Philosophie Lexikon der Argumente

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Perspektive: Die Anordnung von Gegenständen, wie sie sich in Bezug auf die Wahrnehmung aus einer geometrischen Lokalisierung des Wahrnehmenden innerhalb eines Gegenstandsraums ergibt. Im weiteren Sinn bedeutet das Einnehmen einer fremden Perspektive auch das Einnehmen des Standpunkts einer anderen Person oder Gruppe im Rahmen einer Diskussion. Siehe auch Fledermaus-Beispiel, Fremdpsychisches.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

John Rawls über Perspektive – Lexikon der Argumente

I 174
Perspektive/Rawls: Problem: wir können uns zwar in die Situation eines anderen versetzen, wir können aber nicht seine Situation inklusive seines Charakters und aller Umstände bewerten, ohne jeglichen Bezug auf die Details unserer eigenen Konzeption von dem, was ein Gut ist. Der Wert der Umstände von anderen ist für uns nicht - wie die Konstruktion (des Durchschnittsnutzens, siehe Wahrscheinlichkeit/Rawls) erwarten ließe - der Wert der Umstände für den anderen selbst.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls

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