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Nomos: Ausdruck der griechischen Antike für Bräuche und Konventionen sowie Gesetze, die nicht durch eine Volksversammlung beschlossen wurden. Siehe auch Naturrecht, Recht, Gesetze.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Sophisten über Nomos - Lexikon der Argumente

Taureck I 32
Nomos/Sophisten/Taureck: einen solchen Nomos-Begriff wie den des Heraklit, bei dem die nomoi, die konkreten politischen Satzungen der universellen Vernunft, dem logos unterstehen, kennen die Sophisten nicht mehr. Zu ihrer Zeit beruht der Nomos auf Konvention.
I 33
Drei Bedeutungen nebeneinander:
Sophokles (~496 - 416), Antigone: die Bedeutungen geraten miteinander in Konflikt:
1. Als traditionelle Ordnung ("Gesetze des Landes")
2. Bloße Satzungsgebung (Gebote Kreons)
3. Ungeschriebene, unwandelbare Gesetze der Götter (nach Heraklit).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Sophisten

Taureck I
B. H.F. Taureck
Die Sophisten Hamburg 1995

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> Gegenargumente gegen Sophisten

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