Philosophie Lexikon der Argumente

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Bedeutungstheorie: eine Theorie, die die Bedeutung von Bedeutung erklären will. Ein Problem ist, dass der Begriff der Bedeutung und der der Wahrheit sich gegenseitig vorauszusetzen scheinen. Siehe auch Wahrheitstheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

W.V.O. Quine über Bedeutungstheorie – Lexikon der Argumente

VII (g) 130ff
Theorie der Bedeutung/Quine: ist die Signifikanz (Besitz von Bedeutung) und die Synonymie - ist schwieriger als die Theorie der Referenz. Die Grenzen zwischen beiden Feldern sind nicht absolut. >Synonymie/Quine; >Bezug/Referenz/Quine.
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XII 11
Verifikationismus/Quine: welchen Status hat der Verifikationismus? Letztlich muss auch die Bedeutungstheorie empirisch sein.
Weil die Analytizität nicht haltbar ist, ist auch die Verifikationstheorie der Bedeutung nicht haltbar. >Verifikationismus/Quine.
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II 55ff
Wahrheit/Bedeutung/Glauben/Quine: sind klebrige Begriffe. Sie kleben zusammen. Dass Bedeutung und Wahrheit eng zusammenhängen, hatte schon Russell in "Inquiry into Meaning and Truth" behauptet. Doch offensichtlich blieb es Davidson vorbehalten, in Tarskis Wahrheitstheorie selbst die Struktur einer Bedeutungstheorie zu erkennen. >Tarskis Wahrheitstheorie.
Tarski hatte seine Theorie zwar eine semantische genannt, doch das war nur in einem weiteren Sinn. Eher gehörte sie zur Bezugnahme und nicht zur Theorie der Bedeutung. Die Koppelung von Bedeutung und Glauben ist ein weiterer Punkt, auf den Davidson hinweist.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Quine I
W.V.O. Quine
Wort und Gegenstand Stuttgart 1980

Quine II
W.V.O. Quine
Theorien und Dinge Frankfurt 1985

Quine III
W.V.O. Quine
Grundzüge der Logik Frankfurt 1978

Quine V
W.V.O. Quine
Die Wurzeln der Referenz Frankfurt 1989

Quine VI
W.V.O. Quine
Unterwegs zur Wahrheit Paderborn 1995

Quine VII
W.V.O. Quine
From a logical point of view Cambridge, Mass. 1953

Quine VII (a)
W. V. A. Quine
On what there is
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (b)
W. V. A. Quine
Two dogmas of empiricism
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (c)
W. V. A. Quine
The problem of meaning in linguistics
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (d)
W. V. A. Quine
Identity, ostension and hypostasis
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (e)
W. V. A. Quine
New foundations for mathematical logic
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (f)
W. V. A. Quine
Logic and the reification of universals
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (g)
W. V. A. Quine
Notes on the theory of reference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (h)
W. V. A. Quine
Reference and modality
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VII (i)
W. V. A. Quine
Meaning and existential inference
In
From a Logical Point of View, Cambridge, MA 1953

Quine VIII
W.V.O. Quine
Bezeichnung und Referenz
In
Zur Philosophie der idealen Sprache, J. Sinnreich (Hg) München 1982

Quine IX
W.V.O. Quine
Mengenlehre und ihre Logik Wiesbaden 1967

Quine X
W.V.O. Quine
Philosophie der Logik Bamberg 2005

Quine XII
W.V.O. Quine
Ontologische Relativität Frankfurt 2003

Quine XIII
Willard Van Orman Quine
Quiddities Cambridge/London 1987

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