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W. Ross Ashby über Kybernetik – Lexikon der Argumente

Brockman I 179
Kybernetik/Ashby/Hillis: Ein Kontrollsystem musste so komplex sein wie das von ihm kontrollierte System. Der Kybernetiker W. Ross Ashby bewies, dass dies in einem präzisen mathematischen Sinne wahr ist, in dem, was heute als Ashbysches Gesetz von der erforderlichen Varietät oder manchmal als das erste Gesetz der Kybernetik bezeichnet wird. Das Gesetz sagt uns, dass, um ein System vollständig zu kontrollieren zu können, der Controller so komplex sein muss wie der Kontrollierte. So sahen Kybernetiker Kontrollsysteme eher als eine Art Analogie zu den von ihnen regulierten Systemen, wie dem Homunkulus - der hypothetischen kleinen Person im Gehirn, die die eigentliche Person kontrolliert. Dieser Begriff der analogen Struktur wird manchmal mit dem Begriff der analogen Kodierung von Nachrichten verwechselt, aber die beiden sind logisch getrennt. >Kybernetik/Hillis.



Hillis, D. W. “The First Machine Intelligences” in: Brockman, John (ed.) 2019. Twenty-Five Ways of Looking at AI. New York: Penguin Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Ashby, W. Ross

Brockman I
John Brockman
Possible Minds: Twenty-Five Ways of Looking at AI New York 2019

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