Philosophie Lexikon der Argumente

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Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten
Rawls I 304
Common Sense/Mill/Rawls: die Maximen der Gerechtigkeit können nicht allein auf den Common Sense gegründet werden: Bsp Löhne sollen jedem
I 305
nach seinem Einsatz und seinem Beitrag gezahlt werden. Das sind für sich genommen widersprüchliche Verfügungen! Man kann sie auch nicht gegeneinander gewichten. (J. St. Mill, Utilitarianism, ch. V, par. 30.)
RawlsVsMill: daraus folgt aber nicht, dass man den Utilitarismus als Lösung braucht, wie Mill anscheinend glaubte.
Bsp eine Firma, die Mitarbeiter braucht, muss auch in die Ausbildung der Minderqualifizierten investieren, um ihren eigenen Interessen zu nützen. Dabei entstehen ihr später noch höhere Kosten, weil sie den Mitarbeitern dann höhere Löhne zahlen müssen.
I 307
Common Sense/RawlsVsMill: Keine der Maximen des Common sense kann in den Rang eines Prinzips der Gerechtigkeit erhoben werden. Jede würde zu einer Verzerrung führen.
I 308
Das hat mit den Ineffizienzen des Markts zu tun. (Siehe Mark Blaug, Economic Theory in Retrospect, (Cambridge, 1962) pp. 434f.)


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Mill I
John St. Mill
Von Namen, aus: A System of Logic, London 1843
In
Eigennamen, Ursula Wolf Frankfurt/M. 1993

Mill II
J. St. Mill
Utilitarianism: 1st (First) Edition Oxford 1998

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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