Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
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Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 5 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Bedeutung Field II 161
Def Quasi-Übersetzung/Def Quasi-Bedeutung/FieldVsChurch/FieldVsSchiffer/Field: Das ist es, was die meisten unter Bedeutung verstehen - nicht wörtliche Übersetzung sondern Wiedergabe, so wie der Interpret den Gebrauch der entsprechenden Wörter in seiner eigenen Sprache zu dem Zeitpunkt in seiner aktualen Welt versteht. Vergleich: wird gerade in der Quasi-Übersetzung gewahrt, nicht in einer wörtlichen. Sententialismus/Sententionalismus/Field: Wenn wir sagen: jemand sagt, dass Schnee weiß ist, drücken wir eine Relation zwischen der Person und dem Satz aus.
1. Quasi-Übersetzung und Quasi-Bedeutung statt wörtlicher Bedeutung.
2. "La neige est blanche" quasi-bedeutet dasselbe wie #Schnee ist weiß# - (#) was zwischen # steht, soll seinerseits weiter(quasi-) übersetzt werden.
In der Quasi-Übersetzung wird die Quasi-Bedeutung erhalten.
II 167
intentionale Bedeutung/Field: ist völlig leer. - Bsp Angenommen, wir wollten eine Theorie intentionaler Bedeutung, dann brauchten wir auch eine ihrer Kombinationen. - Zusätzlich noch eine Theorie der entsprechenden Wahrheitsbedingungen. Problem: Wenn wir hier eine Theorie aufstellen, ist es nicht mehr völlig trivial, dass die intentionale Bedeutung von "Platon" eben Platon ist. - Dann braucht wir eine Extra-Erklärung. - Das würde nichts lösen, sondern nur Probleme bringen. - Statt dessen: Kompositionale Theorie der Ausdrücke (nicht der Bedeutungen).

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Handlungstheorie Habermas III 369
Handlungstheorie/Analytische Philosophie/Habermas: die analytische Handlungstheorie ((s) im Anschluss an Grice, Austin) beschränkt sich auf das atomistische Handlungsmodell eines einsamen Aktors und vernachlässigt Mechanismen der Handlungskoordinierung, durch die interpersonale Beziehungen zustande kommen.
III 370
Sie findet daher kaum Anschluss an die sozialwissenschaftliche Begriffsbildung. Die von ihr erzeugten philosophischen Probleme sind für die Zwecke der Gesellschaftstheorie zu unspezifisch. HabermasVsAnalytische Philosophie/HabermasVsAnalytische Handlungstheorie: sie geht hinter Kant zurück, indem sie nach Kausalität, Intentionalität und nach dem logischen Status von Erklärungen fragt, ohne zu den Grundfragen einer soziologischen Handlungstheorie vorzudringen. Stattdessen sollte man von Fragen der Handlungskoordination ausgehen. (1)
III 371
HabermasVsGrice/HabermasVsBennett/HabermasVsLewis, David/HabermasVsSchiffer: die von diesen Autoren ausgearbeitete intentionale Semantik eignet sich nicht zur Aufklärung des Koordinierungsmechanismus sprachlich vermittelter Interaktionen, weil sie den Akt der Verständigung seinerseits nach dem Muster konsequenzorientierten Handelns analysiert. Intentionale Semantik/HabermasVsGrice: die intentionale Semantik stützt sich auf die kontraintuitive Vorstellung dass sich das Verstehen der Bedeutung eines symbolischen Ausdrucks auf die Absicht eines Sprechers, dem Hörer etwas zu verstehen zu geben, zurückführen lässt.
III 373
Lösung/Habermas: das Organonmodell von Karl Bühler (Siehe Sprache/Bühler), ((s) dass zwischen Symbol, Signal und Symptom unterscheidet und sich auf Sender und Empfänger bezieht) führt in seiner bedeutungstheoretischen Ausgestaltung hin zum Begriff einer durch Verständigungsakte vermittelten Interaktion sprach- und handlungsfähiger Subjekte.
III 384
Handlungstheorie/Habermas: HabermasVsWeber: anders als Weber, der von einem monologischen Handlungsmodell ausgeht, berücksichtigt Habermas ein Modell, das die Koordinierung von mehreren Handlungssubjekten berücksichtigt. Er unterscheidet Handlungstypen nach Situation und Orientierung: Handlungsorientierung: erfolgsorientiert – oder verständigungsorientiert
Handlungssituation: sozial – oder nichtsozial
Instrumentelles Handeln/Habermas: ist dann erfolgsorientiert und nicht-sozial
Strategisches Handeln: erfolgsorientiert und dabei sozial (es berücksichtigt das Handeln und die Interessen anderer).
Kommunikatives Handeln: ist sozial und verständigungsorientiert (ohne erfolgsorientiert zu sein).


