. Carnap: Intelligenztest: jemand kann dabei versagen, ohne dass man ihm gleich die Intelligenz absprechen müsste. Carnap hier VsLogischer Behaviorismus: sonst wäre man nämlich gezwungen, die Intelligenz durch die Testbedingungen zu definieren, wie das der logische Behaviorismus angenommen hatte. Def methodischer Behaviorismus/SellarsVsRyle/Sellars: führt zwar mentale Termini mit Blick auf das beobachtbare Verhalten ein, hält jedoch nicht daran fest, dass diese Begriffe im Hinblick auf das Verhalten definiert werden müssten. (Oder, was dasselbe ist: dass sich psychologische Aussagen vollständig in Aussagen über beobachtbares Verhalten übersetzen lassen müssen).

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
VsRyle Fodor Vs Cavell, St.
 
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III 222
Freiwillig/CavellVsRyle: These: solche Widersprüche sind in keinem vernünftigen Sinn empirisch.
III 224
FodorVsCavell: Trugschluss: Cavell übersieht den Unterschied zwischen dem ,was ein Native Speaker sagt (beim Sprechen) und dem, was ein Native Speaker über das sagt, was er und andere sagen (metasprachliche Kommentare). Letztere brauchen aber nicht wahr zu sein, damit der Linguist mit seiner Untersuchung beginnen kann. Cavell hat nicht gezeigt, dass eine empirische Beschreibung nur dann möglich ist, wenn die metasprachlichen Behauptungen wahr sind.
Wenn der Linguist wahre von falschen Feststellungen trennen wollte, bevor er mit der Beschreibung der Sprache anfangen wollte, musste er eine ganze Menge über die Sprache wissen, ehe er mit seiner Arbeit beginnt.
Wenn man empirische Linguistik von Grammatik und Semantik als Gebieten, für die Empirie nicht relevant sind, abgrenzt, macht man eine Unterscheidung ohne Unterschied.
Unterscheidung ohne Unterschied/Fodor: Bsp wenn man empirische Linguistik von Grammatik und Semantik als Gebieten, für die Empirie nicht relevant sind, abgrenzt.
III 225
Cavell: empirisch sind z.B. Aussagen des Native Speaker über das Lautsystem der Sprache, nicht aber solche über Syntax und Semantik. FodorVsCavell: 1. das ist inkonsistent: umgekehrt würde jedes Argument das zeigt dass der Native Speaker zu Feststellungen über Syntax und Semantik privilegiert ist, gleichermaßen zeigen, dass er zu solchen über das Lautsystem privilegiert ist. Das wäre eine reductio ad absurdum des Arguments, denn dann könnte sich der Native Speaker niemals über die Aussprache irren (?).
2. Selbst wenn CavellVsRyle recht hätte, würde das nicht zeigen, dass Ryles Fehler nicht empirisch ist.
Sprache/Empirie/Cavell: seine Position ist äußerst extrem. da er Feststellungen des Native Speaker als Wahrheiten der transzendentalen Logik bezeichnet, schließt er die Relevanz empirischer Bestätigung sogar aus!
FodorVsCavell: er übersieht, dass es unendlich viele Feststellungen gibt, die empirische Bestätigung benötigen:
Bsp "Ich heiße nicht Stanley Cavell"...usw.
FodorVsCavell: 1. Fehler: die Annahme, wir könnten nur dann die Feststellungen sinnvoll in Frage stellen, wenn es einen besonderen Grund zur Annahme gibt, sie könnten falsch sein.
Das macht die Leichtgläubigkeit zur Tugend und die Philosophie zur Untugend.
III 230
FodorVsCavell: 2. zugegeben: es wäre außergewöhnlich Gründe zu fordern, wenn wir uns über das, was wir sagen, oft im Irrtum befänden. Fodor: aber wenn wir uns nur manchmal im Irrtum befinden, dann ist es immer am Platz, Gründe zu fordern!
Aus Cavells Ansicht folgt dagegen, dass, selbst wenn unser Leben davon abhinge, es nicht angemessen wäre, die Feststellungen in Frage zu stellen!
FodorVsCavell: 3. falsche Annahme, dass das, was wir über unsere Sprache sagen, nur selten falsch sei. Er übersieht seine eigene Unterscheidung zwischen Typ I und Typ II Feststellungen.
Er hat sicher recht, dass wir uns über Typ I nicht oft irren.
Fodor: aber wir können uns oft in Bezug auf Typ II Fststellungen irren: sie sind eine Art Theorie, eine abstrakte Repräsentation der Kontext Merkmale.
(s.o. III 220
Typ I Feststellungen: "Wir sagen ...... aber wir sagen nicht...." ((s) Gebrauchsfeststellungen) Typ II Feststellungen: Die Ergänzung von Typ I Feststellungen durch Erläuterungen.
Typ III Feststellungen: Verallgemeinerungen.)
III 232
FodorVsCavell: Bsp Bäcker/Professor: kann auf zweierlei Weise aufgefaßt werden: a) welche Art Informationen benötigt der Professor? (Fodor: das wären dann nicht empirische Informationen. Aber danach fragt Cavell gar nicht.
b) Cavell fragt: wenn wir schon wissen, dass der Sprachgebrauch des Bäckers idiosynkratisch ist, folgt dann, dass der Professor keine Berechtigung zu seinen "wir" Feststellungen hat?
Cavell: Nein, es folgt nicht.
Fodor: man sollte aber beachten, dass das für die Entscheidung des Konflikts zwischen den Native Speakers irrelevant ist!
FodorVsCavell: er hat recht: die Existenz abweichenden Sprachgebrauchs schließt "wir" Feststellungen nicht aus.
Aber er sagt das Richtige aus falschen Gründen: die Feststellung des Professors ist eine über den Standard Gebrauch.
Es könnte überhaupt keine Verallgemeinerungen geben, wenn man abweichende Gebrauch nicht in gewissen Maßen tolerieren könnte.
III 233
FodorVsCavell: es sieht philosophisch beeindruckender aus, wenn man sagt: "Dein abweichender Sprachgebrauch verstellt dir den Blick auf die Wirklichkeit" als wenn er eben bloß die Ausdrucksmöglichkeiten einschränkt. Aber selbst das ist nicht unbedingt der Fall, wenn jemand zwei nicht austauschbare Wörter synonym verwendet.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992
VsRyle Searle Vs Chomsky, N.
 
