Lexikon der Argumente


Philosophische Themen und wissenschaftliche Debatten
 
[englisch]

Screenshot Tabelle Begriffes

 
Suche
Suche
Suche

Finden Sie Gegenargumente, in dem Sie NameVs…. oder….VsName eingeben.

Erweiterte Suche:
Suchbegriff 1: Autor oder Begriff Suchbegriff 2:Autor oder Begriff


zusammen mit Suche




Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 7 Einträgen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor
Eintrag
Literatur
Empirismus Barrow I 36
Empirismus/Positivismus/Barrow: beide: es gibt nur Einzeltatsachen, keine Universalien. EmpirismusVsUniversalien/PositivismusVsUniversalien.
I 42
Beide VsOperationalismus/VsInstrumentalismus: Theorien können nur entdeckt werden, sie dürfen nicht erfunden werden.
I 39
VsEmpirismus/Barrow: eine Theorie der Elementarteilchen ist mehr als eine bloße Aufzählung ihrer Eigenschaften. - Sie schließt nützliche Begriffe aus, weil sie nicht beobachtbar sind. - Damit verbietet der Empirismus jedes Naturgesetz!

B I
John D. Barrow
Warum die Welt mathematisch ist Frankfurt/M. 1996

B II
John D. Barrow
Die Natur der Natur: Wissen an den Grenzen von Raum und Zeit Heidelberg 1993

B III
John D. Barrow
Die Entdeckung des Unmöglichen. Forschung an den Grenzen des Wissens Heidelberg 2001
Gebrauchstheorie Chisholm Frank I 261ff
Gebrauchstheorie: nominalistische Position VsUniversalienrealismus: Bedeutung nicht mentalistisch - ChisholmVs: alles Semantische hat im Denken seinen Ursprung.

Roderick M. Chisholm (1981): The First Person. An Essay on Reference
and Intentionality, Brighton 1981


Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994
Gesetzesaussagen Armstrong Place IV 157
Gesetzesaussage/GA/PlaceVsArmstrong: Goodman (Goodman, Tatsache, Fiktion, Voraussage, S.39): Gesetzesaussagen müssen nur über einzelne zeitlich beschränkte Individuen Allaussagen machen - das sind Gesetze über die zeitliche Natur eines Gegenstands, keine Naturgesetze. Dann braucht man als Wahrmacher nur Interaktion einer reziproken dispositionalen Eigenschaft. - reziprok: nur unsere Sprache zwingt uns, die Eigenschaften einer Seite zuzuschreiben. - Kausalgesetze sind dann allquantifiziert über Individuen - VsUniversalien.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983

