Psychologie Lexikon der Argumente

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Upton I 30
Kulturelle Unterschiede/Kagan/Entwicklungspsychologie/Upton: In der Arbeit "Reactivity in infants: a cross-national comparison" (1994)(1) argumentieren Kagan et al., dass Verhaltensmerkmale, wie z.B. die Menge der motorischen Aktivität bei Säuglingen, angeboren sind. In dieser Studie liefert Kagan Belege für sehr unterschiedliche Muster der motorischen Erregung bei vier Monate alten Säuglingen in drei verschiedenen Kulturen - China, Irland und den USA. Die Daten deuten darauf hin, dass chinesische Säuglinge viel ruhiger, leiser und weniger verdrießlich sind als die amerikanischen und irischen Säuglinge, was Kagan als Beweis für biologische Unterschiede im Temperament zwischen kaukasischen und asiatischen Säuglingen anführt.
Upton I 31
Fragen: Können wir sicher sein, dass diese Unterschiede (einschließlich motorischer Aktivität, Verdruss, Weinen und Vokalisierung) biologisch sind? An welchem Punkt in der Entwicklung ist die Erfahrung relevant? Wie könnten beispielsweise pränatale Erfahrungen das Verhalten dieser Säuglinge beeinflusst haben?


1. Kagan,J, Articus, D. and Snidman, N. et al. (1994) Reactivity in infants: a cross-national
comparison. Developmental Psychology, 30: 3 42—5.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
Kagan, Jerome

Upton I
Penney Upton
Developmental Psychology 2011

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