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John R. Searle
SearleVsChomsky: ging einen Schritt zu weit: er hätte leugnen sollen, daß das Sprachorgan überhaupt eine Struktur hat, die sich als Automat beschreiben läßt. So hat er sich der analytischen Technik ausgeliefert.
Dennett I 555
Sprache/SearleVsChomsky: Man kann den Spracherwerb so erklären: es gibt tatsächlich eine angeborene Spracherwerbsvorrichtung. Es wird aber der Hardware-Erklärung nichts hinzugefügt, wenn man tief unbewußte universalgrammatische Regeln annimmt. Das steigert nicht den Vorhersagewert. Es gibt die nackten, blinden neurophysiologischen Vorgänge und es gibt Bewußtsein,. Darüber hinaus gibt es nichts. ((s) sonst Regress durch Zwischeninstanzen).
- - -
Searle I 273
SearleVsChomsky: für die Universalgrammatik gibt es eine viel einfachere Hypothese: Es gibt tatsächlich eine Spracherwerbsvorrichtung. Sie bringt Einschränkungen mit sich, welche Sprachtypen für den Menschen erlernbar sind. Und es gibt eine funktionale Erklärungsebene, welche Sprachtypen das Kleinkind erlernen kann, wenn es diesen Mechanismus anwendet.
Durch unbewusste Regeln wird der Erklärungswert keineswegs gesteigert.
- - -
IV 9
SearleVsChomsky/SearleVsRyle: es gibt weder alternative Tiefenstrukturen noch bedarf es spezieller Konversationspotulate. - - -
IV 204
Sprechakttheorie/SearleVsChomsky: oft wird im Anschluss an Chomsky gesagt, die Sprache müsse endlich vielen Regeln gehorchen (für unendlich viele Formen).
VI 205
Das ist irreführend, und war nachteilig für die Forschung. Besser ist dieses Bild: Zweck der Sprache ist die Kommunikation. Deren Einheit ist der illokutionäre Sprechakt. Es geht darum, wie wir von Lauten zu den Akten gelangen.
- - -
VIII 411
Grammatik/Sprache/Chomsky/Searle: Chomskys Schüler, (von Searle "Jungtürken" genannt) verfolgen Chomskys Ansatz radikaler über Chomsky hinaus. (s.u.). Aspekte der Syntaxtheorie/Chomsky: (reifes Werk, 1965) ambitiösere Ziele als bisher: Erklärung aller sprachlichen Beziehungen zwischen dem Lautsystem und dem Bedeutungssystem.
VIII 412
Dazu muss die Grammatik aus drei Teilen bestehen: 1. syntaktische Komponente, die die interne Struktur der unendlichen Anzahl von Sätzen beschreibt, (Herz der Grammatik)
2. phonologische Komponente: Lautstruktur. (rein interpretativ)
3. semantische Komponente. (rein interpretativ),.
Auch der Strukturalismus verfügt über Phrasenstrukturregeln.
VIII 414
Dabei wird nicht behauptet, dass ein Sprecher einen derartigen Prozess der Anwendung von Regeln (z.B. "Ersetze x durch y") tatsächlich bewusst oder unbewusst durchläuft. Das anzunehmen wäre eine Verwechslung von Kompetenz und Performanz. SearleVsChomsky: Hauptproblem: es ist noch nicht klar, wie die vom Grammatiker gelieferte Theorie der Konstruktion von Sätzen genau die Fähigkeit des Sprechers repräsentieren und in genau welchem Sinn von "kennen" der Sprecher die Regeln kennen soll.
VIII 420
Sprache/Chomsky/Searle: Chomskys Auffassung der Sprache ist exzentrisch! Entgegen der common sense Auffassung diene sie nicht zur Kommunikation! Statt dessen nur allgemeine Funktion, die Gedanken des Menschen auszudrücken.
VIII 421
Falls Sprache doch eine Funktion hat, so gibt es dennoch keinen signifikanten Zusammenhang mit ihrer Struktur! These: die syntaktischen Strukturen sind angeboren und besitzen keinen signifikanten Zusammenhang mit Kommunikation, obwohl man sie natürlich zur Kommunikation verwendet.
Das Wesentliche an der Sprache ist ihre Struktur.
Bsp Die "Bienensprache" ist überhaupt keine Sprache, da sie nicht die richtige Struktur besitzt.
Pointe: wenn der Mensch eines Tages zu einer Kommunikation mit ganz anderen syntaktischen Formen käme, besäße er keine Sprache mehr, sondern irgendetwas anderes!
Generative Semantik/"Jungtürken"VsChomsky: einer der entscheidenden Faktoren bei der Bildung syntaktischer Strukturen ist die Semantik. Selbst Begriffe wie "grammatisch korrekt" oder "wohlgeformter Satz" verlangen die Einführung semantischer Begriffe! Bsp "Er nannte ihn einen Republikaner und beleidigte ihn".
ChomskyVsJungtürken: Scheinstreit, die Kritiker haben die Theorie lediglich in einer neuen Terminologie reformuliert.
VIII 422
Jungtürken: Ross, Postal, Lakoff, McCawley, Fillmore. These: die Grammatik beginnt mit einer Beschreibung der Bedeutung eines Satzes.
Searle: wenn die Generative Semantik recht hat und es keine syntaktischen Tiefenstrukturen gibt, wird die Linguistik erst recht interessant, wir können dann systematisch untersuchen, wie Form und Funktion zusammenhängen. (Chomsky: hier gibt es keinen Zusammenhang!).
VIII 426
angeborene Ideen/Descartes/SearleVsChomsky: Descartes hat zwar die Idee eines Dreiecks oder der Vollkommenheit als angeboren angesehen, aber von Syntax natürlicher Sprache hat er nichts behauptet. Er scheint ganz im Gegenteil angenommen zu haben, dass Sprache willkürlich ist: er nahm an, dass wir unseren Ideen willkürlich Wörter beilegen!
Begriffe sind für Descartes angeboren, Sprache nicht.
Unbewusstes: ist bei Descartes nicht zugelassen!
VIII 429
Bedeutungstheorie/BT/SearleVsChomsky/SearleVsQuine: die meisten Bedeutungstheorien begehen denselben Fehlschluss: Dilemma:
a) entweder die Analyse der Bedeutung enthält selbst einige zentrale Elemente des zu analysierenden Begriffs, zirkulär. ((s) > McDowell/PeacockeVs: Verwechslung Erwähnung/Gebrauch).
b) die Analyse führt den Gegenstand auf kleinere Elemente zurück, denen seine entscheidenden Merkmale abgehen, dann ist sie unbrauchbar, weil sie inadäquat ist!
SearleVsChomsky: Chomskys generative Grammatik begeht denselben Fehlschluss: wie man von der syntaktischen Komponente der Grammatik erwartet, dass sie die syntaktische Kompetenz des Sprechers beschreibt.
Die semantische Komponente besteht aus einer Menge von Regeln, die die Bedeutungen der Sätze bestimmen, und setzt dabei sicherlich richtig voraus, dass die Bedeutung eines Satzes von der Bedeutung seiner Elemente sowie von deren syntaktischer Kombination
abhängt.
VIII 432
Dasselbe Dilemma: a) Bei den verschiedenen Lesarten mehrdeutiger Sätze handelt es sich lediglich um Paraphrasen, dann ist die Analyse zirkulär.
Bsp Eine Theorie, die die Kompetenz erklären will, darf nicht zwei Paraphrasen von "Ich ging zur Bank" anführen, weil die Fähigkeit, die Paraphrasen zu verstehen, genau die Kompetenz voraussetzt, die sie erklären will! Ich kann die generelle Kompetenz, Deutsch zu sprechen nicht dadurch erklären, dass ich einen deutschen Satz in einen anderen deutschen Satz übersetze!
b) Die Lesarten bestehen nur aus Listen von Elementen, dann ist die Analyse inadäquat: sie kann nicht erklären, dass der Satz eine Behauptung ausdrückt.
VIII 433
ad a) VsVs: es wird behauptet, dass die Paraphrasen lediglich illustrativen Zweck hätten und nicht wirklich Lesarten seien. SearleVs: doch was können die wirklichen Lesarten sein?
Bsp Angenommen, wir könnten die Lesarten als Steinhaufen interpretieren: für einen sinnlosen Satz gar keine, für einen analytischen Satz wird die Anordnung im Prädikat Haufen in dem Subjekthaufen enthalten sein usw.
Nichts in den formalen Eigenschaften der semantischen Komponente könnte uns davon abhalten, aber statt einer Erklärung der Beziehungen zwischen Laut und Bedeutung ieferte die Theorie eine nicht erklärte Beziehung zwischen Lauten und Steinen.
VsVs: wir könnten die wirklichen Lesarten in einem zukünftigen universalen semantischen Alphabet ausgedrückt finden. Die Elemente stehen dann für die Bedeutungseinheiten in allen Sprachen.
SearleVs: dasselbe Dilemma:
a) Entweder ist das Alphabet eine Art neuer künstlicher Sprache und die Lesarten wiederum Paraphrasen, nur diesmal in Esperanto oder
b) Die Lesarten in dem semantischen Alphabet sind lediglich eine Liste von Merkmalen der Sprache. Die Analyse ist inadäquat, weil sie einen Sprechakt durch eine Liste von Elementen ersetzt.
VIII 434
SearleVsChomsky: der semantische Teil seiner Grammatik kann nicht erklären, was denn der Sprecher eigentlich erkennt, wenn er eine der semantischen Eigenschaften erkennt. Dilemma: entweder steriler Formalismus oder uninterpretierte Liste.
Sprechakttheorie/SearleVsChomsky: Lösung: Sprechakte haben zwei Eigenschaften, deren Kombination uns aus dem Dilemma entlässt: sie sind regelgeleitet und intentional.
Wer einen Satz wörtlich meint, äußert ihn in Übereinstimmung mit gewissen semantischen Regeln und mit der Intention, seien Äußerung gerade durch die Berufung auf diese Regeln zum Vollzug eines bestimmten Sprechakts zu machen.
VIII 436
Bedeutung/Sprache/SearleVsChomsky: es gibt keine Möglichkeit, die Bedeutung eines Satzes ohne Berücksichtigung seiner kommunikativen Rolle zu erklären.
VIII 437
Kompetenz/Performanz/SearleVsChomsky: seine Unterscheidung ist verfehlt: er nimmt anscheinend an, dass eine Theorie der Sprechakte eher eine Theorie der Performanz als eine der Kompetenz sein muss. Er sieht nicht, dass Kompetenz letztlich Performanz Kompetenz ist. ChomskyVsSprechakttheorie: Chomsky scheint hinter der Sprechakttheorie den Behaviorismus zu argwöhnen.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
VsRyle Verschiedene Vs Dispositionstheorie Stegmüller IV 34
Disposition/Geist/Ryle: Meinen, Bedeutungserfassen, Intentionalität: sind nicht Vorkommnisse im Bewusstsein, sondern Fähigkeiten, eben Dispositionen.
IV 35
D.h. im Fall von plus/quus wie von glau läuft haargenau die gleiche geistige Geschichte nebst identischen mentalen Zuständen und Bewusstseinsvorgängen ab. Fazit: die entscheidenden Dispositionen wurden in der Vergangenheit erworben.
Der Unterschied besteht dann auch nicht erst in der Gegenwart, er bestand schon in der Vergangenheit!
RyleVsKripke: dann hätte ich eben auch schon in der Vergangenheit die Standard Funktion der Addition benutzt.
IV 35/36
KripkeVsRyle: dreifache Kritik: 1. externe Kritik: bestreitet, dass überhaupt irgendwelche Annahmen über Dispositionen relevant sind. Das Problem ist gar nicht kapiert. Wie kann er sich auf Disposition als Rechtfertigung berufen? Eine Weisung an mich selbst zeigt gar nichts.
VsVs: a) ich habe eben eine Hypothese über mich selbst.
VsVsVs: wieso soll gerade diese Hypothese von zahllosen anderen möglichen die richtige sein?
IV 37
VsVs: b) wir lassen die Vergangenheit ruhen. Richtig ist, was mir jetzt richtig erscheint! WittgensteinVsVsVs: das führt dazu, dass man hier nicht mehr von "richtig" reden kann!
2. interne Kritik: (manche meinen fälschlich, Wittgenstein selbst habe sie vertreten): besteht in der Angabe eines Kriteriums für eine Funktion F, die ich mit einem solchen Symbol meine.

