Philosophie Lexikon der Argumente

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Zwecke: Zwecke sind vorgestellte Situationen zur Begründung von Handlungen, die diese Situationen herbeiführen sollen. Siehe auch Ziele, Handlung, Rechtfertigung, Mittel, Ursache, Wirkung.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Antike Philosophie über Zwecke - Lexikon der Argumente

Gadamer I 462
Zwecke/Antike Philosophie/Gadamer: Es ist in diesem Denken keine Rede davon, dass ein weltloser
Gadamer I 463
Geist, der seiner selbst gewiss ist, den Weg zum welthaften Sein zu suchen hätte, sondern beides gehört ursprünglich zueinander. Das Verhältnis ist das primäre. Im Zweckverhältnis ist es ja so, dass die Vermittlungen, durch die etwas erwirkt wird, sich nicht zufällig als zur Erreichung des Zweckes geeignet erweisen, sondern sie werden von vornherein als zweckentsprechende Mittel gewählt und
ergriffen. Die Zuordnung der Mittel zum Zweck ist also eine vorgängige.
Zweckmäßigkeit: Wir nennen sie die Zweckmäßigkeit, und bekanntlich ist nicht nur das vernünftige menschliche Handeln in dieser Weise zweckmäßig, sondern auch wo von Setzen von Zwecken und Wählen von Mitteln keine Rede ist, wie in allen Lebensverhältnissen, gilt, dass sie nur unter der Idee der Zweckmäßigkeit gedacht werden können, als das wechselseitige Zusammenstimmen aller Teile miteinander.(1) Auch hier ist das Verhältnis des Ganzen ursprünglicher als die Teile.


1. Auch Kants Kritik der teleologischen Urteilskraft lässt bekanntlich diese subjektive
Notwendigkeit durchaus bestehen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Antike Philosophie

Gadamer I
Hans-Georg Gadamer
Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik 7. durchgesehene Auflage Tübingen 1960/2010

Gadamer II
H. G. Gadamer
Die Aktualität des Schönen: Kunst als Spiel, Symbol und Fest Stuttgart 1977

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