Place I
U. T. Place
Dispositions as Intentional States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place II
U. T. Place
A Conceptualist Ontology
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place III
U. T. Place
Structural Properties: Categorical, Dispositional, or both?
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place IV
U. T. Place
Conceptualism and the Ontological Independence of Cause and Effect
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Place V
U. T. Place
Identifying the Mind: Selected Papers of U. T. Place Oxford 2004
Konstruktivismus Quine XIII 33
Konstruktivismus/Mathematik/Quine: (VsUniversalien). These konstruktiv zeigbare Theoreme sollten bevorzugt werden.
Def Konstruktivismus/Mathematik/Quine: These jedes abstrakte Objekt ist spezifizierbar.
Dagegen:
Prädikative Mengenlehre: ist zu schwach um zu beweisen, dass es unspezifizierbare Klasse und unspezifizierbare reelle Zahlen geben muss.
Quantifikation/Variablen/Quine: die Quantifikation ist eine andere, wenn sicher ist, dass jedes Objekt in dem Bereich spezifizierbar ist. Bsp die natürlichen Zahlen sind ein solcher Bereich. Und zwar, weil es für jede eine arabische Ziffer gibt.
Def Substitutionale Quantifikation/sQ/Quine: (Allquantifikation (x): die Formel, der der Quantor vorangestellt ist, wird wahr unter jeder grammatisch zulässiger Ersetzung für den Buchstaben „x“.
Referentielle Quantifikation/refQ//sQ: Bsp natürliche Zahlen: hier läuft beides auf dasselbe hinaus.
Dagegen:
Wenn nicht alle Objekte in einem Bereich spezifizierbar sind durch singuläre Termini der gebrauchten Sprache, dann divergieren die beiden Arten der Quantifikation.
Bsp Wenn der Allquantor von allen spezifizierbaren Objekten erfüllt wird, aber nicht von den nicht-spezifizierbaren, dann ist die sQ wahr und die refQ falsch.
Existenzquantifikation/EQu/sQ/refQ/Quine: verhält sich entsprechend.
XIII 35
sQ/refQ: divergieren im Fall der EQu, wenn die Formel erfüllt wird durch einige unspezifizierbare, aber nicht durch irgendein spezifizierbares. sQ/Quine: ist unrealistisch für konkrete Gegenstände.
Spezifizierbarkeit/Benennen/Benennbarkeit/benennbar/Quine: Frage: ist jedes konkrete Objekt individuell spezifizierbar? Bsp jede vergangene oder zukünftige Biene , jedes Atom und jedes Elektron? Ja durch numerische Koordinaten mit rationalen Zahlen. Aber unbeschränkte refQ ist einfach natürlicher hier.
Prädikative Mengenlehre: hier ist sQ attraktiver und handhabbarer, weil abstrakte Objekte parasitär in Bezug auf die Sprache sind, in einer Weise, in der konkrete Objekte es nicht sind.
Abstrakt/Charles Parsons/Quine: abstrakte Gegenstände sind parasitär in Bezug auf die Sprache, konkrete Gegenstände weniger.
sQ/Quine : eliminiert nicht einfach die abstrakten Objekte aus der Ontologie, sondern billigt ihnen eine „dünnere“ Art von Existenz zu.
Abstrakt/Quine: Ausdrücke selbst sind abstrakt, aber nicht so wild wie die Bewohner der höheren Mengenlehre.
sQ/Quine: ist ein Kompromiss mit dem militanten Nominalismus.
abstrakte Objekte/Quine: sind dann Klassen, wie die der prädikativen Mengenlehre (RussellVs).
sQ/refQ/Parsons: hat gezeigt, wie beide zusammengehen (Lit). Indem man zwei Arten von variablen gebraucht. Dann kann man sie auch untereinander verknüpfen (intertwine).
Problem/Russell: prädikative Mengenlehre ist für die klassische Mathematik der reellen Zahlen inadäquat.
XIII 36
Reelle Zahlen/Russell/Quine: ihre Theorie führt zu unspezifizierbaren reellen Zahlen und anderen unspezifizierbaren Klassen. sQ/Quine: dieses Problem führte aber nicht von sich aus auf die sQ.
Konstruktive Mathematik/Konstruktivismus/QuineVsBrouwer: erhitzbare Gemüter entwickelten und entwickeln noch heute konstruktive Mathematiken, die für alle Wissenschaften geeignet sein sollen.
Problem: das führt zu unattraktiven Abweichungen von der Standardlogik.
Standardlogik/Konstruktivismus/Quine: Versuche mit Standardlogik: Weyl, Paul Lorenzen,
Erret Bishop. Hao Wang, Sol Feferman. Das sind Lösungen mit prädikativer Mengenlehre zusammen mit kunstvollen Zirkeln.
Problem: man weiß gar nicht so genau, wie viel Mathematik die Wissenschaftler brauchen.
Nominalismus/Quine: wir brauchen wohl gar keinen Nominalismus durch und durch, sondern eine attraktive Annäherung an ihn.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987
Psychische Bedürfnisse Psychologische Theorien Corr I 441
Psychische Bedürfnisse/Psychische Universalien/Psychologische Theorien/Deci/Ryan: Psychologen sind sich seit langem einig, dass Menschen grundlegende physiologische Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Sex haben. Diese Bedürfnisse spielten eine Rolle in allgemeinen Verhaltenstheorien (z.B. Hull 1943)(1) sowie in spezifischeren Theorien über Verhaltensdomänen, die stärker mit den Bedürfnissen verknüpft sind. Es gab jedoch weit weniger Übereinstimmung darüber, ob die Menschen auch psychische Grundbedürfnisse haben - d.h. Bedürfnisse der Psyche, die für das psychische Wohlbefinden und das Gedeihen wesentlich sind.
VsPsychische Bedürfnisse/VsPsychische Universalien: Die meisten Motivationspsychologen erkennen psychische Bedürfnisse nicht als einen grundlegenden Aspekt der menschlichen Motivation an, sondern argumentieren, dass das kognitive Konzept der Ziele nützlicher ist, um motiviertes Verhalten zu erklären.
VsUniversalien: Diejenigen, die das Konzept der psychologischen Bedürfnisse anwenden, haben dazu tendiert, sie als individuelle Unterschiede im Grad zu behandeln, in dem sich Menschen Dinge wie Leistung (z.B. McClellan 1985)(2) oder Kognition (Cacioppo und Petty 1982)(3) wünschen.
Pro Psychische Bedürfnisse/Pro Psychische Universalien: White (1959)(4) argumentierte für das Konzept der Wirkung als Grundbedürfnis; De Charms (1968)(5) schlug vor, dass die Erfahrung der persönlichen Kausalität ein psychisches Bedürfnis ist; Baumeister und Leary (1995)(6) schlugen vor, dass Zugehörigkeit ein grundlegendes Bedürfnis für alle Menschen ist.
Deci und Ryan (1985(7), 2000)(8): haben postuliert, dass Menschen drei grundlegende und universelle psychische Bedürfnisse haben: die Bedürfnisse der