1.S. Kanngiesser, Sprachliche Universalien und diachrone Prozesse, in: K. O. Apel (1976), 273ff.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981
Intentionale Semantik Habermas III 369
Intentionale Semantik/Handlungstheorie/Habermas: die analytische Handlungstheorie ((s) im Anschluss an Grice, Austin) beschränkt sich auf das atomistische Handlungsmodell eines einsamen Aktors und vernachlässigt Mechanismen der Handlungskoordinierung, durch die interpersonale Beziehungen zustande kommen.
III 370
Sie findet daher kaum Anschluss an die sozialwissenschaftliche Begriffsbildung. Die von ihr erzeugten philosophischen Probleme sind für die Zwecke der Gesellschaftstheorie zu unspezifisch. HabermasVsAnalytische Philosophie/HabermasVsAnalytische Handlungstheorie: sie geht hinter Kant zurück, indem sie nach Kausalität, Intentionalität und nach dem logischen Status von Erklärungen fragt, ohne zu den Grundfragen einer soziologischen Handlungstheorie vorzudringen. Stattdessen sollte man von Fragen der Handlungskoordination ausgehen. (1)
III 371
HabermasVsGrice/HabermasVsBennett/HabermasVsLewis, David/HabermasVsSchiffer: die von diesen Autoren ausgearbeitete intentionale Semantik eignet sich nicht zur Aufklärung des Koordinierungsmechanismus sprachlich vermittelter Interaktionen, weil sie den Akt der Verständigung seinerseits nach dem Muster konsequenzorientierten Handelns analysiert. Intentionale Semantik/HabermasVsGrice: die intentionale Semantik stützt sich auf die kontraintuitive Vorstellung dass sich das Verstehen der Bedeutung eines symbolischen Ausdrucks auf die Absicht eines Sprechers, dem Hörer etwas zu verstehen zu geben, zurückführen lässt.
III 373
Lösung/Habermas: das Organonmodell von Karl Bühler (Siehe Sprache/Bühler), ((s) dass zwischen Symbol, Signal und Symptom unterscheidet und sich auf Sender und Empfänger bezieht) führt in seiner bedeutungstheoretischen Ausgestaltung hin zum Begriff einer durch Verständigungsakte vermittelten Interaktion sprach- und handlungsfähiger Subjekte.

1.S. Kanngiesser, Sprachliche Universalien und diachrone Prozesse, in: K. O. Apel (1976), 273ff.

Ha I
J. Habermas
Der philosophische Diskurs der Moderne Frankfurt 1988

Ha III
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. I Frankfurt/M. 1981

Ha IV
Jürgen Habermas
Theorie des kommunikativen Handelns Bd. II Frankfurt/M. 1981
Repräsentation Field II 55
Repräsentation/Field: wenn sie nur auf öffentliche Sprache bezogen, warum dann intern? - Lösung: Unterscheidung Typ/Token - Frage: warum dann auf öffentliche Sprache bezogen: weil man nur in Bezug auf Typen von Tokens sprechen kann.
II 58
R: ihre Syntax kann ohne Rücksicht auf die Bedeutungen bestimmt werden - wenn wir Gesetze für Körperbewegungen aus Wünschen usw. haben (enge psychologische Theorie).
II 58
Semantik/R: Wahrheit können wir überflüssig machen: wenn wir 1. Gesetze von Überzeugungen (Ü) aus Reizen - 2. Gesetze für Körperbewegungen aus Ü und Wünschen haben - das wäre die "enge psychologische Theorie": dann brauchen wir keine Bedeutungen in R anzunehmen. - II 59 wenn aber R wahr sein sollen, müssen sie mit Bedeutungen korreliert sein. - II 60 R ohne Bedeutung: Bsp für alle Sätze S1 und S2 in einem System: wenn eine Person glaubt [S1 > S2] und wünscht S2, dann wünscht sie auch S1. - Field: Bedeutungen deshalb nicht, weil die geglaubten Sätze alle auch falsch sein können! - Bsp RI: der Eingeborene hebt sein Gewehr: ein Grund anzunehmen, daß er glaubt, daß ein Kaninchen in der Nähe ist - (auch wenn er sich täuscht).
II 61
R/Semantik/ Psychologie: für ihre psychologischen Erklärungen brauchen wir gar nicht die semantischen Begriffe wie "wahr" und "referiert auf", die normalerweise Sätze in Beziehung zur Welt setzen - Glauben/Wahrheit: nichts zwingt mich, von einer Person anzunehmen, daß sie Glauben hat, die wahr von Kaninchen sind. - ((s) Es reicht ja, wenn er sein Gewehr hebt.) - Wahrheit: (von inneren Repräsentationen) brauchen wir nur, wenn wir annehmen, daß sie verläßliche Indikatoren über die Welt sind. - Bsp ein Kind benimmt sich schuldbewußt - Bsp wenn ein Mathematiker eine Theorie glaubt, ist das ein Grund für mich, sie auch zu glauben. (> Verlässlichkeit).