Def "Endlichkeitsproblem"/Stegmüller: Endliches kann nicht einfach auf Unendliches übertragen werden. (Nicht nur Erfahrungen, sondern auch Dispositionen sind endlich).
IV 38
Def "quus"/glau/Kripkes Wittgenstein/Stegmüller: Neudefinition: das skeptische Problem reproduziert sich: diejenige Funktion sei die Quaddition, die für alle Paare, die hinreichend klein sind, um von mir addiert zu werden mit der Addition übereinstimmt, und für die übrigen das Ergebnis 7 liefert. Damit habe ich immer dieselben Dispositionen gehabt. VsDispositionstheorie.
Dispositionstheorie/Stegmüller: a) kann sich zu verteidigen versuchen, indem sie Disposition nicht wörtlich versteht, sondern als eine Idealisierung der tatsächlichen Praxis. Ceteris paribus Disposition.
KripkeVs: dann müsste ich immer phantastischere Annahmen darüber machen, was ich täte, wenn mir dies und das passierte.
IV 39
b) Die Idealisierung könnte anders interpretiert werden: "wenn ich die Fähigkeit hätte..." KripkeVs: das wird zirkulär. Es setzt voraus, dass die von mir gemeinte Funktion etwas Festliegendes sei. Die "Tatsache" müsste vorausgesetzt werden, dass ich eine ganz bestimmte Intentin habe!.
Dilemma für die Dispositionstheorie:
a) entweder nur Disposition für endlich viele Fälle, oder
b) Idealisierung der Reaktion. Problem:
ba) bei genauer Spezifikation dieser Bedingungen kann man nichts über meine Reaktion sagen.
bb) eine Tatsache wird voraussetzt.
IV 40
KripkeVsDispositionstheorie: sie räumt keinen Platz für immer mögliche Fehler ein! Der Dispositionstheoretiker kann sich hier nicht damit verteidigen, dass es hier eben eine Kluft gibt zwischen dem, was er meinte, und dem, was er "meinen sollte".
Denn die "Funktion, die er tatsächlich meint" steht für ihn ja nicht durch eine von der Disposition unabhängige Tabelle von vornherein fest.
IV 41
Vielmehr ist nach Ansicht des Dispositionalisten die Funktion aus der Disposition abzulesen. Daher muss für ihn die Disposition, Fehler zu machen Teil der Gesamtdisposition sein!
def "Skaddition"/Kripke: wäre die Disposition unserer Person einschließlich der Disposition, Fehler zu machen.
IV 42
Regel/Kompetenz/Kripke: Kompetenz kann Regeln nicht erklären, weil sie Regeln voraussetzt. (Das richtet sich nicht VsChomsky).
VsDispositionstheorie: Übereinstimmungen können auch lediglich darauf beruhen, dass uns zuweilen Fehler unterlaufen.
IV 47
Addition/Dispositionstheorie/Kripkes Wittgenstein: (s.o. "externe Kritik (1)"): Angenommen, es träfe zu, dass ich mit "+" die Addition meine. Problem: was für eine Relation besteht zwischen dieser Annahme und der Art von Antwort, die ich auf die Frage nach !117 + 159" geben werde?
Dispositionstheorie: alle Varianten geben fälschlich an, es sei diese und jene deskriptiv faßbare Relation.
Meinen/Intention/normativ: wenn man aber Meinen so versteht, dass das, was ich jetzt meine, das bestimmt, was ich künftig sagen sollte, ist das normativ, nicht deskriptiv.
Das ist der Hauptpunkt VsDisposition.




VsRyle Rorty Vs Dodwell, P.C.
 
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Richard Rorty
I 258
Dodwell/Rorty: was würde jemand wie Dodwell diesen Argument entgegenbringen? Dodwell pro Analogie Hirn/Computer.
I 259
VsAnalogie Hirn/Computer/Computation/RortyVsDodwell/Rorty: diese Analogie ist trivial, da ein Programm nur eine Menge von Operationen kodifiziert, und das Denken genauso wenig erklärt, wie eine Menge logischer Formeln die Gesetze des Schließens erklären. DF ein Code fügt nichts hinzu! (Keine zusätzlichen Erkenntnisse). Dodwell: die Analogie wird erst zwingend, wenn man verschiedene Ebenen unterscheidet. Hardware/Software. Begriffliche Ebene: »Steuerprozess« - physiologische Ebene: Hardware.
Das Prinzip der Operationen der Unterprogramme lässt sich nicht seinerseits durch eine Untersuchung der Hardware verständlich machen. Entsprechend verhilft uns das Verständnis, wie die Unterprogramme selbst funktionieren, nicht zu einer Erklärung des Prinzips des Problemlösens in der Begrifflichkeit einer Sequenz von Schritten. Hierfür muss man den Steuerprozess betrachten, der die Gesamtorganisation der Maschine verkörpert.
I 259
Analogie Hirn/Computer/Computation/RortyVsDodwell/Rorty: trivial: ein Programm kann man auch für das Denken annehmen – Dodwell: man muss verschiedene Ebenen annehmen – (Hardware/Software) – das Prinzip der Unterprogramme lässt sich nicht durch eine Untersuchung der Hardware verstehen – Lösung: Steuerprozess, der die Gesamtorganisation der Maschine verkörpert - Analogie: wir erkennen visuelle Muster in Wirklichkeit nicht durch Auslese kritischer Merkmale, sondern durch Aufsuchen und Vergleichen passender Schablonen. Dies ist weder eine »begriffliche« Aussage (über den »Steuerprozess«) noch eine »physiologische« Aussage (über die »Hardware«), hat aber gleichwohl einen echten Erklärungswert.
I 260
Der Gedanke eines »Unterprogramms« scheint uns genau das zu geben, was die Psychologie braucht, einer Erklärung, wo für dieses tertium quid, zwischen common sense und Physiologie gut sein könnte. Rorty: inwiefern hilft uns das aber gegen die Regressargumente? Malcolm und Ryle würden vermutlich darauf bestehen, dass die »Schablonen« ihrerseits die gleiche Probleme auffahren wie die »Konstanz«, die durch sie erklärt werden soll.
DodwellVsRyle: das wäre aber nur der Fall, wenn sie zur Beantwortung so allgemeiner Fragen wie »wie ist Abstraktion, (Wiedererkennen, Konstanz) möglich?« (WIMF) herhalten sollen. Auf derartige Fragen, gibt es aber keine Antworten, es sei denn die witzlose Bemerkung, die Natur habe das geeignete Material zu solchen Leistungen hervorgebracht!
Ähnlich Wittgenstein: das Regeln implizit sind, und jedenfalls nicht alle Regeln explizit sein können, verhindert den Regress. (Siehe Brandom).
Regress/Homunculus/Rorty: ich halte es für irreführend zu sagen, der kleine Mann (Homunculus) führe zum Regress, denn ich sehe nicht ein, dass kleine Maschinen weniger »bewusst« sind als kleine Männer. Wir können nicht erforschen, welche dieser Bündel in Quines Worten »mit Bewusstsein getönt« sind, noch ob diese Tönung mangelt. Vertrautheit mit Computern führt zu keiner solchen Entdeckung, sondern macht bloß den intentionalen Standpunkt zu etwas alltäglichem und zwanglosem.
Schließen/unbewusst/Helmholtz/Rorty: Begriff des »unbewusst Schließens«! Wahrnehmungen als unbewusste Schlussfolgerungen. (RyleVs).
I 261
Verdoppelung/Rorty: die Klage, die Schablonen führten wie Lockesche Ideen zu einer Verdoppelung des Explanandums, ist wie die Klage, die Partikel des Bohrschen Atoms verdoppelten die Billardkugeln, deren Verhalten sie zu erklären helfen. ((s) 1. Umkehrung, 2. Analogien sind sowieso keine Verdoppelung)
Rorty: es stellt sich allerdings heraus, dass es fruchtbar ist, innerhalb der großen Billardkugeln kleine Billardkugeln zu postulieren.
Modell/Sellars: jedes Modell hat seinen Kommentar zur Seite.
Psychologie/Rorty: so können wir bei allen anthropomorphen Modellen der Psychologie etwa folgenden Kommentar annehmen:
Solange wir auf der Ebene der Unterprogramme sind, sind wir nicht festgelegt, Verstand und Charakter zuzuschreiben.
I 262
Sowenig wie die Rede von »roten Sinneseindrücken« die Annahme innerer rotfarbiger Entitäten festlegt. Wenn wir allerdings auf die Hardwareebene aufsteigen, so ist der Anthropomorphismus nicht mehr angebracht. Würden wir uns allein auf die Hardwareebene beschränken, würden Sinneseindrücke gar keine Rolle mehr spielen. Dann ist auch die Computer Analogie nicht mehr relevant, so wenig wie bei einzelligen Lebewesen. Komplizierte Physiologie weckt das Bedürfnis nach Psychologie!
Dodwell: die Unterprogramme lassen sich nicht wiederum ihrerseits durch Untersuchung der Hardware verständlich machen, genauso wie der Zweck von Multiplikationstabellen nicht dadurch eingesehen werden kann, dass man das Gehirn untersucht.
(Auch Fodor: Unterscheidung zwischen Funktionen (Programm) und Mechanik (Hardware) in der Psychologie sei irreduzibel und nicht bloß pragmatisch.)
RortyVsDodwell: das ist ernstlich irreführend: es enthält eine Verwechslung des evidenten Gedankens:
I 263
Wüssten wir nicht, was die Multiplikation ist, so könnten wir es auch nicht durch die Untersuchung des Gehirns herausfinden Mit der dubiosen Aussage:
Auch wenn wir wüssten, was Multiplikation ist, könnten wir durch eine Untersuchung des Gehirns nicht herausfinden, ob jemand gerade multipliziert.
Das letztere ist zweifelhaft.
RortyVsDodwell: die Frage, was sich am besten durch die Hardware erklären lässt, und was besser durch die Programme, hängt davon ab, wie ad hoc oder wie überschaubar die jeweilige Hardware ist. Ob etwas ad hoc ist oder überschaubar, ist aber klarer Weise von der Wahl des Vokabulars und der Attraktionsebene abhängig. Und genau deshalb gilt dies eben auch von der Hardware/Software Unterscheidung selbst.
Rorty: ja, man kann sich Maschinen vorstellen, bei den man die Beschaffenheit leichter durch Öffnen heraus findet als durch Betrachten der Programme.
Rorty: das Gehirn ist nahezu mit Sicherheit keine solche Maschine. Aber dass man es bei einigen Maschinen kann ist ein wichtiges philosophisches Prinzip.
I 263/264
Es zeigt, dass es sich bei dem Unterschied zwischen Psychologie und Physiologie und keinen stärkeren Unterschied zweier Gegenstandsgebiete handelt, als etwa bei der Unterscheidung zwischen der Chemie und der Physik. Regress/Rorty: das Argument der Verdoppelung ist einfach auf eine schlechte Fragestellung zurückzuführen. (VsMalcolm und VsRyle »wie ist Bewegung möglich?« »Warum folgt Natur Gesetzen?«).
I 265
Dodwell/Rorty: Modelle wie die von Dodwell werden nicht zur Lösung von cartesianischen Pseudoproblemen vorgebracht und auch nicht als Entdeckungen über irgendwelche nichtphysikalischen Entitäten. Dann ist das Argument vom Regress nicht gültig.
I 266
Denn der prognostische Erfolg würde hinreichend deutlich werden lassen, dass es diese Gegenstände der psychologischen Forschung wirklich gibt. Ryle: Dilemma zwischen erlernten und nicht erlernten Fähigkeiten:
RortyVsRyle: mit Dodwells Modellen können wir mit Leichtigkeit zugeben, dass uns die Natur irgendwelche nichterlernten Fähigkeiten eingebaut haben muss, damit wir unsere hören mentalen Operationen ausführen können.
Wenigstens einige der Homunculi müssen dort von Geburt an existiert haben. Aber warum auch nicht? (SearleVs).
Warum sollen nicht Unterprogramme in Form von Chromosomen eingebaut sein? Die Frage, welche später hinzukommen ist für das Verständnis der Natur des Menschen doch wohl nicht von Bedeutung.
Psychologie/Rorty: postuliert »intervenierende Variablen« als bloße Platzhalter für noch nicht entdeckte neurale Prozesse.
Psychologie: falls entdeckt würde, dass die Physiologie niemals alles erklären wird, würde das die Psychologie nicht zu etwas Dubiosen machen.
I 267
abstrakt/Rorty: es wird uns nicht verwundern, dass etwas "Abstraktes", wie die Fähigkeit, Ähnlichkeiten zu entdecken, ebenso wenig erlangt wurde, wie die so »konkrete« Fähigkeit, auf den Ton Cis zu reagieren. abstrakt/konkret/RortyVsFodor: die ganze Unterscheidung abstrakt/konkret (auch Kant) ist fraglich. Niemand kann sagen, wo die Grenze zu ziehen ist. (Ähnlich wie die Idee des »irreduzibel Psychischen« dem Unterschied zum »irreduzibel Physischen«.)

