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| Satz vom Ausgeschlossenen Dritten: eine Behauptung ist entweder wahr oder falsch. "Es gibt kein Drittes". Siehe auch Bivalenz, Zweiwertigkeit, Antirealismus, Mehrwertige Logik, Intuitionismus._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Oskar Becker über Ausgeschlossenes Drittes – Lexikon der Argumente
Berka I 170 Satz vom Ausgeschlossenen Dritten/Modallogik/Becker/Berka: es gibt hier einen dreifachen SaD: 1. p ist entweder wahr oder falsch (nicht wahr) 2. p ist entweder notwendig oder möglicherweise falsch (nicht notwendig) 3. p ist entweder möglich (nicht unmöglich) oder unmöglich. Aber es gilt offenbar nicht: "p ist entweder notwendig (tautologisch) oder unmöglich (widerspruchsvoll)". - Also gilt der Satz vom Ausgeschlossenen Dritten nicht in der "Logik der Notwendigkeiten" wohl aber der Satz vom Widerspruch - keine Aussage ist zugleich notwendig und unmöglich. Dagegen: Logik der Möglichkeiten: hier gilt gerade der Satz vom Ausgeschlossenen Dritten: "eine Aussage ist stets möglicherweise wahr oder möglicherweise falsch". - Aber nicht der Satz vom Widerspruch: eine Aussage kann nicht zugleich möglicherweise wahr und möglicherweise falsch sein. I 171 Man hat also: "p ist entweder notwendig oder unmöglich oder zugleich möglicherweise wahr und möglicherweise falsch (d.h. "unbestimmt" bzw. "weder notwendig noch unmöglich").(1) 1. O. Becker, Zur Logik der Modalitäten, Jahrbuch für Philosophie und phänomenologische Forschung, Bd. XI (1930) 497-548_____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. "Vs" stellt inhaltliche Differenzen dar, nicht unbedingt den zeitlichen Verlauf einer Kontroverse. |
Becker, Gary S.
Berka I Karel Berka Lothar Kreiser Logik Texte Berlin 1983 |
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