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Beobachtbarkeit: hier geht es um die Frage der Grenzen der Beobachtbarkeit von Objekten der Wissenschaft. Diese Grenzen sind im Lauf der Zeit immer wieder durch die Einführung neuer Instrumente verschoben worden. Daraus resultiert die Frage, ob Theorien und die Bedeutung ihrer Begriffe sich durch diese Verschiebung ändern. Siehe auch Theoretische Termini, Beobachtungssprache, Beobachtungsbegriffe, Existenz, Bedeutungswandel.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Hennig Genz über Beobachtbarkeit – Lexikon der Argumente

II 116
Beobachtbarkeit/beobachtbar/Veränderung/Wechsel/Beobachtung/Genz: Wie kann die Veränderung einer Größe beobachtbar sein, wenn die Größe selbst es nicht ist? Newton hat mit dieser Frage gerungen. Erst das mathematische Weltbild, das sein mechanistisches ablöste, brachte die Lösung.
Lösung/Mathematik/Genz: In Newtons Gleichungen kommen zwar die Änderungen von Geschwindigkeiten vor, nicht aber die Geschwindigkeiten selbst.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Gz I
H. Genz
Gedankenexperimente Weinheim 1999

Gz II
Henning Genz
Wie die Naturgesetze Wirklichkeit schaffen. Über Physik und Realität München 2002

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> Gegenargumente gegen Genz

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