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Politik Russlands über Menschenrechte - Lexikon der Argumente

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Menschenrechte/Politik Russlands/Krastev: Wladimir Putin: (zur Münchner Sicherheitskonferenz vom 10. Februar 2007): Putins Rhetorik wurde besonders aufsässig, als er auf die Einbildung einging, dass alle Länder außerhalb des Westens moralisch verpflichtet seien, die "internationalen Menschenrechtsnormen" des Westens zu übernehmen. Die Pflicht der gesamten Menschheit, eine liberale Demokratie anzustreben, sei eine beleidigende westliche Einbildung. Die Amerikaner rechtfertigten ihre "Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder" mit der weltweiten Erwünschtheit und Nachahmungswürdigkeit ihres eigenen politischen und wirtschaftlichen Systems. Während sie der Welt Vorträge über Menschenrechte, Demokratie und andere hohe Werte hielten, verfolgten die westlichen Staatsoberhäupte gleichzeitig egoistische geopolitische
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Interessen.
Krastev: Solch ein schamloser Rückgriff auf Doppelmoral war zu diesem Zeitpunkt zu einer von Putins nagenden Obsessionen geworden, die nur noch von seinem Groll über den Mangel an "Respekt" übertroffen wurde, mit dem Russland seiner Meinung nach routinemäßig vom Westen behandelt wurde.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Politik Russlands

Krastev I
Ivan Krastev
Stephen Holmes
The Light that Failed: A Reckoning London 2019

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