Philosophie Lexikon der Argumente

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Ludwig Wittgenstein über Gegenstände – Lexikon der Argumente

Dummett I 34
Gegenstand/Wittgenstein: setzt voraus, dass wir einen Gegenstand nur wiedererkennen, wenn wir in der Lage sind, einen Gedanken über diesen Gegenstand zu denken.
Dummett I 35
WIttgensteinVsFrege: keine privaten Gegenstände (Empfindungen), sonst Privatsprache, für das Subjekt selbst unerkennbar.
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Hintikka I 51
Gegenstand/Tractatus/Wittgenstein/Hintikka: zu den verbreiteten Missverständnissen über den Tractatus zählt die Vorstellung, dass das, was er "Gegenstände" nennt, keine Relationen und Eigenschaften umfasst. - Wittgenstein mündlich: "zu den Gegenständen gehören auch die Beziehungen".
I 55
Unzerstörbarkeit der Gegenstände/Hintikka: - ""Rot" kann nicht zerstört werden".
I 57
Individuen: Beziehungen mit null Argumentstellen (Tractatus 5.554).
I 85
Gegenstand/Name/Sprache/Sokrates/Theaitet/Hintikka: für die Urelemente, aus denen alles zusammengesetzt ist, gibt es keine Erklärung - Alles was ist, kann man nur mit Namen bezeichnen, eine andere Bestimmung ist nicht möglich - weder es sei, noch, es sei nicht - so ist auch die Sprache eine Verflechtung von Namen.
I 99
Gegenstand/Eigenschaft/Besitz/Wittgenstein/Hintikka: Bsp Besitz ist nicht wesentlich für einen Gegenstand - auch nicht Bsp für meine Hand - auch nicht für meinen Gesichtsraum! Er wird nur subjektiv aufgefasst - weil der objektive Raum auf seiner Basis konstruiert ist. - ((s) >Extrinsische Eigenschaft). - (PB VII 71, 99f) - so kann es auch nützlich sein, einer Hand beim wiederholten Gebrauch einen Namen zu geben.
I 106
Gegenstand/Bekanntschaft/Täuschung/Irrtum/Russell/Moore/Hintikka: These: weil man sich täuschen kann, sind die Gegenstände der Bekanntschaft nicht dasselbe wie die physikalischen Gegenstände - ("Illusionsargument").
I 181
Gegenstand/Wittgenstein/Hintikka: selbst die einfachsten Gegenstände Wittgensteins sind strukturiert. - ((s) Sie haben eine logische Form, gebildet durch ihr mögliches Vorkommen in Sachverhalten.)
I 223
Gegenstand/Wittgenstein/Hintikka: (mittlere Periode): uneigentliche Gegenstände: Farbflecken im Gesichtsfeld, Tönen etc. - Eigentliche Gegenstände: Elemente der Erkenntnis.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

W II
L. Wittgenstein
Vorlesungen 1930-35 Frankfurt 1989

W III
L. Wittgenstein
Das Blaue Buch - Eine Philosophische Betrachtung Frankfurt 1984

W IV
L. Wittgenstein
Tractatus logico-philosophicus Frankfurt/M 1960

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Hintikka I
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
Untersuchungen zu Wittgenstein Frankfurt 1996

Hintikka II
Jaakko Hintikka
Merrill B. Hintikka
The Logic of Epistemology and the Epistemology of Logic Dordrecht 1989

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