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsRyle Rorty Vs Fodor, J.
 
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Richard Rorty
I 245
Darstellung/RortyVsFodor: er verwechselt eine Bedeutung von »Darstellung«, die genau oder ungenau sein kann, mit einer anderen Bedeutung, würde das nicht gilt.
I 256
Übereinstimmung/Sehen/Korrespondenz/Verhalten/Ryle: hier muss man sich mit dem Satz »er sieht es« zufriedengeben. Nichts »Paramechanisches« kann unser Verständnis des perzeptuellen Wiedererkennens verbessern. FodorVsRyle/Rorty: eine simple Story über erlernte Assoziationen wird nicht ausreichen: das Erwartungssystem müsste im gleichen Sinne abstrakt und kompliziert sein. Denn die wiedererkannten Identitäten sind überraschend unabhängig von den physikalischen Uniformitäten der Reize untereinander!
RyleVsVs/Rorty: könnte antworten dass es diese Komplexität ist, die es so aussehen lässt, als gäbe es hier ein Problem. Vielleicht ist es nur die Idee von dem kleinen Mann im Kopf, die uns die Frage stellen lässt: »wie wird es gemacht?«.
I 257
RortyVsFodor: angenommen, wir brauchten ein abstraktes Rezept für das Wiedererkennen von Ähnlichkeiten unter potentiell unendlichen Unterschieden. Wieso muss das Rezept überhaupt abstrakt sein? Vermutlich, dass wir in der Lage sein müssen, Ähnlichkeiten herauszufinden. Aber dann brauchen wir nicht den Gedanken eines »nichtabstrakten« Rezeptes, denn jedes Rezept muss dies leisten können! unendlich: Bsp Rorty: die möglichen qualitativen Abweichungen des Inhalts einer Packung Schokoladenkekse sind gleichfalls potentiell unendlich.
Rorty: wenn wir also überhaupt von »komplizierten Erwartungssystemen« oder Programmen oder Regelsystem entsprechen, so werden wir immer von etwas abstrakten sprechen.
Dilemma: entweder erfordert die Erklärung des Erwerbs dieser Regelsysteme das Postulieren weiterer Regelsysteme, oder sie werden gar nicht erlernt!
Entweder 1. die infiniter Regress, denn was für das Wiedererkennen gilt, würde auch für das Erlernen gelten müssen.
Oder 2. wir landen wieder bei Ryle: die Personen haben eine nichterlernte Fähigkeit.
I 267
abstrakt/Rorty: es wird uns nicht verwundern, dass etwas "Abstraktes", wie die Fähigkeit, Ähnlichkeiten zu entdecken, ebenso wenig erlangt wurde, wie die so »konkrete« Fähigkeit, auf den Ton Cis zu reagieren. abstrakt/konkret/RortyVsFodor: die ganze Unterscheidung abstrakt/konkret (auch Kant) ist fraglich. Niemand kann sagen, wo die Grenze zu ziehen ist. (Ähnlich wie die Idee des »irreduzibel Psychischen« dem Unterschied zum »irreduzibel Physischen«.)
I 277
Mentalesisch/a priori/Fodor/RortyVsFodor: Fodors These, dass die Entdeckung der Sprache des Denkens ein langwieriger empirischer Vorgang sein wird, impliziert, dass wir uns zu jedem Zeitpunkt darüber irren können, dass wir uns also über etwas Apriorisches irren können. (> Kripke).

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsRyle Ryle Vs Hare, R.M.
 
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Hare II 138
Regeln/Hare: wir können die Regeln des Tanzes nicht dadurch entdecken, dass wir ihn tanzen darin stecken zwei Forderungen auf einmal. 1. dass der Tanz Tango ist 2. dass er richtig getanzt wird Körner: eine Ausführung kann relevant und gleichzeitig uncharakteristisch sein.
II 141
aber nicht notwendig dass der Tango so getanzt wird (historische, kontingente Tatsache) obwohl es eine korrekte Beschreibung gibt, ist diese auch nicht synthetisch a priori.
II 142
Ryle: es kann sein, dass wir wissen, wie ein bestimmter Tanz getanzt wird, ohne es sagen zu können VsRyle: aber nicht in Rede Situationen. HareVsVs: wenn wir den Gebrauch eines Ausdrucks erklären, müssen wir ihn nicht selbst verwenden dann können wir seinen Gebrauch in allen Kontexten kennen, auch ohne sagen zu können, wie er gebraucht wird Unterschied: a) entscheiden ob eine Aussage logisch wahr ist b) den Ausdruck "logisch wahr" gebrauchen
II 142
Wissen/Sagen/Ryle: es kann sein, dass wir etwas wissen, ohne sagen zu können, was wir wissen. Bsp Wie ein bestimmtes Wort verwendet wird, oder ein bestimmter Tanz getanzt wird. HenleVsRyle: man sollte das aber nicht auf Rede Situationen ausweiten.
II 143
Es ist keineswegs klar, dass man hier stets wissen kann, wie ein Wort verwendet wird, auch wenn man nicht sagen kann, wie es verwendet wird.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
VsRyle Ryle Vs Hegel, G.W.F.
 
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I 204
Wissen/Erkennen/RyleVsHegel: Die Unterscheidung zw Versuchs und Geschafft Zeitwörtern (Aufgaben und Leistungen) befreit uns von einem anderen theoretischen Ärgernis: "wissen", "erkennen" "lösen" können nicht mit Adverbien wie "irrtümlich" und fälschlich oder "unrichtig" verwendet werden, man kann nicht etwas Falsches wissen, es ist eine andere Grammatik. ((s) HegelVsRyle: Phänomenologie, Vorwort – Hegel dort: Man kann durchaus etwas falsches wissen. Bsp unperfekte geometrische Zeichnungen.)

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
VsRyle Ryle Vs Identitätstheorie
 
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Pauen V 89
RyleVsIdentitätstheorie: Kategorienfehler: beruft sich auf innere Ereignisse, um äußerliches Verhalten zu erklären. PauenVsRyle: harmlose Praxis wie "Schnittstelle", "Datenautobahn".
Es ist keineswegs immer verfehlt, einen Begriff außerhalb seines normalen Kontexts zu gebrauchen.
Natürlich akzeptiert auch Ryle Metaphern, aber er hat kein brauchbares Kriterium um erlaubte Metaphern von unerlaubten zu unterscheiden. Schon die Alltagssprache überschreitet alles, was Ryle für erlaubt hält.
Disposition/VsRyle: Bsp auch bei Kopfschmerzen könnte jemand darauf verzichten, eine Tablette zu nehmen. Bsp Man könnte einen Schirm mitnehmen, um ihn jemand zurückzugeben, ohne zu glauben, dass es regnet. Man könnte fasten trotz Hungers usw. Ich könnte eine Musikalienhandlung betreten, um für jemand anders Noten zu kaufen usw.
V 90
Wenn man dann nach Gründen gefragt wird, ist es unmöglich, zu einer vollständigen Liste zu kommen. Die wäre aber notwendig, wenn die Bedeutung eines mentalistischen Ausdrucks tatsächlich in der Dispositionsanalyse erfaßt werden sollte. Jeder dieser Sätze enthält außerdem wieder einen mentalistischen Ausdruck.

