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Albert Camus über Franz��sische Revolution – Lexikon der Argumente

Brocker I 230
Französische Revolution/Camus: Das eigentliche Spannungsverhältnis zwischen Revolte und Revolution beginnt mit der Französischen Revolution. Sie überträgt das Prinzip der Verneinung in die Geschichte, will den Platz des Königs leer lassen und jegliches göttliche Recht aufheben. So zielt der Königsmord auf den Gottesmord. »Dem göttlichen Recht das Naturrecht gegenüberzustellen und es zu zwingen, sich mit ihm drei Jahre lang, von 1789 bis 1792, zu vertragen, heißt schon es zerstören« (1).

1. Albert Camus, L’Homme révolté, Paris 1951. Dt.: Albert Camus, Der Mensch in der Revolte. Essays, Reinbek 1969 (zuerst 1953), S. 93.


Hans-Martin Schönherr-Mann, „Albert Camus, Der Mensch in der Revolte (1951)“ in: Manfred Brocker (Hg.) Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert. Frankfurt/M. 2018.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Camus, Albert

Brocker I
Manfred Brocker
Geschichte des politischen Denkens. Das 20. Jahrhundert Frankfurt/M. 2018

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