Kompetenz,
Autonomie und
Verbundenheit.


1. Hull, C. L. 1943. Principles of behaviour: an Introduction to behaviour theory. New York: Appleton-Century-Crofts
2. McClelland, D. C. 1985. Human motivation. Glenview, IL: Scott, Foresman
3. Cacioppo, J. R. and Petty, R. E. 1982. The need for cognition, Journal of Personality and Social Psychology 42: 116–31 Chirkov, V. Ryan, R. M., Kim, Y. and Kaplan, U. 2003.
4. White, R. W. 1959. Motivation reconsidered: the concept of competence, Psychological Review 66: 297–333
5. De Charms, R. 1968. Personal causation: the internal affective determinants of behaviour. New York: Academic Press
6. Baumeister, R. and Leary, M. R. 1995. The Need to belong: desire for interpersonal attachments as a fundamental human motivation, Psychological Bulletin 117: 497–529
7. Deci, E. L. and Ryan, R. M. 1985. Intrinsic motivation and self-determination in human behaviour. New York: Plenum
8. Deci, E. L. and Ryan, R. M. 2000. The ‘what’ and the ‘why’ of goal pursuits: human needs and the self-determination of behaviour, Psychological Inquiry 11: 227–68



Edward L. Deci and Richard M. Ryan, „Self-determination theory: a consideration of human motivational universals“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009
Psychische Universalien Psychologische Theorien Corr I 441
Psychische Bedürfnisse/Psychische Universalien/Psychologische Theorien/Deci/Ryan: Psychologen sind sich seit langem einig, dass Menschen grundlegende physiologische Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Sex haben. Diese Bedürfnisse spielten eine Rolle in allgemeinen Verhaltenstheorien (z.B. Hull 1943)(1) sowie in spezifischeren Theorien über Verhaltensbereiche, die stärker mit den Bedürfnissen verknüpft sind. Es gab jedoch weit weniger Übereinstimmung darüber, ob die Menschen auch psychologische Grundbedürfnisse haben - d.h. Bedürfnisse der Psyche, die für das psychische Wohlbefinden und das Gedeihen wesentlich sind.
VsPsychische Bedürfnisse/VsPsychische Universalien: Die meisten Motivationspsychologen erkennen psychologische Bedürfnisse nicht als einen grundlegenden Aspekt der menschlichen Motivation an, sondern argumentieren, dass das kognitive Konzept der Ziele nützlicher ist, um motiviertes Verhalten zu erklären.
VsUniversalien: Diejenigen, die das Konzept der psychologischen Bedürfnisse anwenden, haben dazu tendiert, sie als individuelle Unterschiede im Grad zu behandeln, bei dem sich Menschen Dinge wie Leistung (z.B. McClellan 1985)(2) oder Kognition (Cacioppo und Petty 1982)(3) wünschen.
Pro Psychische Bedürfnisse/Pro Psychische Universalien: White (1959)(4) argumentierte für das Konzept der Wirkung als Grundbedürfnis; De Charms (1968)(5) schlug vor, dass die Erfahrung der persönlichen Kausalität ein psychologisches Bedürfnis ist; Baumeister und Leary (1995)(6) schlugen vor, dass Zugehörigkeit ein grundlegendes Bedürfnis für alle Menschen ist.
Deci und Ryan (1985(7), 2000)(8): haben postuliert, dass Menschen drei grundlegende und universelle psychische Bedürfnisse haben: die Bedürfnisse der

Kompetenz,
Autonomie und
Verbundenheit.