II 66
Sprache/Repräsentation/Schiffer: früh: (1972): Satzbedeutung ist allein durch Begriffe des Glaubens und Wünschens erklärbar - Bsp um die Bedeutung von "Cäsar war egoistisch" zu kennen, muß man wissen, daß der Satz konventionell mit dem Glauben korreliert ist, daß Cäsar egoistisch war. - Alles geht über innere R und diese können ohne weiteren Bezug auf Sprache erklärt werden. - FieldVsSchiffer: die Symbole in meinem Repräsentationssystem haben ihre Rolle durch Aneignung z.B. eines Namens in der öffentlichen Sprache erworben. - Tiere/Field: obwohl sie wahrscheinlich Repräsentationen haben, können Bedeutungen und damit auch Wahrheit, nicht auf sie angewendet werden.
II 69
Repräsentation/Field: könnte man auch als weder sprachlich noch piktoral annehmen: Bsp "Glühbirnenmodell" - das wäre uninterpretiert und könnte Verhalten nicht erklären.
II 77f
R: repräsentationale Begriffe können Eigenschaften ersetzen - Die meiste Psychologie kommt ohne sie aus. - Vorteile? - Intentionale Begriffe sind projektiv - Bsp "Er hob sein Gewehr..." - die Wahrheitsbedingungen (WB) spielen dann keine Rolle! - Der Vorteil von Repräsentationen liegt in der Verbindung von Erklärung und Voraussage.
II 94
R/StalnakerVsField: die grundlegende Relation besteht zwischen Wörtern statt zwischen Sätzen oder "Morphemen" (der Gedankensprache). Auch nicht zwischen ganzen Zuständen. - Field: das könnte stimmen. II 154 R/Wahrheitsbedingungen/Übersetzung: man kann R ohne Übersetzung und ohne Wahrheitsbedingungen annehmen: Lösung: man nimmt Reaktionen auf seinen Glauben an und einen entsprechenden Schwellenwert für seine Reaktion - verrückte Fälle: Bsp die Person glaubt, daß etwas ganz anderes repräsentiert ist. - Lösung: die Rolle kann gar nicht genau spezifiziert werden, aber der objektive Kern ist, daß es überhaupt eine Rolle gibt. - Erklärung 2. Klasse: "hinreichende Ähnlichkeit zu unseren eigenen R" Bsp "Chruschtschow blinzelte" als Erklärung für Kennedys Handeln. - Problem: unsere eigenen R sind nicht objektiv. - Deflationismus: für ihn ist das kein Problem - Wahrheitsbedingungen: brauchen wir nur, wenn wir nicht wissen, wie die Details der Erklärung sind.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994
Übersetzung Field II 147ff
Unübersetzbar/Übersetzung/Erweiterung/ Deflationismus/Field: Problem: Inkorporation unübersetzbarer Sätze. - Lösung potentielle Erweiterung der eigenen Sprache durch Annahme von Wahrheitserhalt in Schlußfolgerung.
II 148
Namen durch Index: "Georg-i": der George, auf den Mary bei Gelegenheit Z referierte.
II 149
Prosatztheorie: Bsp "UTT Guru, Z": der Satz den der Guru bei Z äußerte. - Der spezielle Satz wird dann überflüssig.
II 152
Disquotationale Wahrheit: Problem: unübersetzbare Sätze sind nicht disquotational wahr.
II 161
Def Quasi-Übersetzung/Def Quasi-Bedeutung/FieldVsChurch/FieldVsSchiffer/Field: das ist es, was die meisten unter Bedeutung verstehen. - Nicht wörtliche Übersetzung sondern Wiedergabe so wie der Interpret den Gebrauch der entsprechenden Wörter in seiner eigenen Sprache zu dem Zeitpunkt in seiner aktualen Welt versteht. - Vergleich: wird gerade in der Quasi-Übersetzung gewahrt, nicht in einer wörtlichen.
Sententialismus/Sententionalismus/Field: These: wenn wir sagen: jemand sagt, daß Schnee weiß ist, drücken wir eine Relation zwischen der Person und dem Satz aus. - 1. Quasi-Übersetzung und Quasi-Bedeutung statt wörtlicher. - 2. "La neige est blanche" quasi-bedeutet dasselbe wie #Schnee ist weiß# - (#) was zwischen # steht, soll seinerseits weiter (quasi-) übersetzt werden. - In der Quasi-Übersetzung wird die Quasi-Bedeutung erhalten.