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001
VsRyle Rorty Vs Malcolm, N.
 
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Richard Rorty
Frank I 610
Wissen/Gewissheit/MalcolmVsUnkorrigierbarkeit: (a propos Wittgensteins "Gewissheit"): wir können kein Wissen beanspruchen Bsp in Fällen von Schmerz. es ist sinnlos zu sagen, "ich weiß, dass ich Schmerzen habe". RortyVsMalcolm: will die Unkorrigierbarkeit aufrechterhalten.
- - -
Rorty I 238
MalcolmVsChomsky/Rorty: internalisiertes Regelsystem ist ein typischer Fehler der traditionellen »Theorie der Ideen«. Es ist falsch anzunehmen, dass eine Person beim Sprechen geleitet werden muss. Hier sind aber gar keine Erklärungen zu suchen.
I 239
RortyVsMalcolm/Rorty: Fehlschluss (geht auf Wittgenstein zurück): 1. die Bedeutung kann nicht durch innere Ostension sondern nur durch Verhalten erklärt werden.
Also gilt
2. die Psychologie kann es nur mit empirischen Korrelationen zwischen Verhaltensdispositionen und äußeren Umständen zu tun haben.
VsRyle/Rorty: das ist falsch, wie Kritiker Ryles gezeigt haben, zu operationalistisch. Es kann darüber hinaus eine Unmenge gleichermaßen notwendiger »innerer« Bedingungen geben.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsRyle Hintikka Vs Parsons, Ter.
 
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I 37
Nichtexistente Objekte/unverwirklichte Möglichkeiten/HintikkaVsQuine/Hintikka: These: es gibt nichtexistente Objekte, und zwar in der wirklichen Welt (WiWe). (>Possibilia). HintikkaVsQuine: die Philosophen, die sie ablehnen, haben zu stark in syntaktischen Bahnen gedacht.
Hintikka: These: man muss die Frage eher semantisch (modelltheoretisch) beantworten.
Fiktion/Ryle: Test: gilt die Paraphrase?
Terence ParsonsVsRyle: Ryles test schlägt fehlt in Fällen wie Bsp „Mir. Pickwick ist eine Fiktion“.
HintikkaVsParsons: die Relevanz des Kriteriums ist überhaupt fraglich.
I 38
Ontologie/Sprache/sprachlich/HintikkaVsRyle: wie sollten linguistische Fragen wie Paraphrasierbarkeit über ontologischen Status entscheiden? Lösung/Hintikka: für die Frage ob es nichtexistente Objekte gibt: Modelltheorie.
Bsp Puccinis Tosca: her geht es darum, ob die Soldaten Kugeln in ihren Gewehrläufen haben. ((s) sic, von Puccini, nicht von Verdi).
Pointe: selbst wenn sie welche haben, wären es nur fiktive! ((s) innerhalb der Geschichte).
((s) D.h. damit die Geschichte überhaupt erzählt werden kann, muss man annehmen, dass über den entsprechenden Satz mit "wahr" oder "falsch" entschieden werden kann, abhängig davon, ob Kugeln in den Läufen sind. Sonst wäre der Satz unverständlich.)
Modelltheorie/Hintikka: liefert eine ernstzunehmende Antwort. ((s) "wahr im Modell" heißt, in der Geschichte ist es wahr, dass Kugeln in den Läufen sind).
HintikkaVsParsons: man sollte nicht zu stark syntaktisch argumentieren, d.h. nicht bloß fragen, welche Schlußfolgerungen gezogen werden dürfen und welche nicht.
Akzeptanz/Akzeptierbarkeit/Inferenzen/Hintikka: fragen nach der Akzeptierbarkeit von Inferenzen und von Sprache und Intuitionen sind syntaktisch.
sing Term/ontologische Verpflichtung/Existenz/Parsons: Parsons spricht davon, dass der Gebrauch von sing Term uns zu einer existentiellen Generalisierung verpflichtet. Und damit auf eine Referenten. D.h. es ist eine Verpflichtung zu einer Inferenz.
HintikkaVsParsons.
I 41
Nichtexistente Objekte/mögliche Gegenstände/unverwirklichte Möglichkeiten/Hintikka: aber sind nicht einige dieser nichtexistenten Objekte in unserer eigenen aktualen Welt (WiWe)? Hintikka: These: ja, einige dieser bloß möglichen Objekte sind in der WiWe. bona fide Objekt/Hintikka: kann in einer Möwe existieren und in einer anderen fehlen.
Weltlinie/Hintikka: wenn es darum geht, welche gezogen werden können ist Existenz nicht das wichtigste Problem. Eher Wohldefiniertheit.
HintikkaVsLeibniz: wir erlauben auch, dass ein Objekt in mehreren MöWe existiert.
Frage: wenn Bewohner zweier verschiedener Möwe dann identisch sein können, wann sind sie dann identisch?
I 42
Existentielle Generalisierung/EG/HintikkaVsParsons: das zeigt, dass sein Kriterium der EG falsch ist, denn sie kann fehlschlagen aus Gründen, die nichts mit Nichtexistenz zu tun haben. Bsp
(1) Königin Victoria wußte, dass Lewis Carroll Lewis Carroll ist
daraus kann man nicht schließen, selbst obwohl Caroll existierte, und dies von der Königin gewusst wurde, dass
(2) (Ex)Königin Victoria wußte, dass Lewis Carroll x ist.
Und daher
(3) Jemand ist so, dass Königin Victoria wußte, dass er Lewis Carroll ist
(2) und (3) sagen dasselbe wie
(4) Königin Victoria wußte, wer Lewis Carroll ist.
Das ist aber nicht von (1) impliziert (entailed).
Existentielle Generalisierung/EG/Hintikka: die Äquivalenz von (2)-(3) mit (4) ist aber ganz unabhängig davon, ob die Quantoren nur über existente oder auch über nichtexistente Objekte gehen.
Der Grund für das Fehlschlagen der EG ist nicht ein Fehlschlagen der Eindeutigkeit.
Eindeutigkeit schlägt allerdings fehl, denn in verschiedenen Situationen, die mit dem Wissen der Königin kompatibel sind, kann der Name Lewis Carroll auf verschiedene Personen angewendet werden. Daher kann nicht nur ein einzelnes, bestimmtes Objekt als Wert von „x“ fungieren.
Daher findet die EG keine Anwendung und (1) und dennoch kann sie so verstanden werden, dass sie den Äußerer auf die Existenz von Lewis Carroll verpflichtet. Daher schlägt Parsons Kriterium fehl.

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
VsRyle Anscombe Vs Ryle, G.
 
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Danto2 II 323
Motiv/Ryle: versuchte zu widerlegen, daß Motive Ursachen sein können. Motiv: Disposition. Eine Aussage über eine Disposition ist keine Ursachenerklärung! Bsp ich kann sagen, das Glas ging zu Bruch, weil es gegen die Tischplatte geschlagen wurde (Ursache), ich kann aber auch sagen, es ging zu Bruch weil es zerbrechlich war (Disposition). Ryle: Motiveerklärungen sind gesetzesähnliche Urteile.
AnscombeVsRyle: wenn es so wäre, dann könnte bei einer Person unmöglich ein bestimmtes Motiv nur ein einziges Mal in ihrem Leben eine bestimmte Tat auslösen! Bsp eine Person, die nur ein einziges Mal einen Besuch bei einer Tante als Notlüge vorschiebt, müßte notwendigerweise generell als für Lügen disponiert angesehen werden.
Es kann sich aber bei Motiven durchaus um einmalige Vorkommnisse handeln (VsDisposition). Dann ist aus den Motiven keine Vorhersage abzuleiten.
VsRyle Armstrong Vs Ryle, G.
 
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Lanz I 282
Ryle: Def Dispositionen: nichts anderes als Paare von Umgebungseinwirkungen und Verhaltensmodifikationen. Bsp »x ist zerbrechlich = x zerbricht, wenn es fallengelassen wird«. ArmstrongVsRyle: ein Element fehlt: die strukturelle Basis der Disposition, der Zustand des Objekts, mit dem die Disposition identisch ist! Dieser Zustand ist kausal für das Zerbrechen mitverantwortlich. Das ist Aufgabe der Wissenschaften, die Natur solcher Zustände und Ursachen aufzuklären

AR II = Disp
D. M. Armstrong

In
Dispositions, Tim Crane, London New York 1996

AR III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
VsRyle Austin Vs Ryle, G.
 
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Vendler I 243
freiwillig/Ryle: dieses Wort wird nur bei Handlungen gebraucht, bei denen von der Schuld einer Person die Rede zu sein scheint. AustinVsRyle: man kann auch ein Geschenk freiwillig machen.
freiwillig/Cavell: Mittelweg zwischen Austin und Ryle: die Handlung müsse zumindest suspekt sein.
John L. Austin
I Austin Wahrheit in: Wahrheitstheorien Hrsg. Skirbekk, Frankfurt/M 1996
II Jörgen Husted "Austin" aus :Hügli (Hrsg) Philosophie im 20. Jahrhhundert, Reinbek 1993
III Austin: "Ein Plädoyer für Entschuldigungen" aus: Linguistik und Philosophie (Grewendorf/Meggle(Hg)) Frankfurt (Athenäum) 1974/1995

Ven I
Z. Vendler
Linguistics in Philosophy Ithaca 1967
VsRyle Davidson Vs Ryle, G.
 