1. Hull, C. L. 1943. Principles of behaviour: an Introduction to behaviour theory. New York: Appleton-Century-Crofts
2. McClelland, D. C. 1985. Human motivation. Glenview, IL: Scott, Foresman
3. Cacioppo, J. R. and Petty, R. E. 1982. The need for cognition, Journal of Personality and Social Psychology 42: 116–31 Chirkov, V. Ryan, R. M., Kim, Y. and Kaplan, U. 2003.
4. White, R. W. 1959. Motivation reconsidered: the concept of competence, Psychological Review 66: 297–333
5. De Charms, R. 1968. Personal causation: the internal affective determinants of behaviour. New York: Academic Press
6. Baumeister, R. and Leary, M. R. 1995. The Need to belong: desire for interpersonal attachments as a fundamental human motivation, Psychological Bulletin 117: 497–529
7. Deci, E. L. and Ryan, R. M. 1985. Intrinsic motivation and self-determination in human behaviour. New York: Plenum
8. Deci, E. L. and Ryan, R. M. 2000. The ‘what’ and the ‘why’ of goal pursuits: human needs and the self-determination of behaviour, Psychological Inquiry 11: 227–68



Edward L. Deci and Richard M. Ryan, „Self-determination theory: a consideration of human motivational universals“, in: Corr, Ph. J. & Matthews, G. (eds.) 2009. The Cambridge handbook of Personality Psychology. New York: Cambridge University Press

Corr I
Philip J. Corr
Gerald Matthews
The Cambridge Handbook of Personality Psychology New York 2009
Universalien Chisholm Frank I 261ff
VsUniversalien: wie sollten wir etwas von ihnen wissen? - Falsch, zirkulär: aus der Bedeutung von Attributen auf Universalien zu schließen. - Lösung Chisholm: Attribute als Grundbegriff.

Roderick M. Chisholm (1981): The First Person. An Essay on Reference
and Intentionality, Brighton 1981


Chisholm I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chisholm II
Roderick Chisholm

In
Philosophische Aufsäze zu Ehren von Roderick M. Ch, Marian David/Leopold Stubenberg Amsterdam 1986

Chisholm III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

Der gesuchte Begriff oder Autor findet sich in folgenden 3 Kontroversen:
Begriff/
Autor/Ismus
Autor Vs Autor
Eintrag
Literatur
VsUniversalienVsUniversalien Armstrong Vs Universalien Arm II (b) 46
VsUniversalien/Armstrong: was ist, wenn der Nominalist (Konzeptualismus) Eigenschaften weiterhin als Einzeldinge (ED) behandelt, (im Hinblick auf Wahrscheinlichkeitsgesetze): seine Lage ist nicht zu schlecht: Naturgesetze werden immer noch Regularitäten sein müssen, die Klassen ähnlicher Eig zusammenfassen. Aber das einem ED die Eig F verleiht, könnte eine Einzelfall Propensität sein, die Eig G zu erwerben.
Einzelfall: Place muß sowieso mit Einzelfall Dispositionen zurechtkommen. Das macht aber keine zusätzlichen Probleme in probabilistischen Fällen.

Arm III 82
Nominalismus/Armstrong: Naturalisten sind normalerweise auf den Nominalismus verpflichtet.(D.h. VsUniversalien). ArmstrongVs: aber beides zusammen hat eine zu schmale ontologische Basis.
Viele Philosophen haben deshalb "Extra Entitäten“ gefordert, z.B. "abstrakte" Mengen und/oder mögliche Welten..
Wenn wir uns aber auf instantiierte Universalien beschränkten, dann kann der Naturalismus mit einer Ablehnung des Nominalismus kombiniert werden. Mit dem PI können U in die raumzeitliche Welt hereingetragen werden:
Def Universale/Armstrong: sie sind einfach die wiederholbaren Eigenschaften der raumzeitlichen Welt.
III 83
Es ist falsch zu sagen, jedem allgemeinen Prädikat entspräche ein Universale. Und zwar, weil man dann auch uninstantiierte Universalien annehmen müsste. Es kann wohl sein, daß man einige allgemeine Wörter nicht ohne Universalien erklären kann, aber wir sollten nicht denken, daß semantisch bestimmt würde, welche Universalien es gibt und welche nicht. Das wäre a priori. Statt dessen:
a posteriori: welche wiederholbaren Eig Einzeldinge haben, ist a posteriori (nach Entdeckung) zu entscheiden.