II 273
Übersetzung/Parameter/Field: in vielen Fällen braucht man die Relativierung der Übersetzung auf einen Parameter, um sie als Übersetzung überhaupt kenntlich zu machen. - Bsp "finit": das Nicht-Standard-Argument sagt uns, daß es merkwürdige Modelle gibt, so daß "ist in der Extension von "finit" in M" als "Übersetzung" von "finit" fungiert, die die inferentielle Rolle von allem was wir in reiner Mathematik sagen, erhält. - Pointe: "ist in der Extension von "finit" in M" ist ein parametrisierter Ausdruck. - Lösung: was wir tun, ist das ein-stellige Prädikat "finit" in das zwei-stellige Prädikat "ist in der Extension von "finit" in x" zu "übersetzen", zusammen mit den Anweisungen den Wert von x auf ein Modell M mit der nötigen Charakteristik festzulegen.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 5 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsSchifferVsSchiffer Schiffer Vs Austin, John L. I 266
Austin: der Ausdruck: „die Bedeutung eines Wortes“ ist fast immer ein gefährlicher Unsinn. (1961, 24. Auch Wittgenstein 1953, Ryle 1957) Damit alle VsFrege. DavidsonVsSchiffer/DavidsonVsAustin/DavidsonVsWittgenstein: spricht von einer Entität, die von dem „dass“ bezeichnet wird in Bsp „dass Schnee weiß ist“. (Davidson 1968).

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
VsSchifferVsSchiffer Schiffer Vs Block, Ned I 40
Psychofunktionalismus/Block: (Namensgebung durch Block 1980a): soll eine wissenschaftliche kognitiv psychologische Theorie sein (BlockVsVolkspsychologie). SchifferVsPsychofunktionalismus/SchifferVsBlock:
1.
Wenn es eine solche wissenschaftliche Theorie geben sollte, die jede Glaubenseigenschaft einer funktionalen Eigenschaft identifiziert, dann ist diese Theorie weder bekannt noch formuliert noch ersonnen. Also muss Block behaupten, dass es eine unerdachte Theorie Ts geben muss, so dass Bel = BelTs. Diese Theorie könnte Glauben nicht definieren, aber doch seine Referenz aufdecken. Die Idee wäre: Def Glauben dass p/Ts: ein Token des Z-Typs sein, der die Ts-korrelierte funktionale Rolle von BelTs.(p) hat. D.h. die Rolle, die von (der Proposition) p in Ts indiziert wird.
Schiffer: dies wäre eine notwendige Wahrheit, aber eine, die nur a postieriori wissbar wäre, nachdem die Theorie Ts ausgegraben wäre.
SchifferVsBlock: warum um alles in der Welt muss die Referenz oder Extension eines Glaubens Bsp dass Wanzen sterblich sind, von einer Theorie aufgedeckt werden, die niemand kennt?
VsSchiffer: man könnte einwenden, auf dieselbe Weise, Bsp wie man irgendwann erst entdeckt hat, dass Hunde den und den Genotyp (Gesamtheit der Gene) haben. ((s) Also empirisch)
SchifferVsVs: 1. das können Wissenschaftler gar nicht entdecken!
Wissenschaft/Philosophie/Schiffer: These: Wissenschaftler können gar nicht entdecken, dass ein Hund sein = von einem bestimmten Genotyp (Gesamtheit der Gene) sein.
Wissenschaft: könnte nur vielleicht alle phänotypischen (erscheinungsmäßigen) und verhaltensmäßigen Merkmale der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft feststellen, mit denen wir Hunde identifizieren, aber um eine Eigenschafts-Identität mit dem Genotyp daraus abzuleiten, brauchen wir eine philosophische Theorie, die
a) eine Vervollständigung enthält von
ein Hund sein = von dem und dem Genotyp sein, wenn...
und
b) in Verbindung mit der wissenschaftlichen Entdeckung beinhaltet, dass
I 41
ein Hund sein = von dem und dem Genotyp sein. ((s) ohne Zusatzbedingung). SchifferVsBlock/SchifferVsPsychofunktionalismus: wenn es eine philosophische Theorie dieser Stärke geben sollte, ist sie mir nicht bekannt. Sie könnte die Form einer Bedeutungstheorie für „Hund“ annehmen.
Problem: die Theorien die von Kripke/Putnam für natürliche-.Art-Begriffe entwickelt wurden, sind für Glaubensprädikate ungeeignet.
SchifferVsPsychofunktionalismus: hat nicht mehr Plausibilität als die Plausibilität dafür, dass es eine korrekte semantische Theorie von Glaubensprädikaten gibt, die zusammen mit einer wissenschaftlichen psychologischen Theorie Ts Bel = BelTs enthält.
