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Thomas Hobbes über Gut/Das Gute – Lexikon der Argumente

Höffe I 215
Gut/Das Gute/Hobbes/Höffe: der Mensch, heißt es in der «Einleitung» [des Leviathan], ist «Werkstoff
Höffe I 216
und Konstrukteur» des künstlichen Menschen, des Staates. Gemäß der naturalistischen Anthropologie bildet, paradox gesagt, die normative Grundlage dieser Theorie ein normativ entlasteter Begriff des Guten.
Mit seiner individualistischen («Jeder einzelne») und hedonistischen (Lust-Unlust bezogenen) Natur provoziert er einen Großteil der Philosophen, ohnehin die gesamte theologische Tradition, denn er fällt vollständig moralfrei aus: Jeder nennt gut, wonach er verlangt, böse, was er verabscheut, und Glück den ständigen Erfolg im Erlangen der Dinge, die er nach und nach begehrt. >Glück/Hobbes, >Sinn/Hobbes.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Hobbes I
Thomas Hobbes
Leviathan: With selected variants from the Latin edition of 1668 Cambridge 1994

Höffe I
Otfried Höffe
Geschichte des politischen Denkens München 2016

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