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Frank I 639
Asymmetrie/Autorität/Perspektive erste Person/dritte Person/Davidson: pro Ryle: jeder Versuch, die Asymmetrie durch eine besondere Art und Weise etwas zu wissen, erklären wollte, muss zum Skeptizismus führen. DavidsonVsRyle: anstatt die Asymmetrie zu erklären, leugnet er sie einfach.
Aber da es sie offensichtlich gibt, sollte man aus dem Fehlen einer besonderen Weise etwas zu wissen, nicht den Schluss ziehen, es gebe keine Autorität der ersten Person.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsRyle Dennett Vs Ryle, G.
 
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II 203
DennettVsRyle: berüchtigt sind seine Behauptungen, Denken könne sich nur in der öffentlichen Welt abspielen und müsse nicht an einem persönlichen Ort stattfinden.

Den I
D. Dennett
Darwins gefährliches Erbe Hamburg 1997

Den II
D. Dennett
Spielarten des Geistes Gütersloh 1999
VsRyle Fodor Vs Ryle, G.
 
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II 118
Gebrauchstheorie/Ryle: Sätze haben keine Verwendungsweisen! Daher sind Sätze a priori aus dem Studium der philosophischen Sprachanalyse ausgeschlossen. Weiter: Sätze gehören gar nicht zur Sprache, sondern nur zum Sprechen.
Sprache/FodorVsRyle: das unterschlägt, dass es das Wichtigste an der Sprache ist, unendlich viele neue Sätze zu bilden! Das kann aber nur auf rekursiven (formalen) Verfahren basieren.
- - -
Rorty I 256
Übereinstimmung/Sehen/Korrespondenz/Verhalten/Ryle: hier muss man sich mit dem Satz »er sieht es« zufriedengeben. Nichts »Paramechanisches« kann unser Verständnis des perzeptuellen Wiedererkennens verbessern. FodorVsRyle/Rorty: eine simple Story über erlernte Assoziationen wird nicht ausreichen: das Erwartungssystem müsste im gleichen Sinne abstrakt und kompliziert sein. Denn die wiedererkannten Identitäten sind überraschend unabhängig von den physikalischen Uniformitäten der Reize untereinander!
RyleVsVs/Rorty: könnte antworten dass es diese Komplexität ist, die es so aussehen lässt, als gäbe es hier ein Problem. Vielleicht ist es nur die Idee von dem kleinen Mann im Kopf, die uns die Frage stellen lässt: »wie wird es gemacht?«.
I 257
RortyVsFodor: angenommen, wir brauchten ein abstraktes Rezept für das Wiedererkennen von Ähnlichkeiten unter potentiell unendlichen Unterschieden. Wieso muss das Rezept überhaupt abstrakt sein? Vermutlich, dass wir in der Lage sein müssen, Ähnlichkeiten herauszufinden. Aber dann brauchen wir nicht den Gedanken eines »nichtabstrakten« Rezeptes, denn jedes Rezept muss dies leisten können! unendlich: Bsp Rorty: die möglichen qualitativen Abweichungen des Inhalts einer Packung Schokoladenkekse sind gleichfalls potentiell unendlich.
Rorty: wenn wir also überhaupt von »komplizierten Erwartungssystemen« oder Programmen oder Regelsystem entsprechen, so werden wir immer von etwas abstrakten sprechen.
Dilemma: entweder erfordert die Erklärung des Erwerbs dieser Regelsysteme das Postulieren weiterer Regelsysteme, oder sie werden gar nicht erlernt!
Entweder 1. die infiniter Regress, denn was für das Wiedererkennen gilt, würde auch für das Erlernen gelten müssen.
Oder 2. wir landen wieder bei Ryle: die Personen haben eine nichterlernte Fähigkeit.

F/L
J. Fodor/E. Lepore
Holism Cambridge USA Oxford UK 1992

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000
VsRyle Kripke Vs Ryle, G.
 
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I 53
KripkeVsRyle: das übliche Argument bezweifelt, dass der Essentialismus sinnvoll ist, und sagt, dass die Antwort auf die Frage, ob eine Eigenschaft einem Gegenstand akzidentell oder wesentlich ist, davon abhängt, wie der Gegenstand beschrieben ist. Dieses Argument besteht damit nicht in der Auffassung, dass alle Eigenschaften akzidentell sind. Wenn man ein Identitätskriterium hat, dann ist die Frage, ob Nixon in einer anderen möglichen Welt bestimmte Eigenschaften hat, eine wohldefinierte Frage. Manchmal, im Falle von Zahlen, könnte es leichter erscheinen (aber selbst hier wird argumentiert, dass das Geben von Identitätskriterien gänzlich willkürlich ist).

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984
VsRyle Lewis Vs Ryle, G.
 
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Lanz I 282
LewisVsRyle: psychologische Ausdrücke sind Ausdrücke für kausale Rollen. Die Wissenschaft identifiziert die tatsächlichen Träger dieser kausalen Rollen aller Wahrscheinlichkeit nach als Gehirnzustände.
Ryle I 35 +
Alltagspsychologie/LewisVsRyle): sie ist niemals eine frisch erfundene, terminieinführende wissenschaftliche Theorie gewesen. Die Geschichte, daß Ausdrücke für Geistiges als theoretische Termini eingeführt wurden, ist ein Mythos! (>Sellars Mythos von unseren Ryleschen Vorfahren). Lewis: doch obgleich es ein Mythos ist, kann es doch ein guter oder ein schlechter sein: ein guter ist es, wenn unsere Namen für Geisteszustände in der Tat gerade das bedeuten, was sie bedeuten würden, wenn der Mythos wahr wäre! DF. Anmerkung: Zwei Mythen, die nicht gemeinsam wahr sein können, können doch gemeinsam gut sein!
Mein Mythos sagt: Namen von Farbempfindungen sind T-Termini, die durch als A-Termini benutzte Namen von Farben eingeführt wurden.
Ein anderer Mythos besagt umgekehrt: Farbnamen waren T-Termini, die durch als A-Termini benutzte Namen von Farbempfindungen eingeführt wurden.Die beiden Mythen können nicht gemeinsam wahr sein, denn was soll zuerst da gewesen sein, die Farbe oder die Farbempfindung? Doch können sie beide gut sein! Wir könnten es mit einem Zirkel zu tun haben. Aber, na wenn schon!

LW I
D. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

LW II
D. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LW IV
D. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

LW V
D. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

LwCl I
Cl. I. Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

Ry I
G. Ryle
Der Begriff des Geistes Stuttgart 1969
VsRyle Rorty Vs Ryle, G.
 
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Richard Rorty
Frank I 597
Empfindung/Gedanke/RortyVsRyle: seine Betrachtungsweise stößt auf die Schwierigkeit, dass unsere Alltagssprache beharrlich die Cartesianische Vorstellung zweier Ereignisreihen zu unterstützen scheint.
Fra I 598
Das ist nicht das Problem bei Meinungen, Gefühlen, usw. Hier sind wir nicht versucht, sie für Episoden statt für Dispositionen zu halten. Mentales/Rorty: nur die erste Klasse a) (Gedanken, Empfindungen)erzeugt den Gegensatz zum Physischen, der mehr ist, als ein bloß sprachlicher Gegensatz. (s.u.) Sie sind paradigmatisch für einen abgetrennten Bereich.
b) (Stimmungen, Gefühle usw.) hier handelt es sich um solche, die keineswegs, wenn wir nicht von Gedanken und Empfindungen gehört hätten, die Vorstellungen von einem abgetrennten Bereich hervorbrächten.
Wenn wir keine mentalen Begriffe hätten, sondern nur Begriffe von Meinungen und Wünschen, dann hätten wir gar kein Leib Seele Problem.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
VsRyle Searle Vs Ryle, G.
 
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John R. Searle
I 118
SearleVsPrivilegierter Zugang/SearleVsRyle: das ist eine räumliche Metapher, wie ein privates Zimmer, aber ich müsste mich von dem Raum unterscheiden, in den ich eintrete. Es gibt nichts von der Art eines von mir betretbaren Raums. Zwar kann ich ohne weiteres eine andere Person beobachten, aber ich kann nicht ihre Subjektivität beobachten! Was noch schlimmer ist:
I 119
ich kann meine eigene Subjektivität nicht beobachten, denn jeder Redebeobachtung ist selbst dasjenige, was beobachtet werden sollte. - - -
V 216
"Freiwillig"/Ryle: wird normalerweise im Zusammenhang mit Handlungen verwendet, von denen allgemein angenommen wird, dass sie unterlassen werden sollten.
V 217
SearleVsRyle: es gibt normale oder Standardsituationen. Die Erklärung hat nichts mit der Analyse besonderer Wörter zu tun, sondern bildet ein Moment der Erklärung des Vollzugs von Behauptungen.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983
VsRyle Sellars Vs Ryle, G.
 