Problem: es gibt nicht den geringsten Grund anzunehmen, dass eine solche semantische Theorie für Glaubensprädikate existiert.
2.
VsBlock: damit eine psychologische Theorie die Extension für „glaubt“ bestimmen kann, muss sie das Wort gebrauchen können!
Problem: es ist unwahrscheinlich, dass die letztlich korrekte kognitive Theorie mit volkspsychologischen Begriffen arbeiten wird! ((s) Sie muss aber in Alltagssprache übersetzbar sein (>Universalismus der Alltagssprache). Die funktionale Architektur kann einfach zu reich und fein sein. (Churchland 1981, Stich 1983, Dennett 1986).
SchifferVsUniversalismus der Alltagssprache: die alltagssprachlichen Begriffe mögen zu stumpf sein.
Manche Autoren/Schiffer: könnten geneigt sein zu sagen: "dann gibt es eben gar nichts, was Glauben entspricht."
SchifferVs: das verfehlt das entscheidende bei unseren alltagssprachlichen psychologischen Begriffen. (s.u. 6.4).
I 42
3. SchifferVsPsychofunktionalismus: selbst wenn eine wissenschaftliche funktionale Theorie über Glaubenszustände quantifizieren muss, müssen wir das wahrscheinlich nicht als Relation zu Propositionen konstruieren.
Psychologie/Schiffer: eine wissenschaftliche psychologische Theorie (kognitiv) wird über Funktionen von externen Indices für funktionale Rollen auf innere physikalische Zustände quantifizieren,
externe Indices: müssen keine Propositionen sein, sondern können auch Sätze oder Formeln sein. Sogar uninterpretierte Formeln! (s.u.)
1. These: wenn Propositionen gute Indices für eine funktionale Theorie sind, dann könnte Sätze oder interpretierte Formeln einer formalen Sprache das genauso gut. (Field, 1978, Loar 1981)
2.
Inhalt/kognitive Psychologie/Zuschreibung/Glauben/Schiffer: wahrscheinlich braucht die psychologische Theorie nichts weiter als uninterpretierte Formeln, noch nicht einmal Sätze (Propositionen sowieso nicht). ((s) Glaubenszuschreibung oder Glauben könnte wissenschaftlich ohne Zuhilfenahme von Inhalt erklärt werden).
Psychologie/Glauben/Field: (1978, 102): wenn Psychologie die Gesetze beschreibt, die von Input zu Glauben und von Glauben zu Handlungen führen, dann sind semantische Charakterisierungen von Glauben überflüssig. (Siehe auch Field 1986b, Fodor 1980, Loar 1981, Schiffer 1981a, Stich 1983).
I 44
4. SchifferVsBlock/SchifferVsPsychofunktionalismus: es ist absurd anzunehmen, dass es eine einzige Theorie über Glauben und Wünsche gibt, die schwach genug ist, damit auf alle möglichen Glaubenden anwendbar ist, und gleichzeitig stark genug, um eine funktionale Eigenschaft für jeden einzelnen Glauben festzulegen.
Die Theorie müsste die Glaubenseinstellungen von so unterschiedlichen Leuten wie normalen Erwachsenen, Kindern, Eingeborenen und Behinderten einheitlich erklären.
Problem: dafür würde eine notwendige Bedingung dafür, etwas zu glauben benötigt.
((s) stärker/schwächer/(s): starke Theorie: legt Details fest. Schwache: ist auf vieles anwendbar.)
5.
SchifferVsBlock/SchifferVsPsychofunktionalismus: Bsp Zwillingserde, Bsp Arthritis: um diese Fälle richtig zu erklären, brauchen wir eine hinreichende Bedingung dafür, etwas zu glauben.
Zwillingserde/ZE/Arthritis/Schiffer: damit die Ts-korrelierten funktionalen Rollen von Ralph aber nicht von Zwalph innegehabt werden und von Alfred in w, aber nicht in w’, wo sein Gebrauch von "Arthritis" korrekt ist, brauchen wir hinreichende Bedingungen für Glauben.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
VsSchifferVsSchiffer Schiffer Vs Kripke, Saul A. I 175
Kripkes Wittgenstein/Kripkenstein/SchifferVsKripke: Paradox/Schiffer: Lösung: normalerweise, indem man zeigt, dass einer der Sätze zurückgewiesen werden muss.
Kripkes Wittgenstein/Schiffer: stellen wir so kanonisch dar:
(P1)
(1) Gestern meinte Clem Addition statt Quaddition mit „plus“. (2) Aber es gibt nichts in Clems Vergangenheit, das feststellen könnte, dass er das eine anstelle des anderen meinte, es gibt einfach keine Tatsache.
(3). Aber (1) und (2) sind inkompatibel: wenn es keine Tatsache gab, die es festlegte, dann ist es nicht so, dass er in der Vergangenheit Addition statt Quaddition meinte.
