Psychologie Lexikon der Argumente

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Logik: die Lehre von der Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit von Relationen zwischen Aussagen und damit der Gültigkeit der Zusammensetzungen dieser Aussagen. Insbesondere geht es darum, ob Schlüsse aus bestimmten Vorgaben wie Prämissen oder Vordersätzen erhalten werden können. Logische Formeln sind zunächst nicht interpretiert. Erst die Interpretation, d.h. die Einsetzung von Werten, z.B. Gegenständen anstelle der freien Variablen macht die Frage nach ihrer Wahrheit sinnvoll.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Pädagogische Psychologie über Logik - Lexikon der Argumente

Upton I 98
Logik/Pädagogische Psychologie/Upton: Die Entwicklung des logischen Denkens wird nicht durch die Schulbildung beeinflusst - sie wird sich ohnehin entwickeln. Was die Schule jedoch beeinflusst, ist die Art und Weise, wie sich diese Fähigkeiten entwickeln und manifestieren, indem sie die Sprache und die Erwartungen an ein bestimmtes kulturelles Umfeld in Bezug auf bestimmte kognitive Aufgaben vermittelt (Cole, 1990)(1). Dies geschieht auf zwei Arten. Erstens lernen die Kinder den Fachjargon, der notwendig ist, um Zugang zu akademischen Tests der kognitiven Fähigkeiten in der Schule zu erhalten. Zweitens lernen sie, wie man einen neuen Satz linguistischer Symbole manipuliert, indem sie lesen und schreiben lernen.


1. Cole, M (1990) Cognitive development and formal schooling: the evidence from cross-cultural research, in Moll, LC (ed.) Vygotsky and Education. New York: Cambridge University Press.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Pädagogische Psychologie

Upton I
Penney Upton
Developmental Psychology 2011

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