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I XXXIII
Propositionen/Gedanken/RyleVs: "Kategorienverwechslung": als Überzeugungen, Wünsche oder Motive sind Gedanken keine Raum zeitlich lokalisierbaren Ereignisse oder Zustände. Daher können sie nicht als Antezedensbedingungen oder Ursachen von Handlungen auftreten. SellarsVsRyle: er hatte vorgeschlagen, mentale Prädikate wie "überzeugt sein", "glauben" usw. als Ausdrücke für Dispositionen zu begreifen, ohne jedoch in Rechnung zustellen, dass es dafür wiederum eine Erklärungsinstanz gibt, sei es nach Art des Freudschen Ich oder Über Ich.
Überzeugung/Ryle: überzeugt sein heißt, sich auf bestimmte Weise zu verhalten.
I XXXIII
Disposition/Erklärung/Erscheinen/Sellars: geht einen Schritt weiter als Ryle, indem er fragt, wie man auch noch die Verhaltensdispositionen selbst erklären kann. Sein Krawattenverkäufer John entwickelt eine Art von Theorie, die sich spezifisch auf das verbale Verhalten einer Gemeinschaft Rylescher Vorfahren bezieht.
I 77
Innere Episode/Kategorienfehler/SellarsVsRyle: innere Episoden sind keineswegs ein Kategorienfehler, sie lassen sich sogar sehr wohl mit den Mitteln des intersubjektiven Diskurses "aussprechen". Und zwar durch eine kritische Auseinandersetzung mit inneren Episoden ganz anderer Art, nämlich mit Gedanken.
I 79
Episode/Tradition: moderner Empirismus: a) Gedanken sind verbale oder linguistische Episoden. SellarsVs: es gibt nicht genug Sprachverhalten um alle Gedanken zu erklären.
b) Denken/Tradition: sei jede Form von „intelligentem Verhalten“ sowohl sprachlich als auch nichtsprachlich.
RyleVs: eigentlich gar keine Episoden, sondern hypothetische oder gemischt hypothetisch kategorische Tatsachen über dieses oder anderes Verhalten. ((s) Das scheint von Ryle zu sein, Ryle wird hier aber von Sellars nicht explizit erwähnt).
SellarsVs: Problem: immer wenn wir einen Bestandteil von nicht gewohnheitsmäßigem Verhalten als intelligent bezeichnen, scheinen wir es dann für notwendig zu erachten, dabei auf ein Denken Bezug zunehmen. (Versteckte Zirkel. VsRyle).
I 88
Kategorienfehler/Sellars: Bsp davon auszugehen, dass es sich bei der Brennbarkeit von Holz sozusagen um ein latentes Brennen handelt. SellarsVsRyle: dennoch ist nicht jede nicht beobachtbare Episode die Folge von Kategorienfehlern.

Sell I
W. Sellars
Der Empirismus und die Philosophie des Geistes Paderborn 1999
VsRyle Verschiedene Vs Ryle, G. Lanz I 279
VsRyle: für Elemente bewußter Erfahrung wie Empfindungen oder Wahrnehmungen oder Vorstellungsbilder oder aktuell auftretende Gedanken ist Ryles Analyse nicht überzeugend. Bsp Schmerz: hier ist dem Bewußtsein selbst dann etwas gegenwärtig, wenn weder durch Verhalten noch durch verbale Äußerungen etwas zu erkennen ist.
Hare II 142
Wissen/Sagen/Ryle: es kann sein, dass wir etwas wissen, ohne sagen zu können, was wir wissen. Bsp Wie ein bestimmtes Wort verwendet wird, oder ein bestimmter Tanz getanzt wird. HenleVsRyle: man sollte das aber nicht auf Rede Situationen ausweiten.
II 143
Es ist keineswegs klar, dass man hier stets wissen kann, wie ein Wort verwendet wird, auch wenn man nicht sagen kann, wie es verwendet wird. Wissen/Sagen/HareVsHenle: in der Sprache ist das aber vielleicht klarer als irgendwo anders.
Bsp Wenn wir den Gebrauch eines Ausdrucks erklären, müssen wir ihn nicht selbst verwenden. Folglich können wir seinen Gebrauch in allen Kontexten in vollem Umfang kennen, auch ohne sagen zu können, wie er gebraucht wird.
Bsp ein Kind kann den Gebrauch des Wortes "Vater" gelernt haben, und es richtig verwenden, aber vielleicht nicht sagen können, wie es gebraucht wird, weil es den Gebrauch von "bedeuten" noch nicht gelernt hat!
Henle verwechselt die Fähigkeit
"aus logischen Gründen zu entscheiden", ob eine Aussage wahr ist
mit der Fähigkeit
den Ausdruck " die Aussage ist logisch wahr" zu verwenden.
Verwechslung Erwähnung/Gebrauch. (Tun ohne Wissen).
Hare: wer nicht weiß, wie der Ausdruck "logisch wahr" verwendet wird, könnte zwar das erstere, nicht aber das letztere tun.




VsRyle Schiffer Vs Ryle, G.
 
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Stephen Schiffer
I 266
Bedeutungstheorie/BT/Schiffer: manche von ihnen bieten eine reduktive Analyse semantischer Termini an, aber das funktioniert nicht.
I 267
Wir lernen mehr über unseren kognitiven Apparat, wenn wir fragen, warum unsere BT scheitern. Wir lernen auch etwas, wenn wir eine Begriffsanalyse bloß versuchen. Bsp wenn wir versuchen folgendes Schema zu vervollständigen, was unmöglich ist: „x referiert auf y gdw...“Aber: SchifferVsRyle: "analytische" Verbindungen zwischen Begriffen bringen uns nicht viel weiter. Es wäre schön, wenn wir alles über die begrifflichen Rollen unserer semantischen und mentalen Begriffe wüssten, aber ich sehe nicht, wie wir mehr herausbekommen könnten.
BT/Schiffer: einige Philosophen sehen es hier bloß als ihre Aufgabe an, eine "Erklärung" statt einer Begriffsanalyse oder Bedeutungsanalyse von semantischen Begriffen zu geben. Bsp
BT/Semantik/Devitt: (Devitt 1981,68): das Problem der Semantik ist teilweise durch menschliches Sprachverhalten gegeben. Das Hauptproblem der Semantik ist, die semantischen Begriffe zu erklären, die in der semantischen Theorie auftreten. Was ist es für eine Inskription, Bedeutung zu haben? Warum ist diese Lautfolge wahr?

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
VsRyle Hintikka Vs Ryle, G.
 
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I 224
Erinnerung/stillschweigendes Wissen/HintikkaVsRyle: man kann auch sein eigenes Gedächtnis als Wissensquelle nutzen. Das macht Sherlock Holmes mit seinen Gesprächspartnern („Deduktionen“).

Hin I
Jaakko and Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

W I
J. Hintikka/M. B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996
VsRyle Solipsismus Vs Ryle, G.
 
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Chisholm II 31
Wahrnehmung/ SolipsismusVsRyle/RutteVsRyle: eigentlich ein Begründungsproblem: was spricht an Erfolg/Mißerfolg dafür, auf Außendinge als Verursacher zu schließen? Jeder Wahrnehmende glaubt daran. Einzige Gegenposition: der Solipsismus.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
VsRyle Vendler Vs Ryle, G.
 
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Vendler I 239
RyleVsLinguistik: bringt keinen Nutzen für die Philosophie. Cavell dito. VendlerVsRyle.

Ven I
Z. Vendler
Linguistics in Philosophy Ithaca 1967
VsRyle Chisholm Vs Ryle, G.
 
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I 69
privilegierter Zugang/ChisholmVsRyle: jeder von uns hat ihn: jede Person ist so, daß sie sich selbst Eigenschaften direkt zuschreiben kann. (s)VsChisholm: benutzt hier selbst ständig den Ausdruck "selbst", obwohl er es für unmöglich erklärt, Propositionen damit zu bilden. Es sind aber auch keine Propositionen, die den "Standort mitführen" ((s)), sondern Sätze, die das Reflexivpronomen allgemein enthalten.
Chisholm: wir haben den privilegierten Zugang aber nicht wie viele Philosophen durch den Gebrauch von "Ich" erklärt, sondern umgekehrt
I 70
die Verwendung des Pronomens der ersten Person durch die direkte Zuschreibung.
II 118
Identifikation/Chisholm/Brandl: führt einen anspruchsvolleren Begriff der Fremdzuschreibung (hier kurz: de re Zuschreibung) ein:
II 119
1. ich muß in mindestens zwei Beziehungen R und R’ zu diesem und nur diesem Gegenstand stehen 2. ich muß für beide Beziehungen unabhängige Evidenz besitzen
3. Ich muß wissen, daß ich in diesen Beziehungen zu dem Gegenstand stehe.
Identifikation/Chisholm: das geht weiter als Russell, der forderte, um über einen Gegenstand zu urteilen, müsse ich wissen, um welchen es sich handelt.
Russell: wenn ich nicht weiß, welcher Gegenstand der so und so ist, kann nicht nichts von ihm wissen oder glauben.
ChisholmVsRussell: kann ich den Gegenstand hingegen bloß nicht identifizieren, so ist nicht ausgeschlossen, daß ich ihn zum Gegenstand einer indirekten Zuschreibung mache. Ich kann mich dann sogar "auf" ihn beziehen.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
VsRyle Cavell Vs Ryle, G.
 
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II 170
Alltagssprache/Cavell: hier gibt es drei mögliche Typen, Feststellungen über sie zu machen: Typ I Feststellungen: "Wir sagen ...... aber wir sagen nicht...."
Typ II Feststellungen: Die Ergänzung von Typ I Feststellungen durch Erläuterungen.
Typ III Feststellungen: Verallgemeinerungen.
II 171
AustinVsRyle: Bsp ein Geschenk kann man freiwillig machen (ohne etwas schuldig zu sein) aber das ist nicht etwas, was man normalerweise nicht tun sollte.
II 173
CavellVsRyle: verlangt eine explizite Erläuterung (Typ II Feststellung): dazu ist er im allgemeinen auch berechtigt, aber gerade in Bezug auf sein Bsp "freiwillig" geht die Verallgemeinerung daneben: II 174 (Bsp Austin: freiwilliges Geschenk).
Austin These wir können nicht immer von Handlungen sagen, daß sie freiwillig sind, selbst wenn sie offensichtlich auch nicht unfreiwillig waren.
CavellVsRyle: er hat das nicht völlig vernachlässigt, sein Fehler ist, daß er diese Handlungen unvollständig und jene, bei denen die Frage nicht auftauchen kann, falsch charakterisiert.
Er sieht nicht, daß die Bedingung für die Anwendung des Begriffs "frewillig" ganz allgemein gilt.
II 175
Er nimmt fälschlich an, "nicht freiwillig" bedeutet "unfreiwillig". Cavell: das übersieht auch der Utilitarismus.