(P2) Dasselbe für die Gegenwart.
I 176
Schiffer: wenn (P1) und (P2) paradox sind, dann auch (P3):
(1) Clem glaubt, dass es Löwen in Afrika gibt
(2) Aber es gibt nichts in Clems Vergangenheit, das festlegt, dass er das glaubt. Es gibt keine Tatsache des Glaubens über Clem, die das festlegt.
(3) Weil (1) und (2) inkompatibel sind, ist es nicht der Fall, dass er glaubt, dass es Löwen in Afrika gibt.
((s) Unterschied zu Kripkes Wittgenstein: dort heißt es in (3), dass er entweder Addition oder Quaddition glaubt (wobei Quaddition eine beliebige Abweichung sein kann). Aber in (P3) heißt es, dass er nicht glauben kann, dass es Löwen in Afrika gibt, und das müsste Clem selbst auffallen.). Also dass es nicht möglich ist, überhaupt eine Einstellung zu haben ist etwas anderes als die Unmöglichkeit den genauen Inhalt der Einstellung zu ermitteln).
Schiffer: auch hier kann man sagen, dass es weder eine „reduzierbare“ noch eine „irreduzible“ Tatsache gibt.
Pointe: wenn es für (P3) eine Lösung gibt, könnte sie auch für Kripkes Wittgenstein genutzt werden. Wie sähe die Lösung aus?
„direkte Lösung“/Kripkes Wittgenstein: wäre letztlich doch eine physikalistische Reduktion. Die viele wollen. Aber die ist unmöglich. Wir können Meinen nicht reduzieren.
Tatsache/Schiffer: wenn wir hier von Tatsache reden, dann von der nicht-pleonastischen, ontologisch ernstzunehmenden Tatsache, die es aber für Kripkes Wittgenstein nicht gibt.
Kripkes Wittgenstein/Lösung/Schiffer: sowohl (2) als auch (3) sind zweideutig im Hinblick auf „Tatsache“, sie kann hier pleonastisch oder nicht-pleonastisch gelesen werden.
pleonastisch: hier ist (3) wahr und (2) falsch: Clem meinte Addition und glaubt dass es Löwen in Afrika gibt, also ist es eine Tatsache, dass er das tut. ((s) im „überflüssigen“ , nicht-ontologischen Sinn von „Tatsache“.)
nicht-pleonastisch: hier ist (2) wahr und (3) falsch: es gibt in der Tat keine objektive sprach-unabhängige Tatsache, die festlegt, dass Clem das und das meint oder glaubt.
Nonfaktualismus/Lösung: es gibt keine Eigenschaft die ontologisch oder begrifflich von dem Prädikat getrennt und durch es ausgedrückt wird.
I 177
Glaubens-Prädikat/propositionale Einstellung: Bsp „meint mit „plus“ die Addition“ Bsp „glaubt, dass Löwen in Afrika sind“. SchifferVsKripke/Kripkes Wittgenstein: daraus, dass es keine nicht-pleonastische Tatsache in Bezug auf Glauben und Meinen gibt, folgt nicht, dass man nichts meinen kann.
Fazit/Schiffer:
(a) Clem meint Addition und glaubt, dass Löwen in Afrika sind.
(b) die Sätze über Clems Meinen und Glauben sind nicht reduzierbar auf Sätze ohne semantisches, Intentionales oder mentalistisches Vokabular. (Sie sind irreduzibel intentionalistisch).
(c ) es gibt keine nicht-pleonastische, ontologisch ernstzunehmende Tatsache oder Eigenschaft in Bezug auf Meinen oder Glauben, die zu dem Prädikat „meint Addition“ oder „glaubt, dass Löwen...“ in der Beziehung steht, wie der Name „Greta Garbo“ zu Greta Garbo.
Schiffer: das macht den Weg frei für den ontologischen Physikalismus.
VsSchiffer: man könnte einwenden: Bsp Clem starb gestern nachdem er 50 Jahre lang „plus“ gebraucht hat. Nun haben wir eine kompletten Tonfilm seines Lebens zusammen mit vollständigen Aufzeichnungen über sein neurophysiologisches Leben und seinen Bewusstseinsstrom.
