Philosophie Lexikon der Argumente

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Continuants: zeitlich ausgedehnte Entitäten im Gegensatz zu Ereignissen oder Vorkommnissen. Es gibt eine Diskussion darüber, ob continuants ihrerseits zeitliche Teile haben können. Siehe auch Endurantismus, Perdurantismus, Ontologie, Person, Vierdimensionalismus.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

David K. Lewis über Continuants – Lexikon der Argumente

IV 41
Modale continuants/mC/Lewis/(s): wenn Individuen aus der mereologischen Summe aller ihrer Gegenstücke bestehen können, könnten sie auch modale continuants sein. - LewisVs: Problem: wenn ich Teil von unzähligen verschiedenen modalen continuants bin, welcher bin ich dann selbst? - Lösung/Lewis: (s.u. Methusalem-Bsp): statt Identität nehmen wir das gemeinsame Teilen von Zuständen. - Dann gibt es nur ein Individuum - modale continuants/Problem. alles was passieren kann, passiert auch. - Bsp Humphrey/Kripke: Humphrey denkt: "Ich hätte gewinnen können". - D.h. ich bin ein modales continuant mit einem Weltzustand, der gewinnt. - D.h. das modale continuant, von dem ein Weltzustand diesen Gedanken denkt, hat einen (anderen) Weltzustand, der gewinnt.
LewisVs: Humphrey denkt nur von sich selbst, daher ist es sinnlos anzunehmen, dass er "Teil derselben mereologischen Summe wie der Gewinner" sei.
IV 42
Gegenstück-Theorie/Lewis: nach ihr hat Humphrey selbst Eigenschaften, sodass er mögliche Gewinner als Gegenstücke hat.
>ersatz worlds: sind dann solche, in denen derselbe Humphrey bloß eine andere Geschichte durchlebt.
IV 76
Personstadium/continuant/Lewis: ein Stadium ist keine dauerhafte Person - Bsp eine Person mit einem Wunsch ist ein Stadium - (Personzustand, Person-Zustand). Vgl. >Personale Identität.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Lewis I
David K. Lewis
Die Identität von Körper und Geist Frankfurt 1989

Lewis I (a)
David K. Lewis
An Argument for the Identity Theory, in: Journal of Philosophy 63 (1966)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (b)
David K. Lewis
Psychophysical and Theoretical Identifications, in: Australasian Journal of Philosophy 50 (1972)
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis I (c)
David K. Lewis
Mad Pain and Martian Pain, Readings in Philosophy of Psychology, Vol. 1, Ned Block (ed.) Harvard University Press, 1980
In
Die Identität von Körper und Geist, Frankfurt/M. 1989

Lewis II
David K. Lewis
"Languages and Language", in: K. Gunderson (Ed.), Minnesota Studies in the Philosophy of Science, Vol. VII, Language, Mind, and Knowledge, Minneapolis 1975, pp. 3-35
In
Handlung, Kommunikation, Bedeutung, Georg Meggle Frankfurt/M. 1979

Lewis IV
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd I New York Oxford 1983

Lewis V
David K. Lewis
Philosophical Papers Bd II New York Oxford 1986

Lewis VI
David K. Lewis
Konventionen Berlin 1975

LewisCl
Clarence Irving Lewis
Collected Papers of Clarence Irving Lewis Stanford 1970

LewisCl I
Clarence Irving Lewis
Mind and the World Order: Outline of a Theory of Knowledge (Dover Books on Western Philosophy) 1991

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