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| Moralischer Realismus: Moralischer Realismus ist ein philosophischer Standpunkt, der behauptet, dass moralische Fakten unabhängig von menschlichen Überzeugungen oder Wahrnehmungen existieren. Sie besagt, dass bestimmte Handlungen richtig oder falsch sind, unabhängig von individuellen oder kulturellen Meinungen. Moralische Realisten glauben an objektive moralische Wahrheiten, die durch rationale Argumente und ethische Überlegungen entdeckt und verstanden werden können. Dies steht im Gegensatz zum moralischen Relativismus, der moralische Werte als subjektiv oder kulturell bedingt ansieht. Siehe auch Realismus, Moral, Kognitivismus/Nonkognitivismus, Emotivismus, Ethik._____________Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente. | |||
| Autor | Begriff | Zusammenfassung/Zitate | Quellen |
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Psychologische Theorien über Moralischer Realismus - Lexikon der Argumente
Slater I 164 Moralischer Realismus/Psychologische Theorien: Moralischer Realismus ist der Begriff für Piagets These, dass kleine Kinder mit einer heteronomen Phase des moralischen Denkens beginnen, in der sie den Gehorsam gegenüber der Autorität betonen und sich mehr auf die Ergebnisse moralischer Handlungen als auf die zugrunde liegende Absicht konzentrieren. (Piaget 1932/1965)(1) >Moral/Piaget, >Moral/Kohlberg. 1. Piaget, J. (1932/1965). The moral judgment of the child. New York: Free Press. Gail D. Heyman and Kang Lee, “Moral Development. Revisiting Kohlberg’s Stages“, in: Alan M. Slater and Paul C. Quinn (eds.) 2012. Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies. London: Sage Publications_____________ Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der ArgumenteDer Hinweis [Begriff/Autor], [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] bzw. "Problem:"/"Lösung", "alt:"/"neu:" und "These:" ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente. |
Psychologische Theorien
Slater I Alan M. Slater Paul C. Quinn Developmental Psychology. Revisiting the Classic Studies London 2012 |
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