Philosophie Lexikon der Argumente

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Unbestimmtheit, Philosophie: Ein Gegenstand ist unbestimmt, wenn seine sprachliche Beschreibung weniger Merkmale angibt als ein Mitglied einer (Sprach-)Gemeinschaft normalerweise benötigt, um den Gegenstand von anderen Gegenständen zu unterscheiden. Siehe auch Übersetzungsunbestimmtheit, Vagheit, Unterbestimmtheit, Unerforschlichkeit, Bestimmtheit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

John Rawls über Unbestimmtheit – Lexikon der Argumente

I 201
Unbestimmtheit/Gesellschaftsform/Politischer Prozess/Rawls: im Anfangszustand einer zu errichtenden Gesellschaft ist nicht unbedingt klar, welche Verfassungsform zu bevorzugen ist. Dann ist Gerechtigkeit selbst gewissermaßen unbestimmt. Institutionen innerhalb einer gewissen Spanne von Möglichkeiten sind in gleichem Maß gerecht, das gilt auch für Gesetze und Politiken. Diese Unbestimmtheit ist kein Mangel. Wir sollten sie erwarten. Lösung: die Theorie der Gerechtigkeit als Fairness/Rawls.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Rawl I
J. Rawls
A Theory of Justice: Original Edition Oxford 2005

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> Gegenargumente gegen Rawls
> Gegenargumente zu Unbestimmtheit

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