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Extinktion: In der Psychologie ist die Extinktion ein Prozess, bei dem ein erlerntes Verhalten geschwächt oder eliminiert wird, indem es nicht mehr verstärkt wird. Dies steht im Gegensatz zum Aussterben in der Evolutionstheorie, das den Prozess beschreibt, durch den eine ganze Art aufhört zu existieren.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor Begriff Zusammenfassung/Zitate Quellen

Psychologische Theorien über Extinktion - Lexikon der Argumente

Slater I 28
Extinktion/Stimuli/Konditionierung/psychologische Theorien: Das Aussterben bezieht sich auf die Vorstellung, dass, wenn ein konditionierter Stimulus wiederholt ohne den bedingungslosen Stimulus präsentiert wird, die Stärke der konditionierten Reaktion mit der Zeit abnimmt, bis der konditionierte Stimulus die bedingte Reaktion nicht mehr hervorruft.
>Stimuli
.
Obwohl die konditionierte Reaktion nach mehreren Präsentationen des konditionierten Reizes in Abwesenheit des unkonditionierten Reizes zu sinken scheint, deuten mehrere interessante Ergebnisse darauf hin, dass die Assoziation zwischen dem konditionierten und dem unkonditionierten Reiz weiterlebt. Field (2006a)(1) benennt drei Bedingungen, unter denen dieses Phänomen auftritt:
(1) der Erneuerungseffekt
(2) das Phänomen der Wiedereingliederung
Slater I 29
(3) Das Phänomen der spontanen Erholung, bei dem gelöschte bedingte Reaktionen einfach nach Ablauf der Zeit auftreten.
Diese neuen Ergebnisse, zusammen mit Boutons (2002)(2) kritischer Analyse des Aussterbens als Prozess, der den Erwerb neuen "Lernens" beinhaltet, das mit den zuvor erlernten Informationen gespeichert ist und diese qualifiziert, deuten darauf hin, dass das Aussterben nicht so einfach oder unkompliziert ist, wie Watson und Rayner zuerst dachten.
>Experiment/Watson, >Konditionierung/Watson.

1. Field, A. P. (2006a). Is conditioning a useful framework for understanding the development and treatment of phobias? Clinical Psychology Review, 26, 857–875.
2. Bouton, M. E., (2002). Context, ambiguity, and unlearning: Sources of relapse after behavioral extinction. Biological Psychiatry, 52, 976–986.

Thomas H. Ollendick, Thomas M. Sherman, Peter Muris, and Neville J. King, “Conditioned Emotional Reactions. Beyond Watson and Rayner’s Little Albert”, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.
Psychologische Theorien

Slater I
Alan M. Slater
Paul C. Quinn
Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012

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