Cav I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002
VsRyle Skeptizismus Vs Solipsismus
 
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Chisholm II 31
Wahrnehmung/RutteVsRyle: eigentlich ein Begründungsproblem: was spricht an Erfolg/Mißerfolg dafür, auf Außendinge als Verursacher zu schließen? Jeder Wahrnehmende glaubt daran. Einzige Gegenposition: der Solipsismus.
VsSolipsismus/Rutte: hat eigene subjektinterne Prüfprobleme. Er glaubt an vergangene und zukünftige eigene Erlebnisse, an Verläufe und Ordnungen. Er verläßt sich auf Erinnerung und methodisches Vorgehen. Er möchte künftige Erlebnisse aufgrund von Ordnungen prognostizieren und muß daher als Mills "permanente Empfindungsmöglichkeiten" glauben.
Er macht genauso starke Behauptungen wie der Realist.
II 32
Seine Beweislast wäre nur geringer, wenn er sich der Behauptungen über die Welt enthielte.
II 37
SkeptizismusVsSolipsimus: glaubt zuviel: es gibt überhaupt keine Erkenntnis und Vernünftigkeit. Der hier vertretene Standpunkt räumt sowohl dem Realisten als auch dem Solipsisten eine rationale Haltung ein, wenn sie nur gläubig und glaubensbereit ist.
II 41
Realismus: will über den Erlebniserfolg hinaus auch Wahrnehmungserfolg. D.h. er will auf Außendinge schließen können! Dazu muß er aber an die Außenwelt glauben, da er sonst nichts zu überprüfen hätte. VsSolipsismus: verhält sich dagegen inkonsequent (also unvernünftig), wenn er mit diesem Erfolgsziel seinen Glauben an den Realismus ausdrücken würde.
Beim Streben nach Erlebnis Erfolg wäre der Solipsismus also überflüssig, er könnte sich einer Stellungsnahme enthalten.
RealismusVsSolipsismus Asymmetrie: während der Solipsismus etwas Inkonsequentes und damit Überflüssiges ist, kann man das vom Realismus nicht sagen. Er ist nicht in jedem Fall überflüssig. Wir dürfen bei ihm bleiben, wenn wir ihn schon vertreten.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004
VsRyle Kripke Vs Wittgenstein, L.
 
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I 43
Bsp: Wittgenstein: "Moses existiert nicht" bedeutet, "kein Mensch hat das und das getan".(KripkeVs). Kripke: hier geht es um den Unterschied von Referenz und Bedeutung: und zwar wird hier die betreffende Theorie als eine Theorie der Bedeutung des Namens "Moses" aufgefasst und nicht einfach als eine Theorie seine Referenz.
KripkeVsWittgenstein: auf jeden Fall denke ich, dass es falsch ist, dass "Moses existiert" überhaupt diese Bedeutung hat (dass er etwas getan hat).
I 70
KripkeVsWittgenstein: Wenn jedoch die Beschreibung die Funktion hat, eine Referenz starr festzulegen, dann ist klar, dass das "nicht" das ist, was der Satz "Moses hat nicht existiert" bedeutet; denn dann können wir in dem kontrafaktischen Fall, z. B., dass niemand die Israeliten aus Ägypten weggeführt hat, fragen: folgt es, dass in einer solchen Situation Moses nicht existiert hätte? Es würde scheinen, dass es nicht folgt. Denn sicherlich hätte Moses seine Tage auf angenehmere Weise verbringen können. - - -
NS I 39
Kripkes Wittgenstein/Newen/Schrenk: 1. Infinitätsproblem: wie können endlich viele Beispiele unendlich viele neue Fälle festlegen?
Falsche Lösung: durch Meinen
Falsche Lösung: durch Disposition
NS I 40
Ein anderer Schüler hat offensichtlich eine andere Disposition. D.h. dass individuelle Dispo nicht hinreichend sind. Wittgensteins Lösung: kollektive Dispositionen.
KripkeVsWittgenstein: es gibt keine Tatsachen (>Normativitätsproblem).
2. Normativitätsproblem: durch welche Tatsachen wird festgelegt, welches die korrekte Antwort ist?
Kripke: wir können jederzeit eine neue Praxis etablieren.
Neuere Literatur/Newen/Schrenk: pragmatische Lösung:
Def Überzeugung/neuere Autoren/Newen/Schrenk: das Haben von Überzeugungen mit einer festgelegten Bedeutung besteht darin, an sozialen Praktiken teilzuhaben, sich wechselseitig Überzeugungen mit bestimmten Bedeutungen zuzuschreiben. (Lösung für Kripkes Wittgenstein). (Literatur. 2-24).
- - -
Putnam III 219
Glauben/Elisabeth Anscombe: fragte Wittgenstein einmal, was er täte, wenn einer seiner Freunde ans Gesundbeten glaubte. Würde er versuchen, es ihm auszureden? Wittgenstein antwortete ja, aber er wisse nicht warum. KripkeVsWittgenstein: wertet das als klares Indiz für Wittgensteins Relativismus.
PutnamVs: Wittgenstein hält es einfach für nutzlos.
- - -
Stegmüller IV 35ff
Kripkes Wittgenstein/Kripkenstein/Disposition/KripkeVsRyle: die entscheidenden Dispositionen wurden in der Vergangenheit erworben der Unterschied bestand schon in der Vergangenheit. KripkeVsRyle: 1. Dispositionen sind überhaupt irrelevant a) wenn ich eine Hypothese über meine Dispo habe, weiß ich immer noch nicht, ob diese statt einer anderen die richtige ist –
IV 37
b) wenn wir "die Vergangenheit ruhen" lassen wollten und bloß fragen, was mir jetzt richtig erscheint, verlieren wir den Begriff "richtig".
IV 38
Kripke: Pointe: ich habe immer dieselben Dispositionen gehabt! – Disposition/ VsKripke: a) könnte eine Idealisierung meiner Praxis sein KripkeVs: das macht fantastische Zusatzannahmen notwendig VsKripke: b) Idealisierung als "wenn ich die Fährigkeit hätte..." KripkeVs: das setzt schon eine Funktion/Tatsache voraus bzw,. eine von der Dispo unabhängige Tabelle.
IV 39f
KripkeVsWittgenstein: keine Tabelle diese ist unendlich, man kann nicht alles nachgesehen haben Meinen, Erfassen: keine Vorkommnisse im Bewusstsein, sondern Dispositionen auch Dispositionen sind kein Vorkommnis.

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

Pu I
H. Putnam
Von einem Realistischen Standpunkt Frankfurt 1993

Pu II
H. Putnam
Repräsentation und Realität Frankfurt 1999

Pu III
H. Putnam
Für eine Erneuerung der Philosophie Stuttgart 1997

Pu IV
H. Putnam
Pragmatismus Eine offene Frage Frankfurt 1995

Pu V
H. Putnam
Vernunft, Wahrheit und Geschichte Frankfurt 1990

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in Auseinandersetzungen folgender wissenschaftlicher Lager:
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Pro/Versus
Eintrag
Literatur
Linguistik VsRyle Versus Vendler:
I 239
RyleVsLinguistik/Vendler: bringt keinen Nutzen für die Philosophie - Ebenso Cavell - VendlerVsRyle
privilegierter Zugang VsRyle Versus Brandom I 340
BrandomVsRyle: Vsprivilegierter Zugang - Erste-Person-Reflexion ist Verinnerlichung von Dritte-Person-Reflexion - andererseits s.u. pro!

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001
Ryle VsRyle Versus Brandom I 340
Lager: BrandomVsRyle: Vsprivilegierter Zugang - Erste-PersonReflexion ist Verinnerlichung von Dritte-Person-Reflexion.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
strittiger Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Erlebnis Nagel, Th.
 
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III 26
Erlebnis/Nagel: These alle Wesen haben spezifische Erlebnisse, die nicht mit den Mitteln jener psychologischen Begriffe darzustellen sind, die wir in der ersten Person, subjektiv, verstehen könnten. Das bedeutet aber nicht, daß wir nicht über Erlebnisse auf eine ganz allgemeine Weise nachzudenken vermögen, die jedoch kein subjektives Verständnis einschließt!
Wir müssen sie aber auch weiterhin als subjektive Erlebnisse betrachten ï·" nicht bloß als Verhaltensdisposition oder funktionale Zustände. (NagelVsPutnam, NagelVsRyle)!
method. Behaviorism. Sellars, W.
 
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I XXXI
Def methodischer Behaviorismus/SellarsVsRyle/Sellars: These führt zwar mentale Termini mit Blick auf das beobachtbare Verhalten ein, hält jedoch nicht daran fest, daß diese Begriffe im Hinblick auf das Verhalten definiert werden müßten. (Oder, was dasselbe ist: daß sich psychologische Aussagen vollständig in Aussagen über beobachtbares Verhalten übersetzen lassen müssen).
VsOperationalism. Sellars, W.
 
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Rorty I 118
SellarsVsRyle/Rorty: 1. die parallele Aussage über Makroï·" und Mikrophänomene nötigt nicht zu der operationalistischen These, daß es keine Mikroentitäten geben kann.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000