I 178
Dann können wir zwei empirisch adäquate Hypothesen formulieren, die sich gegenseitig ausschließen: 1. Clem meinte Addition, 2. Clem meinte Quaddition. Das ist doch ein Rätsel oder? SchifferVsVs: das ist allerdings ein Rätsel. Hier habe ich noch eins: es gibt auch zwei empirisch adäquate Hypothesen über mich selbst, eine dass meine Sinneserfahrungen von physischen Objekten stammen 2. dass sie von Descartes bösem Dämon verursacht werden ((s) > Gehirne im Tank). Dennoch glaube ich an physische Gegenstände.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987
VsSchifferVsSchiffer Avramides Vs Loar, B. Avra I 29
Bedeutungstheorie/BT/Pragmatik/Semantik/Loar/Avramides: (Loar 1976, S150f) (nah bei Lewis, VsMcDowell, VsWiggins, pro Grice) These Semantik und Pragmatik sollten nicht getrennt werden. Grice steht nach Loar nicht bloß auf Seiten der Pragmatik. Semantik kann nicht ohne psychologische Begriffe betrieben werden. Grice: für Loar arbeitet Grice auf der ersten Ebene (s.o.).
Loar: die Grenze zwischen Semantik und Pragmatik ist schwer zu ziehen.
Def Pragmatik/Loar: muß negativ bestimmt werden: alle Tatsachen über den Sprachgebrauch in einer Gemeinschaft, die nicht semantische Tatsachen sind.
AvramidesVsLoar: diese Definition von Pragmatik ist nicht die Standarddefinition, diese stammt von Morris: (Foundations of the Theory of Signs)
Def Syntax/Morris: das Studium der Beziehungen der Zeichen untereinander
Def Semantik/Morris: das der Relation von Zeichen zu den bezeichneten Dingen
Def Pragmatik/Morris: das der Relation zwischen Zeichen und ihren Interpreten.
Damit würde jede Untersuchung die Sprecher einbezieht, für Morris ins Gebiet der Pragmatik fallen. Also auch Grice’ Werk.
I 30
Auf der anderen Seite: das Modell von Wiggins/McDowell (Th.d.Sinns/d.Kraft) macht es notwendig, daß die beiden Morris’ Definition von Pragmatik wählen, und nicht die von Loar. Deswegen lehnt Loar ihr Modell vielleicht ab und tendiert zu Lewis.
Loar: scheint die Unterscheidung zwischen möglichen und aktualen Sprachen innerhalb der Semantik für möglich zu halten. Dann ist Pragmatik etwas, was darüber schwebt.
AvramidesVs: man kann Lewis’ Modell aber auch anders sehen: These die Unterscheidung aktuale/mögliche Sprachen ist parallel zu der Unterscheidung Semantik/Pragmatik von Morris. (Und bringt auch nicht viel neues)
AvramiesVsLoar: Fehlinterpretation: er scheint zu glauben, daß wir, wenn wir ein Schichtenmodell der Bedeutungstheorie akzeptieren, die Ebenen isoliert halten müssen. Dann befürchtet er, Grice würde allein der Pragmatik zugerechnet. (Loar 1927,S.149).
McDowell/Avramides: nach seiner Interpretation wäre das nicht so. Hier haben wir ein Gesamtbild, das Semantik und Pragmatik einbezieht.
Schichtenmodell/BT/Avramides: ermöglicht auch eine Versöhnung des Griceschen Ansatzes mit den formalen BT von Frege/Davidson.
I 31
Problem: die Versöhnung muß für beide Seiten akzeptabel sein. Jedenfalls nach Loar ist die Unterscheidung Pragmatik/Semantik alles andere als bloß terminologisch: BT/Philosophie des Geistes/Loar: die BT ist Teil der Theorie des Geistes und nicht umgekehrt.
Loar/Avramides: d.h. daß für Loar die fundamentale Natur semantischer Begriffe nur durch Referenz auf psychologische Begriffe verstehen kann. (>Lager).Damit nimmt er eine reduktive Position ein.
Grice: gehört für Loar zur Semantik. Und die Semantik muß auf Psychologie reduziert werden.
I 78
Reduktion/Avramides: es geht darum, ob wir im Analysans psychologische Begriffe gebrauchen dürfen, die sich nicht auf eben die semantischen Begriffe stützen, die wir zuerst analysieren wollten. reduktive Interpretation/Grice/Avramides: die reduktive hat einen noch weiteren Anspruch: wenn erfolgreich, sollte sie zeigen, daß unser Bedeutungs Begriff sekundär zu unseren psychologischen Begriffen im Gesamtschema (overall scheme) ist.
I 79
AvramidesVsSchiffer/AvramidesVsLoar: eine Reduktion des Semantischen auf das Psychologische funktioniert nicht wegen der zweiten Form der Zirkularität.
I 110
Cartesianismus/Loar: dessen Zurückweisung sieht er vor allem in einer Zurückweisung des von ihm sogenannten "Nicht Naturalismus" begründet. AvramidesVsLoar: aber diejenigen, die die Intuition haben, daß Glauben und Intentionen vor allem sprachliche Zustände sind, könnten mehr zurückweisen als bloß Nicht Naturalismus.