Armstrong I
David M. Armstrong
Meaning and Communication, The Philosophical Review 80, 1971, pp. 427-447
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Armstrong II (a)
David M. Armstrong
Dispositions as Categorical States
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (b)
David M. Armstrong
Place’ s and Armstrong’ s Views Compared and Contrasted
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (c)
David M. Armstrong
Reply to Martin
In
Dispositions, Tim Crane London New York 1996

Armstrong II (d)
David M. Armstrong
Second Reply to Martin London New York 1996

Armstrong III
D. Armstrong
What is a Law of Nature? Cambridge 1983
VsUniversalienVsUniversalien Cavell Vs Universalien I (b) 203
CavellVsUniversalien: jeder neue Kontext bringt neue Bedürfnisse, neue Beziehungen, neue Gegenstände. Das Lernen ist niemals beendet. Es gibt keine Autorität ((s) jenseits der Gesellschaft).

Cavell I
St. Cavell
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen Frankfurt 2002

Cavell I (a)
Stanley Cavell
"Knowing and Acknowledging" in: St. Cavell, Must We Mean What We Say?, Cambridge 1976, pp. 238-266
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (b)
Stanley Cavell
"Excursus on Wittgenstein’s Vision of Language", in: St. Cavell, The Claim of Reason, Wittgenstein, Skepticism, Morality, and Tragedy, New York 1979, pp. 168-190
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Stanley Cavell Frankfurt/M. 2002

Cavell I (c)
Stanley Cavell
"The Argument of the Ordinary, Scenes of Instruction in Wittgenstein and in Kripke", in: St. Cavell, Conditions Handsome and Unhandsome: The Constitution of Emersonian Perfectionism, Chicago 1990, pp. 64-100
In
Die Unheimlichkeit des Gewöhnlichen, Davide Sparti/Espen Hammer (eds.) Frankfurt/M. 2002

Cavell II
Stanley Cavell
"Must we mean what we say?" in: Inquiry 1 (1958)
In
Linguistik und Philosophie, G. Grewendorf/G. Meggle Frankfurt/M. 1974/1995
VsUniversalienVsUniversalien Nominalismus Vs Universalien Frank I 261
Nominalismus/VsUniversalien/Attribute/Eigenschaften/Quine: ontologisch: Attribute haben keine klaren Identitätsbedingungen.
epistemisch/Heckmann: unser kognitiver Zugang zu Attributen ist ungeklärt.
Schließlich handelt es sich um Entitäten, die sich der naturalen Welt des Entstehens und Vergehens entziehen, deren Seinsmodus es mithin ausschließt, dass sie einen kausalen Einfluß auf uns (oder wir auf sie) ausüben.
Frage: wieso sollten wir von solchen Entitäten überhaupt etwas wissen können?
Lösung/Chisholm: Attribute als undefinierter Grundbegriff. (>Ontologie).
Begriffe/Nominalismus/Chisholm/Heckmann: Chisholm ist nicht nur im Gegensatz zum ontologischen, sondern auch zum konzeptuellen (Begriffs-)Nominalismus: was heißt es überhaupt, "Begriffe zu haben"? Doch sicher, die Bedeutung von Prädikaten zu kennen.
NominalismusVsChisholm: das ist aber kein wie auch immer gearteter Zugang zu Universalien, man ist nicht mit einem Universale bekannt, das man zuerst denkt und dann mit einem Prädikat zum Ausdruck bringt.
Vielmehr kann derjenige, der die Bedeutung des Prädikats kennt, es regelkonform gebrauchen.


Roderick M. Chisholm (1981): The First Person. An Essay on Reference
and Intentionality, Brighton 1981


Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994