Philosophie Lexikon der Argumente

Home Screenshot Tabelle Begriffe

Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

al-Farabi über Tugenden - Lexikon der Argumente

Höffe I 129
Tugenden/al-Farabi/Höffe: (...) [al-Farabi] folgt (...) weitgehend Aristoteles’ Psychologie: Er unterscheidet ethische und dianoetische Tugenden(1) und übernimmt für die ethischen Tugenden die Mesotes-Lehre: die Tugend als Mitte zwischen einem Zuviel und einem Zuwenig, die er an Aristotelischen Beispielen wie Besonnenheit, Freigebigkeit und Tapferkeit erläutert(2).
Gerechtigkeit: [al-Farabi] (...) übernimmt (...) Aristoteles’ Unterscheidung einer allgemeinen Gerechtigkeit, die sich auf Rechtschaffenheit beläuft, und einer speziellen Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit im engeren Verständnis(3).
Wechselseitige Hilfe: (...) erinnert ebenfalls an Aristoteles, der dort allerdings, in Politik I 2, nicht von einem Wunschstaat handelt: In al-Fārābīs Minimalstaat dient die wechselseitige Hilfe dem Überleben der Bürger, im Idealstaat dem endgültigen Glück(4), wofür der wahre König mit seiner Regierungskunst sorgt(5).


1.al-Farabi, Aphirismen des Staatsmannes, I 8
2. Ebenda I 16
3. Ebenda I 60
4. Ebenda I 25
5. Ebenda I 27


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
al-Farabi

Höffe I
Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens München 2016

Send Link
> Gegenargumente gegen al-Farabi

Autoren A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Y   Z  


Begriffe A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   Z