I 111
Loar: die Auffassung, daß Glauben, Wünsche und ihr Inhalt ohne Annahmen über die natürliche Sprache erklärt werden könnte, geht das Risiko ein, ein Bild des Denkens ohne Sprache zu zeichnen. (Loar 1981, S.2) AvramidesVsLoar: Denken ohne Sprache nicht unmöglich. ++ I 137

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989
VsSchifferVsSchiffer Harman Vs Schiffer, St. Avramides I 56
gemeinsames Wissen/HarmanVsSchiffer: (Vs"Meaning"): selbst in (8) könnte noch Täuschung einen Halt finden. (41). (8) sagt nichts darüber aus, daß S intendiert, daß A erkennt daß S intendiert, E zu realisieren usw.
I 57
(10) (...)
S äußert x und intendiert dabei, E zu realisieren. Harman: gibt es überhaupt solche Zustände (Tatsachen) die diese Art Analyse erfordert?
Antwort: es müßte selbst referentielle Zustände (Tatsachen) geben, so daß E eine konjunktive Tatsache ist: "S äußert x und S und A wissen gemeinsam, daß E besteht".
Harman: Dilemma: entweder
a) selbst referentielle Zustände sind möglich, warum sollte man dann nicht zum Anfang zurückkehren und selbst referentielle Intentionen in die Analyse einbauen? Oder
b) sie sind nicht möglich, dann ist nicht klar, wie die vorgeschlagene Analyse hinreichend sein soll für Sprecher Bedeutung.
Lösung/Harman:
(11) S intendiert, daß ein Hörer A in einer bestimmten Weise r reagiert wenigstens zum Teil wegen A’s Erkennen der Intention von S.
Schiffer/Grice/Harman: diese beiden vermeiden das, weil sie selbst referentielle Intentionen vermeiden wollen. Problem: das führt sie zu der großen Komplexität:
I 58
wenn Bedingung b) hinzugefügt wurde, dann rückwirkend, weil c) es notwendig machte. Regressive Serie.

Harman I
G. Harman
Moral Relativism and Moral Objectivity 1995

Harman II
Gilbert Harman
"Metaphysical Realism and Moral Relativism: Reflections on Hilary Putnam’s Reason, Truth and History" The Journal of Philosophy, 79 (1982) pp. 568-75
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Avr I
A. Avramides
Meaning and Mind Boston 1989

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 2 Thesen von Autoren des zentralen Fachgebiets.
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Grice Avramides, A. Graeer I 127
Grice/Anita Avramides: (Meaning and Mind, 1989): Wendung in der Einschätzung von Grice! Avramides: These lehnt eine reduktionistische Ausdeutung ab und hält jedenfalls alle physikalistischen Aspirationen für verfehlt. (Lager: Avramides, Brentano, Husserl - VsSchiffer (früh), Grice..)
Bedeutung Schiffer, St. Field II 65
Def Bedeutung/Satzbedeutung/Schiffer/Field: (Schiffer früh, 1972): These: Satzbedeutung in gesprochener und geschriebener Sprache ist durch Begriffe des Glaubens (und Wünschens) erklärbar, nämlich solchen, die konventionell mit diesen Sätzen korreliert sind. - II 66 - Repräsentation/Bedeutung/FieldVsSchiffer: These: Teil dessen, was es ausmacht, daß ein Symbol in meinem Repräsentationssystem für Cäsar steht, ist, daß es seine Rolle dort erworben hat als Ergebnis meiner Aneignung eines Namens, der in der öffentlichen Sprache für Cäsar steht. - II 66 Bedeutung/Repräsentation/VsSchiffer/Field: ein zu Schiffers These umgekehrter Ansatz würde die Semantik des Repräsentationssystems auf die Semantik der öffentlichen Sprache reduzieren.
Graeser I 116
Bedeutung/Stephen Schiffer: (The Remnants of Meanig, 1987): provokatives Buch: These 1. es gibt keine korrekte Bedeutungstheorie (BT)
These 2. die Fragen, die die gegenwärtige Sprachphilosophie bestimmen, basieren auf falschen Annahmen.
Schiffer passim
Bedeutung/Schiffer/Bio: in den 60ern Student in Oxford. SchifferVsGrice: Darstellung der Sprecher-Bedeutung inadäquat (unvollständig), aber pro
These: Reduktion der Semantik auf Psychologie (wie Grice) + Reduktion auf Physikalismus. >
Schiffer, 1972 Meaning.

Field I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Field II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Field III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

Field IV
Hartry Field
"Realism and Relativism", The Journal of Philosophy, 76 (1982), pp. 553-67
In
Theories of Truth, Paul Horwich Aldershot 1994

Grae I
A. Graeser
Positionen der Gegenwartsphilosophie. München 2002